Damit ist er «sensationell happy»
Als Fünfter in der Abfahrt von Gröden am Samstag fuhr der Bubiker Alessio Miggiano erstmals mitten in die Weltspitze – in seinem erst siebten Weltcup-Rennen. Die wichtigsten Antworten nach dem Exploit.
Wie hat Alessio Miggiano seinen fünften Rang gefeiert?
Nicht völlig ausgelassen – denn schliesslich stand am selben Abend noch die Heimreise an. «Ich war zwar vor dem Rennen schon relativ müde, aber der Erfolg hat Energie und Emotionen ausgelöst», sagt Alessio Miggiano. Und weil die Müdigkeit so in den Hintergrund rückte, lag «ein bisschen Après-Ski» schon drin, wie der 23-jährige Bubiker es formuliert. Vor allem mit zwei ehemaligen Skikollegen, von denen einer der Präsident von Miggianos Fanklub ist. «Schön war, dass einer der beiden Jungs nichts trank und noch nach Hause fuhr. So konnte er im eigenen Bett schlafen und vor allem meine Familie noch sehen. Obwohl ich erst spät in der Nacht in Bubikon war, haben sie auf mich gewartet.»
Was für Reaktionen erhielt er?
Die ersten Reaktionen kamen im Zielraum von den Teamkollegen. «Odi hat sich sehr für mich gefreut, Franjo hat mir gratuliert – alle sind irgendwann zu mir gekommen. Ich habe diese Momente sehr positiv aufgenommen. Es war schön, die Freude mit den Kollegen zu teilen.» Als er dann rund anderthalb Stunden nach dem Rennen erstmals auf sein Handy schaute, waren über 100 Nachrichten eingetroffen. «Mein Problem ist, dass ich den Drang habe, dass auf meinem Handy alles schön aufgeräumt sein muss.» Diesem Drang gab er auf der Heimfahrt nach – und beantwortete alle Nachrichten.

