Die Top 100 der Welt hat er schon geknackt – es war eine Frage der Zeit
Junger Squasher legt ein hohes Tempo vor
David Bernet ist auf dem Vormarsch. Und der Mann aus Uster zieht auch aus dem Blick ins Jahr 2028 seine Motivation, in dem Squash erstmals olympisch ist.
Zwei Fakten helfen, seine Leistung einzuordnen. Anfang Januar waren in der Weltrangliste nur gerade drei Spieler vor David Bernet klassiert, die nach ihm geboren sind. Und nur ein Schweizer war beim Knacken der Top 100 jünger als der Ustermer, der mit 19 im vergangenen Dezember auf Rang 97 vorstiess.
Nicolas Müller war es, der lange Zeit beste Squasher des Landes. Dieser gewann einst 14 SM-Titel in Serie, wurde Europameister und klopfte in seiner Hochblüte an die Top Ten der Weltrangliste. Dass Müller die Nase um etwa einen Monat vorne hat, nimmt Bernet sportlich. Und sagt mit einem Lachen: «Wir waren plus/minus gleich schnell.»
