Doch alles wie immer: Seine Siegesserie in Illnau geht weiter
Der Lokalmatador siegt zum fünften Mal in Folge, die Veranstalter vermelden einen Teilnehmerrekord: Das Radcross Illnau hatte auch ohne den angekündigten grossen Namen etwas zu bieten.
Eigentlich hatte sich Kevin Kuhn ja auf namhafte Konkurrenz gefreut. «Mehr Fights, das ist immer gut», hatte der Laupner im Vorfeld des Radcross Illnau gesagt. Und: «Ich würde mir wünschen, dass noch mehr solche Fahrer kommen.» Denn eigentlich stand mit dem Belgier Michael Vanthourenhout der Weltranglistenerste auf der Startliste. Am Start aber stand er nicht – krankheitshalber, wie es in einer Mitteilung der Rennorganisatoren heisst.
Also war doch alles wie immer in Illnau – oder zumindest wie in den letzten vier Jahren: Am Ende siegte Kuhn. Der 27-jährige Oberländer stand bei seinem fünften Illnau-Sieg in Serie mit zwei Franzosen auf dem Podest: Martin Groslambert lag 18 Sekunden zurück, Alexis David 1:17 Minuten. Zweitbester Schweizer war Lars Sommer auf Rang 6 mit bereits 2:49 Minuten Rückstand.
«War noch nicht am Anschlag»
Die entscheidende Zäsur schuf Kuhn bei Rennhälfte – und was er nach dem Rennen sagte, spricht bezüglich seiner Dominanz Bände: «Ich war noch nicht am Anschlag. Also forcierte ich das Tempo – und es klappte. Ich konnte die anderen distanzieren.»

