In Illnau wird der beste Schweizer von der Weltnummer 1 gefordert
Das Radcross Illnau wartet am Sonntag mit einem grossen Namen auf der Startliste auf. Wie kam es dazu? Und was hält Seriensieger Kevin Kuhn davon, dass er womöglich entthront wird?
Was ist der Höhepunkt des Radcross Illnau?
Glaubt man dem Werbebanner, hat er nichts mit dem Sport zu tun. «Highlight: Helikoptershow» steht da nämlich. Und das Super Puma Display Team der Luftwaffe dürfte sicher den einen oder anderen Enthusiasten anziehen. Aber auch das sportliche Aushängeschild ist durchaus hochkarätig. Im Eliterennen am Sonntag um 15.30 Uhr startet der Weltranglistenerste Michael Vanthourenhout. «Wir haben eben ein Highlight in der Luft und eines am Boden», sagt OK-Präsident Eric Brüngger lachend.
Michael Vanthourenhout – der Name ist Radquer-Liebhabern sicher geläufig. Für alle anderen: Der 31-jährige Belgier ist derzeit die Nummer 1 der Weltrangliste. Zweimal wurde er Europameister, an Weltmeisterschaften gewann er schon Silber und Bronze – und in der letzten Saison sicherte er sich erstmals den Gesamtweltcup. 30-mal stand er in seiner Karriere auf einem Weltcup-Podest. Sechsmal davon zuoberst.

