«Man soll nicht über Aufstiege reden, sondern sie realisieren»
Pfäffikon, Rüti und Wetzikon müssten eigentlich fussballerische Schwergewichte im Oberland sein. Nur: Warum sitzen die drei Vereine in der 3. Liga fest? Drei langjährige Exponenten betreiben Ursachenforschung.
Kurt Kobel, Sie wissen, wie Aufsteigen geht. Bisher hat es aber nur mit Klubs vom Zürichsee geklappt. Gelingt nun der Sprung mit dem FC Pfäffikon?
Kurt Kobel: Wenn man Zweiter war, hofft man, dass man diesen Schritt macht. Es ist aber schwierig zu beurteilen, ob wir bereit sind. Letztes Jahr waren wir zu unerfahren, zu jung und haben uns in zu vielen Situationen nicht richtig gefunden. Grundsätzlich wäre es schön, Pfäffikon raufzubringen. Aber da haben andere etwas dagegen, glaube ich.
Das ist aber jede Saison so.
Kobel: Ja, es will jedes Jahr die halbe Liga aufsteigen. Das ist das Schöne. Die Gruppe ist sehr ausgeglichen. Es ist ein Vorteil, wenn es nicht nur um zwei Teams geht und darum, ein, zwei Spiele zu entscheiden.

