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Radquer-Saisonstart

Doch alles wie immer: Seine Siegesserie in Illnau geht weiter

Der Lokalmatador siegt zum fünften Mal in Folge, die Veranstalter vermelden einen Teilnehmerrekord: Das Radcross Illnau hatte auch ohne den angekündigten grossen Namen etwas zu bieten.

Am Ende jubelte wieder er: Kevin Kuhn feierte in Illnau seinen fünften Sieg hintereinander.

Foto: Christian Merz

Doch alles wie immer: Seine Siegesserie in Illnau geht weiter

Der Lokalmatador siegt zum fünften Mal in Folge, die Veranstalter vermelden einen Teilnehmerrekord: Das Radcross Illnau hatte auch ohne den angekündigten grossen Namen etwas zu bieten.

Eigentlich hatte sich Kevin Kuhn ja auf namhafte Konkurrenz gefreut. «Mehr Fights, das ist immer gut», hatte der Laupner im Vorfeld des Radcross Illnau gesagt. Und: «Ich würde mir wünschen, dass noch mehr solche Fahrer kommen.» Denn eigentlich stand mit dem Belgier Michael Vanthourenhout der Weltranglistenerste auf der Startliste. Am Start aber stand er nicht – krankheitshalber, wie es in einer Mitteilung der Rennorganisatoren heisst.

Also war doch alles wie immer in Illnau – oder zumindest wie in den letzten vier Jahren: Am Ende siegte Kuhn. Der 27-jährige Oberländer stand bei seinem fünften Illnau-Sieg in Serie mit zwei Franzosen auf dem Podest: Martin Groslambert lag 18 Sekunden zurück, Alexis David 1:17 Minuten. Zweitbester Schweizer war Lars Sommer auf Rang 6 mit bereits 2:49 Minuten Rückstand.

«War noch nicht am Anschlag»

Die entscheidende Zäsur schuf Kuhn bei Rennhälfte – und was er nach dem Rennen sagte, spricht bezüglich seiner Dominanz Bände: «Ich war noch nicht am Anschlag. Also forcierte ich das Tempo – und es klappte. Ich konnte die anderen distanzieren.»

Als wärs das Einfachste der Welt.

Bei den Frauen setzte sich Alicia Franck aus Belgien durch, sie belegt in der Weltrangliste den 23. Rang und gewann in Illnau mit 56 Sekunden Vorsprung auf Rebekka Estermann aus Sursee. Lara Krähemann aus Egg wurde als drittbeste Schweizerin Achte unter den 21 klassierten Elite-Frauen.

Auch wenn Vanthourenhout fehlte, zeigten sich die Organisatoren mit der 13. Ausgabe des Rennens zufrieden. «Das Radcross 2025 war ein voller Erfolg», sagte OK-Chef Eric Brüngger.

Wie erhofft spielte das Wetter mit. 2000 Zuschauer vermelden die Veranstalter – und mit über 300 Fahrerinnen und Fahrern einen Teilnehmerrekord. Was Brüngger speziell freute, waren die rund 140 Kinder, die auf verkürzter Strecke in den Kids-Kategorien am Start waren. Darunter beispielsweise auch Noé Küng, der dreijährige Sohn von Radprofi Stefan Küng. «Wir wurden regelrecht überrannt», sagt Brüngger. «Es ist grossartig, so viele lachende Kinder zu sehen.»


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