Unverhofft kommt oft. Für den Rütner Elmin Rastoder ist diese Redewendung durchaus zutreffend.
Mit der Rückennummer 55 war der junge Angreifer der Grasshoppers für die letzten zehn Minuten eingewechselt worden. «Ich habe jede Sekunde auf dem Platz genossen und mich bei jedem Ballkontakt sicherer gefühlt», sagt Rastoder. Etwas Zählbares aber schaute nicht mehr heraus. Der Aufsteiger musste sich Basel 2:4 geschlagen geben. Und doch: Für den Oberländer werden die ersten Super-League-Minuten seiner Karriere ohnehin in ewiger Erinnerung bleiben.
Abgezeichnet hatten sich diese nicht. Zum einen, weil die Zürcher in den letzten Wochen arg kriselten, zum anderen, weil der 21-Jährige in dieser Saison noch gar nie im Matchkader der Profis gestanden hatte.
Werbung in eigener Sache
Werbung in eigener Sache machte er aber offenbar in den Trainings, die er mit der ersten Mannschaft bestreiten durfte – und vor allem als Skorer im in der 1. Liga spielenden U21-Team. Zehn Meisterschaftstore sind ihm dort in 17 Partien gelungen.

