Wernetshauser Rodlerin steigert sich
Die wichtigsten Meldungen aus dem Regionalsport im Newsticker.
Langlauf: Anja Weber zeigt starke Reaktion
Anja Weber läuft im ersten Weltcup-Sprint nach den Olympischen Spielen auf Platz 7. Die Hinwilerin, die emotionale Tage hinter sich hat, verpasste den Finaleinzug in Falun mit den Skating-Ski um lediglich zwei Hundertstel. Die 24-Jährige bog in ihrem Halbfinal als Führende auf die Zielgeraden ein, wurde jedoch noch von zwei Schwedinnen überholt und klassierte sich sich so als Siebte. Weber war vorzeitig von den Olympischen Spielen abgereist, nachdem sie überraschend nicht für den Teamsprint berücksichtigt worden war.
Noch besser lief es Nadine Fähndrich, die als Dritte aufs Podest lief. Die Luzernerin musste sich im schwedischen Austragungsort der kommenden Weltmeisterschaften einzig der einheimischen Olympiasiegerin Linn Svahn und der Norwegerin Kristine Skistad geschlagen geben. Zum vierten Mal in dieser Saison stieg die WM-Dritte im Einzelsprint auf ein Weltcup-Podest.
28. Februar
Rodeln: Natalie Maag fährt auf Platz 6
Die Wernetshauserin Natalie Maag fährt beim Heim-Weltcup in St. Moritz auf den 6. Rang. Der Olympia-Neunten von Cortina gelang es auf der Naturbahn im Oberengadin im zweiten Durchgang trotz guter Startzeit nicht, sich weiter nach vorne zu arbeiten. Der Start erfolgte aufgrund der Verhältnisse von verminderter Starthöhe, was den Lauf zusätzlich anspruchsvoll machte. Besonders in der Horse-Shoe-Kurve bekundeten fast alle Fahrerinnen Mühe. Auch Maag hatte in beiden Läufen mit der Ausfahrt zu kämpfen und verlor dort jeweils wertvolle Zeit. Olympiasiegerin Julia Taubitz hingegen nutzte ihren starken zweiten Lauf, verbesserte sich von Platz 5 auf 1 und übernahm damit auch die Führung im Gesamtweltcup von Lisa Schulte. Maag belegt vor dem Weltcupfinale am kommenden Wochenende in Altenberg den 8. Platz im Gesamtklassement.
28. Februar
Ski alpin: Alessio Miggiano wird 35. in Garmisch
Bei frühlingshaften Bedingungen, aufgrund derer das Rennen um eine halbe Stunde vorverlegt wurde, musste sich Alessio Miggiano mit Platz 35 begnügen. Der Bubiker verlor in Garmisch (GER) 3,29 Sekunden auf Sieger Marco Odermatt. Die Schweizer Abfahrer stand gleich zu dritt auf dem Podest. Hinter Odermatt, der seinen 54. Weltcup-Sieg feierte, klassierten sich Alexis Monney und Stefan Rogentin.
28. Februar
Radquer: Kuhn verlängert Vertrag
Kevin Kuhn (28) hat seine Zukunft geklärt. Der Laupner verlängerte seinen Vertrag beim deutschen Rennstall Heizomat-Cube. Kuhn war im letzten Sommer zur Equipe gestossen. In seinem ersten Jahr bei Heizomat-Cube hatte er im Gesamtweltcup als bester Schweizer Rang 17 belegt.
26. Februar
Langlauf: Wigger für U23-WM selektioniert
Die Gibswiler Langläuferin Siri Wigger (22) ist für die U23-Weltmeisterschaften in Lillehammer (NOR) selektioniert worden. Welche Wettkämpfe sie bestreitet, wird laut Swiss-Ski erst vor Ort entschieden. Beim Langlauf-Talent wurde vor mehreren Jahren Long Covid diagnostiziert. Seit mehreren Jahren kämpft die Schwester von Nicola Wigger, der unlängst seine Olympia-Premiere feierte, um die Fortsetzung ihrer Karriere.
26. Februar
Bandy: Dübendorfer Team setzt sich durch
Das Team Rinkball Dübendorf ist in der Sportart Bandy zum dritten Mal in Serie Schweizermeister geworden. Die Dübendorfer gingen als Favorit ins Abschlussturnier in Sissach und setzten sich in der nur aus drei Teams bestehenden Liga letztlich auch durch. Bandy gilt als Vorläufer des Eishockeys. Die heute vor allem in Skandinavien und Russland beliebte Sportart ist eine Mischung aus Landhockey und Fussball auf dem Eis, wobei Körperspiel verboten ist.
26. Februar
Biathlon: Jonn Peter siegt zweimal
Beim Biathlon-Cup in Les Rousses sammelten Athletinnen und Athleten des SC am Bachtel im Einzelrennen sowie im Sprint insgesamt elf Podestplätze. Vier davon waren Siege. Sowohl im Einzel als auch im Sprint gewann in seiner Kategorie Jonn Peter (U15). Evelyn Stalder (U21) feierte derweil im Einzel einen Sieg, ebenso Nik Oberholzer (U13).
25. Februar
Unihockey: Uster holt Tessiner Talent
Der UHC Uster hat sich für die nächste Saison die Dienste von Matteo Gervasoni gesichert. Der 18-Jährige hat einen Zweijahresvertrag unterzeichnet. Gervasoni hat heuer in der NLB bei seinem Stammverein Ticino 11 Spiele absolviert und dabei 15 Skorerpunkte erzielt (5 Tore/10 Assists). 2025 gewann er mit dem Schweizer U19-Nationalteam an der WM in Zürich die Bronzemedaille und wurde dabei als einziger Schweizer ins All-Star-Team des Turniers gewählt.
23. Februar
Eishockey: Wetzikon verpflichtet Stürmer aus Arosa
Der EHC Wetzikon hat für die nächste Saison einen weiteren Stürmer verpflichtet. Vom EHC Arosa stösst Denis Szczepaniec mit einem Zweijahresvertrag zu den Wetzikern. Der 21-Jährige, dessem Vater Oskar Szczepaniec in der NLA für Ambri-Piotta, Fribourg, Langnau und Kloten gespielt hatte, stieg vor einem Jahr mit Arosa in die Swiss League auf und gehörte dabei in der Qualifikation zu den besten Skorern der Equipe (13 Tore/8 Assists). In der Swiss League setzte er sich allerdings nicht durch und spielte als Leihspieler bei MHL-Schlusslicht Pikes Oberthurgau.
23. Februar
Ski alpin: Miggiano mit Podestpremiere im Super-G
Alessio Miggiano ist im Europacup in Sarajewo erstmals in einem Super-G auf das Podest gefahren. 12 Hundertstel hinter Lars Rösti vervollständigte der Bubiker einen Schweizer Doppelsieg. Es war für Miggiano der fünfte Podestplatz insgesamt auf zweithöchster Stufe.
18. Februar
Radquer: Kuhn fehlt nicht viel bis zur Spitze
Kevin Kuhn war am Wochenende gleich zweimal in Belgien im Einsatz. Beim Waaslandcross in Sint-Niklaas verlor er zunächst als Siebtklassierter 13 Sekunden auf den einheimischen Sieger Niels Vandeputte. Tags darauf erreichte der Laupner bei der Badkamers Trofee dieselbe Klassierung. Schnellster Fahrer war im Brüsseler Schneetreiben mit Michael Vanthourenhout erneut ein Belgier.
15. Februar
Leichtathletik: LCU-Läufer mit persönlichen Bestleistungen
Exploits von Seare Weldezghi und Robin Mennet beim Halbmarathon von Barcelona: Die beiden Läufer des LC Uster pulversierten ihre persönliche Bestzeiten um über zwei Minuten. Weldezghi lief als 10. der über 18'000 Läufer in 1:01:07 Std. ein, Mennet steigerte sich als 46. auf 1:03:33 Std.
Damit liegt Weldezghi in der ewigen Schweizer Bestenliste auf Rang 5. Mennet belegt Rang 22.
15. Februar
Fussball: Sebök bekommt Vertrag bei einem Verein aus Ungarn
«Ich bin bereit für alles», sagte der Effretiker Peter Sebök erst vor wenigen Wochen in einem Porträt mit Blick auf eine mögliche Karriere als Profifussballer. Nun ist klar: Der 21-Jährige wechselt per sofort vom in der viertklassigen 1. Liga spielenden U21-Team des FC Winterthur in die höchste ungarische Liga – zum Tabellenletzten Kazincbarcika SC. Sebök spielt damit künftig in der Heimat seiner Eltern. Der langjährige Junior des FC Zürich wagt mit dem Schritt ins Ausland den nächsten Karriereschritt. Neben dem Fussball macht Sebök auch als Unternehmer auf sich aufmerksam. Er betreibt die Plattform «Brainformance», auf der er junge Fussballerinnen und Fussballer auf und neben dem Platz begleitet. In den sozialen Medien teilt er Trainingsübungen und Einblicke in seine Arbeit.
13. Februar
Squash: Steinmann in Houston in Runde 2
Der Dübendorfer Dimitri Steinmann steht beim mit 120’000 US-Dollar dotierten Weltranglisten-Turnier Texas Open in Houston in der 2. Runde. Die Nummer 18 der Welt bezwang den Pakistaner Muhammad Huzaifa Ibrahim (PSA 273) sicher in drei Sätzen. In der nächsten Runde trifft Steinmann den in der Weltrangliste sieben Positionen vor ihm klassierten Ägytper Youssef Soliman.
13. Februar
Eishockey: EHCW verpflichtet Center Mika Burkhalter
Der EHC Wetzikon hat den Zuzug von Mika Burkhalter auf die nächste Saison hin vermeldet. Der Center kommt von MHL-Konkurrent Seewen ins Oberland. Der 25-jährige Burkhalter bringt mit über 150 MHL-Spielen viel Erfahrung aus der höchsten Amateurliga mit und skorte dabei fast einen Punkt pro Spiel. EHCW-Sportchef Luzi Schneider sagt über die Neuverpflichtung: «Mika ist auf und neben dem Eis ein absoluter Leader und hat die Fähigkeit, jeden im Team besser zu machen.» Burkhalter unterschrieb bei den Wetzikern einen Vertrag für nächste Saison mit Option auf ein zusätzliches Jahr.
12. Februar
Eishockey: Ex-Wetziker Sportchef Piceci beim SC Bern freigestellt
Der SC Bern trennt sich per sofort von seinem Sportchef Diego Piceci. Der 38-Jährige wurde im Zuge einer umfassenden Reorganisation der sportlichen Abteilung freigestellt, wie der National-League-Klub mitteilte. Piceci war erst vor rund einem Jahr nach Bern gewechselt. Zuvor amtete er bis 2024 als Sportchef des EHC Wetzikon und prägte dort die sportliche Ausrichtung des mittlerweile in der drittklassigen MHL spielenden Oberländer Vereins massgeblich. (sda/zo)
11. Februar
Biathlon: SM-Titel für Jonn Peter – mehrere Podestplätze für den SC am Bachtel
An den Nachwuchs-Schweizermeisterschaften in Langis wurde Jonn Peter in der Kategorie M15 zunächst Zweiter im Massenstart. Hinter ihm folgte Noel Schönbächler auf Rang 3. Tags darauf war Peter im Sprint nicht zu bezwingen und sicherte sich damit den SM-Titel. Es waren nicht die einzigen Podestplätze für den SC am Bachtel: In der Kategorie M13 holte Nick Oberholzer an beiden Wettkampftagen jeweils Silber. Auch seine Vereinskollegen überzeugten mit Top-Resultaten und unterstrichen die geschlossene Teamleistung.
11. Februar
Leichtathletik: SM-Titel für Anna Pfister
Die 18-jährige Wetzikerin Anna Pfister sicherte sich an den Schweizer Mehrkampf-Meisterschaften in Magglingen den SM-Titel in der U20-Kategorie. Im ausgetragenen Fünfkampf erzielte sie mit 3925 Punkten den Gesamtsieg.
9. Februar
Ju-Jitsu: Sina Staub fordert die Weltnummer 2
Am internationalen Grand Prix von Genua setzte Sina Staub in der Kategorie bis 52 kg ein Ausrufezeichen auf internationaler Bühne. Die Rütnerin überzeugte mit drei sehenswerten Kämpfen und sicherte sich verdient die Bronzemedaille. Besonders der Halbfinal gegen Antonella Farne, die aktuelle Weltnummer zwei und spätere Turniersiegerin, entwickelte sich zu einem hart umkämpften Duell. Erst in den letzten Sekunden musste sich Staub der Italienerin mit nur zwei Punkten Rückstand geschlagen geben. In ihren beiden übrigen Begegnungen dominierte die 25-Jährige das Geschehen klar und bestätigte ihre starke Form.
9. Februar
Squash: SM-Gold für David Bernet
Der Squashclub Uster hat an der SM in Langnau am Albis abgeräumt. Im Männer-Einzel belegte ein Ustermer Quartett die ersten vier Plätze. Den Elite-Titel sicherte sich erstmals der topgesetzte David Bernet, der in den Junioren-Kategorien mehrfach Schweizermeister geworden war. Der 20-jährige Bernet bezwang im Final Klubkollege Robin Gadola mit 3:1-Sätzen. Zuvor hatte die Nummer 66 der Weltrangliste keinen Satz abgegeben. Die Bronzemedaille sicherte sich Miguel Mathis nach einem 3:1-Sieg gegen Fabian Seitz. Die in der Weltrangliste besten zwei Schweizer, der Dübendorfer Dimitri Steinmann sowie Nicolas Müller, fehlten an der SM. Bei den Frauen gewann Ambre Allinckx, SM-Bronze holte Céline Walser vom Squashclub Uster. (zo)
9. Februar
Reiten: Martin Fuchs siegt in Bordeaux
Martin Fuchs gewann mit dem fünfzehnjährigen Wallach Conner Jei beim Fünfsterne-CSI in Bordeaux den mit 165'000 Euro dotierten Grand Prix. Der 33-jährige Bietenholzer siegte vor dem Luxemburger Victor Bettendorf und dem Deutschen Michael Jung. Es war das vierte Wochenende in Folge, an dem ein Schweizer an einem Fünfsterne-CSI den Sprung aufs Podest schaffte, wobei dies vier verschiedenen Reitern gelang. (sda)
8. Februar
Judo: Gioia Vetterli in Paris auf Rang 7
Gioia Vetterli hat beim Grand-Slam-Turnier in Paris den 7. Rang belegt. Das ist zugleich ihr bestes Ergebnis bei einem Turnier der höchsten Stufe. Die in der Kategorie bis 70 Kilogramm antretende Kämpferin des Judoclub Uster verlor nach zwei Siegen danach im Viertelfinal gegen die Italienerin Irene Pedrotti. In der Hoffnungsrunde unterlag die 26-jährige Vetterli der Japanerin Rin Maeda. (zo)
8. Februar
Radquer: Kuhn reagiert auf den «gebrauchten Tag»
Im abschliessenden Rennen der belgischen Superprestige-Serie klassierte sich Kevin Kuhn am Samstag beim Wettkampf in Middelkerke auf Rang 21. Für den Laupner war es das schlechteste Superprestige-Resultat der Saison. Kuhn postete danach auf Instagram ein schwarz-weisses Bild und sprach von einem gebrauchten Tag. In der Superprestige-Gesamtwertung klassierte sich der Oberländer auf Rang 9. Am Sonntag lief es Kuhn in Belgien erheblich besser. Beim Krawatencross fuhr der 27-jährige Oberländer auf den 12. Rang.
8. Februar
Judo: Dobrauz vom Judoclub Uster mit Ausrufezeichen
Am stark besetzten Cadet European Cup in Rom war ein junges Trio des Judoclub Uster im Einsatz. In der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm kämpfte sich Leonard Dobrauz im grossen Feld von über 100 Teilnehmern mit sechs Siegen in den Finalblock vor. Mit Platz 5 setzte Dobrauz ein Ausrufezeichen. Die mit zwei Siegen in den Wettbewerb gestartete Ria Larsen (bis 52 kg) musste sich derweil im Achtelfinal geschlagen geben. Levin Schwaninger (bis 66 kg) verlor seinen ersten Kampf. Das Turnier in Rom markierte den Auftakt der europäischen Cadet-Tour, einer Serie von U18-Turnieren und war mit 762 Judoka aus 31 Nationen für die drei Starter des Judoclub Uster ein Härtetest.
8. Februar
Handball: Kündig tritt aus dem Nationalteam zurück
Die Wetzikerin Kerstin Kündig hat ihren sofortigen Rücktritt aus dem Schweizer Nationalteam erklärt. «Tschüss CH-Nationalteam. 15 Jahre voller Träume, Emotionen, Siege, Niederlagen und unvergesslicher Momente», schrieb sie auf Instagram. Zugleich vermeldete der Verband das Ende von Kündigs Karriere in der Landesauswahl auf seinen Kanälen. Die Rückraumspielerin absolvierte 114 Länderspiele, in denen sie 289 Tore erzielte. Mit dem Abgang der Oberländerin verliert das Schweizer Nationalteam eine seiner zentralen Führungsspielerinnen, die in den vergangenen Jahren massgebend mitgeholfen hatte, den Schweizer Frauenhandball auf ein neues internationales Niveau zu führen. In Kündigs Nationalteam-Karriere fallen die erstmaligen WM- und EM-Teilnahmen der Schweizerinnen. Die 32-Jährige kehrte nach fünf Jahren im Ausland auf diese Saison in die Heimat zurück. Mit Bietigheim holte sie 2023 das Double. Mit dem Thüringer HC gewann sie 2025 die European League. Aktuell stehtKündig bei NLA-Leader GC Amicitia Zürich unter Vertrag.
4. Februar
Radquer: Kuhn fährt auf Rang 7
Drei Tage nach seinem 11. Platz an der WM klassierte sich der Laupner Kevin Kuhn am Exact Cross in Maldegem (BEL) auf dem 7. Platz. Aufs Podest fehlten dem Oberländer lediglich 19 Sekunden.
4. Februar
Langlauf: SCAB mit einem halben Dutzend Siegen daheim
An den Nordic Days Bachtel auf der Panorama-Loipe in Gibswil sammelten die Athletinnen und Athleten des veranstaltenden SC am Bachtel zahlreiche Podestplätze. Siege in den bisweilen kleinen Startfeldern im in der klassischen Technik mit Einzelstart feierten Fabio Rüthemann bei den Männern, Lukas Zisler und Noemie Krayenbühl (beide U16), Elin Durussel (U14), Valentina Zisler (U12) und Florian Lorenz (U10).
4. Februar
Fussball: Hoti spielt neu für Eintracht Braunschweig
Der Volketswiler Andi Hoti wechselt innerhalb der 2. Bundesliga vom 1. FC Magdeburg zu Eintracht Braunschweig. Beim Tabellenzwölften hat der 22-jährige Innenverteidiger einen Vertrag bis im Sommer 2028 erhalten. Hoti bestritt diese Saison nur fünf Partien für die gegen den Abstieg kämpfenden Magdeburger, sein letzter Einsatz datiert vom September. In der letzten Saison hatte der 1. FC Magdeburg Hoti für ein halbes Jahr zu Dynamo Dresden ausgeliehen. Seit 2022 spielt Hoti in Deutschland. Er kommt auf 33 Partien in der 3. Liga sowie 29 in der 2. Bundesliga. Zudem spielte Hoti bislang eine Partie für die kosovarische Nationalmannschaft.
3. Februar
Biathlon: Zehn SCAB-Podestplätze
In den zwei Swiss-Biathlon-Cup-Rennen im Nordic-Center Notschrei im Südschwarzwald sammelten die Athletinnen und Athleten des SC am Bachtel insgesamt zehn Podestplätze. Siege feierten Jonn Peter (U15), der im Massenstart gewann und Nik Oberholzer (U13). Er siegte im Sprint.
3. Februar
Badminton: SM-Gold für Müller, Silber für Schnider
Der Volketswiler Nicolas A. Müller hat an der SM in Winterthur den zweiten Elite-Meistertitel nach 2022 gewonnen. Der 25-Jährige beendete im Halbfinal die Hattrick-Gelüste von Julien Scheiwiller und hatte im Schlussakt auch Maxime Pierrehumbert unter Kontrolle. Bei den Frauen musste sich die Ustermerin Milena Schnider im Final der Lausannerin Douni Pelupessy in zwei Sätzen geschlagen geben. Schnider verlängerte gleichwohl ihre bemerkenswerte Serie. Es war ihre siebte Meisterschafts-Medaille in Folge. (sda/zo)
2. Februar
Rad: Liehner bricht Rekord mit Bahnvierer
Die Rütnerin Annika Liehner hat am ersten Tag der Bahnrad-Europameisterschaften im türkischen Konya mit dem Schweizer Bahnvierer ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Schweizerinnen verbesserten in der Qualifikation zur Mannschaftsverfolgung den Schweizer Rekord. Die Steigerung fiel deutlich aus. So legte das Quartett mit Michelle Andres, Lorena Leu, Jasmin Liechti und Liehner die 4000 m in 4:15,003 Minuten zurück und war damit um knapp 2,8 Sekunden schneller als im vergangenen Frühling an gleicher Stätte. In der Hauptrunde treffen die sechstklassierten Schweizerinnen am Montagmittag auf die in der Qualifikation unwesentlich schneller gefahrenen Belgierinnen. (sda/zo)
1. Februar
Ski alpin: Miggiano fährt in Crans-Montana in die Top Ten
Alessio Miggiano hat in der Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana überzeugt. Der Bubiker fuhr auf den 8. Rang und damit zum zweiten Mal in seiner Karriere auf höchster Stufe in die Top Ten. Der 23-Jährige absolvierte einen Abschnitt gar schneller als Sieger Franjo Von Allmen und lag nach gut 50 Fahrsekunden an vierter Position, büsste im unteren Streckenteil allerdings noch etwas an Terrain ein. Gleichwohl reichte es ihm zum zweitbesten Resultat seiner bisherigen Karriere. Einzig in Gröden im Dezember war er als Fünfter noch weiter vorn klassiert. 93 Hundertstel lag Miggiano am Ende hinter Von Allmen. Auf die Podestplätze fehlten ihm allerdings nur 23 Hundertstel.
Der Oberländer, der am Donnerstag in Verbier eine Europacup-Abfahrt gewonnen hatte, festigt damit seine Position unter den besten 30 Abfahrern der Welt. In der Disziplinenwertung verbesserte er sich um vier Positionen und liegt nun nach sechs von neun Rennen auf dem 14. Rang – damit ist er fünftbester Schweizer. Bemerkenswert: Miggiano ist der bestklassierte Abfahrer, der kein Aufgebot für die Olympischen Spiele erhalten hat.
1. Februar
Biathlon: Gion Stalder an der EM ohne Exploit
An den offenen Europameisterschaften in Sjusjoen (NOR) blieb Gion Stalder im Sprint über 10 km als einziger Schweizer ohne Schiessfehler. Der Walder beendete das Rennen im 42. Rang als zweitbester Schweizer unmittelbar hinter Mathias Riebli. Felix Ullmann vom SC am Bachtel landete nach einem Schiessfehler auf dem 57. Rang. Es war ein verhältnismässig enges Rennen: Bei einer Laufzeit von knapp unter einer halben Stunde klassierten sich 70 Athleten innerhalb von 3 Minuten.
In der Verfolgung über 12,5 km war Ullmann als 42. dann bester Schweizer mit zwei Schiessfehlern. Stalder fiel auf den 49. Rang zurück, er beklagte gleich sechs Fehlschüsse.
Den abschliessenden Staffelwettkampf beendeten Stalder und Ullmann mit dem Schweizer Quartett im 12. Rang unter 24 Nationen.
1. Februar
Fussball: Jan Elvedi wechselt zu Schlusslicht Fürth
Der Greifenseer Jan Elvedi wechselt innerhalb der 2. Bundesliga den Verein. Der beim 1. FC Kaiserlautern unter Vertrag stehende Innenverteidiger spielt ab sofort und bis zum Ende der Saison leihweise für Greuther Fürth. Das Team aus Franken liegt nach 19 Runden an letzter Stelle. Der 29-jährige Elvedi hatte im Sommer 2023 beim 1. FC Kaiserslautern unterschrieben und seither für die Roten Teufel 86 Pflichtspiele absolviert. In der laufenden Saison weist Elvedi bisher zwölf Einsätze aus, achtmal wurde er dabei eingewechselt. Der Greifenseer wünschte sich eine Luftveränderung, wie er sagt: «In der bisherigen Saison habe ich nicht so häufig auf dem Platz gestanden, wie ich mir das vorgestellt habe. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, den Schritt nach Fürth zu machen, um dort wieder in meinen Spielrhythmus zu finden.» Stand jetzt ist geplant, dass Elvedi im Sommer nach Kaiserslautern zurückkehrt. Beim Tabellensechsten besitzt er einen bis Sommer 2028 weiterlaufenden Vertrag.
30. Januar
Squash: Rückschlag für Uster
Das Fanionteam des Squashclub Uster hat in der NLA in Vaduz 1:3 verloren. Nach elf Runden liegt Uster ausserhalb der Playoff-Plätze auf Rang 6, wobei die Teams auf den Rängen 4 bis 6 alle gleich viele Punkte haben. Trotz grossem Kampfgeist blieben die Ustermer im Liechtenstein ohne Punkte. Den einzigen Sieg der Gäste landete Robin Gadola. Er erwischte gegen Yannik Omlor zwar einen zögerlichen Start und geriet mit 0:2-Sätzen in Rückstand. In der Folge aber trat Gadola konsequenter und aktiver auf und drehte die Partie. Den entscheidenden fünften Satz entschied er knapp 12:10 für sich.
Während das Faniontem verlor, feierte Usters Farmteam den ersten Sieg der Saison. Das Schlusslicht bezwang Titelverteidiger GC auswärts 3:1. Für die Ustermer gewannen Lasse Widmer, Thierry Moesner sowie Leandro Mannhart, der nach einer Verletzungspause mit einer soliden Leistung auf den Court zurückkehrte.
30. Januar
Biathlon: SCAB-Läufer Ullmann an EM bester Schweizer
An den offenen Europameisterschaften in Sjusjoen (NOR) klassierte sich Felix Ullmann vom SC am Bachtel im Einzellauf über 20 km auf dem 20. Platz. Er war damit bester Schweizer. Ullmann verzeichnete bei vier Schiessen lediglich einen Fehler. Der Walder Gion Stalder beendete den Wettkampf unter 129 Athleten auf Rang 42 ab. Ihm unterliefen zwei Schiessfehler.
30. Januar
Ski alpin: Miggiano siegt im Europacup
Alessio Miggiano hat zum dritten Mal in seiner Karriere eine Europacup-Abfahrt gewonnen. Der Bubiker setzte sich in Verbier mit 0,3 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Gael Zulauf durch. Miggiano hatte im Dezember in Santa Caterina in Italien bereits eine Abfahrt auf zweithöchster Stufe gewonnen und war einmal Dritter geworden.
Mit dem Sieg in Verbier hat der 23-Jährige die Führung in der Abfahrts-Disziplinenwertung übernommen. Figuriert er auch zum Ende der Europacup-Saison unter den Top 3, sichert er sich erneut einen Weltcup-Fixplatz in der Abfahrt.
29. Januar
Judo: Stump mit Kreuzbandriss
Der Ustermer Nils Stump muss eine längere Pause einlegen. Der Weltmeister von 2023 hat im rechten Knie einen Riss am vorderen Kreuzband erlitten. Das Missgeschick passierte während eines Trainingslagers in Japan. Am gleichen Knie erlitt Stump ausserdem einen Innenmeniskusriss. Der 28-Jährige unterzog sich nach seiner Rückkehr in die Schweiz am Montag in der Muttenzer Rennbahnklinik der nötig gewordenen Operation.
Stump, der den WM-Titel in Doha in der Klasse bis 73 kg gewonnen hat, muss mit einer Zwangspause von rund neun Monaten rechnen. Die Chancen auf die Teilnahme an seinen dritten Olympischen Spielen sind gleichwohl intakt. Zwar beginnt die Qualifikationsphase in diesem Jahr, sie dauert aber noch gut anderthalb Jahre. Nach einer Schulterverletzung Ende 2023 sieht sich Stump mit der zweiten grösseren Verletzung innert etwas mehr als zwei Jahren konfrontiert. Die WM-Bronzemedaille im vorletzten Jahr sowie die beiden Grand-Slam-Turniersiege im vergangenen Jahr belegen, dass sich Stump zurückzukämpfen weiss. (sda)
28. Januar
Biathlon: Kunz an der Junioren-EM Siebter
An den Junioren-Europameisterschaften in Imatra (FIN) erreichte Levin Kunz vom SC am Bachtel im Massenstartrennen mit 45 Sekunden Rückstand auf den Sieger den guten 7. Rang. Kunz verzeichnete bei 20 Schüssen lediglich einen Fehler.
28. Januar
Fussball: Sanchez übernimmt beim FC Volketswil
Drittligist FC Volketswil hat die nach dem Rücktritt von Antonio Limata offene Trainerposition mit Paco Sanchez besetzt. Der FCV bezeichnet die Neuverpflichtung indes als «Interimstrainer». Sanchez ist in der Region bekannt. Er war zuvor unter anderem in Greifensee, Gossau, Wald und Weisslingen als Trainer tätig. Der FC Volketswil liegt nach der Hinrunde in der Gruppe 6 auf Rang 5. Der Rückstand auf Leader Zollikon beträgt neun Punkte.
26. Januar
Eisschnelllauf: McGregor auf dem Weltcup-Podest
Die für die Olympischen Spiele selektionierte Ebmatingerin Kaitlyn McGregor ist zum Abschluss der Weltcup-Saison über 3000 m aufs Podest gelaufen. McGregor klassierte sich in Inzell (GER) in der Division B auf Rang 3. Einen weiteren Top-Ten-Platz lief sie in Bayern über 1500 m heraus. Da wurde sie Sechste. Im Gesamtweltcup resultierte für McGregor Platz 10. Besser schloss sie im Gesamtweltcup im Massenstart ab, wo sie Achte wurde. In Inzell verpasste McGregor in jener Disziplin mit Platz 12 die Top Ten.
26. Januar
Bob: Isler gewinnt zwei Medaillen an der Junioren-WM
Die Weisslingerin Selina Isler hat an der Junioren-WM in St. Moritz im Monobob zwei Medaillen gewonnen. Im Junioren-WM-Rennen sicherte sie sich Bronze, Weltmeisterin wurde zum zweiten Mal nach 2024 die Schwyzerin Debora Annen. In der U23 gewann Isler dann Silber. Zuvor war die Oberländerin beim ebenfalls in St. Moritz stattfindenden Europacup zweimal in die Top Ten gefahren. Im Zweierbob belegte sie mit Anschieberin Isabelle Kaufmann Rang 6, im Monobob fuhr Isler im Engadin auf den 7. Platz.
26. Januar
Langlauf: Wigger erfüllt Olympia-Kriterien
Der Gibswiler Nicola Wigger hat auf den letzten Drücker seine Chancen auf ein Olympia-Ticket erhöht. Mit dem 21. Platz beim Weltcup im Goms im Rennen über 20 Kilometer hat er nun die Selektionskriterien erfüllt und darf auf einen der fünf Schweizer Olympia-Plätze hoffen. Am Montag werden die Selektionen bekannt gegeben.
25. Januar
Leichtathletik: Persönliche Bestzeit für Andrea Meier
Andrea Meier vom LC Uster hat beim Halbmarathon in Sevilla (ESP) ihre Saison lanciert. Meier verbesserte dabei ihre persönliche Bestzeit auf 1:14:13 Stunden. Mit dieser Zeit lief sie im internationalen Feld bei optimalen Temperaturen, aber etwas windigen Verhältnissen, auf den 12. Rang. Über 5000 Läuferinnen standen im Frauenrennen am Start.
25. Januar
Radquer: Kuhn knackt die Top Ten doch noch
Kevin Kuhn hat das letzte Weltcup-Rennen der Saison in Hoogerheide (NED) am Sonntag auf Rang 13 beendet. Tags zuvor war dem Laupner beim Weltcup in Maasmechelen (BEL) das beste Resultat der Saison gelungen. Kuhn fuhr auf den starken 7. Platz. Auf Sieger Mathieu van der Poel (NED) verlor er dabei lediglich 46 Sekunden. Für Kuhn war es das erste Rennen der Weltcup-Saison gewesen, bei dem er in die Top Ten vorgestossen war. Im Gesamtweltcup resultierte für Kuhn Rang 17.
25. Januar
Langlauf: Weber im Halbfinal
Anja Weber hat bei der Olympia-Hauptprobe ihre gute Form unter Beweis gestellt. Die Hinwilerin erreichte im Weltcup-Sprint im Goms in klassischer Technik den Halbfinal. Letztlich klassierte sich Weber auf Rang 10. Tags darauf lief die Oberländerin im Rennen über 20 km in der klassischen Technik auf den 19. Platz.
25. Januar
Ski alpin: Miggiano fährt auf der Streif in die Top 30
Der Bubiker Alessio Miggiano hat bei der Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel Weltcup-Punkte geholt. Miggiano beendete das berüchtigte Rennen auf der Streif auf Rang 26. Mit dem Ergebnis holte der 23-jährige Oberländer zum vierten Mal diese Saison Weltcuppunkte.
24. Januar
Biathlon: Stalder in der Mixed-Staffel auf Rang 4
Die Single-Mixed-Staffel mit dem Walder Sebastian Stalder und Amy Baserga belegte beim Weltcup in Nove Mesto den 4. Schlussrang. Das Duo lief beim Rennen in Tschechien lange vorne mit, nach drei Nachladern von Baserga beim sechsten Schiessen wuchs der Rückstand auf die Podestplätze jedoch deutlich an. Auch ein guter Abschluss von Stalder konnte nichts mehr am Endresultat ausrichten. (sda)
24. Januar
Skispringen: Trunz übersteht an Skiflug-WM den Cut nicht
An den Skiflug-Weltmeisterschaften in Oberstdorf hat Felix Trunz vom SC am Bachtel keine Werbung in eigener Sache machen können im Hinblick auf eine allfällige Olympia-Selektion. Trunz, der sich mit Simon Ammann einen Zweikampf um das letzte Olympia-Ticket bei den Schweizer Skispringern liefert, beendete den ersten Durchgang auf Rang 37. Gut acht Punkte fehlten ihm auf einen Platz in den Top 30, der ihm die Teilnahme am zweiten, dritten und vierten Durchgang eingebracht hätte. Auch Ammann war nach dem ersten Durchgang zum Zuschauer degradiert, er verpasste ein Weiterkommen als 31. nur knapp. (zo)
23. Januar
Rodeln: Maag Sechste in Oberhof
Für Natalie Maag hat das letzte Weltcuprennen vor den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina mit einem verheissungsvollen Resultat geendet. Die Wernetshauser Rodlerin belegte in Oberhof, wo sie am letzten Samstag EM-Bronze geholt hatte, den sechsten Rang. Maag lag nach dem ersten Lauf noch auf Rang vier mit einer Zehntelsekunde Rückstand auf die führende Lisa Schulte aus Österreich. Im zweiten Durchgang verlor die Oberländern mit der siebtbesten Laufzeit noch etwas an Terrain. Am Ende lag sie eine Viertelsekunde hinter Siegerin Merle Fraebel aus Deutschland.
Der sechste Rang ist Maags zweitbestes Resultat der Saison. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt sie nach sieben von neun Rennen an achter Position. (zo)
23. Januar
Ski alpin: Miggiano scheidet in Kitzbühel im Super-G aus
Für den Bubiker Alessio Miggiano gab es im Super-G von Kitzbühel beim Schweizer Doppelsieg von Marco Odermatt vor Franjo von Allmen kein Erfolgserlebnis. Der 23-Jährige schied nach einem Torfehler aus. Schon zuvor hatte er zwei heikle Momente zu überstehen gehabt. Miggiano war in guter Gesellschaft. Viele Fahrer mit hohen Startnummern erreichten das Ziel nicht. Die Sichtverhältnisse veränderten sich, weil grosse Teile der Strecke mit der Zeit vom Schatten überdeckt wurden. (zo)
23. Januar
Skicross: Schär bleibt zweimal in der Qualifikation hängen
Für Natalie Schär ist das Weltcup-Wochenende in Veysonnaz bereits nach den Qualifikationsrennen beendet. Die Nänikerin verpasste den Vorstoss in die Finalrennen der besten 16 von Freitag und Samstag. Schär belegte beide Male den 21. Rang. (zo)
22. Januar
Biathlon: Stalder als 38. bester Schweizer
In Nove Mesto enttäuschen die Schweizer Biathleten im Einzel-Rennen über 15 Kilometer. Bester Schweizer zum Auftakt des Weltcup-Wochenendes in Tschechien wurde der Walder Sebastian Stalder, der das Rennen als 38. und mit vier Fehlschüssen abschloss. Seine Teamkollegen Jeremy Finello (57.), Joscha Burkhalter (66.) und Matthias Riebli (72.) beendeten den Wettkampf weit ausserhalb der Punkteränge. (sda)
22. Januar
Olympia: Regionales Quartett selektioniert
Swiss Olympic hat weitere Selektionen für die Winterspiele in Mailand und Cortina bekanntgegeben. Rodlerin Natalie Maag (Wernetshausen), Biathlet Sebastian Stalder (Wald), Eisschnelläuferin Kaitlyn McGregor (Ebmatingen) und die für den Dübendorfer EC startende Eiskunstläuferin Livia Kaiser haben ihre Olympia-Tickets auf sicher. In den weiteren Sportarten werden die Selektionen am kommenden Montag vorgenommen. (zo)
22. Januar
Bob: Selina Isler fährt im Europacup auf Rang 11
Beim Europacup in Innsbruck klassierte sich die Wisligerin Selina Isler mit Anschieberin Isabelle Kaufmann im Zweierbob auf Platz 11. Auf die Siegerpilotin Charlotte Candrix (GER) verlor sie 1,82 Sekunden.
19. Januar
Radquer: Kevin Kuhn wird Weltcup-14. in Benidorm
Kevin Kuhn schaffte es bei der zehnten Weltcup-Station im spanischen Benidorm auf Platz 14. Der Gibswiler hielt bis kurz nach der Rennhälfte im Kampf um die Top-Ten-Plätze mit, verlor hinterher aber an Terrain. Am Ende handelt er sich 1:37 Minuten Rückstand auf den niederländischen Dauersieger Mathieu Van der Poel ein, der seinen 21. Erfolg in Serie feiern konnte. Im Gesamtklassement liegt Kuhn auf Platz 19.
18. Januar
Biathlon: Stalder läuft in der Verfolgung auf Platz 18
Im Verfolgungsrennen der Männer wusste Sebastian Stalder zu überzeugen. Der Walder, der den Sprint als 32. beendet hatte, arbeitete sich dank einer fehlerfreien Leistung am Schiessstand bis auf Rang 18 vor. Es war sein bestes Resultat in diesem Winter. Niklas Hartweg (44.) und Joscha Burkhalter (46.) verpassten beim Sieg des Norwegers Johannes Dale-Skjevdal die Weltcuppunkteränge.
18. Januar
Langlauf: Nicola Wigger erreicht Platz 47
Beim Weltcup-Rennen in Oberhof über 10 Kilometer klassisch belegte Nicola Wigger den 47. Rang. Der Gibswiler war damit immerhin der drittschnellste Schweizer. Den Sieg holte sich der Norweger Martin Löwström Nyenget vor dem Finnen Iivo Niskanen und seinem Landsmann Erik Valnes.
18. Januar
Skispringen: Felix Trunz erneut in den Top 30
Felix Trunz vom SC am Bachtel schaffte es auch im zweiten Weltcup-Wettkampf in Sapporo in die Punkteränge. Der 19-Jährige belegte mit Sprüngen auf 126 und 119,5 Meter den 28. Rang. Vor ihm klassierten sich nebst dem für die Olympischen Spiele gesetzten Sandro Hauswirth (26.) auch Team-Veteran Simon Ammann als 23. Hauswirth und der in Japan pausierende Gregor Deschwanden haben das Olympia-Ticket so gut wie auf sicher. Der Kampf um den dritten Schweizer Startplatz bleibt derweil hart umkämpft.
Den Sieg sicherte sich einmal mehr der Slowene Domen Prevc. Er gewann vor Lokalmatador Ryoyu Kobayashi und dem Österreicher Daniel Tschofenig.
18. Januar
Biathlon: Sebastian Stalder läuft auf Platz 31
Beim Weltcup-Sprint über 10 km in Ruhpolding qualifizierte sich Sebastian Stalder als 31. für die Verfolgung der Top 60 am Sonntag. Der Walder verlor 1:43 Minuten auf Sieger Sebastian Samuelsson (SWE). Schnellster Schweizer war Niklas Hartweg im 26. Rang.
17. Januar
Ski alpin: Miggiano ohne Punkte bei der ersten Weltcup-Abfahrt in Wengen
Alessio Miggiano kann sich bei seinem ersten Weltcup-Einsatz in der Lauberhornabfahrt noch nicht wie gewünscht präsentieren. Der Bubiker verliert in Wengen etwas mehr als drei Sekunden auf Marco Odermatt und belegt Rang 41. Immerhin lässt er mit Adrien Théaux (FRA) und Romed Baumann (GER) zwei Routiniers hinter sich.
17. Januar
Skispringen: Felix Trunz wird 23. in Sapporo
Felix Trunz vom SC am Bachtel belegte beim Weltcup in Sapporo mit Sprüngen auf 125 und 128 Meter, die ihm insgesamt 219 Punkte einbrachten, den 23. Rang. Für den 19-Jährigen war es damit bereits das zweite Top-25-Resultat in diesem Winter. Gleichzeitig brachte er sich im Rennen um das dritte Schweizer Olympia-Ticket in die Pole-Position neben dem gesetzten Duo Gregor Deschwanden und Sandro Hauswirth. Hauswirth sorgte seinerseits als 20. für die beste Schweizer Klassierung. Killian Peier (35.), Simon Ammann (41.) und Juri Kesseli (42.) verpassten den Sprung in die Top 30. Die letzte Möglichkeit, sich entscheidend aufzudrängen, bietet sich beim zweiten Sapporo-Springen in der Nacht auf Sonntag.
Der slowenische Vierschanzentournee-Gewinner Domen Prevc feierte seinen achten Saisonsieg und verhinderte einen japanischen Doppelsieg durch Naoki Nakamura und Ren Nikaido.
17. Januar
Skicross: Erfolgreiches Europacup-Wochenende für Schär
Für Natalie Schär verlief der Europacup-Wettkampf an der Lenk erfreulich. Die 25-Jährige aus Nänikon feierte zunächst einen Sieg und legte hinterher einen fünften Platz im von Teamkollegin Chiara Von Moos gewonnenen Rennen nach.
17. Januar
Eiskunstlauf: Kaiser missglückt an EM die Kür
An den Europameisterschaften in Sheffield fiel Livia Kaiser vom Dübendorfer Eislaufclub nach nach der Kür vom 9. auf den 17. Platz zurück. Ihr gelang von den Dreifachsprüngen bloss der Rittberger zweimal. Alle übrigen Dreifachen, der Flip oder der Toeloop, endeten mit Eisberührungen oder Unterdrehungen.
Den EM-Titel sicherte sich Niina Petrokina aus Estland, die schon nach dem Kurzprogramm geführt hatte. Loena Hendrickx (BEL) und Lara Gutmann (ITA) holten Silber und Bronze.
17. Januar
Ski alpin: Miggiano wird 31. beim Super-G von Wengen
Alessio Miggiano zeigt an seinem ersten Lauberhorn-Wochenende im Super-G eine solide Leistung. Als 31. verliert der Bubiker 3,25 Sekunden auf den italienischen Sieger Giovanni Franzoni. Für einen Weltcup-Punkt fehlen ihm lediglich 20 Hundertstelsekunden. Den 30. Rang sichert sich ausgerechnet Teamkollege Marco Kohler.
16. Januar
Biathlon: Stalder gelingt mit der Staffel eine Saisonbestleistung
Die Schweizer Staffel mit dem Walder Sebastian Stalder lief beim Weltcup in Ruhpolding (GER) auf den 7. Platz. Wenige Wochen vor Olympia erzielten Stalder, Niklas Hartweg, Jeremy Finello und Joscha Burkhalter damit das beste Staffel-Resultat der Saison. Es hätte wohl auch noch weiter nach vorne gehen können für das Quartett. Nach acht von zwölf Runden, vor dem sechsten Schiessen, lag die Schweiz auf dem 2. Zwischenrang. Eine Strafrunde von Finello wegen zu vieler Fehlschüsse beim Stehendschiessen liess Stalder, Hartweg, Finello und Burkhalter jedoch zurückfallen. An die Spitze des Klassements setzte sich schliesslich Frankreich. Schlussläufer Eric Perrot gewann das Duell gegen seine Konkurrenten aus Norwegen (2.) und Deutschland (3.).
15. Januar
Rad: Liehner für die Bahn-EM nominiert
Die Rütnerin Annika Liehner steht im elfköpfigen Aufgebot für die Bahn-EM Anfang Februar im türkischen Konya. Das Schweizer Frauen-Quartett hatte zuletzt im Oktober in der Mannschaftsverfolgung mit einem sechsten Platz an der Weltmeisterschaft in Santiago de Chile aufhorchen lassen. An der EM geht es nun darum, die erzielten Fortschritte zu bestätigen.
14. Januar
Biathlon: Mehrere Podestplätze für den SC am Bachtel
Beim bei guten Wetterbedingungen ausgetragenen Swiss-Cup in Sclamischot erreichten Gianmaria Tedaldi (Männer), Flurin Peter (U19) und Evelyn Stalder (U21) im Einzelwettkampf jeweils den dritten Rang. In der Challenger-Kategorie siegte Jonn Peter bei den U15. Knapp am Podest vorbei lief Loic Schönbächler als Vierter (U13).
Der Sprint am Sonntag brachte dem SC am Bachtel weitere Podestplätze. Evelyn Stalder bestätigte ihre Form erneut mit Rang drei bei den U21. Jonn Peter gewann auch den Sprint bei den U15, Nik Oberholzer wurde Zweiter bei den U13. Bei den Jüngsten überzeugte Andrin Münch mit Rang zwei bei den U11, während Finn Oberholzer mit nur einem Schiessfehler den 12. Rang belegte.
14. Januar
Orientierungslauf: Rancan mit Sieg in Uster
Beim von der OLG Pfäffikon organisierten und topbesetzten Winter-Stadt-OL in Uster setzte sich Lokalmatador Riccardo Rancan im K.o.-Sprint-Rennen durch. Hinter ihm klassierten sich Fabian Aebersold aus Brügg BE und der Tessiner Elia Ren. Bei den Frauen schaffte es die Pfäffikerin Coralie Waldner als Dritte aufs Podest. Den Sieg holte sich die in Uster trainierende Staffel-WM-Dritte Paula Gross vor der Zürcherin Katrin Müller.
13. Januar
Langlauf: Gleich drei Kategoriensiege für den SC am Bachtel
Bei winterlichen Bedingungen fand im Rahmen des Voralpencups in Elm der Teamsprint in der Skatingtechnik statt. Sowohl bei den Männern (Fabio Rüthemann und Dimitri Kräyenbühl) als auch bei den Frauen (Antonia Emmenegger und Anna Lia Keller) gab es einen Kategoriensieg für den SC am Bachtel. Einen weiteren Sieg feierten Elin Durussel und Elina Keller bei den Mädchen U14.
Podestplätze ergänzten die Bilanz: Fabio Bertschinger und Noel Huser belegten bei den U8 Rang zwei, Lisa Oberholzer und Annina Kühne wurden Dritte bei den U10/U12. Knapp am Podest vorbei liefen Florian Lorentz und Lionel Bertschinger als Vierte bei den U10/U12. Ebenfalls solide präsentierten sich Nino Rüthemann und Jon-Erik Durussel mit Platz sechs bei den U14/U16.
13. Januar
Leichtathletik: Ustermer Läufer schafft Topzeit über 10 km
Nach einem Trainingsaufenthalt in Kenia konnte sich Seare Weldezghi vom LC Uster in Valencia (ESP) in Hochform auf die Startlinie stellen. Bei optimalen Bedingungen liess er sich in diesem Weltklassefeld auf einer solch schnellen Strecke die Chance auf eine Topleistung nicht entgehen, und er finishte in einer Zeit von 28:14 Minuten (netto gar 28:10). Damit verbesserte er den Vereinsrekord von Tadesse Abraham um über 10 Sekunden. In der Schweizer Leichtathletik sind mit Dominic Lobalu, Julien Wanders und Morgan Le Guen erst drei Läufer schneller gelaufen.
12. Januar
Reiten: Fuchs in Basel bester Schweizer
Am Weltcupspringen beim CHI Basel war der Bietenholzer Martin Fuchs der beste Schweizer. Der Oberländer klassierte sich mit Lorde in der mit 332'000 Euro dotierten Prüfung auf Rang 4. Mit diesem Resultat bringt sich Fuchs zurück ins Geschäft für eine Teilnahme am Weltcupfinal im April in den USA. Mit Gaëtan Joliat erreicht ein zweiter Schweizer das Stechen der sieben Paare.
11. Januar
Skispringen: Trunz verpasst Finaldurchgang in Polen
Beim Weltcup-Springen in Zakopane (POL) von der Grossschanze verpasste Felix Trunz vom SC am Bachtel bei schwierigen Bedingungen den Finaldurchgang. Trunz beendete den Wettkampf auf Rang 44.
11. Januar
Radquer: SM-Gold für Kevin Kuhn
Kevin Kuhn hat an der Radquer-SM in Schneisingen seinen Schweizermeistertitel verteidigt. Für den Laupner war es der vierte SM-Titel in der Elite. Kuhn musste im Aargau hart für seine Goldmedaille kämpfen. Der zweitklassierte Dario Lillo lag im Ziel lediglich drei Sekunden hinter dem Oberländer. In der dritten von sieben Runden hatte Kuhn auf Lillo noch knapp eine halbe Minute Rückstand gehabt, diesen aber bald einmal wieder wettgemacht. Bei den Frauen standen zwei Mountainbikerinnen zuoberst. Alessandra Keller, WM-Dritte von 2025, siegte souverän vor Jolanda Neff, der Olympiasiegerin von 2021. Die Rütnerin Olivia Hottinger wurde Vierte.
11. Januar
Biathlon: Stalder mit der Staffel auf Rang 11
Zum Abschluss der Weltcup-Wettbewerbe in Oberhof (GER) war Sebastian Stalder mit der Schweizer Staffel lange auf dem Weg zu einer absoluten Top-Klassierung. Der Walder sowie Niklas Hartweg sorgten dafür, dass die Schweiz zur Halbzeit von einer Podestplatzierung träumen durfte. Hartweg übergab als Führender an Joscha Burkhalter, hinter welchem sich allerdings 14 weitere Athleten innerhalb einer Minute einreihten. Schlussläufer James Pacal übernahm an Position 8 mit rund einer Minute Rückstand auf das Führungstrio, letztlich mussten sich die Schweizer mit Rang 11 begnügen. Einen Tag vor der Staffel hatte Stalder in der Verfolgung mit zwei Schiessfehlern den 25. Platz belegt. Im Gesamtweltcup liegt er an 31. Stelle.
11. Januar
Skispringen: Kindlimann in Slowenien auf Rang 33
Im zweiten Weltcupspringen in Ljubno (SLO) verpasste Rea Kindlimann aus Gibswil den Einzug in den Final. Kindlimann beendete den Wettkampf auf der Normalschanze auf Rang 33. Im ersten Springen von Ljubno war sie in der Qualifikation gescheitert.
11. Januar
Rodeln: Maag zurück in den Top Ten
Natalie Maag aus Wernetshausen hat am Weltcup von Winterberg (GER) den 8. Platz belegt. Sie reagierte damit deutlich auf das letzte Weltcup-Rennen in Sigulda (LAT), das sie lediglich auf Rang 16 beendet hatte. In Winterberg sorgte ein starker zweiter Lauf dafür, dass der Oberländerin die Rückkehr in die Top Ten gelang. Nach dem ersten Durchgang noch an 12. Stelle platziert, arbeitete sich Maag danach mit sechstbester Laufzeit nach vorne. Im Gesamtweltcup liegt die 29-Jährige nach fünf von neun Weltcups an 11. Stelle.
11. Januar
Leichtathletik: Mülli läuft aufs Podest
Der Egger Miro Mülli war beim Dietiker Neujahrslauf der bestklassierte Oberländer bei den Männern. Mülli lief im 13,3 km langen Rennen, das zum Zürilaufcup zählt, auf den 3. Platz. Bei den Frauen war Seline Sannwald aus Bubikon die bestklassierte Läuferin aus der Region. Die OL-Spezialistin klassierte sich auf Rang 7.
11. Januar
Dressur: Oberländer Duo auf den Rängen 8 und 10
Beim Weltcup am CHI in Basel hat die Greifenseerin Delia Eggenberger auf Fairtrade (73,185) den 8. Platz belegt. Die Wermatswilerin Estelle Wettstein mit Quaterboy (71,800) klassierte sich auf dem 10. Rang. Charlotta Rogerson gelang derweil in der Kür mit Platz 2 und 81,290 Prozentpunkten im Sattel von Bonheur de la Vie eine herausragende Leistung. Noch nie erhielt eine Schweizerin oder ein Schweizer in einer Weltcup-Kür über 80 Zähler. Einzig die Deutsche Isabell Werth mit Wendy de Fontaine (86,155) lag ausser Reichweite.
11. Januar
Fussball: Der FC Volketswil muss auf Trainersuche
In der Drittliga-Gruppe 6 kommt es bereits beim dritten Verein aus der Region zu einem Trainerwechsel in der Winterpause. Beim FC Volketswil gab Antonio Limata «aus persönlichen Gründen» seinen Rücktritt bekannt. Seitens der Vereinsverantwortlichen ist von «grossem Bedauern» die Rede. Limata habe den FCV in den vergangenen drei Jahren mit seinem Fachwissen, seiner Professionalität und seiner Leidenschaft massgeblich geprägt. Der scheidende Trainer hatte sein Amt im Oktober 2022 angetreten. In besonderer Erinnerung bleibt der Finaleinzug im FVRZ-Cup von letzter Saison, der zudem im heimischen Griespark stattfand. Damit qualifizierten sich die Volketswiler für die 1. Hauptrunde des Schweizer Cups. Dort konnte im vergangenen August der Challenge-League-Aufsteiger FC Rapperswil-Jona empfangen werden.
Wer die Nachfolge von Limata antritt, ist noch nicht bekannt. Vorerst betreut der bisherige Assistent Kevin Hediger das Team ad interim. Nebst beim Tabellenfünften Volketswil kam es in den letzten Wochen auch beim FC Rüti und beim FC Pfäffikon zu Wechseln auf dem Cheftrainerposten.
9. Januar
Biathlon: Stalder bester Schweizer
Im Weltcup-Sprint von Oberhof (GER) über 10 Kilometer ist der Walder Sebastian Stalder auf Platz 21 gelaufen. Der Oberländer, der im Schiessstand fehlerfrei blieb, war damit bester Schweizer. Stalder verlor auf Sieger Tommaso Giacomel eineinhalb Minuten.
8. Januar
Eishockey: Ein regionales Quartett für die Olympia-Teams
Das Kader der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaften für die Olympischen Spiele in Mailand steht. Im Männerteam von Trainer Patrick Fischer stehen auch der Dübendorfer Tim Berni (Verteidiger) sowie Stürmer Sven Andrighetto (Wermatswil). Bei den Frauen figurieren Sinja Leemann aus Gossau (Stürmerin) im Aufgebot, die für den SC Bern spielt sowie die Effretiker Verteidigerin Alessia Baechler. Letztere spielt aktuell in den USA.
7. Januar
Skispringen: Trunz verpasst Finaldurchgang
Felix Trunz vom SC am Bachtel hat im vierten Springen der Vierschanzentournee den Einzug in den Finaldurchgang verpasst. Trunz klassierte sich in Bischofshofen (AUT) nach einem Sprung auf 119 m an 38. Stelle.
7. Januar
Langlauf: Anja Weber beendet Tour de Ski als beste Schweizerin
Die Hinwilerin Anja Weber hat die Tour de Ski auf dem 18. Gesamtrang beendet und damit als beste Schweizerin. Die 24-Jährige belegte im abschliessenden Massenstartrennen über 10 km Skating auf die Alpe Cermis in Val die Fiemme den 19. Rang. Am Samstag hatte Weber als Sprint-6. im klassischen Stil ihr bestes Saisonresultat und das zweitbeste ihrer Karriere in einem Einzelrennen gefeiert. Die Hinwilerin profitierte bei ihrem Finaleinzug von der Disqualifikation einer Konkurrentin, von der sie behindert worden war. (zo)
4. Januar
Rodeln: Maag in Sigulda ungewohnt weit hinten
Die vierte Weltcup-Station des Winters in Sigulda brachte Natalie Maag kein Glück. Die 28-Jährige aus Wernetshausen fand sich auf dem unterdessen für sie ungewohnten 15. Rang wieder. Maag hatte die Saison mit zwei 7. Rängen begonnen und war zuletzt in Lake Placid Elfte geworden. In Sigulda zeigte sie mit zwei praktisch gleich schnellen Läufen (die notabene an verschiedenen Tagen stattfanden) zwar Konstanz, auf die Top Ten fehlten aber in der Endabrechnung über zwei Zehntel. Im Gesamtweltcup liegt Maag nun an elfter Position.
4. Januar
Radquer: Kein Top-Ten-Platz für Kevin Kuhn
Kevin Kuhn wartet weiterhin auf seinen ersten Top-Ten-Platz in dieser Weltcup-Saison. Am Sonntag belegte der Laupner in Zonhoven den 17. Rang. Auf Sieger Mathieu van der Poel verlor Kuhn etwas mehr als drei Minuten. Es war das letzte von drei Weltcuprennen in Belgien innert zehn Tagen. In der Altjahreswoche war Kuhn in Dendermonde 13. geworden. Am 26. Dezember hatte er in Gavere wegen Magenproblemen aufgeben müssen. Im Gesamtweltcup liegt der Laupner nach 9 von 12 Rennen auf dem 20. Zwischenrang. Aktiv war Kuhn auch in der stark besetzten belgischen Superprestige-Serie. Die Ränge 12 und 6 resultierten dort für ihn, und in der Gesamtwertung liegt er ein Rennen vor Schluss an 8. Stelle.
4. Januar
Skispringen: Trunz darf an die Tournee – und punktet
Guter Start ins neue Jahr für Felix Trunz vom SC am Bachtel: Der 19-Jährige wurde für die beiden letzten Wettkämpfe der Vierschanzentournee aufgeboten und sprang am Sonntag in Innsbruck gleich zum zweiten in seiner Karriere in die Weltcup-Punkte. Trunz überstand den Cut als Lucky Loser auf dem 30. Rang und verbesserte sich im Finaldurchgang noch auf Platz 29. Ursprünglich figurierte Trunz nicht im Tournee-Aufgebot, rückte dann aber wie Killian Peier nach, weil Simon Ammann und Juri Kesseli hinter den Erwartungen geblieben waren.
4. Januar
Schwingen: Schmerzhafter Saisonstart für Oberländer
Für den Schwingklub Zürcher Oberland hat das Jahr durchzogen begonnen. Am traditionellen Berchtoldschwinget in der Zürcher Saalsporthalle schaffte es einzig Fabio Eicher (Steg) als 10. auf einen auszeichungsberechtigten Rang. Der 17-Jährige verdiente sich dies mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage. Schmerzhaft endete das Fest für zwei SKZO-Schwinger: Der 15-jährige Bäretswiler Alexander Würmli, der wie vier andere Oberländer sein erstes Fest bei den Aktiven bestritt, musste nach einem Unfall im sechsten Gang ins Spital gebracht werden. Würmli erlitt eine stumpfe Wirbelstauchung und konnte das Spital noch am selben Abend wieder verlassen. Auch für Fabian Kindlimann endete der Anlass vorzeitig. Er musste nach dem dritten Gang wegen Problemen im Schulter-/Nackenbereich aufgeben.
4. Januar
Langlauf: Weber nimmt die letzten beiden Tour-Etappen als 25. in Angriff
Anja Weber hat in der Tour de Ski ihren Platz unter den Top 30 über den Jahreswechsel behaupten können. Nach dem Massenstartrennen über 5 km Skating am 31. Dezember (39. Rang) lag sie im Tour-Klassement an 22. Stelle belegte sie den 39. Rang, in der Verfolgung vom Neujahrstag über 30 km im klassischen Stil fiel sie auf den 25. Rang zurück. Ihr Rückstand auf Leaderin Jessie Diggins beträgt 3:43 Minuten. Die beste Schweizerin Nadine Fähndrich liegt 27 Sekunden vor Weber auf Rang 14.
Bei den Männern belegte Nicola Wigger (Gibswil) im Massenstart den 76. Rang und arbeitete sich in der Verfolgung vom 61. Gesamtrang auf den 38. vor. Sein Rückstand auf den Gesamtführenden Johannes Hoesflot Klaebo beträgt 3:41 Minuten.
Nach einem Ruhetag wird die Tour am Samstag und Sonntag in Val di Fiemme mit einem Klassik-Sprint und einem Skating-Rennen über 15 km abgeschlossen.
1. Januar
Langlauf: Weber zeigt sich in der zweiten Tour-Etappe weit vorne
Anja Weber beendete die zweite Etappe der Tour de Ski, ein Einzelstartrennen über 10 km im klassischen Stil, auf dem 25. Rang. Dabei hatte sich die Hinwilerin nach fünf Kilometern mit dem 9. Zwischenrang noch weit vorne gezeigt. Doch auf der zweiten Runde fiel Weber noch zurück. «Ich habe etwas riskiert auf der ersten Runde, das lief super. Leider habe ich danach etwas dafür gebüsst», sagte Weber im TV-Interview. «Im Grossen und Ganzen war das okay – Hauptsache, ich habe etwas probiert.»
Weber war am Ende zweitbeste Schweizerin hinter Nadine Fähndrich (17.). In der von der Amerikanerin Jessie Diggins angeführten Tour-Gesamtwertung liegt die Hinwilerin mit 1:48 Minuten Rückstand auf dem 20. Rang.
Bei den Männern war der Gibswiler Nicola Wigger als 48. der beste Schweizer. Auch er büsste auf der zweiten Hälfte an Terrain ein. Bei Rennhälfte lag Wigger noch auf Rang 35. In der Gesamtwertung, die der Norweger Johannes Hoesflot Klaebo anführt, belegt Wigger mit 2:46 Minuten Rückstand den 53. Zwischenrang.
29. Dezember
Langlauf: Weber verpasst Sprint-Halbfinal knapp
Im Skating-Sprint zum Auftakt der Tour de Ski in Toblach hat Anja Weber den Vorstoss unter die besten 12 knapp verpasst. Der Hinwilerin fehlten in ihrem Viertelfinallauf 42 Hundertstel für die Halbfinalqualifikation. Der 14. Rang stellt ihr zweitbestes Einzel-Resultat der Saison dar. Für Nicola Wigger war die Qualifikationshürde wie erwartet zu hoch; der Gibswiler wurde 101. unter 121. Teilnehmern.
28. Dezember
Skispringen: Trunz im Continental Cup Sechster
Felix Trunz vom SC am Bachtel verpasste zwar die Selektion für die Vierschanzentournee, er zeigte dafür auf zweithöchster Stufe gute Leistungen. An den beiden Continental-Cup-Wettkämpfen vom Samstag und Sonntag in Engelberg war der 19-Jährige als Elfter und als Sechster jeweils bester Schweizer. Beide Male gelang ihm im zweiten Durchgang ein deutlicher Sprung nach vorn.
28. Dezember
Radquer: Kuhn 13. in Dendermonde
Der Laupner Kevin Kuhn hat von den beiden Weltcup-Radquerrennen in Belgien über die Feiertage nur eines beendet. In Dendermonde in Belgien belegte der beste Schweizer Querfahrer den 13. Rang. 53 Sekunden betrug sein Rückstand auf Sieger Thibau Nys, 19 Sekunden fehlten ihm auf die Top Ten, die er bisher in dieser Saison noch nicht erreicht hat. Zwei Tage zuvor hatte Kuhn das Rennen in Gavere wegen Magenproblemen aufgeben müssen.
28. Dezember
Ski alpin: Livigno bringt Miggiano kein Glück
Im Super-G von Livigno verpasste Alessio Miggiano Weltcup-Punkte als 33. knapp. Dem Bubiker, der in Gröden als Abfahrts-Fünfter überrascht hatte, fehlten sechs Hundertstel auf die Top 30. Miggiano vergab eine bessere Klassierung im untersten Teil der Strecke. Bei der zweitletzten Zwischenzeit lag der 23-Jährige noch auf Rang 13.
27. Dezember
Fussball: Wolfensberger übernimmt in Pfäffikon
Der neue Trainer des FC Pfäffikon heisst Urs Wolfensberger. Der 63-jährige Wermatswiler übernimmt den Drittligisten per 1. Februar und hat einen Vertrag bis Ende Saison mit Option auf Verlängerung unterschrieben, wie der Klub mitteilt.
Mit Wolfensberger hat der FCP einen sehr erfahrenen Trainer verpflichtet. Der Inhaber der Uefa-Pro-Lizenz stand unter anderem lange beim FC Rapperswil-Jona in der 1. Liga an der Seitenlinie, trainierte später auch YF Juventus in der Promotion League und zuletzt den FC Kosova in der 1. Liga. Im letzten Herbst war Wolfensberger Assistent des ehemaligen Uster-Trainers Fabio Digenti beim FC Schaffhausen.
Wolfensberger übernimmt in Pfäffikon ein Team, das auf Platz 3 der Drittliga-Gruppe 6 überwintert. Der Klub trennte sich trotz sportlichem Erfolg nach der Hinrunde von Trainer Kurt Kobel.
23. Dezember
Unihockey: Laupen verliert zwei Tschechinnen
Der UHC Laupen muss künftig auf die Dienste von Veronika Machalkova und Anna Sigmundova verzichten. Die beiden Tschechinnen verlassen das Team aus privaten Gründen und kehren in ihre Heimat zurück, wie der Verein mitteilt. Das 20-jährige Duo war seit der Saison 2024/2025 bei den Laupnerinnen unter Vertrag. In der laufenden Saison belegten sie in der internen Skorerliste die Ränge 4 (Sigmundova, 8 Punkte) und 5 (Machalkova, 7 Punkte).
23. Dezember
Langlauf: Wigger darf an die Tour de Ski
Bester Schweizer beim Heimweltcup in Davos – die Vermutung, dass ihm dies wenig nützt, bestätigte sich dem Gibswiler Nicola Wigger vorletzten Sonntag schnell. Wenige Stunden nach dem Rennen teilte ihm der Trainer von Swiss Ski mit: «Du läufst gegen Cyril Fähndrich ein Ausscheidungsrennen um den Startplatz an der Tour de Ski.» Dieses wurde auf den letzten Sonntag im Rahmen des Continental-Cups in St. Ulrich in Österrreich angesetzt. Und Wigger hielt dem Druck Stand. Über 15 km klassisch war er nicht nur 36,7 Sekunden schneller als Fähndrich, ebenso belegte er als bester Schweizer Rang drei – trotz eines Sturzes. «Ich konnte dem Druck begegnen und ein Superrennen zeigen», freute sich der 24-Jährige.
Die Qualifikation für die Tour de Ski (28. Dezember bis 4. Januar) ist nicht nur reizvoll. Vielmehr bietet sie ihm auch die Möglichkeit, die noch fehlenden Kriterien für einen Start an den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina im Februar anzusteuern. «Ich sehe zwei bis drei Rennen, die auf mich zugeschnitten scheinen. Das ist eine Riesenchance», sagt er. Mit einem Rang unter den besten 25 hat er die zweite Hälfte der Qualifikationskriterien erfüllt.
Wigger tritt zum dritten Mal an zum Mehretappen-Klassiker. Zum ersten Mal peilt er an, bis am Schluss mitzukämpfen. «Jetzt heisst es gesund bleiben und diese Chance zu nutzen», nimmt er sich vor. Olympia ist definitiv näher gerückt für ihn – trotz des Faktes, dass wohl nur fünf oder allenfalls sechs Schweizer Langlauf-Männer Aufnahme finden ins Olympia-Team. (gre)
23. Dezember
Eiskunstlauf: Tzimpoukakis nutzte die Gunst der Stunde
Weil an den Schweizer Meisterschaften der Eiskunstläuferinnen in Lugano am Wochenende die unbestrittene Favoritin Kimmy Repond verletzungshalber auf einen Start verzichtete, war das Rennen um Gold offen. Und Leandra Tzimpoukakis vom Dübendorfer Eislaufclub (DEC) nutzte die Gelegenheit: Mit zwei bestechend souveränen Präsentationen holte sie den Titel. «Ich war nervös wie noch nie», sagte die 16-Jährige. «Ich wusste, dass ich den Dreifachaxel stehen musste. Der dauernde Gedanke daran hätte mich fast aus meinem Konzentrationstunnel gerissen.» Die Trainerinnen Linda Van Troyen und Sandra Kriisa schafften es, ihr die optimale Dosis an Risiko zu vermitteln. Die Basis für Gold legte Tzimpoukakis im Kurzprogramm, das sie bestechend sicher dominierte. Die sprungstarke Läuferin wurde in der Kür ihrer Rolle vollends gerecht. Sieben Dreifachsprünge, einer nach dem andern sicher gestanden. Mit total 194,10 Punkten gewann Tzimpoukakis mit 22,82 Punkten Vorsprung auf Livia Kaiser, die nach Rückschlägen und Formkrisen in den letzten Wochen den DEC-Doppelsieg perfekt machte. Chiara Schöll verpasste als Vierte knapp eine Medaille.
Bei den Männern lag Nico Steffen als Dritter nach dem Kurzprogramm ebenfalls auf Medaillenkurs. Er stand in der Kür zwei Dreifachaxel, ein misslungener Dreifachrittberger liess ihn aber auf den vierten Rang rutschen. (ako)
22. Dezember
Radquer: Gefühlsauf und -ab für Kevin Kuhn
Kevin Kuhn konnte sich beim Weltcup in Koksijde (BEL) wieder etwas steigern und klassierte sich auf Rang 14. Der Gibswiler verlor 2:09 Minuten auf den niederländischen Dominator Mathieu van der Poel, der zum dritten Mal in Folge siegte. Bereits tags zuvor hatte van der Poel auch den Weltcup in Antwerpen gewonnen. Für Kuhn endete dieses Rennen nach einem ärgerlichen Zusammenstoss hingegen vorzeitig – er musste das Rennen zwar unverletzt, aber dennoch aufgeben.
21. Dezember
Rodeln: Maag muss sich in Lake Placid mit Platz 11 begnügen
Natalie Maag klassierte sich bei der dritten Weltcup-Station in Lake Placid (USA) unter schwierigen äusseren Bedingungen auf dem elften Rang. Nach dem ersten Lauf hatte sich die Wernetshauserin noch auf Position sieben befunden. Erschwerend kam hinzu, dass zwischen den beiden Durchgängen keine Anpassungen am Material vorgenommen werden durften. «Ich bin auf der ganzen Strecke nur gerutscht. Ich hatte mir hier deutlich mehr erhofft», sagte Maag nach dem Rennen. In der Gesamtwertung liegt die 28-Jährige nun auf Platz neun.
21. Dezember
Skispringen: Felix Trunz steigert sich beim Heim-Weltcup
Beim Heim-Weltcup in Engelberg qualifizierte sich Felix Trunz vom SC am Bachtel für den Finaldurchgang und sammelte als 25. (132,5 m/126,5 m) erstmals Weltcup-Punkte. Am Sonntag blieb dem 19-Jährigen dieses Kunststück jedoch verwehrt: Er schied vorzeitig aus und belegte Rang 38 (122 m). Bei den Frauen scheiterte die Gibswilerin Rea Kindlimann an beiden Wettkampftagen bereits in der Qualifikation.
21. Dezember
Biathlon: Stalder macht in der Verfolgung Plätze gut
Sebastian Stalder steigerte sich beim Weltcup in Le Grand-Bornand (FRA) im Vergleich zum Sprintrennen deutlich und machte in der Verfolgung 21 Ränge gut. Der 27-Jährige aus Wald klassierte sich damit auf Rang 35. Ohne die zwei Strafrunden wäre sogar eine noch bessere Platzierung möglich gewesen. Den Sieg holte sich der Norweger Johan-Olav Botn, der damit auch die Overall-Wertung anführt.
20. Dezember
Bob: Isler stürzt beim Weltcup-Debüt
Pech für Selina Isler: Die 22-jährige Wisligerin stürzte bei ihrem Weltcup-Debüt im lettischen Sigulda mit dem Monobob und musste sich so mit Platz 20 begnügen. Beste Schweizerin war Melanie Hasler als Sechste – nur siebzehn Hundertstel hinter dem Podest. Den Sieg holte sich Breeana Walker (AUS).
20. Dezember
Biathlon: Sebastian Stalder wird 56. im Sprint
Sebastian Stalder kam beim Weltcup im französischen Le Grand-Bornand im Sprint über 10 km nicht über Platz 56 hinaus. Der Walder leistete sich dabei zwei Schiessfehler. Dennoch qualifizierte er sich gemeinsam mit dem besten Schweizer Joshua Burkhalter (18.) für die Verfolgung der Top 60 am Samstag.
Das Rennen wurde klar von den Norwegern dominiert. Neben Sieger Vetle Sjaastad Christiansen klassierten sich mit Johannes Dale-Skjevdal (2.), Johan-Olav Botn (4.) und Sivert Guttorm Bakken drei weitere Athleten unter den ersten fünf.
19. Dezember
Ski alpin: Miggiano legt nach
Der Bubiker Alessio Miggiano hat einen Tag, nachdem er mit Platz 18 in der Weltcup-Abfahrt von Val Gardena erstmals Punkte auf höchster Stufe ergatterte, erneut überzeugt. Miggiano legte im Südtirol im Weltcup-Super-G nach und klassierte sich auf Rang 21. Der mit der Nummer 48 gestartete Oberländer profitierte auch davon, dass sich auf der Piste Saslong die Verhältnisse mit fortlaufender Renndauer deutlich verbesserten – mehr Sonne bei Schlüsselstellen und teils Rückenwind.
19. Dezember
Squash: Uster gewinnt beim Leader
Zum Abschluss der Hinrunde zeigt das Ustermer Fanionteam, dass mit ihm für die NLA Playoffs noch zu rechnen ist. Es bleibt zwar nach dem 3:1-Auswärtssieg gegen Leader Pilatus Kriens auf Platz 7, ist aber punktgleich mit dem Tabellenvierten GC und nur vier Punkte hinter dem Tabellenführer. Die Ustermer zeigten gegen Kriens eine starke Mannschaftsleistung und entschieden die Begegnung verdient für sich. Usters Farmteam musste sich derweil gegen Lausanne deutlich 0:4 geschlagen geben.
19. Dezember
Eishockey: Wetzikon und Chur verlängern Partnerschaft
Der EHC Wetzikon und der EHC Chur verlängern ihre Partnerschaft um eine weitere Saison. Der Oberländer MHL-Klub und der Bündner Swiss-League-Klub arbeiten seit dieser Saison zusammen.
18. Dezember
Ski alpin: Miggiano erobert erstmals Weltcup-Punkte
Der Bubiker Alessio Miggiano hat erstmals in seiner Karriere Weltcup-Punkte geholt. Der 23-jährige Oberländer, der diese Saison in der Abfahrt auf höchster Stufe einen Fixplatz besitzt, klassierte sich in der ersten von zwei Abfahrten in Val Gardena überraschend auf dem 18. Platz. Lediglich 15 Hundertstel fehlten dem mit Nummer 43 gestarteten Speed-Spezialisten auf der verkürzten Strecke auf die Top Ten. Für Miggiano war es das erst fünfte Rennen höchster Stufe.
18. Dezember

Kunstturnen: Kratter tritt zurück
Der Rütner Moreno Kratter beendet seine Leistungssport-Karriere. Er sagt dazu: «Ich wollte mich nach dem Olympiajahr 2024 noch auf die EM und die WM von diesem Jahr vorbereiten, hatte aber Anfang 2025 Probleme mit dem Rücken.» Der 27-jährige Oberländer, der ab 2019 dem Nationalkader angehörte, musste die Vorbereitung für die EM deshalb abbrechen und setzte sich die WM in Jakarta als neues Ziel. «Ich merkte aber bald, dass es nicht mehr reicht. Der Körper war nicht mehr zu 100 Prozent da und damit wurde es auch im Kopf schwierig.»
Dass er im Februar 2026 sein Informatikstudium abschliessen wird und schon Perspektiven für die Zukunft hat, erleichterte seinen Entscheid. «Ich weiss, wie es mit mir weitergeht und bin auf der Suche nach einer Stelle als Software-Engineer. Der Zeitpunkt für den Rücktritt war für mich deshalb genau richtig.» Kratter nahm in der Elite je zweimal an Welt- sowie Europameisterschaften teil.
18. Dezember
Langlauf: Siri Wigger siegt am Voralpencup
Beim ersten Voralpencup der Saison am Flumserberg standen Langläuferinnen und Langläufer von der U10 bis zur Elite am Start. Für den SC am Bachtel gab es bei schwierigen Schneebedingungen einige Kategoriensiege und Podestplätze. Allen voran sicherte sich die in in den letzten Jahren mit gesundheitlichen Problemen kämpfende Gibswilerin Siri Wigger den Sieg bei den Frauen. Fabio Rüthemann erreichte in der U20 den guten 2. Rang, während Celia Rüegg bei den Frauen Platz 3 belegte.
Auch bei den Jüngeren gab es zahlreiche Erfolge: Lukas Zisler, Noémie Krayenbühl (beide U16), Nino Oberholzer, Elin Durussel (beide U14) und Florian Lorentz (U10) feierten Siege in ihrer Altersklasse. Weitere Podestplätze erzielten unter anderem Nik und Lisa Oberholzer, Valentin Zisler, Andrin Münch sowie Nino Rüthemann.
17. Dezember
Biathlon: Kunz überzeugt am IBI Junior Cup
Bei sehr guten Bedingungen ohne Wind konnten in Ulrichen drei Rennen der IBI-Junior-Cup-Serie mit rund 220 Nachwuchsathletinnen und -Athleten durchgeführt werden. Für Eveline Stalder vom SC am Bachtel war es der erste Auftritt auf einer solchen grossen Bühne. Mit den Rängen 53 (Sprint) und 61 qualifizierte sie sich für den Massenstart und belegte dort Platz 56. Stalders Vereinskollege Levin Kunz überzeugte mit starken Leistungen und war sogar stets der beste Schweizer im Feld. Mit Rang 17 im Sprint und Rang 10 bestätigte er seine gute Form. Im Massenstart erreichte er den starken 11. Rang.
17. Dezember
Formel 1: Saubers Nachfolge-Team kündigt sich als Audi Revolut F1 Team an
Der in der kommenden Saison mit einer eigenen Equipe in die Formel 1 einsteigende Autobauer Audi verrät immer mehr Details vor seiner Premiere. Der Rennstall heisst offiziell Audi Revolut F1 Team. In welchen Farben die neuen, am Standort des einstigen Teams Sauber gefertigten Autos daherkommen, haben sie bei Audi noch nicht offizialisiert. Die Vorstellung ist am 20. Januar in Berlin geplant. Dafür herrscht nun Klarheit über den Namen der Equipe: Audi Revolut F1 Team. Revolut ist ein Finanz-Unternehmen aus London.
«Die Enthüllung des Namens und des Logos des Teams ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf unserem Weg in die Königsklasse des Motorsports. Beide verleihen unseren Ambitionen eine klare Identität und spiegeln eine starke Vision und einen innovativen Spirit wider», erklärte Geschäftsführer Gernot Döllner.
Bislang existiert vom Audi mit der Bezeichnung R26 nur eine Konzept-Version, die im November in München präsentiert worden ist. «Die Vorstellung in Berlin wird der erste Moment sein, in dem wir erstmals alle als Team zusammenstehen und unsere weltweite Fangemeinde einladen, sich uns bereits vor unserem Debüt im nächsten Jahr anzuschliessen», sagte Projektleiter Mattia Binotto. (sda)
15. November
Eisschnelllauf: McGregor bestätigt Resultate
Beim Weltcup in Hamar zeigte Kaitlyn McGregor erneut solide Resultate. Die Ebmatingerin behauptete sich mit einem 12. Platz über 1500 Meter weiterhin in der A-Division der besten 20 Läuferinnen. Dazu kam ein 18. Rang im Massenstart.
Mit den Rennen in Norwegen ist die Qualifikationsphase für die Quotenplätze für die Olympischen Spiele abgeschlossen. McGregor sticht dabei im Schweizer Team heraus. Die 31-Jährige erfüllte den Richtwert im Massenstart sowie über 1000, 1500 und 3000 Meter. Besonders herauszuheben sind ihre 1:52.31 Minuten über 1500 Meter von Mitte November in Salt Lake City (USA). Damit ist sie über diese Distanz aktuell die achtschnellste Läuferin. «Kaitlyn hat insgesamt die Erwartungen übertroffen», sagt Jan Caflisch, Chef der Speed-Kommission bei Swiss Skating. Nebst McGregor sicherten sich auch Livio Wenger und Ramona Härdi Olympia-Quotenplätze im Massenstart. Caflisch hebt dabei insbesondere das gute Zusammenspiel von McGregor und Härdi in den taktisch geprägten Massenstart-Rennen hervor. «Die beiden harmonieren sehr gut», betont er. Nichts wird es hingegen für die Schweizerinnen mit einer Olympia-Teilnahme in der Teamverfolgung. Diese Chance wurde beim Weltcup in Calgary (CAN) vergeben.
Die erstmalige Qualifikation für die Olympischen Winterspiele dürfte für McGregor nur Formsache sein, auch wenn der definitive Entscheid erst am 22. Januar fällt. Bis zu den Olympischen Spielen wird sie lediglich noch beim letzten Weltcup im deutschen Inzell antreten. Die zuvor stattfindende EM in Polen lässt McGregor hingegen aus.
15. Dezember
Leichtathletik: Starke Ustermer Leistungen am Silvesterlauf
Gleich drei Mitglieder des LC Uster konnten sich im internationalen Top-Feld des Zürcher Silvesterlaufs in den ersten Zehn rangieren. Der Elitelauf wurde als Ausscheidungsrennen auf einer 330-m-Runde ausgetragen, wobei hinten platzierte Läufer/innen ausschieden, bis das Feld auf fünf Läufer/innen reduziert war. Bei den Männern schaffte es Seare Weldezghi in die Top 5 und erspurtete sich den 4. Rang. Robin Mennet erkämpfte sich als viertschnellster Schweizer den 9. Gesamtrang. Bei den Frauen hatte es Andrea Meier mit einer kenianischen Übermacht zu tun. Als zweitschnellste Schweizerin belegte sie 8. Gesamtrang.
15. Dezember
Radquer: Kuhn im Weltcup auf Rang 18
Kevin Kuhn musste sich beim Weltcup-Rennen in Namur (BEL) mit Platz 18 begnügen. Soweit hinten war der Laupner diese Saison in der wichtigsten Rennserie bisher nicht klassiert gewesen. Einen Saisoneinstand im Gelände nach Mass feierte Mathieu van der Poel. Der Niederländer setzte sich in seinem ersten Quereinsatz des Winters durch.
14. Dezember
Bob: Schläpfer im Vierer mit Vogt auf Rang 8
Der Wilemer Anschieber Dominik Schläpfer sass am Weltcup in Lillehammer (NOR) im zweiten Viererbob-Rennen im Schlitten von Pilot Michael Vogt. Das Quartett klassierte sich auf Rang 8 und war damit der beste Schweizer Vierer. (zo)
14. Dezember
Langlauf: Weber zweimal in den Top 20
Anja Weber hat beim Weltcup in Davos überzeugt. Im Sprint vom Samstag gelang der Hinwilerin ein feiner 10. Platz. Tags darauf sorgte die Oberländerin dann mit dem 16. Platz für das beste Schweizer Resultat. Weber hatte nach dem Sprint müde Beine gespürt und sich noch Gedanken gemacht, die 10 km vom Sonntag auszulassen. «Doch dann haben sie mich auf die Startliste gesetzt», erzählte die 24-Jährige. «Da konnte ich fast nicht mehr zurück.»
14. Dezember
Biathlon: Stalder in der Verfolgung auf Rang 36
Beim Weltcup in Hochfilzen (AUT) klassierte sich Sebastian Stalder in der Verfolgung auf Rang 36. Der Walder verzeichnete vier Schiessfehler. Tags darauf verpasste er am Sonntag mit der Schweizer Staffel die Top Ten. Die Schweizer mit Startläufer Stalder liefen auf Rang 13.
14. Dezember
Langlauf: Wigger auf Rang 48 bester Schweizer
Nicola Wigger ist beim Weltcup in Davos über 10 km Skating als bester Schweizer auf Platz 48 gelaufen. Der Gibswiler hatte danach sehr gemischte Gefühle. «Ich hatte mir die Top 30 vorgenommen», sagte er. «Aber bester Schweizer ist immerhin etwas.» Nachdem Wigger sich im Continental Cup bereits eine halbe Olympianorm gesichert hatte, hofft er nun auf eine Selektion für die Tour de Ski nach Weihnachten.
14. Dezember
Bob: Weisslinger Bobpilotin mit Sturz
Schreckmoment für die Weisslingerin Selina Isler am Europacup-Rennen in Altenberg (GER). Die Oberländer Pilotin stürzte im Zweierbob-Rennen mit ihrer Anschieberin Andrea Schlatter im ersten Lauf. Das Duo blieb dabei unverletzt. In den beiden Monobob-Rennen in Altenberg hatte sich Isler auf den Rängen 5 und 6 klassiert.
14. Dezember
Ski Freestyle: Maksyagin verpasst Finaleinzug
Der Ebmatinger Freeskier Viktor Maksyagin hat beim Weltcup in Steamboat Springs (USA) im Big Air den Einzug in den Final verpasst. Maksyagin klassierte sich in der Qualifikation auf Rang 17 und war damit bester Schweizer.
14. Dezember
Ski alpin: Starker Miggiano im Europacup
Alessio Miggiano hat in den Europacup-Abfahrten in Santa Caterina (ITA) überzeugt. Der Bubiker gewann die zweite Abfahrt vor Sandro Manser. Für Miggiano war es der zweite Europacup-Sieg der Karriere. Letzte Saison hatte er bereits einmal eine Abfahrt gewonnen. Die erste Abfahrt in Santa Caterina hatte der 23-jährige Oberländer als Dritter beendet – fünf Hundertstel hinter den zeitgleich vor ihm liegenden Max Perathoner (ITA) und Manser.
14. Dezember
Rodeln: Maag fährt in den USA auf Rang 7
Natalie Maag hat das zweite Weltcup-Rennen der Saison auf Rang 7 beendet. Die Wernetshauserin machte dabei im Einzel-Rennen in Park City (USA) im zweiten Lauf noch drei Ränge gut. Im Gesamtweltcup liegt Maag auf Rang 7.
14. Dezember
Reiten: Fuchs wird in Genf Zweiter
An der «Coupe de Genève» am Fünfsterne-CHI Genf hat sich Martin Fuchs auf Conner Jei auf Rang 2 platziert. Der Bietenholzer musste sich einzig von Steve Guerdat bezwingen lassen. Der Olympiasieger von 2012 und -Zweite von 2024 setzte sich in der mit 110 000 Euro dotierten Traditions-Prüfung im Sattel von Albführen's Iashin Sitte vor Fuchs und dem Italiener Piergiorgio Bucci durch. Im Grand Prix kam Fuchs in Genf nicht in die Spitzengruppe. Der Oberländer, zweifacher Gewinner des Genfer Grand Prix (2019 und 2021), liess mit dem Hengst Lorde eine Stange fallen.
14. Dezember
Biathlon: Stalder läuft auf Rang 20
Sebastian Stalder ist im Weltcup-Sprint in Hochfilzen (AUT) das bisher beste Resultat der Saison gelungen. Der Walder lief auf Rang 20 – im Schiessen blieb er fehlerfrei. Stalder qualifizierte sich mit dem Ergebnis nicht nur für die Verfolgung in Hochfilzen, er erfüllte mit seinem zweiten Top-25-Resultat des Weltcup-Winters auch die Selektionskriterien für die Olympischen Spiele.
13. Dezember
Boxen: Sieg für Volketswiler Profi-Boxer Hiseni
Der Volketswiler Mittelgewichts-Boxer Ramadan Hiseni hat in Gatineau (CAN) einen überzeugenden Sieg gelandet. Der als Aussenseiter in den Kampf gestiegene Hiseni schlug den zuvor unbezwungenen Einheimischen Alexandre Gaumont nach zehn Runden einstimmig nach Punkten. Hiseni machte dank seinem 22. Erfolg in 26 Profi-Kämpfen in der für ihn relevanten Boxrec-Rangliste einen grossen Sprung nach vorne. Vor seinem Kampf gegen Gaumont auf Rang 111 geführt, steht Hiseni neu auf Position 65.
13. Dezember
Squash: Zwei Ustermer Remis in der NLA
Die Männerteams des Squashclub Uster haben in der 7. NLA-Runde jeweils 2:2 gespielt. Das Fanionteam verpasste den Sieg gegen Lausanne – trotz des deutlichen 3:0-Erfolg von David Bernet auf der Position 1. Seine Partie ebenfalls gewinnen konnte Miguel Mathis. Joel Siewerdt und Noah Mannhart mussten beide als Verlierer vom Platz – beide gewannen in ihren Partien keinen Satz. Mit Platz 7 wird das Ustermer Fanionteam derzeit den hohen Erwartungen nicht gerecht und liegt ausserhalb der Playoff-Ränge. Drei Punkte fehlen ihm auf Platz 4.
Das Ustermer Farmteam konnte mit seinem 2:2 gegen die Panthers Kriens zwar etwas Boden auf Rang 8 gutmachen, liegt aber weiterhin an 9. und letzter Stelle.
12. Dezember
Eisschnelllauf: McGregor schafft es in die Top 10
Bei der dritten Weltcup-Station im holländischen Eisschnelllauf-Mekka Heerenveen bestätigte Kaitlyn McGregor ihre starke Form. Im Massenstart erreichte die Ebmatingerin den starken siebten Platz. Über 1500 m lief sie in der A-Division 1:55,13 Minuten und wurde Zwölfte. Dieselbe Platzierung resultierte über 1000 m, dort allerdings in der tieferen B-Division.
8. Dezember
Judo: Drei Ustermer Elite-Medaillen an Einzel-SM
Bei den Einzel-Schweizermeisterschaften in Aarberg holte der Judoclub Uster drei Medaillen in der Elitekategorie. Die normalerweise international bis 70 kg antretende Gioia Vetterli sicherte sich in der Klasse bis 78 kg die Goldmedaille. Bei den Männern erreichte Lukas Wittwer in der Kategorie bis 90 kg den zweiten Platz; im Final unterlag er dem jungen Genfer Lorenzo Enz. Für eine positive Überraschung sorgte der Schwinger Gian Maria Odermatt, der sich in der schwersten Klasse über 100 kg die Bronzemedaille erkämpfte.
8. Dezember
Langlauf: Wigger auf dem Europacup-Podest
Für den Gibswiler Nicola Wigger hat die Saison im Europacup in Planica verheissungsvoll begonnen. Der 24-Jährige wurde am Sonntag in Slowenien über 10 km Skating Zweiter und feierte damit das beste Resultat seiner Karriere auf zweithöchster Stufe. Zum Sieg fehlten ihm nur gerade 6,5 Sekunden. Der Podestplatz könnte sich für den Oberländer noch als sehr wertvoll erweisen: Wigger hat damit einen Teil der Selektionskriterien für die Winterspiele erfüllt. Er benötigt nun noch eine Leistungsbestätigung in Form eines Top-25-Platzes im Weltcup bis Ende Januar.
8. Dezember
Skispringen: Trunz verpasst erneut Finaldurchgang
Felix Trunz vom SC am Bachtel schaffte es auch beim zweiten Weltcup-Wettkampf im polnischen Wisla nicht in den finalen Durchgang. Er schaffte eine Weite von 123,5 Metern (118,1 Punkte), was für Platz 38 reichte. Den Sieg holte sich wie schon im ersten Springen der Slowene Domen Prevc. Aus Schweizer Sicht flog zumindest Gregor Deschwanden als 24. in die Punkteränge.
7. Dezember
Leichtathletik: Meier mit Sieg und Streckenrekord
Beim 10-km-Lauf anlässlich des Gossauer Weihnachtslaufs konnte sich Andrea Meier vom LC Uster ein klaren Sieg erlaufen. Meier löste sich nach er ersten der vier Runden von ihnen Gegnerinnen und siegte solo in 33:53,5 Minuten, womit sie gleichzeitig den Streckenrekord unterbot.
7. Dezember
Biathlon: Sebastian Stalder läuft auf Platz 27
Sebastian Stalder konnte sich bei der Weltcup-Verfolgung über 12,5 Kilometer in Östersund (SWE) wieder steigern – und klassierte sich mit nur einer Strafrunde auf Position 27. Der Walder verlor 2:52,4 Minuten auf den französischen Sieger Quentin Fillon Maillet. Schnellster Schweizer war Stalders Teamkollege Joscha Bukhalter (24.).
7. Dezember
Rodeln: Maag wird Siebte zum Weltcup-Start
Natalie Maag lancierte ihre Saison mit Platz 7 beim Weltcup in Winterberg. Die Wernetshauserin büsste im Einsitzer eine knappe halbe Sekunde auf die Siegerin Hannah Prock aus Österreich ein, die ihren ersten Weltcupsieg im Einer feierte. Der zweite Lauf glückte Maag wesentlich besser: Im ersten Umgang büsste sie 46 Hundertstel auf die Bestzeit ein, in der Reprise noch 11 Hundertstel.
7. Dezember
Fussball: Grosse Ehre für Brüttiseller Funktionär
Walter Remy (76), seit Jahrzehnten als Funktionär beim FC Brüttisellen-Dietlikon tätig, wurde an der Gala des Fussballverbands der Region Zürich (FVRZ) im Kongresshaus als «Ehrenamtlicher des Jahres 2025» geehrt. Von der Nomination war er selbst überrascht worden. «Ohne mein Wissen! Ich habe dies nach der Rückkehr aus den Ferien erfahren. Natürlich freut es mich – aber unter uns: ich könnte auch ohne dies weiterleben», äusserte sich Remy gewohnt bescheiden.

7. Dezember
Langlauf: Anja Weber die schnellste Schweizerin
Anja Weber war beim abschliessenden Weltcup-Rennen in Lillehammer (NOR) über 10 km Skating mit Einzelstart als 26. die schnellste Schweizerin. Die Hinwilerin verlor 1:10,8 Minuten auf Siegerin Ebba Andersson aus Schweden.
7. Dezember
Biathlon: Sebastian Stalder zu wenig treffsicher
Sebastian Stalder verfehlte im Weltcup-Sprint von Östersund (SWE) gleich drei Scheiben, sodass es ihm nur zu Rang 57 reichte. Der Walder verlor 2:43,8 Minuten auf Rennsieger Johan-Olav Botn (NOR). Bester Schweizer war Joscha Burkhalter als 33.
6. Dezember
Langlauf: Anja Weber im Skiathlon auf Platz 21
Anja Weber klassierte sich beim Weltcup-Skiathlon in Trondheim (NOR) als 21. direkt vor ihrer Schweizer Teamkollegin Nadja Kälin. Die Hinwilerin verlor dabei 1:45 Minuten auf die siegende Amerikanerin Jessie Diggins. Damit erfüllte Weber die Selektionskriterien für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina 2026 auch in den Distanzrennen.
6. Dezember
Skispringen: Felix Trunz bester Schweizer in Wisla
Felix Trunz vom SC am Bachtel war beim Weltcup im polnischen Wisla mit einer Weite von 118 Metern (110,6 Punkte) als 43. noch der beste Schweizer. Damit schaffte es der 19-Jährige allerdings trotzdem nicht in den finalen Durchgang. Den Sieg holte sich der Slowene Domen Prevc.
6. Dezember
Schwimmen: Ponti muss sich geschlagen geben – Gartmann überzeugt
Aus der erhofften erfolgreichen Titelverteidigung wurde für Noè Ponti vom SC Uster am Freitagabend nichts. Der Olympia-Bronzemedaillengewinner von Tokio 2020 lieferte sich über die vier kurzen Längen mit Maxime Grousset ein Kopf-an-Kopf-Rennen, lag vor der letzten Wende noch knapp in Führung, doch am Ende schlug der Franzose nach 48,10 Sekunden in EM-Rekord mit einer Hundertstel Vorsprung auf Ponti an. Damit revanchierte sich Grousset für die knappe Niederlage am Vortag über 100 m Lagen, als Ponti mit demselben knappen Vorsprung seine zweite Goldmedaille nach jener über 50 m Delfin gewonnen hatte. Ponti erhält am Wochenende über 200 m Delfin nochmals eine Chance, das Gold-Triple von vor zwei Jahren an der EM in Rumänien zu wiederholen.
Zwei starke Auftritte zeigte am vierten von sechs Wettkampftagen Gian-Luca Gartmann. Der Ustermer hatte sich am Vormittag mit der zwölftbesten Zeit für die Halbfinals qualifiziert und legte am Abend noch einmal zu. In 1:55,16 Minuten schlug er an und durfte als Vierter der ersten Halbfinalserie auf eine Finalteilnahme hoffen. Am Ende fehlten ihm als Zehnter jedoch 44 Hundertstel zu den Top 8.
Eine nächste Enttäuschung setzte es für Antonio Djakovic ab. Wie zwei Tage zuvor über die doppelte Distanz scheiterte der 23-Jährige vom SC Uster auch über 100 m Crawl in den Vorläufen. Djakovic schlug in 47,97 Sekunden an und kam damit nicht über Rang 44 hinaus.
5. Dezember
Langlauf: Anja Weber im Sprint erneut in den Viertelfinals
Anja Weber schaffte es beim Weltcup im norwegischen Trondheim beim Sprint in klassischer Technik wie vor Wochenfrist in Kuusamo (FIN) in die Viertelfinals. Die Hinwilerin klassierte sich so als zweitbeste Schweizerin im von Johanna Hagström (SWE) gewonnenen Rennen auf Rang 25. Damit erfüllte Weber die Selektionskriterien im Sprint für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina 2026.
5. Dezember
Schwimmen: Zweites EM-Gold für Ponti
Noè Ponti ist bei seiner Medaillenjagd an den Kurzbahn-Europameisterschaften weiter auf Kurs. In Lublin holt der 24-Jährige vom SC Uster über 100 m Lagen die zweite Goldmedaille. Vier Titel strebt Ponti an den Titelkämpfen in Polen an. Die ersten zwei Titel hat er nach dem Sieg über 100 m Lagen auf sicher. Ponti kam fast zu einem Start-Ziel-Sieg – abgesehen davon, dass er am Start langsamer reagierte als alle anderen Finalisten. Aber nach der Delfin-Strecke führte er (erwarteterweise) schon, im Rücken- und Brustschwimmen blieb er souverän vorne, erst auf der abschliessenden Crawl-Strecke kam ihm der Franzose Maxime Grousset ganz, ganz nah. Am Ende entschied ein Hundertstel zu Gunsten Pontis. An den Langbahn-Weltmeisterschaften in Singapur hatte Ponti den Hundertstel-Krimi gegen Grousset verloren.
Mit dem Sieg über 100 m Lagen schloss Ponti eine Lücke im Palmarès. Den Weltmeistertitel über 100 m Lagen holte er vor einem Jahr in Budapest bereits. Nun gewann er erstmals auch den EM-Titel, den er vor zwei Jahren knapp verpasst hatte. Über 100 m Delfin (am Freitag) und 200 m Delfin (am Sonntag) möchte Noè Ponti weitere Goldmedaillen gewinnen. In den Halbfinals über 100 m Delfin schwamm Ponti wieder mehr als zwei Zehntel und mehr schneller als alle anderen.
4. Dezember
Ski alpin: Miggiano wird 52. beim Saison-Start
Alessio Miggiano hat bei der ersten Saison-Abfahrt in Beaver Creek (USA) den 52. Platz erreicht. Der Bubiker verlor 3,19 Sekunden auf Sieger und Weltcup-Dominator Marco Odermatt.
4. Dezember
Schwimmen: Ponti verteidigt seinen EM-Titel
Noè Ponti hat seine Medaillenjagd an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Polen erfolgreich begonnen. Der 24-jährige vom SC Uster gewinnt über 50 m Delfin wie vor zwei Jahren Gold. «Es war eine grosse Challenge, den Titel zu verteidigen», freute sich Ponti gegenüber dem Tessiner Fernsehen RSI. Ponti steht nun bei viermal Gold und zweimal Silber. Seine Ausbeute wird mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit noch eindrücklicher. Am Donnerstag steht der Final über 100 m Lagen an, für den er sich keine anderthalb Stunden nach seinem Goldrennen qualifizierte. Im Halbfinal über 100 m Lagen schwamm Ponti die beste Zeit aller acht Finalisten und wird am Donnerstag kurz nach 19.00 Uhr auf der Bahn 4 an den Start gehen.
Pontis Vereinskollege Antonio Djakovic konnte hingegen über 200 m Crawl nicht überzeugen. Der 23-Jährige, der an der EM 2022 in Rom über dieselbe Distanz Silber und 2024 Bronze geholt hatte, verpasste die direkte Qualifikation für die Halbfinals. Und über 1500 m Crawl schwamm der Fischenthaler Paul Niederberger auf den 23. Platz. Nur die ersten acht qualifizierten sich für den Final.
3. Dezember
Biathlon: Sebastian Stalder läuft auf Platz 22
Der Walder Sebastian Stalder verpasste beim ersten Saison-Einzelrennen im Weltcup die Top 20 knapp – und reihte sich mit 4:13 Minuten Rückstand auf die Siegerzeit und einem Schiessfehler auf Position 22 ein. Vorne weg lief über die 20 km in Östersund (SWE) der Norweger Johan-Olav Botn. Schnellster Schweizer war Niklas Hartweg auf dem 16. Platz.
3. Dezember
Bob: Schläpfer mit dem Team Follador auf Rang 9
Der Wilemer Anschieber Dominik Schläpfer sass beim Weltcup in Innsbruck im Schlitten von Cédric Follador. Im Zweierbob klassierte sich das Duo auf Rang 19. Im grossen Schlitten fuhr das Team Follador mit Schläpfer als Neunte dann in die Top Ten.
2. Dezember
Bob: Isler zweimal auf dem Europacup-Podest
Selina Isler hat in Lillehammer an ihren guten Saisonstart angeknüpft, der ihr gleichenorts vor Wochenfrist gelungen war. Am zweiten Europacup-Wochenende steigerte sich die 22-jährige Weisslingerin gar noch. Im Monobob verpasste sie den Sieg als Zweite um lediglich sieben Hundertstelsekunden – zum Auftakt hatte sie als Vierte das Podest noch knapp verpasst. Und im Zweierbob fuhr sie mit Anschieberin Andrea Schlatter wie vor einer Woche auf den dritten Rang. In der Gesamtwertung liegt Isler auf Rang zwei hinter der Deutschen Charlotte Candrix, die bisher sämtliche Rennen für sich entschied. (zo)
30. November
Radquer: Kuhn 15. in Frankreich
Für Kevin Kuhn resultierte auch im zweiten Weltcuprennen der Saison kein Top Ten Platz. In Flamanville (FRA) wurde der Laupner 15. mit 1:49 Minuten Rückstand auf Sieger Thibau Nys aus Belgien. Vor einer Woche hatte Kuhn zum Auftakt den 11. Rang belegt. Kuhn bewegte sich das ganze Rennen über in dieser Ranglistenregion und verkleinerte in den letzten Runden die Lücke auf die vor ihm fahrenden Konkurrenten zwar noch, zu mehr als dem 15. Rang reichte es ihm aber nicht. Im Gesamtweltcup liegt Kuhn auf dem 12. Rang. (zo)
30. November
Biathlon: Stalder mit den Staffeln in den Top Ten
Für den Walder Sebastian Stalder begann die Biathlon-Weltcupsaison mit zwei Top-Ten-Plätzen in Staffelrennen. Am Samstag resultierte für die Männerstaffel mit Stalder, Dajan Danuser, James Pacal und Joscha Burkhalter der achte Rang. Stalder benötigte vier Nachlader, zusammen kam das Schweizer Quartett auf total 17. Am Sonntag in der Single-Mixed-Staffel belegte Stalder zusammen mit Amy Baserga knapp 25 Sekunden hinter dem Podest den 6. Rang. Auf Stalders Konto gingen fünf der insgesamt neun Nachlader des Schweizer Duos. (zo)
30. November
Langlauf: Weber im Sprint auf Rang 18
Nach dem 20. Rang über 10 km klassisch zum Weltcup-Auftakt in Ruka (FIN) am Freitag hat Anja Weber auch im zweiten Rennen der Saison am Samstag einen Top-20-Rang erreicht. Im Sprint in der klassischen Technik belegte die Hinwilerin den 18. Rang. Zum Halbfinaleinzug fehlten ihr als Vierte in ihrem Lauf rund 1,8 Sekunden. Am Sonntag im Massenstartrennen über 20 km Skating belegte Weber den 34. Rang. Im Gesamtweltcup ist sie damit nach dem ersten Weltcup-Wochenende an 17. Stelle klassiert. Und sie ist auf Olympia-Kurs: Mit den beiden Top-25-Rängen hat sie sowohl über die Distanz als auch im Sprint je die Hälfte der Selektionsbedingungen erfüllt. (zo)
30. November
Judo: Nils Stump feiert Grand-Slam-Sieg
Der Ustermer Nils Stump hat das Grand-Slam-Turnier von Abu Dhabi für sich entschieden. Der Weltmeister von 2023 in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm setzte sich im Final gegen Muhiddin Asadulloev aus Tadschikistan mit Ippon im Goldenscore durch. Für den 28-jährigen Stump war es der insgesamt fünfte Sieg an einem Grand-Slam-Turnier und der zweite im laufenden Jahr. Stump hatte sich im Mai bereits in der kasachischen Hauptstadt Astana durchgesetzt. Im Juni war er an der WM in Ungarn bereits im Achtelfinal gescheitert. (zo)
30. November
Langlauf: Weber läuft auf Rang 20
Anja Weber hat beim Weltcupauftakt in Ruka im 10-km-Rennen in der klassischen Technik mit Einzelstart den 20. Platz belegt. Die Hinwilerin war beim Rennen in Finnland damit zweitbeste Schweizerin. Nadja Kälin klassierte sich auf Platz 16. Die Schweizer Teamleaderin Nadine Fähndrich verzichtete auf den Start. (sda)
28. November
Fussball: Clementi übernimmt beim FC Rüti
Drittligist FC Rüti hat den offenen Trainerposten wieder besetzt. Die Oberländer Klub steigt mit Andrea Clementi in die Rückrunde. Der aus dem FCR stammende 43-Jährige , der als Spieler über 200 Partien in der 1. Liga absolviert hatte, folgt auf Denis Ciardo. Von diesem hatte sich der FCR kürzlich getrennt. Nach der Vorrunde liegen die Rütner in der Gruppe 6 auf dem für sie enttäuschenden 8. Platz.
28. November
Bob: Isler glückt der Saisonauftakt
Selina Isler aus Weisslingen ist der Saisonstart gelungen. Die Oberländer Bobpilotin fuhr zusammen mit Andrea Schlatter im Europacup von Lillehammer (NOR) im Zweierbob auf Rang 3. Für die 22-Jährige war es im kleinen Schlitten der erste Podestplatz im Europacup. Bisher war Platz 4 Islers Bestresultat gewesen. Im Monobob verpasste sie in Lillehammer derweil als Vierte das Podest nur knapp.
26. November
Karate: Shukokai Dojo glänzt an SM
An der Schweizer Karate-Meisterschaft in Sursee überzeugte das Shukokai Dojo, das Standorte in Wetzikon, Volketswil und Winterthur hat. Die Delegation aus dem Zürcher Oberland gewann insgesamt 27 Medaillen – davon 5 Gold, 9 Silber und 13 Bronze. Damit gehörte Shukokai Dojo zu den erfolgreichsten Vereinen an der SM. Einen besonderen Höhepunkt aus Oberländer Sicht stellte der Sieg in der prestigeträchtigen Kategorie Junior Team Kumite dar.
25. November
Unihockey: Laupen im Cup gegen Zug
Die Frauen des UHC Laupen treffen im Cup-Halbfinal auswärts auf Zug. Das hat die Auslosung vom Montag ergeben. Das Spiel findet am Wochenende vom 10. und 11. Januar 2026 statt. Die zwei NLA-Teams aus Laupen und Zug standen sich kürzlich in der Meisterschaft gegenüber. Zug entschied die Partie 9:3 für sich.
24. November
Eisschnelllaufen: McGregor im Massenstart erneut Zwölfte
Kaitlyn McGregor aus Ebmatingen hat im Weltcup von Calgary (CAN) im Massenstartrennen der Top-Division Platz 12 belegt. Dieselbe Platzierung hatte sie schon zum Saisonauftakt in Salt Lake City (USA) erzielt. Der Massenstart war letzte Saison McGregors stärkste Disziplin gewesen. In Calgary lief die 31-Jährige zweimal nahe ans Podest, jeweils in Rennen der Division B. Über 3000 m wurde sie Vierte, wobei sie ihre persönliche Bestzeit verbesserte, über 1000 m belegte sie Rang 5. Über 1500 wurde McGregor in der Division A Neunte. In der Team-Verfolgung der Frauen beendete die Schweiz das Rennen der Division B unter fünf Equipen auf Rang 2.
24. November
Fussball: Pfäffikon trennt sich von Trainer Kobel
Drittligist FC Pfäffikon hat sich von seinem Trainer Kurt Kobel getrennt. Kobel betreute die Pfäffiker dreieinhalb Jahre. Nach der Vorrunde liegt der FCP in der Gruppe 6 auf Platz 3. Auf Leader Zollikon haben die Oberländer, die zuletzt zwei Jahre hintereinander die Meisterschaft in den Top 3 beendet hatten, vier Punkte Rückstand. Wer Kobels Nachfolge antritt, ist laut Verein derzeit offen.
24. November
Unihockey: Laupen im Cup-Halbfinal
Die NLA-Frauen des UHC Laupen haben sich im Cup für den Halbfinal qualifiziert. Gegen den NLB-Vertreter Aergera Giffers feierten die Laupnerinnen einen souveränen 8:1-Auswärtssieg. Das erste Tor schossen zwar die Fribourgerinnen (10.). Doch Laupen drehte die Partie noch im Startdrittel, liess keinen Gegentreffer mehr zu und baute die Führung kontinuierlich aus. Bemerkenswert dabei: Acht verschiedene Torschützinnen trafen. Gegen wen die Oberländerinnen am 11. Januar um den Einzug in den Cupfinal spielen, ist noch offen. Qualifiziert haben sich neben Laupen auch Emmental Zollbrück, Bern Burgdorf und Zug.
Ausgeschieden ist hingegen der UHC Uster. Er verlor das Duell zweier NLA-Teams bei Floorball Thurgau 4:8. Die Ustermer, die am Samstag in der Meisterschaft gegen denselben Gegner nach Verlängerung verloren hatten, kamen nach einem 2:5-Rückstand (38.) bis zur 43. Minute noch auf 4:5 heran. Mehr lag jedoch nicht mehr drin.
Auch im Kleinfeld-Ligacup ist in den Halbfinals kein Team aus der Region mehr vertreten. Der UHCevi Gossau verlor in Davos 13:18.
23. November
Skispringen: Trunz und Kindlimann scheitern in der Qualifikation
Für Felix Trunz und Rea Kindlimann war die Qualifikation zum Weltcup-Auftakt in Lillehammer eine zu hohe Hürde. Trunz scheiterte zweimal denkbar knapp: Für das Springen vom Samstag fehlten ihm 1,2 Punkte unter die besten 50, für jenes am Sonntag 0,6 Punkte, was weniger als einem halben Meter entspricht. Bei den Frauen, wo ein Vorstoss unter die besten 40 nötig gewesen wäre, war Kindlimann beide Male relativ weit entfernt. Zum Einsatz kam das SCAB-Duo im Mixed-Teamwettkampf zusammen mit Sandro Hauswirth und Sina Arnet. Das Schweizer Quartett verpasste den zweiten Durchgang und klassierte sich auf dem 11. Rang unter 15 Nationen.
23. November
Radquer: Kuhn zum Weltcup-Auftakt knapp ausserhalb der Top Ten
Im ersten Weltcuprennen der Radquer-Saison hat Kevin Kuhn einen Rang unter den ersten Zehn knapp verpasst. Der 27-jährige Laupner belegte in Tabor in Tschechien den elften Rang. 47 Sekunden betrug sein Rückstand auf Sieger Thibau Nys. Sechs Sekunden lag Kuhn hinter den Top Ten. (zo)
23. November
Leichtathletik: Mennet gewinnt in Basel
Der Dübendorfer Robin Mennet hat am Samstagabend den Basler Stadtlauf für sich entschieden. Der 24-Jährige lief die 5,5 Kilometer in 16:03 Minuten und war damit zehn Sekunden schneller als der Glarner Janis Gächter, der wie Mennet für den LC Uster läuft.
22. November
Schwimmen: Neun Kurzbahn-EM-Tickets für die Region
Von den 15 Athletinnen und Athleten, die Swiss Aquatics für die Kurzbahn-EM in Lublin (POL) selektioniert hat, haben neun einen Bezug zur Region. Mit Vanna Djakovic, Angelina Patt, Flavio Bucca, Antonio Djakovic, Gian-Luca Gartmann, Noè Ponti und Marius Toscan gehört ein Septett dem SC Uster an. Dazu kommen die beiden Fischenthaler Julien und Paul Niederberger, die für Lausanne Aquatique schwimmen. Die EM findet vom 2. bis am 7. Dezember statt.
19. November
Radquer: Kuhn mit den Plätzen 10 und 17
Kevin Kuhn hat beim Rennen der X20-Trofee-Serie in Hamme (BEL) den 10. Platz belegt. Der Laupner verlor auf den einheimischen Sieger Thibau Nys 1:44 Minuten. Der Oberländer schnitt im zweiten Rennen des Wochenendes damit besser ab als im ersten. Am Samstag hatte Kuhn beim Superprestige-Rennen in Merksplas (BEL) mit Rang 17 vorlieb nehmen müssen. Auf die Top Ten verlor der beste Schweizer Querfahrer fast eine Minute.
16. November
Schwimmen: An der SM in Uster purzeln die Rekorde
An den Schweizer Meisterschaften auf der Kurzbahn in Uster wurden mehrere Schweizer Rekorde aufgestellt. Unter anderem von Angelina Patt vom SC Uster über 50 m Rücken. Nachdem die 19-Jährige im Vorlauf mit ihrer Zeit von 27,37 Sekunden die Limite für die Kurzbahn-EM in Lublin (POL) vom 2. bis 7. Dezember unterboten hatte, sicherte sie sich im Final mit 27,04 Sekunden den Sieg und verbesserte den Schweizer Rekord aus dem Jahr 2018 um 23 Hundertstelsekunden. Im Staffelrennen der Frauen legte Patt am Sonntag als SCU-Startschwimmerin nach, indem sie ihre Bestmarke auf 26,97 Sekunden senkte.
Die ebenfalls 19-jährige Vanna Djakovic unterbot über 1500 m Freistil den Schweizer Rekord (16:23,02) aus dem Jahre 2008 um über drei Sekunden auf 16:19,47 Minuten. Diese Zeit bedeutet für die Ustermerin zugleich die Qualifikation für die Kurzbahn-EM im Dezember.
Schnell unterwegs war auch der Fischenthaler Paul Niederberger. Der 21-Jährige von Lausanne Aquatique unterbot am Samstag im Rennen über 1500 m Crawl in 14:57,78 Minuten nicht nur die EM-Limite, sondern verbesserte dabei auch den Schweizer Rekord über 800 m Crawl. Seine Durchgangszeit von 7:54,92 Minuten war fast eine Sekunde besser als die bisherige Bestmarke. Tags darauf wuchs Niederberger über 800 m erneut über sich hinaus. In einem sehr schnellen Rennen setzte er sich souverän durch und siegte mit 2,5 Sekunden Vorsprung in Rekordzeit von 7:49,61 Minuten.
In den abschliessenden Staffelrennen verbesserte zudem der SC Uster mit Flavio Bucca, Gian-Luca Gartmann, Noè Ponti und Antonio Djakovic über 4x50 m Lagen den Vereins-Rekord von Genève Natation (1:36,38) auf 1:34,62 Minuten.
16. November
Eisschnelllaufen: Weltcup-Podestplatz für Kaitlyn McGregor
Kaitlyn McGregor ist erfolgreich in die Saison gestartet. Die Eisschnellläuferin aus Ebmatingen belegte im Weltcup in Salt Lake City (USA) in der B-Division über 1500 m in 1:52,31 Minuten Platz 2. Ihr gelangen zugleich drei persönliche Bestzeiten – über 1000 m, 1500 m und 3000 m. Die 31-Jährige meldete ihre Ambitionen auf ein Olympia-Ticket also eindrücklich an.
16. November
Schiessen: WM-Medaillen für Bachmann
An der Schiessport-WM in Kairo hat der Wilemer Pascal Bachmann drei Medaillen gewonnen. Der Oberländer holte im 300-m-Dreistellungskampf mit 589 Punkten Bronze, insgesamt reichte es dem Schweizer Team mit Bachmann, Gilles Dufaux und Sandro Greuter vor Österreich und Polen gar zu Gold. Über 300 m liegend gewann Bachmann dann mit dem Team die Silbermedaille. Die Schweiz hatte drei Zähler Rückstand auf die Tschechen, aber vier Punkte Vorsprung auf Polen. Beide Disziplinen stehen an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles nicht im Programm.
16. November
Fussball: Rüti-Trainer Ciardo muss gehen
Beim FC Rüti kommt es im Drittliga-Team nach der Vorrunde zu einem Trainerwechsel. Der Verein habe entschieden, den Vertrag mit Denis Ciardo aufzulösen, heisst es in einer Mitteilung. Ciardo, zuvor Assistenztrainer, hatte im Sommer 2024 nach dem Abstieg aus der 2. Liga den Posten als Cheftrainer bei den Oberländern übernommen. Der FCR klassierte sich in der folgenden Saison auf Platz 4 – allerdings ohne realistische Chancen auf den Wiederaufstieg. In der laufenden Meisterschaft liegen die Rütner in der Gruppe 6 zur Halbzeit auf dem enttäuschenden achten Rang. Wer die Nachfolge von Ciardo antritt, ist noch nicht bekannt.
13. November
Fussball: Uster scheitert in der Cup-Qualifikation
Der FC Uster ist in der zweiten Vorrunde der Cup-Qualifikation der 2. Liga interregional ausgeschieden. Für ihn gab es beim FC Linth 04 eine 0:1-Niederlage. Damit ist bereits jetzt klar, dass in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups der nächsten Saison kein Klub aus der Region mit dabei ist.
13. November
Radquer: Kevin Kuhn fährt in die Top Ten
Der Laupner Kevin Kuhn hat beim dritten Rennen der Superprestige-Serie in Niel (BEL) den zehnten Rang erreicht. Nur zwei Tage nach der EM verlor er bei anspruchsvollen äusseren Bedingungen auf den einheimischen Sieger Laurens Sweeck 1:11 Minuten. «Ich nehme ein positives Gefühl mit in die nächsten Rennen», sagt Kuhn.
12. November
Schwimmen: Ponti siegt dreimal – Toscan mit Spitzenrang
SCU-Ausnahmeschwimmer Noè Ponti war bei der Trofeo Nico Sapio in Genua (ITA) über 50 m und 100 m Delfin sowie 100 m Lagen nicht zu schlagen. Der neuerdings ebenso für den SC Uster startende Ostschweizer Marius Toscan zeigte über 400 m Lagen eine starke Leistung und wurde Dritter. Mit einer Zeit von 4:14:68 Minuten blieb er allerdings knapp unter der EM-Limite.
11. November
Squash: Zwei Siege für die Uster Hawks
Die NLA-Frauenteams des Squashclubs Uster erlebten einen unterschiedlichen Spieltag. Die Hawks setzten sich gegen Pilatus Kriens (2:1) und Fricktal (3:0) jeweils durch. Damit klassieren sie sich in der Tabelle nach vier Runden hinter dem GC auf Platz 2.
Derweil musste das zweite Ustermer Frauenteam (Falcons) jeweils als Verlierer vom Feld. Gegen die Grasshoppers gab es ein 0:3, gegen Pilatus Kriens zumindest ein 1:2.
10. Oktober
Squash: Bernet gewinnt Turnier in Bern
David Bernet (PSA 75) hat das PSA-Open-Turnier in Bern für sich entschieden. Der Ustermer setzte sich auf dem Weg in den Final mehrfach in engen Partien knapp durch. Hartumkämpft war dann auch der Final gegen den topgesetzten Franzosen Toufik Mekhalfi (PSA 62), dem er unlängst noch unterlag. Bernet siegte schliesslich nach 99 Minuten 3:2.
10. November
Badminton: Müller schafft Finaleinzug in der Karibik
Der Volketswiler Nicolas A. Müller schaffte beim Future-Series-Turnier in Tacarigua auf der Karibikinsel Trinidad and Tobago den Finaleinzug. Dort unterlag er Julien Scheiwiller, dem Schweizer Meister von 2024 und 2025 in zwei Sätzen 19:21 und 18:21.
10. November
Mountainbike: Stehli triumphiert in Südafrika
Felix Stehli hat das dreitägige Etappenrennen «Wines2Whales» in Südafrika gewonnen. Der Bäretswiler konnte mit seinem südafrikanischen Partner Marc Pritzen gleich zwei Teilstücke für sich entscheiden. Die Beiden fuhren insgesamt einen Vorsprung von 4:37 Minuten auf das nächste Duo heraus.
10. November
Radquer: Kuhn an der EM auf Rang 18
Der Laupner Kevin Kuhn hat sich an den Europameisterschaften in Middelkerke (BEL) mit Platz 18 begnügen müssen. Kuhn fuhr von Anfang an im hinteren Teil des Feldes und vermochte auch im Verlauf des Rennens nicht wirklich Boden gutzumachen. Europameister wurde der Belgier Toon Aerts.
9. November
Judo: Doppelt SM-Silber für den Judoclub Uster
An den Schweizer NLA-Mannschaftsmeisterschaften in Lausanne hat der Judoclub Uster zweimal Silber gewannen. Sowohl die Männer- als auch die Frauenequipe stiess im Final-Four-Turnier in den Final vor, mussten sich da aber ihren Gegnern beugen. Den Titel bei den Männern sicherte sich Brugg mit dem knappen 3:2-Sieg in der Wiederauflage des letztjährigen Finals. Für die Aargauer war es der 19. Titel. Jenen bei den Frauen gewann Lausanne.
9. November
Leichtathletik: Mennet läuft aufs Podest
Robin Mennet vom LC Uster ist beim Langenthaler Stadtlauf aufs Podest gelaufen. Mennet klassierte sich im 7,5 Kilometer langen Rennen auf dem 3. Platz. Auf Sieger Matthieu Bührer verlor er 24 Sekunden.
9. November
Ju-Jitsu: Rütner Kämpferin an der WM auf Rang 7
Sina Staub aus Rüti hat an den Ju-Jitsu-Weltmeisterschaften in Bangkok in der Kategorie bis 52 Kilogramm nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Sie belegte den 7. Platz. «Das war nicht mein bestes Turnier», schrieb Staub danach auf «Instagram». Die Vorbereitung war allerdings auch alles andere als ideal. Bis zwei Tage vor ihrem Wettkampf in Thailand war Staub krank.
5. November
Eishockey: Berni kehrt zu den ZSC Lions zurück
Die ZSC Lions verpflichten Verteidiger Tim Berni im Hinblick auf die nächste Saison. Das 25-jährige Eigengewächs unterschreibt beim Schweizer Meister einen Sechsjahresvertrag. Für den Dübendorfer, der seit zwei Jahren bei Genève-Servette spielt, ist es eine Rückkehr zu den Wurzeln. Beim ZSC debütierte er in der Saison 2017/18 in der National League. Seither hat er 291 Partien in der höchsten Schweizer Liga und 59 Spiele für die Columbus Blue Jackets in der NHL absolviert. Mit der Schweiz nahm Berni im vergangenen Mai an seiner ersten A-Weltmeisterschaft teil.
4. November
OL: Regionales Trio im nationalen Elite-Kader
37 Athletinnen und Athleten umfasst das Elitekader von Swiss Orienteering in der Saison 2026. Angeführt wird es von einem neunköpfigen A-Kader. Zu diesem zählt weiterhin der Ustermer Riccardo Rancan. Die Bubikerin Seline Sannwald schaffte als zweifache Juniorenweltmeisterin den direkten Sprung von den Juniorinnen ins B-Kader. Derweil gehört der Hinwiler Leander Wylenmann neu dem U25-Kader an. Dieses ist das Gefäss für junge OL-Athletinnen und Athleten auf dem Weg ins B-Kader.
4. November
Fussball: Freuler fällt mit Schlüsselbeinfraktur aus
Mittelfeldspieler Remo Freuler fällt bis auf Weiteres aus. Der 33-jährige Hinwiler hat sich eine «verschobene Fraktur des rechten Schlüsselbeins» zugezogen, wie sein Klub Bologna mitteilt. Die Verletzung zog sich Freuler am Sonntag beim 3:1-Sieg seines Teams gegen Parma bei einem Zusammenprall zu. Er wird in den nächsten Tagen operiert. Die genaue Genesungszeit ist nicht bekannt, man darf jedoch davon ausgehen, dass er mindestens vier bis sechs Wochen ausfällt. Damit fehlt Freuler nicht nur seinem Klub in der Serie A, sondern verpasst auch den kommenden Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft, in dem es für das Team von Murat Yakin um die WM-Qualifikation geht.
3. November
Eishockey: Prassl wechselt zu Kloten
Der EHC Kloten verpflichtet ab Sommer 2026 und für drei Saisons Mittelstürmer Raphael Prassl. Der mittlerweile 27-jährige Wetziker durchlief die Nachwuchsabteilung der ZSC Lions und spielte nach dem Debüt beim ZSC mit 17 in der National League auch noch für Davos (3 Saisons) und aktuell Lausanne. Die meisten Tore (14) und Punkte (24) erzielte Prassl in den Saisons 2020/21 und 21/22. In dieser Saison wartet Prassl nach 16 Einsätzen noch auf den ersten Treffer.
3. November
Kunstturnen: Raubal musste sich operieren lassen
Der Fällander Kunstturner Ian Raubal hat sich einer Operation an der Schulter unterziehen müssen. Diese ist laut Raubal erfolgreich verlaufen. Der in den USA studierende und trainierende Kunstturner schlug sich in den vergangenen zwei Monaten mit Schulterproblemen herum. Da trotz Pause und Therapie keine Fortschritte erkennbar waren, entschloss sich der 24-Jährige nun zum operativen Eingriff. Raubal hatte im Frühjahr an der EM in Leipzig zwei Medaillen gewonnen. Am Barren und mit dem Team gewann er jeweils Silber.
3. November
Leichtathletik: Meier Vierte in Deutschland
Am 10-km-Strassenlauf auf dem für Motorsport-Veranstaltungen bekannten Hockenheimring lief Andrea Meier vom LC Uster in starken 33:50 Minuten auf den vierten Rang. Das Podest verpasste sie lediglich um zwei Sekunden. Dominiert wurde das Rennen von den beiden deutschen Top-Läuferinnen Domenika Mayer (1. in 32:15) und Alina Reh (2. in 32:17). (zo)
2. November
Eishockey: Hüsler bleibt Trainer beim EHCW
Der EHC Wetzikon hat den Vertrag mit seinem Trainer Cédric Hüsler um eine weitere Saison verlängert. Der Bubiker Ex-Profi steht beim MHL-Klub seit Ende Oktober 2024 in der Verantwortung. Damals rückte Hüsler nach der Freistellung von Headcoach Albert Malgin vom Assistenz- zum Cheftrainer auf. «Ich freue mich», sagt der 31-Jährige über die Vertragsverlängerung. Letzte Saison schaffte der EHCW nach einem völlig missglückten Meisterschaftsauftakt unter Hüsler den Ligaerhalt in der höchsten Amateurliga, nach elf Runden liegen die Oberländer nun auf Rang 8. Am Mittwoch kassierten sie daheim eine klare 2:6-Niederlage gegen Lokalrivale Dübendorf.
30. Oktober
Radquer: Kevin Kuhn im EM-Aufgebot
Kevin Kuhn nimmt als einziger Schweizer Elite-Spezialist an der Europameisterschaft vom 8./9. November im belgischen Middelkerke teil. Der Laupner startete zuletzt vor zwei Jahren in Pontchâteau (FRA) an einer EM, wo es ihm zu Platz 12 reichte.
29. Oktober
Squash: David Bernet erst im Final geschlagen
Beim Swiss Open Lukas Gadola Memorial in Uster schaffte Lokalmatador David Bernet den Einzug in den Final. Dort unterlag er allerdings dem Niederländer Rowan Damming nach 39 Minuten 5:11, 7:11, 4:11 . Damming ist derzeit als 81. im Weltranking einen Platz vor Bernet klassiert.
Das Turnier der Frauen wurde von Yasshmita Jadishkumar (PSA 80) gewonnen. Die Malaysierin hatte im Halbfinal die Ustermerin Celine Walser (PSA 217) in vier Sätzen bezwungen.
27. Oktober
Radquer: Kevin Kuhn fährt auf Platz 15
Kevin Kuhn musste sich im zweiten Rennen der der Superprestige-Serie im belgischen Overijse mit Platz 15 begnügen. Der Laupner verlor dabei 1:33 Minuten auf den einheimischen Sieger Michael Vanthourenhout, der schon vor Wochenfrist nicht zu bezwingen war.
26. Oktober
Unihockey: Laupen und Uster ziehen in die Cup-Viertelfinals ein
Der UHC Uster setzte sich auch im zweiten Duell vom Wochenende gegen Basel durch. Nach dem 7:3 im Meisterschaftsheimspiel vom Samstag gab es auswärts einen 7:4-Erfolg. Die Entscheidung zugunsten der Ustermer fiel allerdings erst im Schlussdrittel, als sie innert knapp zehn Minuten auf 6:1 davon zogen.
In der Meisterschaft gab es für die Frauen des UHC Laupen zuletzt drei Niederlagen. Die Oberländerinnen liessen aber in den Cup-Achtelfinals nichts anbrennen und besiegten B-Ligist Wasa St. Gallen 8:3 nach einer Steigerung ab dem zweiten Drittel. «Es war das erwartete Spiel. Zu Beginn war es noch ein Knorz, bis bei uns der Knopf aufging», sagte Laupens Stürmerin Annina Stoll, die auch das letzte Tor für die Oberländerinnen erzielte.
Nahe einer Überraschung waren die Ligarivalinnen von Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti. Sie forderten Meister Kloten-Dietlikon alles ab und unterlagen nur 4:6. Dabei hatten die Oberländerinnen zwischenzeitlich sogar 4:2 geführt. Der grosse Favorit ging erst in der 56. Minute erstmals in Führung, und brachte den Vorsprung über die Ziellinie. «Wir haben lang an der Sensation geschnuppert», sagte Riders-Sportchef Giovanni Marti.
26. Oktober
Schwimmen: Ponti um einen Hundertstel auf Platz 2 verwiesen
Noè Ponti, der am Donnerstag den Weltrekord über 100 m Delfin an den Kanadier Josh Liendo verloren hatte, musste sich am Samstag beim Weltcup in Toronto im kleinen Becken erneut geschlagen geben.
Der 24-Jährige vom SC Uster belegte über 50 m Delfin Platz in 21,81 Sekunden, nur einen Hundertstel hinter dem Sieger Ilya Kharun, der wie Liendo aus Kanada stammt. Immerhin behält Ponti auf dieser Strecke den Weltrekord (21,32).
Ponti hat bei den vergangenen drei Weltcup-Etappen in zehn Finals zehn Podestplätze geholt. Die beiden Siege gelangen ihm über 100 m Delfin in Carmel und dann in Westmont.
Der Tessiner wird vom 14. bis 16. November an den Schweizer Meisterschaften im 25-m-Becken in Uster teilnehmen. Sein Ziel ist es, sich in Topform für die Europameisterschaften im kleinen Becken in Lublin (POL) vom 2. bis 7. Dezember zu bringen. Dort wird er über 50 m und 100 m Delfin als Favorit antreten.
26. Oktober
Rad: Liehner WM-Sechste mit dem Bahnvierer
Annika Liehner aus Rüti hat mit dem Schweizer Bahnvierer das beste WM-Resultat seit der Lancierung des Vierer-Projekts egalisiert. Die Schweizerinnen wurden in Santiago de Chile in der Mannschaftsverfolgung wie Sechste. Das Quartett mit Liehner, Fabienne Buri, Jasmin Liechti, und Aline Seitz legte die 4000 Meter in 4:18,266 Minuten zurück. Damit waren die Schweizerinnen zwei Hundertstel langsamer als in der Qualifikation und rund neun Zehntel langsamer als ihre Gegnerinnen aus Japan.
WM-Sechste waren die Schweizerinnen bereits vor Jahresfrist in Kopenhagen geworden. In Santiago de Chile steigerte sich das Quartett um über vier Sekunden. (zo)
24. Oktober
Schwimmen: Ponti mit weiteren Podestplätzen
Noè Ponti sichert sich bei der dritten und letzten Station des Kurzbahn-Weltcups 2025 zwei weitere Podestplätze. Der für den SC Uster schwimmende Tessiner wird in Toronto über 100 m Lagen und 100 m Delfin Dritter.
Nachdem er in Carmel und Westmont über 100 m Delfin jeweils als Sieger angeschlagen hatte, musste sich Ponti in Toronto in seiner Paradedisziplin in 48,38 Sekunden gleich zwei Konkurrenten geschlagen geben. Der überragend schwimmende Kanadier Josh Liendo holte sich in 47,68 Sekunden nicht nur den Sieg, sondern verbesserte zugleich Pontis Weltrekord (47,71). Dessen Landsmann Ilya Kharun beendete das Rennen in 48,35 Sekunden als Zweitplatzierter. (sda)
24. Oktober
Fussball: Achtelfinals im FVRZ-Cup ohne regionale Beteiligung
In der dritten Runde des FVRZ-Cups sind die letzten drei im Wettbewerb verbliebenen Teams aus der Region ausgeschieden. Einer Achtelfinalqualifikation am nächsten kam ausgerechnet Viertligist Russikon. Gegen den SC Zollikon, der die Drittliga-Gruppe 6 vor Volketswil, Pfäffikon und Wetzikon anführt, lagen die Russiker dank einem Treffer von Riccardo Aversa bis eine Viertelstunde vor Schluss in Führung, bevor der Favorit die Partie noch drehte. Drittligist Hinwil verlor sein Heimspiel gegen den gleichklassigen FC Niederwenigen 0:1, obwohl der Gegner ab der 67. Minute nach einem Platzverweis in Unterzahl spielte. Der FC Rüti hingegen ging in Affoltern am Albis sang- und klanglos unter: 0:6 verloren die Rütner das Duell zweier Drittligisten. (zo)
24. Oktober
Rad: Liehner qualifiziert sich an WM für Hauptrunde
An den Bahn-WM in Santiago de Chile konnte sich das Schweizer Frauen-Quartett mit der Rütnerin Annika Liehner, Fabienne Buri, Jasmin Liechti und Aline Seitz für die Hauptrunde in der Mannschaftsverfolgung qualifizieren. Sie legten die 4000 Meter in 4:18,246 Minuten zurück und reihten sich dadurch auf Platz 7 ein.
Die Frauen messen sich nun am späten Donnerstagabend mit den Japanerinnen.
23. Oktober
Unihockey: «Pfanni»-Spieler wechselt in 1. Liga
Der beim UHC Pfannenstiel polyvalent eingesetzte Micha Brunner verlässt den NLB-Verein vorzeitig und wechselt zu March-Höfe. Der 21-Jährige hofft beim Erstliga-Verein mehr Einsatzzeit zu bekommen.
22. Oktober
Schwimmen: Ponti erneut nur von Kharun geschlagen
Beim Weltcup in Westmont schwamm Noè Ponti auch am dritten Tag auf das Podest. Der 24-Jährige vom SC Uster schloss den Kurzbahn-Event in Illinois mit Platz 2 über 50 m Delfin ab. Wie schon am Tag zuvor über 200 m Delfin und wie schon vor Wochenfrist beim Weltcup in Carmel über 50 m Delfin war einzig Ilya Kharun schneller als Ponti. Der 20-jährige Kanadier schlug elf Hundertstel vor dem Schweizer Weltrekordhalter an, der sich gegenüber der Vorwoche um eine Zehntelsekunde verbesserte und eine Zeit von 21,80 Sekunden schwamm.
Somit reist Ponti mit einem Sieg und drei zweiten Plätzen aus Westmont ab. Die dritte und letzte Weltcup-Station ist von Donnerstag bis Samstag Toronto.
20. Oktober
Leichtathletik: Ustermer Läufer siegt mit Streckenrekord
Seare Weldezghi vom LC Uster hat den Schlosslauf in Rapperswil über 10 Kilometer mit einem Streckenrekord von 29:48 Minuten gewonnen. Ebenso in die Top 10 schafften es Weldezghis Vereinskollegen Janis Gächter (7.) und Miro Mülli (9.). Letzterer hatte in dieser Saison auch als Gesamtdritter in der Zürilauf-Cup-Serie überrascht. Bei den Frauen wurde LCU-Läuferin Lilly Graber beim Rennen durch die Rapperswiler Alstadt Zweite hinter der überragenden Sereina Scherzinger (Mels). Graber verlor 3:42 Minuten auf die Siegerin.
20. Oktober
Curling: Rollstuhlcurler aus Norwegen siegen in Wetzikon
Norwegen heisst der Sieger des 17. internationalen Rollstuhlcurlingturniers in Wetzikon. Das Team mit Skip Jostin Stordal, das in der Weltrangliste an vierter Stelle klassiert ist, bezwang im Final die bis dahin ungeschlagene USA um Skip Sean O’Neill 8:7. Den dritten Rang sicherte die schottische Equipe mit Skip Sheila Swan.
Die Schweiz schickte gleich zwei Nationalteams an den Start. Schweiz 1 mit Skip Beatrix Blauel sicherte sich mit vier Siegen aus sechs Spielen den fünften Rang. Schweiz 2 (Murad Mirza) feierte lediglich einen Sieg und landete auf dem 19. und zweitletzten Rang. Das Team des CC Wetzikon mit Skip Marcel Bodenmann schlug Schweiz 2 im Direktduell in den Klassierungsspielen 6:2 und beendete das Turnier im 16. Rang. Ex-Spitzensportler Bodenmann und seine Teamkollegen schlugen sich im Weltklassefeld achtbar und gewannen zwei ihrer fünf Spiele. (zo)
20. Oktober
Radquer: Kuhn knapp hinter dem Podest
Kevin Kuhn hat zum Auftakt der Superprestige-Serie in Ruddervoorde einen Podestplatz knapp verpasst. Der Laupner klassierte sich in Belgien im vierten Rang. Im Rennen, das vom belgischen Weltranglistenersten Michael Vanthourenhout gewonnen wurde, waren die ersten fünf Fahrer innerhalb von nur vier Sekunden klassiert. Die Superprestige-Serie gilt als zweithöchste nach dem Weltcup. Kuhn belegte in der letzten Saison in der Superprestige-Gesamtwertung den zehnten Schlussrang. (zo)
19. Oktober
Handball: Uster zwingt B-Ligist im Cup in die Verlängerung
Die Erstliga-Handballer der SG Uster/Stäfa haben im Cup-Sechzehntelfinal gegen Handball Bern erwartungsgemäss eine Niederlage kassiert. Die Ustermer verkauften ihre Haut gegen den NLB-Klub allerdings teuer und unterlagen erst nach Verlängerung 41:43. Eine Zeitstrafe in der Verlängerung wog zu schwer.
Die Ustermer zeigten nach der ersten Hälfte (13:20) eine deutliche Steigerung. Zwischen der 40. und 50. Minute gelang den Gastgebern eine 5:1-Serie zum 25:30, womit das Spiel wieder völlig offen war. In der Schlussphase zeigte der Erstligist Kampfgeist, nutzte die Berner Fehler konsequent und drehte die Partie sogar. In der 55. Minute gingen die Gastgeber erstmals seit der Startphase wieder in Führung. Danach führten die Ustermer zumeist, bis sie zwei Sekunden vor Schluss den 38:38-Ausgleich kassierten. (zo)
19. Oktober
Schwimmen: Ponti brilliert in den USA
Noè Ponti überzeugt im Kurzbahn-Weltcup in Westmont, Illinois. Der für den Schwimmclub Uster startende Tessiner sicherte sich über 100 m Delfin den Sieg und wurde über 100 m Lagen sowie 200 m Delfin Zweiter. Über 100 m Delfin schwamm Ponti in 48,47 Sekunden die siebtbeste Zeit in der Geschichte über diese Distanz im 25-Meter-Becken. Das Rennen über 200 m Delfin führte der 24-Jährige bis zur 150-Meter-Marke an, musste auf den letzten zwei Bahnen aber den Olympiadritten aus Kanada, Ilya Kharun, vorbeiziehen lassen. (sda/zo)
19. Oktober
Triathlon: König verpasst das WM-Finalrennen
Bitteres Saisonende für die Dürntner Profi-Triathletin Alissa König: Die 29-Jährige verpasst den Final der WM-Serie in Wollongong (AUS) von diesem Wochenende krankheitshalber.
Nach dem Rennen der World Triathlon Champion Series in China Ende September, wo sie als Elfte ihr Bestresultat egalisiert hatte, habe sie gespürt, dass mit ihrem Körper etwas nicht stimme. König schreibt auf Instagram: «Ich sagte mir es sei nur die Müdigkeit, ein wenig Jetlag. Ich hoffte, dass sich mein Körper erholt. Er tat es nicht.» Bei der Oberländerin wurde eine Streptokokkeninfektion diagnostiziert.
«Wir haben alles probiert, damit ich an diesem Rennen teilnehmen kann, von dem ich die ganze Saison lang träumte. Aber mein Körper sagte nein.» Nach beendeter Behandlung mit Antibiotika seien die Symptome aber zurückgekehrt. «Ich werde zurückkommen. Einfach nicht dieses Wochenende», schreibt sie. König liegt in der Gesamtwertung der WM-Serie als beste Schweizerin auf Rang 22. (zo)
17. Oktober
Squash: Uster kommt in Fahrt
Die NLA-Männer des Squashclub Uster traten gegen Vaduz erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung an und machten mit einem 4:0-Sieg ihre Playoffansprüche deutlich. David Bernet gab als Einziger einen Satz ab. Robin Gadola, Miguel Mathis und Joel Siewerdt gewannen jeweils mit 3:0. Das Ustermer Farmteam verlor gegen GC 1:3. Leandro Mannhart sorgte für den einzigen Sieg. Liam Pössl, Lasse Widmer und Alister Gadola zeigten gute Leistungen, mussten sich aber geschlagen geben.
17. Oktober
Eishockey: Wetzikon im Cup out
Der EHC Wetzikon ist im Achtelfinal des National Cup gescheitert. Die Wetziker verloren vor 558 Zuschauern gegen den EHC Chur aus der Swiss League 3:4. Rihards Puide, Gian Andrea Thöny und Nico Vieli schossen die Tore für den kämpferischen EHCW. Das Duell mit dem Partnerteam Chur war das vorerst letzte Cupspiel der Wetziker. Der Wettbewerb wird nach dieser Saison eingestellt. (zo)
16. Oktober
Leichtathletik: Schlumpf fällt verletzt aus
Die Wetzikerin Fabienne Schlumpf (34) fällt wegen eines Sehnenrisses aus, den sie sich beim Gedenklauf Murten - Fribourg zugezogen hat. In den nächsten Tagen wird Schlumpf operiert, teilt sie auf ihrem Instagram-Account mit.
Schlumpf befand sich mitten in der Vorbereitung auf den New-York-Marathon, an dem sie vor einem Jahr mit Platz 5 ihr bestes Ergebnis an einem grossen Marathon erzielte. (sda)
13. Oktober
Squash: Durchzogener Saisonstart für Ustermerinnen
Die NLA-Frauenteams des Squasclubs Uster haben einen durchwachsenen Saisonstart hinter sich. Die Hawks Uster unterlagen den Grasshoppers 0:3, wobei Stella Kaufmann ein enges Duell mit Caroline Bachem 2:3 verlor. Luisa Schneider (1:3) und Leila Hirt (0:3) waren weniger nah dran. Nur wenig besser lief es dem nominell zweiten Ustermer Team, den Falcons. Sie verloren gegen Fricktal 1:2. Milena Penkov sicherte dem Team dank ihrem 3:0-Erfolg einen wichtigen Punkt. Kate Gadola und Ramona Lanz blieben gegen höher eingestufte Gegnerinnen ohne Satzgewinn.
Im internen Ustermer Duell setzten sich die Hawks 2:1 durch. Stella Kaufmann zeigte sich gegen Kate Gadola dominant und siegte 3:0. Leila Hirt schlug Ramona Lanz nach verhaltenem Start 3:1. Luisa Schneider hatte gegen Milena Penkov ihren Rhythmus zu finden. Penkov siegte 3:0.
13. Oktober
Rad: Stehli fehlen nur 18 Sekunden für WM-Podestplatz
Mit einem starken 5. Rang an der Gravel-Weltmeisterschaft im niederländischen Zuid-Limburg liess Felix Stehli aufhorchen. Der 24-jährige Bäretswiler erreichte das Ziel nach 181,1 Kilometern knapp vor dem Briten Tom Pidcock, den er im Sprint hinter sich liess. Auf das Podest fehlten Stehli 18 Sekunden.
13. Oktober
Schwimmen: Pontis nächster Weltcup-Podestplatz
Noè Ponti sichert sich bei der Kurzbahn-Weltcup-Veranstaltung in Carmel, Indiana, den nächsten Podestplatz. Der 24-Jährige vom SC Uster wird über 50 m Delfin Zweiter. Ponti, der auf den Start über 200 m Delfin und 200 m Lagen verzichtet hatte, war im Vorlauf der Schnellste, musste sich im Final aber Ilya Kharun geschlagen geben. Der Kanadier schlug in 21,86 Sekunden an und war damit vier Hundertstel schneller.
Ponti reist somit mit einem Sieg (100 m Delfin) und zwei 2. Plätzen, nachdem er auch über 100 m Lagen diese Position erreicht hatte, nach Westmont, Illinois, an die nächste Weltcup-Station weiter.
13. Oktober
Radquer: Kuhn nur knapp vom grossen Favoriten geschlagen
Eigentlich hätte ja der Weltranglistenerste Michael Vanthourenhout schon beim Radcross Illnau starten sollen. Der Belgier musste allerdings kurzfristig krankheitshalber absagen. Den Sieg holte sich so einmal mehr Lokalmatador Kevin Kuhn.
Beim Radquer Steinmaur machte Vanthourenhout nun aber seine Aufwartung – und siegte standesgemäss. Der Laupner Kuhn zeigte allerdings ein starkes Rennen und forderte dem grossen Favoriten alles ab. Ganze acht Sekunden verlor er auf den Sieger. «Gestürzt, Loch zugefahren, attackiert und am Ende von Vanthourenhout geschlagen. Meine Leistung war sehr gut. Doch Michael wäre heute schlagbar gewesen», fasste Kuhn mit gemischten Gefühlen sein Rennen zusammen.
12. Oktober
Mountainbike: Nicole Koller wird Neunte und Zehnte
Nicole Koller aus Laupen schaffte es zum Weltcup-Abschluss im kanadischen Mont-Sainte-Anne nochmals zwei unter die Top 10. Vorerst reichte es im Short-Track zu Platz 9. Die 28-Jährige verlor 24 Sekunden auf die schwedische Siegerin Jenny Rissveds. Insgesamt fuhren sechs Schweizerinnen unter die besten Zehn.
Im anschliessenden – und ebenso von Rissveds gewonnenen Cross-Country-Rennen – fuhr Koller auf den zehnten Platz. In der Gesamtwertung klassierte sie sich als starke Fünfte, wodurch sie zweibeste Schweizerin hinter Alessandra Keller (3.) ist.
12. Oktober
Schwimmen: Ein Sieg und ein zweiter Platz zum Auftakt für Ponti
Noè Ponti hat den Auftakt zu den Weltcuprennen in Übersee gut gemeistert. In Carmel in den USA gewann der 24-Jährige vom SC Uster im 25-m-Becken das Rennen über 100 m Delfin, über 100 m Lagen wurde er Zweiter. Der dreifache Weltmeister 2024 im kleinen Becken überragte im Final über 100 m Delfin. Er gewann in 48,53 Sekunden und blieb bloss 8 Zehntel über dem von ihm seit Dezember 2024 gehaltenen Weltrekord. Ponti konnte später im Final über 100 m Lagen nicht nachlegen. Als Fünfter nach 75 m kämpfte er sich in 51,13 Sekunden noch auf Platz 2 vor. Er blieb 0,80 Sekunden hinter dem Schweizer Rekord zurück. Der zweifache Silbermedaillen-Gewinner der WM 2025 im grossen Becken (über 50 m und 100 m Delfin) wird an diesem Wochenende noch drei weitere Wettkämpfe im Bundesstaat Indiana bestreiten. Ponti ist auch über 200 m Delfin, 200 m Lagen und am Sonntag über 50 m Delfin gemeldet.
11. Oktober
Leichtathletik: Ustermer im 24-Stunden-Lauf in Brugg auf dem Podest
Der Ustermer Robin Lörtscher lief am 24-Stunden-Lauf von Brugg auf den 2. Rang. Der 47-jährige erreichte eine Distanz von gut 165 Kilometern, 13 weniger als der siegreiche Franzose Olivier Cabrera. Für Lörtscher war es die Premiere in einem 24-Stunden-Lauf. Er hat sich als Marathon-Sammler einen Namen gemacht. Der Wettkampf in Brugg war für den Ustermer das 291. Rennen über die Marathondistanz oder weiter. Im nächsten Jahr dürfte Lörtscher die 300er-Marke knacken.
9. Oktober
Rad: Annika Liehner startet an Bahn-WM
Je fünf Männer und Frauen wurden von Swiss Cycling für die Bahn-WM vom 22. bis 26. Oktober in Santiago De Chile nominiert. Darunter ist auch die 22-jährige Annika Liehner aus Rüti. Es gehe vornehmlich darum, an den im vergangenen Wintert realisierten Fortschritten anzuknüpfen, heisst es zu den Zielvorgaben vom Verband.
8. Oktober
Schiessen: Pascal Bachmann wird Vierter am Europacup-Final
Pascal Bachmann gelang beim Europacup-Final in Zagreb mit Wettkämpfen über die 300-m-Distanz nicht der erhoffte Exploit. Der Sportschütze aus Wila verpasste mit dem Standardgewehr beim 3x20-Einzel allerdings als Vierter einen Podestplatz nur um zwei Punkte. Dazu reichte es dem Tösstaler im Dreistellung Open zu Platz 7 und im Liegendwettkampf zu Rang 9.
Der nächste Fixpunkt für Bachmann ist die WM vom 6. bis 18. November in Kairo (EGY), wofür er erwartungsgemäss selektioniert wurde.
7. Oktober
Segeln: Lengwiler muss wegen Materialschaden aufgeben
Für Elena Lengwiler bedeutete an der WM im Kitesurfen in Cagliari auf Sardinien das Halbfinal die Endstation. Dies nachdem sich die Tösstalerin in der olympischen Disziplin Formula Kite in der Qualifikation mit dem 3. Rang direkt für die Halbfinals qualifiziert hatte. Die 29-Jährige musste mit Materialschaden aufgeben, sodass ihr Platz 6 blieb. Trotzdem zog Lengwiler ein positives Fazit: «Ich freue mich über die Leistung und die Fortschritte, die ich die ganze Woche über gemacht habe», liess sie sich zitieren.
Das neue Wettkampf-Format, nach dem die Viertel- und die Halbfinals in nur einem Lauf entschieden werden, machte ihr dabei einen Strich durch die Rechnung.
6. Oktober
Mountainbike: Koller ausserhalb der Top Ten
Rückschlag für Nicole Koller im zweitletzten Cross-Country-Rennen der Saison. Die Laupnerin hielt sich in Lake Placid lange in den Top Ten, erlitt aber in der zweitletzten Runde einen Platten und verlor viel Zeit. Am Ende landete sie mit 5:23 Minuten Rückstand auf Siegerin Jenny Rissveds auf dem 13. Rang. «Es ist frustrierend, da ich schon in Lenzerheide zwei Platten hatte. Aber ich nehme die positiven Aspekte mit und freue mich auf das nächste Wochenende in Kanada», sagte Koller. Sie nimmt den Weltcupfinal als 5. in der Gesamtwertung in Angriff.
5. Oktober
Motorsport: Apothéloz bleibt hinter Erwartungen zurück
Julien Apothéloz hat die Saison in der GT4 Germany in Hockenheim mit einem 9. und einem 16. Platz beendet. Der 24-jährige Gockhauser, der sich das Auto im Team Mücke Motorsport erst mit dem Italiener Luca Bosco und an den letzten beiden Rennwochenenden mit dem Briten Alex Connor teilte, blieb hinter den eigenen Erwartungen zurück und landete in der Geamtwertung lediglich auf dem 17. Rang unter 28 klassierten Fahrern. Zwei 9. Ränge sind die besten Resultate.
5. Oktober
Leichtathletik: Schlumpf gewinnt Murtenlauf
Am 91. Murtenlauf glänzten die einheimischen Läuferinnen und Läufer. Bei den Frauen triumphierte die Wetzikerin Fabienne Schlumpf, bei den Männern siegte Dominic Lobalu. Schlumpf überquerte die Ziellinie nach der 17,7 km langen Strecke nach 1:00:17 Stunden. Für Schlumpf war es der letzte Test für den New-York-Marathon. Dieser findet am 2. November statt.
5. Oktober
Mountainbike: Koller in Lake Placid auf Rang 4
Nicole Koller aus Laupen hat zum Auftakt des Mountainbike-Weltcups in Lake Placid (USA) das Podest nur knapp verpasst. Koller klassierte sich im Short Race der zweitletzten Station der Saison Vierte.
5. Oktober
Squash: Durchwachsener Saisonstart für Uster
Die Ustermer Squasher starten mit einem Unentschieden und einer 0:4 Niederlage in die NLA Saison. Ohne David Bernet kam das Fanionteam zu einem 2:2 gegen Sihltal. Die Ustermer erkämpften sich durch deutliche 3:0 Siege von Miguel Mathis und Joel Siewerdt die ersten beiden Punkte der Saison. Noah Mannhart verlor 0:3 und Robin Gadola musste sich knapp 2:3 gegen den Schweizer Rekordmeister Nicolas Müller geschlagen geben.
Das Juniorenteam verlor unglücklich, aber am Ende deutlich 0:4 gegen Pilatus Kriens. Den zwei 0:3-Niederlagen von Leandro Mannhart und Thierry Mösner stehen zwei knappe 2:3-Niederlagen von Fabian Seitz und Liam Pössl gegenüber. Ein Unentschieden war greifbar nahe.
3. Oktober
Para-Leichtathletik: Rahmani sprintet an der WM auf Rang 7
Sprinterin Abassia Rahmani aus Wila hat an den Weltmeisterschaften in Neu Delhi über 100 m den Final erreicht. Dort belegte die beidseitig unterschenkelamputierte Oberländerin den 7. Rang in einer Zeit von 13,72 Sekunden. Die 33-Jährige, die letztes Jahr an den Paralympics Fünfte geworden war, blieb damit deutlich über ihrer persönlichen Bestleistung (13,06 Sekunden). Im Vorlauf hatte sie sich den Finalplatz in einer Zeit von 13,48 Sekunden gesichert.
1. Oktober
Squash: Uster neu mit zweitem Team in der NLA der Frauen
Der Squashclub Uster schickt in der neuen Saison sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gleich zwei NLA-Teams ins Rennen. Neben den Titelverteidigerinnen Hawks Uster (Celine Walser, Stella Kaufmann, Leila Hirt, Luisa Schneider, Annina Babotai) treten in der am 12. Oktober beginnenden Saison neu auch die Falcons Uster (Kate Gadola, Ramona Lanz, Milena Penkov, Nicole Eisler, Janine Vollenweider) an. Damit stammen zwei von fünf NLA-Teams bei den Frauen aus Uster.
Bei den Männern beginnt die Saison am 2. Oktober. Die erste Ustermer Mannschaft mit David Bernet, Robin Gadola, Miguel Mathis, Joel Siewerdt und Noah Mannhart nimmt einen nächsten Anlauf, den Grasshoppers den Titel abzujagen. Vom Juniorenteam mit Fabian Seitz, Lasse Widmer, Thierry Mösner, Leandro Mannhart und Liam Pössl erhofft man sich beim SCU, dass es einigen etablierten Mannschaften Punkte abnimmt.
Die NLA-Playoffs finden bei beiden Geschlechtern in Uster statt, und zwar am 10. und 11. April 2026.
1. Oktober
Squash: Zweitrunden-Out für Steinmann in Doha
Der Dübendorfer Profisquasher Dimitri Steinmann ist an der Qatar Classic in Doha, einem Turnier der zweithöchsten Stufe «Platinum», in der zweiten Runde ausgeschieden. Der Weltranglisten-16. verlor in drei Sätzen gegen die Weltnummer 3, Paul Coll aus Neuseeland und verpasste damit den Viertelfinaleinzug. «Es gibt viele kleine Dinge zu verbessern, aber es geht in die richtige Richtung», schrieb Steinmann auf Instagram.
1. Oktober
Tischtennis: Historischer Erfolg für Ustermerin
Michelle Wu vom TTC Uster hat an den U13-Europameisterschaften in Schweden die Goldmedaille gewonnen. Es ist ein historischer Erfolg. Noch nie zuvor hatte eine Schweizerin ausserhalb der Veteranenklassen einen Europameistertitel gewonnen. Wu gewann zudem im Teamwettbewerb Silber. Pedro Pelz, Nachwuchschef im nationalen Verband, sagt: «Michelle hat ihr hohes Spielniveau bis zum Ende durchgezogen und sich in den entscheidenden Phasen jedes Mal noch gesteigert. Sie war über das gesamte Turnier gesehen einfach die beste Spielerin – und deshalb ist sie absolut verdient Einzeleuropameisterin geworden.»
Michelle Wu hatte bereits im Frühling für Aufsehen gesorgt, als sie mit ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Emily der Frauenequipe des TTC Uster zum Aufstieg in die Nationalliga A verhalf.
30. September
Reiten: Minder verpasst Nationencup-Sieg
Die Illnauerin Nadja Minder hat mit der Schweizer Concours-Complet-Equipe den Nationenpreis in Lignières in Frankreich auf dem zweiten Rang beendet. Minder gelang dabei auf Top Job’s Jalisco eine herausragende Leistung. Sowohl im Cross als auch im Springen blieb Minder fehlerfrei, in der Dressur kam sie auf 70,49 Prozentpunkte. Damit war Minder im Einzel die beste Schweizerin und verpasste als Vierte das Podest nur gerade um einen halben Punkt. Die Equipe mit Minder, Felix Vogg, Angelika Dubach und Mélody Johner lag am Ende 30 Punkte hinter Frankreich auf Rang 2, allerdings mit komfortablem Vorsprung auf die drittplatzierte Equipe aus Grossbritannien.
30. September
Judo: Vetterli siegt in Prag
Die Ustermerin Gioia Vetterli hat das European Open in Prag in der Kategorie bis 70 Kilogramm für sich entschieden. Für Vetterli war es der zweite Saisonsieg auf dieser Turnierstufe. Sie hatte im Februar bereits das European Open in Ljubljana (SLO) für sich entschieden. In Prag setzte sich die 26-Jährige im Final gegen die Französin Clemence Eme durch.
28. September
Eishockey: Wetzikon schlägt Winterthur im Cup
Der EHC Wetzikon steht in den Achtelfinals des National Cups. Das Oberländer MHL-Team bezwang daheim den Swiss-League-Vertreter EHC Winterthur 4:1. Wetzikon führte nach knapp 21 Minuten 2:0. Die Vorentscheidung gelang dem Unterklassigen vor rund 500 Fans zu Beginn des Schlussdrittels, als Gian Andrea Thöny das 3:1 erzielte. Für Thöny war es das zweite Tor des Abends. Die Winterthurer schonten wie im Vorfeld angekündigt Stammkräfte und traten mit zahlreichen U21-Spielern an. Der National Cup wird nach dieser Saison eingestellt.
28. September
Handball: Uster im Cup eine Runde weiter
Die Spielgemeinschaft Uster/Stäfa ist im Schweizer Cup in die Sechzehntelfinals eingezogen. Das Team von Trainer Romeo Garcia bezwang im Duell zweier Erstligisten daheim die Mythen-Shooters 31:26. Erst in den letzten fünf Minuten kippte die Partie endgültig zugunsten der Ustermer. Diese legten einen konzentrierten Schlussspurt hin. Sie spielten ihre Angriffe konsequent zu Ende und konnten sich zugleich auf einige wichtige Paraden der Torhüter verlassen.
28. September
Reiten: Fuchs gewinnt Zeitspringen in Wien
Martin Fuchs entscheidet mit Conner Jei das mit 56'800 Euro dotierte Zeitspringen beim Fünfsterne-CSI in Wien für sich. Der Bietenholzer blieb ohne Abwurf und war im Stechen klar der Schnellste vor dem Brasilianer Eduardo Pereira De Menezes und der Deutschen Katrin Eckermann. (sda)
28. September
Triathlon: König läuft in China auf den 11. Platz
Alissa König hat im Rennen der WM-Serie in Weihai (CHI) den 11. Platz belegt. Die Dürntnerin war damit bestklassierte Schweizerin. Sie verpasste die Top Ten nach 1,5 km Schwimmen, 38 km auf dem Rad und 10 km Laufen um nur gerade eine Sekunde. Den 10. Platz schnappte sich die Portugiesin Maria Tomé. Die Britin Beth Potter gewann.
26. September
Mountainbike: Looser in Spanien Vierte
Die Hinwilerin Vera Looser hat zum Abschluss der Marathon-Weltcup-Saison beim Rennen in Girona (ESP) das Podest als Vierte knapp verpasst. Regenfälle hatten die 82 km lange Strecke mit knapp 3000 Höhenmeter anspruchsvoll gemacht. Den Gesamtweltcup in der Disziplin Marathon beendete Looser auf Rang 8.
22. September
BMX: Marquart im Gesamtweltcup bester Schweizer
Der Mönchaltorfer Simon Marquart hat zum Abschluss der Weltcup-Saison bei den zwei Rennen im argentinischen Santiago del Estero die Ränge 6 und 14 belegt. Im Gesamtweltcup belegt Marquart den 7. Rang, womit er bester Schweizer ist.
22. September
Radquer: Vielversprechender Start für Kuhn
Kevin Kuhn ist der Auftakt in die Saison gelungen. Beim Quer im deutschen Bad Salzdetfurth der Kategorie C2 war der 27-Jährige aus Laupen gleich zweimal am Start und belegte die Ränge 1 und 2. Dabei wurde er im zweiten Rennen zwischenzeitlich von einen Reifendefekt ausgebremst. Sieger wurde der Belgier Witsee Meeussen. «Er hat in der Schlussrunde eine Lücke aufgemacht, die ich nicht mehr zufahren konnte», sagte Kuhn zum Rennverlauf.
Am kommenden Sonntag ist Kuhn, der neu für den deutschen Rennstall Heizomat-Cube fährt, in der Region beim Radcross Illnau im Einsatz.
21. September
Fussball: Brüttisellen-Dietlikon blamiert sich im Cup
Für Volketswil, dem Finalisten der letzten FVRZ-Cups, ist in der 2. Runde bereits Schluss. Der FCV musste sich Zollikon 2:4 nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Die Partie war nach 90 Minuten 1:1 gestanden. Für die einzige Überraschung aus Oberländer Sicht sorgte derweil Viertligist Russikon mit einem überzeugenden 5:0 über dem oberklassigen FC Schwamendingen. Ausgeschieden ist dafür Zweitliga-Aufsteiger Wald, der dem SC Siebnen aus der 3. Liga klar unterlag. Brüttisellen-Dietlikon blamierte sich derweil sogar mit einer 2:3-Niederlage gegen den Viertliga-Verein Brasil Suisse. Deutlich unterlegen war zudem Greifensee im Zweitliga-Vergleich gegen Wiesendangen (0:5).
FVRZ-Cup. 2. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung: Greifensee (2. Liga) - Wiesendangen (2.) 0:5. Russikon (4.) - Schwamendingen (3.) 5:0. Fällanden (4.) - Bassersdorf (2.) 0:4. Brasil Suisse (4.) - Brüttisellen-Dietlikon (2.) 3:2. Fehraltorf (4.) - Winterthur United (3.) 0:5. Dielsdorf (4.) - Rüti (3.) 0:2. Oetwil am See (4.) - Hinwil (3.) 1:2. Siebnen (3.) - Wald (2.) 3:0. Pfäffikon (3.) - Regensdorf (2.) 1:3. Volketswil (3.) - Zollikon (3.) 2:4 n.P.
21. September
Mountainbike: Licht und Schatten für Koller in Lenzerheide
Nicole Koller aus Laupen erlebte an den Weltcuprennen in Lenzerheide Licht und Schatten. Am Freitag im Shorttrack verpasste sie das Podest als Vierte hauchdünn. Am Sonntag im Cross Country belegte sie lediglich Rang 27 – nach einem schwachen Start und zwei Fahrfehlern, die jeweils platte Reifen verursachten. Im Gesamtweltcup liegt Koller an vierter Stelle.
21. September
Reiten: Keine Medaille für Nadja Minder
Das Schweizer Nationalteam im Concours Complet verpasst an den Europameisterschaften in Blenheim Palace die Medaillen. Im abschliessenden Springen fiel das Schweizer Team mit der Oberländerin Nadja Minder (auf T), Mélody Johner (auf Erin), Felix Vogg (auf Frieda) und Robin Godel (auf Global) auf Platz 4 zurück. Minder aus Horben bei Illnau-Effretikon leistete sich dabei drei Abwürfe. Den Sieg holte sich Deutschland vor Irland und Frankreich.
21. September
Leichtathletik: Schweizerinnen gelingt an WM eine Saisonbestleistung
Der Schweizer Frauen-Staffel über 4x400-Meter ist im Vorlauf der Weltmeisterschaft in Tokio mit einer Zeit von 3:27,46 Minuten eine Saisonbestleistung gelungen. Ihren Beitrag dazu leisteten Startläuferin Lena Wernli aus Laupen und die Ustermerin Catia Gubelmann, die als Schlussläuferin des Schweizer Quartetts als Sechste in ihrer Serie in Ziel kam. Damit reichte es ihm nicht zur Finalteilnahme. Dies war allerdings auch kein realistisches Ziel.

20. September
Unihockey: Schwierige Cup-Aufgaben für Uster und die Floorball Riders
Der UHC Uster muss in den Cup-Achtelfinals bei NLA-Konkurrent Basel Regio antreten. Schwierig wird es in derselben Runde auch für die NLA-Frauen von Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti. Die Oberländerinnen empfangen Meister Kloten-Dietlikon. Derweil geht es für den UHC Laupen zum B-Ligisten WASA St. Gallen.
Die Achtelfinals werden am Wochenende vom 25./26. Oktober ausgetragen.
15. September
OL: Prominente Sieger in Rüti
Während im Frühjahr bereits das Zürcher Sportfest mit dem Zürcher OL in Rüti ausgetragen wurde, fand am Wochenende im Batzberg die Schweizer Staffel-Meisterschaft statt, die von der OLG Stäfa organisiert wurde. Unter den Schweizer OL-Geländen ist der Batzberg einzigartig. Treppenähnliche Landschaften mit felsig harten Nagelfluhrippen, sowie darin eingefügten Bächen, Wiesen und Wegen prägen diesen Wald und machen ihn zu einem attraktiven Laufgebiet. Am Rande des Laufgebiets ist sogar die verwitterte, aber markante Burgstelle Batzberg anzutreffen.
Unter den 350 Dreierteams waren bei der Elite bekannte Namen mit dabei: So siegte bei den Männern OL Regio Wil mit dem neunfachen Weltmeister Daniel Hubmann, dem mehrfachen WM- und EM-Medaillengewinner Martin Hubmann und Janis Hutzli. Auch bei den Frauen war eine Weltmeisterin und neunfache WM-Medaillengewinnerin dabei: Simona Aebersold lief für OL Biel Seeland zwar als Erste ins Ziel, weil ihre tschechische Teamkollegin Johanka Simkova aber nicht medaillenberechtigt ist, erbte die OLG Dachsen mit Joëlle Meister, Irina Mayer und Annick Meister den Titel. (zo)
15. September
Steinstossen: Hutmacher holt drei von vier Meistertiteln
Am Esaf vor zwei Wochen verpasste er den Sieg, an den Schweizer Meisterschaften räumte er nun ab: Steinstösser Urs Hutmacher aus Weisslingen hat in Reichenbach im Berner Oberland drei von vier möglichen Meistertiteln gewonnen. Darunter auch einen historischen: Erstmals kam der neue 73 kg schwere ENV-Stein zum Einsatz – und Hutmacher wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht: Der 31-Jährige stiess den Stein in der Qualifikation auf 4,23 Meter und erreichte im Final 4,21 Meter – kein anderer Konkurrent übertraf die 4-Meter-Marke. Daniel Kranzelbinder aus Egg wurde mit einem Stoss auf 3,82 Meter Vierter.
Hutmacher verteidigte zudem den Titel mit dem 40-kg-Stein und jenen mit dem 12,5-kg-Stein. Einzig mit dem 18-kg-Stein musste er sich bezwingen lassen und wurde Zweiter. (zo)
14. September
Unihockey: NLA-Teams aus der Region im Cup weiter
Die drei NLA-Teams aus dem Oberland haben sich im Schweizer Cup für die Achtelfinals qualifiziert. Der UHC Uster setzte sich bei den Lions Konolfingen 8:4 durch. Der Erstligist kam zehn Minuten vor Schluss auf 4:5 heran, doch Uster liess danach nichts mehr anbrennen. Die Frauen des UHC Laupen gaben sich bei Erstligist Obwalden keine Blösse und gewannen 8:0. Ebenfalls nicht zu zittern brauchten die Floorball Riders Dürnten Bubikon-Rüti. Die Oberländerinnen gerieten bei NLB-Team Visper Lions zwar 0:1 ins Hintertreffen, setzten sich am Ende aber klar 10:2 durch. (zo)
14. September
Skispringen: Trunz Zehnter im Sommer-GP
Felix Trunz vom Skiclub am Bachtel hat bei seinem ersten Grand-Prix-Einsatz in diesem Sommer überzeugt. Der 19-Jährige, der vor einer Woche erstmals den Titel an der Elite-SM geholt hatte, sprang am Samstag im rumänischen Rasnov auf den zehnten Rang. Im zweiten Springen vom Sonntag hingegen konnte Trunz das starke Resultat nicht bestätigen und verpasste als 33. den zweiten Durchgang knapp. (zo)
14. September
Mountainbike: Koller WM-Zehnte über die olympische Distanz
Für Nicole Koller endeten die Weltmeisterschaften im Wallis zwar ohne Medaille, aber mit einem Resultat, das zu ihrer Konstanz in dieser Saison passt. Die Laupnerin wurde im Cross-Country-Rennen als drittbeste Schweizerin Zehnte und landete damit wie am Mittwoch im Shorttrack (7.) in den Top Ten. Im Weltcup war sie in beiden Disziplinen zusammen in 12 von 14 Rennen unter den besten Zehn klassiert.
Im WM-Rennen in Crans Montana, wo Koller in der letzten Saison als Sechste so gut klassiert war wie nie zuvor, war die 28-Jährige nie in der Lage, in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Nach einem durchzogenen Start – bei der ersten Zeitmessung war sie nur 17. – legte Koller eine Aufholjagd hin, die sie bis auf den 6. Zwischenrang nach vier Runden führte. In der zweiten Rennhälfte büsste die Laupnerin dann aber wieder etwas an Terrain ein und musste noch vier Konkurrentinnen vorbeiziehen lassen. «Ich kam am Start nicht wie erhofft weg, fand dann aber rasch den Rhythmus und fuhr nach vorne. Am Ende ging mir der Saft etwas zu früh aus. Aber ein Top-Ten-Platz an der Heim-WM ist super. Ich habe hier unterstrichen, dass ich zu den Topleuten gehöre», sagte Koller
Den Titel sicherte sich die Schwedin Jenny Rissveds vor der Neuseeländerin Samara Maxwell. Alessandra Keller, die im Shorttrack Gold gewonnen hatte, sicherte sich die Bronzemedaille. (zo)
13. September
Leichtahletik: Nägeli scheitert im WM-Vorlauf
Für Lilly Nägeli war an der Leichtathletik-WM in Tokio der Vorlauf über 1500 m die Endstation. Nägeli wurde in ihrem Vorlauf Zwölfte in 4:12,30 Minuten. Damit blieb sie gut zwei Sekunden über ihrer persönlichen Bestleistung, die sie vor runde einem Monat aufgestellt hatte. (zo)
13. September
Mountainbike: Koller an der WM im Shorttrack Siebte
Nicole Koller hat an der Heim-WM eine Medaille im Shorttrack verpasst. Die Laupnerin klassierte sich beim über neun kurze Runden führenden Rennen in Zermatt auf Rang 7. Koller war im Weltcup in dieser Disziplin heuer zweimal aufs Podest gefahren und hatte zudem im Juli im Shorttrack EM-Silber gewonnen. Sie konnte im Wallis aus der ersten Reihe starten. Der so wichtige Anfang des Rennens gelang der 28-Jährigen aber auf dem Kurs, auf dem nur wenige Möglichkeiten zum Überholen vorhanden waren, nicht ideal. Koller fand sich nach der ersten Runde auf dem 12. Platz wieder. Sie stiess im Verlauf des Rennens zwar nach vorne, wobei sie auch von einem Sturz profitierte. Mit dem Kampf um die Medaillen aber hatte Koller früh nichts mehr zu tun, sie verlor auf die Spitze letztlich etwas mehr als eine halbe Minute. Weltmeisterin wurde Alessandra Keller. Die Nidwalderin war als Mitfavoritin gestartet und zeigte einen eindrücklichen Kraftakt. Mit Ronja Blöchlinger auf Rang 4 klassierte sich eine weitere Schweizerin vor Koller. Am Samstag hat die Laupnerin im Cross-Country-Rennen die zweite Chance, eine WM-Medaille zu gewinnen. (zo)
9. September
Skispringen: Trunz holt den Schweizer Meistertitel
Felix Trunz vom Skiclub am Bachtel hat im französischen Chaux-Neuve den Schweizermeistertitel bei der Elite gewonnen. Der 19-Jährige schaffte damit eine Première: Noch nie hatte zuvor ein SCAB-Skispringen Elite-SM-Gold geholt. Trunz setzte sich mit einem Vorsprung von zehn Punkten deutlich vor den beiden Routiniers Killian Peier und Simon Ammann durch. Einziger Abwesender war Gregor Deschwanden. Trunz sicherte sich auch bei den Junioren den Meistertitel. Das Double bei der Elite und den Junioren gibt es sehr selten, zuletzt gelang dies Sylvain Freiholz 1992. Trunz komplettierte das für ihn goldene Wochenende, indem er auch mit dem ZSV-Team den Titel holte.
Bei den Frauen gab es gleich zwei Elite-Medaillen für den SCAB: Rea Kindlimann gewann hinter der Engelbergerin Sina Arnet Silber – es war die zehnte SM-Medaille für die 22-Jährige. Für eine Überraschung sorgte die 13-jährige Melinda Schoch als Dritte an ihrer ersten Elite-SM auf der grossen Schanze. Sie war mit Abstand die jüngste Teilnehmerin. Auch sie gehörte zusammen mit Trunz zur im Teamspringen siegreichen ZSV-Equipe. (zo)
8. September
Handball: Uster/Stäfa im Cup eine Runde weiter
Nach dem erfolgreichen Auftakt in der Erstliga-Meisterschaft gelingt der Spielgemeinschaft Uster/Stäfa auch der Einstand im Schweizer Cup. Sie setzte sich in der Vorrunde gegen das gleichklassige aber nicht in derselben Gruppe spielende Willisau klar 38:27 (19:14) durch. Fabian Prause gelangen alleine zehn Treffer. Überhaupt war die Trefferquote von 70 Prozent überzeugend, und im Tor war Torhüter Thomas Maag ein starker Rückhalt.
8. September
Duathlon: Gossauer verpasst als Vierter das WM-Podest
Jens-Michael Gossauer vom LC Uster hat an der Langdistanz-WM in Zofingen eine Medaille knapp verpasst. Gossauer beendete das Rennen, in dem er zwischenzeitlich auf einem Podestplatz lag, auf dem undankbaren 4. Platz. Auf den Deutschen Fabian Holbach, der WM-Bronze holte, verlor der 32-jährige Gossauer etwas weniger als drei Minuten. Letztes Jahr hatte der LCU-Athlet an der WM Bronze gewonnen, zuvor war er zweimal Vize-Weltmeister (2019 und 2021) geworden.
7. September
Leichtathletik: Schlumpf gewinnt den Sarnerseelauf
Die Wetzikerin Fabienne Schlumpf hat den Sarnerseelauf klar für sich entschieden. Die beste Schweizer Langstreckenläuferin distanzierte auf der Halbmarathon-Distanz um den Sarnersee ihre erste Verfolgerin, Doris Nagel-Willimann, um über dreieinhalb Minuten. Bei den Männern setzte sich Matthias Kyburz durch. Schlumpf startet am 20. September auch am Greifenseelauf. Ihr Höhepunkt im Herbst ist indes der New-York-Marathon am 2. November. Vor einem Jahr hatte die Wetzikerin an diesem mit dem 5. Rang brilliert.
7. September
Mountainbike: Looser an der WM auf Platz 8
Die Hinwilerin Vera Looser ist an den Weltmeisterschaften im Wallis im Marathon-Rennen in die Top Ten gefahren. Looser klassierte sich nach 125 Kilometern, 5000 Höhenmetern und mehr als siebeneinhalb Stunden Fahrzeit auf dem 8. Rang. Die US-Amerikanerin Kate Courtney gewann in Verbier den WM-Titel.
7. September
Unihockey: Finnisches Duo für «Pfanni»
B-Ligist UHC Pfannenstiel hat kurz vor Saisonbeginn mit Juho Sorri und Olli-Matti Virrankari den Zuzug zweier finnischer Spieler bekanntgegeben. Sorri (28) spielte die letzten drei Saisons beim NLB-Spitzenteam Kloten-Dietlikon Jets und sammelte dort in 88 Partien 125 Skorerpunkte. Virrankari kommt derweil direkt aus dem hohen Norden ins Zürcher Oberland. Der 28-Jährige war zuletzt bei Happee Jyväskylä engagiert und ist sowohl als Verteidiger als auch als Center einsetzbar. Virrankari hat über 170 Partien in der höchsten finnischen Liga absolviert. Und hält in dieser zudem einen Rekord: Er kassierte erst in seinem 102. Spiel erstmals überhaupt eine Strafe.
7. September
Leichtathletik: Mülli läuft aufs Podest
Der für den LC Uster startende Miro Mülli klassierte sich am Wylandlauf in Andelfingen auf dem 3. Platz. Unmittelbar hinter dem Egger kam der Weisslinger Noé de Bari ins Ziel. Das über 14,4 km führende Rennen, das zum Zürilauf-Cup zählt, entschied bei den Männern Eric Muthomi Riungu für sich. Bei den Frauen siegte Tanja Elinger, Lisa Gubler vom LC Uster wurde Vierte.
7. September
Triathlon: König wird in Frankreich Elfte
Die Dürntnerin Alissa König hat beim fünften von acht Stopps der World Triathlon Championship Series (WTCS) im französischen Saint-Raphaël/Frejus den 11. Platz belegt. König war in einem WTCS-Rennen noch nie besser klassiert gewesen. Sie darum trotz der knapp verpassten Top-Ten-Platzierung mit ihrem Resultat zufrieden. Lediglich acht Sekunden fehlten der Oberländerin auf Rang 10. Das nächste WTCS-Rennen findet Mitte September in Tschechien statt.
1. September
Mountainbike: Koller für einmal ohne Spitzenrang
Bisher hatte es Nicole Koller in dieser Weltcup-Saison immer in die Top Ten geschafft, im französischen Les Gets endete diese Serie nun. Die Laupnerin wurde im Short Track 16. mit 1:16 Minuten Rückstand auf die siegreiche Schwedin Jenny Rissveds. Im Cross Country, wo ebenfalls Rissveds siegte, wurde Koller 14. mit viereinhalb Minuten Rückstand. In der Gesamwertung liegt Koller nun als zweitbeste Schweizerin auf dem 4. Rang. Überholt wurde sie von Alessandra Keller, die in Les Gets zweimal Zweite wurde. Als nächstes stehen nun die Weltmeisterschaften im Wallis auf dem Programm. (zo)
31. August
Leichtathletik: Oberländer Trio für WM selektioniert
Swiss Athletics hat für die Weltmeisterschaften in Tokio vom 13. bis 21. September 31 Athletinnen und Athleten aufgeboten – darunter drei aus der Region. Während die Selektionen von Catia Gubelmann (Uster) und Lena Wernli (Laupen) für die 400-m-Staffel erwartet worden war, stellt die Nomination von Lilly Nägeli (Uster) über 1500 m eine grosse Überraschung dar. Nägeli liegt ausserhalb der Top 100 in der Weltrangliste, wurde aber dennoch zusammen mit Joceline Wind selektioniert. Lore Hoffmann hingegen, die sich über die Weltrangliste einen der 56 Plätze ergattert hatte und nominell zweitbeste Schweizerin über 1500 m ist, konzentriert sich auf ihre stärkere Disziplin 800 m. So kam Nägeli zum Handkuss – die Ustermerin hatte offenbar selber nicht damit gerechnet. Nach der SM vom letzten Wochenende schrieb die 22-Jährige auf Instagram vom «Ende einer unglaublichen Saison». Sie dürfte noch etwas unglaublicher geworden sein. (zo)
31. August
OL: Rancan bricht EM verletzt ab
Für den Ustermer Riccardo Rancan endeten die Europameisterschaften im belgischen Geel schmerzhaft. Im K.o.-Sprint – in dieser Disziplin war Rancan 2024 Weltmeister geworden – gab der 29-Jährige nach dem Viertelfinal trotz geschaffter Halbfinalqualifikation auf und gab auch für das Einzelrennen vom Sonntag forfait. Grund dafür ist eine Wadenverletzung, wie der Ustermer auf Instagram schreibt. «Drückt mir die Daumen, dass ich für den Saisonfinal auf heimischem Boden wieder auf Kurs bin.» Der OL-Weltcupfinal in Uster findet vom 26. bis am 28. September statt. (zo)
30. August
Fussball: Effretiker Frauen im Cup chancenlos
Die Erstliga-Frauen des FC Effretikon sind in der ersten Runde des Schweizer Cups ausgeschieden. Das Heimspiel gegen B-Ligist Winterthur entwickelte sich rasch zur erwartet einseitigen Angelegenheit. Nach einer Viertelstunde lag der FCE bereits 0:3 hinten und zur Pause 0:6. Am Ende verloren die Effretikerinnen 2:9. Die beiden Tore für die Gastgeberinnen schossen Andrea Spörri zum 1:6 in der 62. Minute und Talisha Siriu zum 2:7 neun Minuten später.
«Wir haben es in der zweiten Hälfte deutlich besser gemacht und uns nicht versteckt. Es wäre sogar noch das eine oder andere Tor mehr möglich gewesen», sagte Effretikons Trainer Patrik Meier. Er konnte dabei auch auf die zum Ende der letzten Saison zurückgetretenen Fabienne Siegenthaler und Nadine Baker zählen. «Es ist schön, dass diese Spielerinnen uns immer noch gerne unterstützen», so Meier weiter. (zo)
30. August
Paracycling: Benjamin Früh fehlte wenig zu Bronze
Handbiker Benjamin Früh aus dem Grüt hat zum Auftakt der Paracycling-WM im belgischen Ronse als Vierter der Kategorie MH1 das Podest nur knapp verpasst. Dem 33-Jährigen fehlten im von Fabrizio Cornegliani (ITA) gewonnenen Zeitfahren knapp 52 Sekunden zum Bronzeplatz. Für den Russiker Felix Frohofer reichte es in seiner Kategorie MH4 zu Rang 13.
Keine Medaillen gab es für die beiden Oberländer auch in den Strassenrennen. Früh wurde in seiner Kategorie Fünfter mit knapp 13 Minuten Rückstand auf das Podest. Frohofer beendete das Rennen auf Rang 8 – ebenfalls rund 13 Minuten hinter den Medaillenrängen. (zo)
30. August
Leichtathletik: Wernli überzeugt an Weltklasse Zürich
Beim Diamond-League-Final Weltklasse Zürich verdiente sich die Laupnerin Lena Wernli im nationalen Vorprogramm einen grossen Applaus. Auf ihrer Heimanlage verbesserte die 24-Jährige erneut ihre persönliche Bestzeit und Schweizer Saisonbestzeit über 400 m Hürden um 17 Hundertstel auf 55,02 Sekunden.
Ebenso eine persönliche Bestmarke gelang Dany Brand über 400 m. Der Rütner benötigte 46,63 Sekunden. (zo)
29. August
Reiten: Eggenberger mit Dressur-Equipe Elfte
Die Schweizer Equipe im Dressurreiten mit der Greifenseerin Delia Eggenberger musste sich an der EM im französischen Crozet nahe der Schweizer Grenze mit Platz 11 in der Team-Wertung begnügen. Gegenüber der EM 2023 (13.) schnitt das Team etwas besser ab, der angepeilte Sprung in die Top Ten wurde aber verfehlt.
Eggenberger selbst, im Sattel der Rappstute Santa Maria, erreichte 66,351 Prozentpunkte, was im Einzeltotal den 45. Rang bedeutete. (zo)
29. August
Fussball: Nach erstem Tor in Super League – Aufgebot fürs Nationalteam
Elmin Rastoder (23) wurde erstmals für das A-Nationalteam von Nordmazedonien aufgeboten. Der frühere Junior des FC Rüti könnte dann entweder im Testspiel vom Donnerstag 4. September gegen Saudi-Arabien oder am Sonntag, 9. September in der WM-Qualifikation gegen Liechtenstein sein Debüt geben.
Rastoder hatte in diesem Frühjahr mit dem FC Thun den Wiederaufstieg in die Super League geschafft. Dort stehen die Berner Oberländer nach vier Runden überraschend und ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze. Rastoders vorläufiger Höhenpunkt: In der letzten Runde gelang ihm beim 4:0-Sieg über den FC Zürich sein erstes Tor in der Super League. (zo)
28. August
OL: EM-Silber für Rancan mit der Staffel
Die Schweizer Equipe lancierte die OL-EM in Belgien mit einem Podestplatz. Das Quartett mit dem Ustermer Riccardo Rancan, Natalia Gemperle, Joey Hadorn und Simona Aebersold gewann in der Sprint-Staffel die Silbermedaille. Das Team trat in derselben Aufstellung wie beim WM-Triumph im vergangenen Jahr an. Dank einer starken Aufholjagd von Schlussläuferin Aebersold resultierte ein weiterer Medaillengewinn. Die Teamleaderin übernahm an vierter Stelle liegend und schloss bald zu Norwegen auf. Kurz vor dem Ziel kam es zum Zusammenschluss der vier Spitzenteams. Finnland, das als erstes Team ins Ziel lief, hatte jedoch den zweitletzten Posten ausgelassen und wurde disqualifiziert. Es resultierte am Ende Gold für Norwegen, Silber für die Schweiz und Bronze für Schweden. Die Titelkämpfe werden am Freitag mit dem K.o.-Sprint fortgesetzt. (sda)
28. August
Badminton: Schnider scheidet an WM aus
An den Weltmeisterschaften in Paris war für die Ustermerin Milena Schnider in der 1. Runde Endstation. Die Weltnummer 117 forderte im Frauen-Einzel der starken Dänin Julie Dawall Jakobsen alles ab. Obwohl die Schweizer Nummer 1 vor allem im zweiten Satz sehr gut mithielt und zwischenzeitlich sogar 7:4 führte, behielt die Weltnummer 26 doch die Oberhand in zwei Sätzen. (sda/zo)
26. August