Weit weg von einem Gärtchendenken
Die Erstliga-Handballer von Uster/Stäfa steigen in ihre zweite Saison als Spielgemeinschaft. Die Zuversicht auf einen Leistungssprung ist gross.
Warum erzählt der Rang nicht die ganze Wahrheit?
Schaut man auf die Tabellen der Hauptrunden der vergangenen drei Saisons in der 1. Liga, scheint die Antwort zunächst klar: Ja. Nach den Rängen 1 und 4 als Spielgemeinschaft Uster/GC Amicitia resultierte in der ersten Saison mit Stäfa als neuem Partner nur noch der achte Platz. Doch die nackten Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte.
In den beiden Jahren mit GC Amicitia stellte der Stadtzürcher Verein den Grossteil der Mannschaft. Mit dem Wechsel zu Stäfa hat sich dieses Kräfteverhältnis unter den Involvierten deutlich ausgeglichen. «Uns war bewusst, dass die erste Saison mit vielen unerfahrenen Spielern eine Herausforderung werden würde», sagt Trainer Romeo Garcia.
Ein klarer Aufwärtstrend zeigte sich nun bereits im Schlussspurt der vergangenen Meisterschaft: Uster/Stäfa gewann die letzten drei Partien allesamt. Für Garcia ein deutliches Signal: «Wir konnten bereits erste Früchte unserer Arbeit ernten.»
