Kuhn wagt den Neuanfang – und verlässt die Querhochburg Belgien
Lange war seine sportliche Zukunft offen. Jetzt ist klar, der Laupner Kevin Kuhn orientiert sich nach fünf Jahren bei einem belgischen Team um.
Im veloverrückten Belgien kennen den besten Schweizer Querfahrer mehr Leute als hierzulande. Fünf Jahre lang stand Kevin Kuhn beim selben belgischen Rennstall unter Vertrag. Schnell einmal verstand er Flämisch. Und verbrachte die Winter mehrheitlich in der Heimat des Radquers. Also da, wo das Herz der Sportart schlägt.
Jetzt aber bricht der Laupner seine Zelte in Belgien ab. Er schlägt sportlich ein neues Kapitel auf. Kuhn wechselt zum deutschen Rennstall Heizomat-Cube, wo er für die nächste Quersaison unterschrieben hat.
Der 27-Jährige wird vom neuen Team als zweite Speerspitze neben dem Holländer Mees Hendrikx bezeichnet. Wobei der Palmarès der zwei Fahrer zeigt: Der Neuzugang ist die Nummer 1.
Die letzte Saison beendete Kuhn im Gesamt-Weltcup auf Rang 12 zwei Plätze vor Hendrikx. Schon 22-mal fuhr er im Weltcup in die Top Ten. 2022 stand der Oberländer in Val di Sole als Dritter auf dem Podest.

