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Sport-Profis in den Ferien (7)

Er geht gerne auf Entdeckungsreise

Wie verbringen eigentlich unsere Spitzensportlerinnen und -sportler Ferien? Und worauf müssen sie achten? Dieses Mal mit Judoka Nils Stump aus Uster.

Nach den Olympischen Spielen 2024 war Nils Stump in Kanada unterwegs.

Foto: PD

Er geht gerne auf Entdeckungsreise

Sport-Profis in den Ferien (7)

Wie verbringen eigentlich unsere Spitzensportlerinnen und -sportler Ferien? Und worauf müssen sie achten? Dieses Mal mit Judoka Nils Stump aus Uster.

Die letzte Weltmeisterschaft von Mitte Juni verlief für Nils Stump für einmal nicht nach Wunsch. Der Ustermer scheiterte bereits bei seinem ersten Kampf. Das Ende einer WM ist für ihn aber gleichzeitig immer der ideale Zeitpunkt für eine längere Wettkampfpause – also auch für Ferien.

Der zweifache Olympia-Teilnehmer reiste daher unlängst für zwei Wochen nach Sardinien. «Es war warm – und hatte etwas viel Leute», sagt Stump mit einem Schmunzeln. Doch der 28-Jährige ist ohnehin nicht der Typ, der die Zeit vornehmlich am Strand verbringt. «Wir sind auf der Insel etwas herumgereist», sagt Stump.

Der in der Kategorie bis 73 Kilogramm kämpfende Judoka achtet in dieser Phase auch nicht besonders auf sein Gewicht. «In den Ferien geniesse und esse ich, worauf ich Lust habe», betont er.

Überhaupt nimmt sich Stump öfters eine Auszeit im Vergleich zu früher, als er noch auf Stufe U18 und U21 unterwegs war. «Da war ich noch voll im Aufbau – und hatte eigentlich nur zwischen Weihnachten und Neujahr frei. Heute hat auch die Regeneration einen viel wichtigeren Stellenwert», sagt er.

Zwei Monate Ferien nach Olympia

Diese kam auch nach den letzten Olympischen Spielen von Paris im Jahr 2024 nicht zu kurz. Stump reiste nämlich gleich für zwei Monate durch Kanada und Bolivien.

In der Zukunft würde der Weltmeister von 2023 gerne einmal in Afrika auf Safari gehen – und Australien sowie Neuseeland bereisen. Zwar war Stump schon einmal für ein Turnier in Down Under, er konnte anschliessend allerdings nur noch ein paar wenige Tage Aufenthalt anhängen. «Es gibt noch so viele schöne Orte zu entdecken», sagt der Ustermer.

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