Ihre Hartnäckigkeit soll sich endlich auszahlen
Kaitlyn McGregor und die Olympischen Spiele – das war bis anhin nicht die grosse Liebe. Dies will die Ebmatingerin mit 31 ändern.
Kaitlyn McGregor ist mit ihrer Trainingsgruppe schon vor Wochen über den Atlantik gereist, um perfekt für den Weltcup-Auftakt in Übersee gerüstet zu sein. Die Ebmatingerin spricht aus Erfahrung: «Man darf die Zeitverschiebung und die Höhe in Salt Lake City nicht unterschätzen», sagt sie. Tatsächlich liegt der Austragungsort des ersten Weltcup-Rennens auf fast 1300 Metern. Ihr Ziel ist klar: Im dritten Anlauf will McGregor endlich das Olympia-Ticket lösen.
Zweimal hat sie dieses Ziel knapp verpasst – erstmals im Winter 2014, als das Ausnahmetalent daraufhin sogar zurücktrat. Gerade einmal 19 Jahre alt war McGregor damals. «Ich konnte einfach nicht mehr», gestand sie später. Es fehlten ihr als junge Athletin die Bezugspersonen. Nach nur einer Elite-Saison wandte sie sich vom Eisschnelllauf ab.
Erst Jahre später, als sich ein Schweizer Team formiert hatte, kehrte sie zurück. Und die Rahmenbedingungen waren nun andere: Schon bald nach ihrem Comeback unterbot sie auf ihren Paradedistanzen die Olympia-Limite für Peking 2022 – das ersehnte Ticket blieb ihr trotzdem verwehrt.
Nun aber stehen die Chancen besser denn je. Zeigt McGregor ähnliche Leistungen wie in den letzten beiden Saisons, sollte es endlich mit der Olympia-Premiere klappen.

