Sport

Niederlage nach Verlängerung

Uster punktet dank spätem Effort

Lange stand der UHC Uster im Thurgau auf verlorenem Posten. Doch am Ende punkteten die Gäste – auch wegen einem 18-jährigen Nachwuchsspieler.

Tis Fischer (rechts) schoss seine ersten beiden NLA-Tore für Uster – und doch ging die Partie im Thurgau verloren.

PD/Swiss Unihockey

Uster punktet dank spätem Effort

Lange stand der UHC Uster im Thurgau auf verlorenem Posten. Doch am Ende punkteten die Gäste – auch wegen eines 18-jährigen Nachwuchsspielers.

Die Wettquoten zugunsten des UHC Uster standen im Auswärtsspiel bei Floorball Thurgau zehn Minuten vor Ende des dritten Drittels schlecht. Die Gastgeber hatten gerade nach einer längeren Druckphase auf 3:1 erhöht. Es war die logische Folge des stetig zunehmenden Drucks, dem die Ustermer bis zu jenem Zeitpunkt wenig entgegenzusetzen hatten. Und der Zwei-Tore-Rückstand war für Uster noch einigermassen schmeichelhaft, gingen die Gastgeber doch gar fahrlässig mit ihren Chancen um.

Doch die Ustermer, die lange zu ungenau und vor dem Tor zu wenig konsequent waren, kehrten in die Partie zurück. Nachdem Uster-Keeper Nicola Brütsch mit einer Grosstat den vierten Gegentreffer verhindert hatte, verkürzte der 18-jährige Ustermer Tis Fischer auf 2:3. Der U21-Junior hatte Uster im Startdrittel bereits in Führung gebracht mit seinem ersten NLA-Treffer überhaupt.

Und es kam noch besser: Nur 84 Sekunden nach dem 2:3 glich Albert Koskinen mit einem satten Schuss aus. Das reichte aber noch nicht für die Verlängerung. Das 4:3 der Thurgauer zwang den Ustermer Staff gut zwei Minuten vor Drittelsende zum Time-out und dazu, Torhüter Brütsch durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Und tatsächlich brachten die Ustermer das Kunststück fertig, erneut auszugleichen. Der zentral vor dem Tor frei stehende Josia Pfister hatte keine Mühe, den Thurgauer Keeper zu bezwingen.

In der Verlängerung gings dann schnell

Die Freude über den eher unerwarteten Gang in die Overtime und den einen sicheren Punkt wurde durch eine Aktion des bisweilen etwas übermotivierten Koskinen getrübt, der sich praktisch mit der Schlusssirene eine Strafe einfing. Die Ustermer zeigten in der Verlängerung zwar ein gutes Boxplay, doch zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe fiel der Thurgauer Siegtreffer dann doch noch, zirkelte Sila Fitzi den Ball zum 5:4-Siegtreffer ins hohe Eck.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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