Kursschiff kann Steg in Mönchaltorf nicht mehr anfahren
Hitze-Ticker
Heiss, heisser, Hitzewelle: Die hohen Temperaturen machen allen zu schaffen. Im Hitze-Ticker finden Sie unsere heissesten Meldungen gesammelt.
17. Juli: Kursschiff kann Steg in Mönchaltorf nicht mehr anfahren
Die Temperatur des Greifensees ist laut der Messstation des Kantons Zürich beim Ausfluss der Glatt bereits bis auf 28 Grad Celsius gestiegen, und der Wasserpegel sinkt kontinuierlich. Dies hat nun auch Einfluss auf den Schiffsverkehr auf dem See.
Aufgrund des tiefen Wasserstands kann seit Freitag der Steg in Mönchaltorf bis auf Weiteres nicht bedient werden. Dies teilt die Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee auf ihrer Website mit. So fährt das Kursschiff direkt von Uster nach Maur und umgekehrt.
Stand heute ist es nicht vorgesehen, weitere Stege zu sperren, erklärt die Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee auf Anfrage. Denn an den Anlegestellen in Maur, Uster und Greifensee könne der Steg jeweils in seiner Höhe verstellt werden und somit an die Begebenheiten angepasst werden. In Mönchaltorf ist dies – wie auch in Fällanden – nicht möglich. So wäre der Steg in Fällanden potenziell der nächste, der gesperrt werden müsste. (lcm/jgu)

17. Juli: Striktes Feuerverbot gilt jetzt in der gesamten Region
Mit den beiden grossen Städten Dübendorf und Uster sowie den Gemeinden Fällanden, Mönchaltorf, Schwerzenbach und Wangen-Brüttisellen haben auch die letzten Gemeinden im Bezirk Uster ein Feuerverbot verhängt. Damit ist seit Freitagmittag um 12 Uhr in der gesamten Region das Entfachen von offenem Feuer im Freien verboten.
Bereits am Donnerstag hatten einige Gemeinden aus dem Bezirk Uster die Massnahme angekündigt. Sie folgten damit den Gemeinden in den Bezirken Hinwil und Pfäffikon, in denen schon seit einigen Tagen ein absolutes Feuerverbot gilt.
Damit ist etwa das Grillieren mit Holz oder Holzkohle in der Region flächendeckend verboten. Auch in zahlreichen weiteren Gemeinden im Kanton Zürich – wie etwa in den Städten Zürich und Winterthur – gilt inzwischen ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot. Der angrenzende Kanton St. Gallen hat die Massnahme gleich auf dem gesamten Kantonsgebiet verordnet.
Auch die Gewitter und Niederschläge der vergangenen Tage konnten die Situation der akuten Trockenheit, die derzeit in der Schweiz herrscht, nicht entschärfen. Die Massnahme gelte deshalb so lange, bis die Verhältnisse eine Aufhebung wieder zulassen würden, heisst es in den Mitteilungen.
Zur Erinnerung: Das Feuerverbot gilt nicht nur an öffentlichen Feuer- oder Grillstellen, sondern auch im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon. Gas- oder Elektrogrills sind weiterhin erlaubt. Das Abbrennen von Feuerwerk ist ebenso verboten wie das Entzünden von Höhenfeuern. Brennende Zigaretten oder Zündhölzer dürfen nicht weggeworfen werden. (lel)
16. Juli: Wie Menschen Igeln, Rehen und anderen Wildtieren helfen können
Ein insektenfreundlicher Garten, Igel nur in Ausnahmefällen füttern, Rücksicht auf Waldtiere und Fische nehmen – der Mensch kann die Wildtiere im heissen und trockenen Sommer auf vielfältige Weise unterstützen.
Rasen nicht kurz schneiden: Wer den Garten mit einheimischen Sträuchern und Hecken bepflanzt, Totholz, Ast- und Laubhaufen liegen lässt, für Schattenplätze sorgt, auf den kurz geschnittenen Rasen verzichtet oder auf dem Balkon Töpfe mit Wildblumen setzt, schafft beste Bedingungen für Igel und Vögel und ihre Futtertiere, die Insekten.
Wasserschalen für Igel aufstellen: An geschützten Stellen flache Schalen mit Wasser für Igel aufstellen. Für Vögel, Amphibien und Insekten Steine oder Äste als Einstiegs- und Sitzhilfen in die Schale legen. Das Wasser spätestens alle drei Tage wechseln, damit sich keine Mückenlarven entwickeln.
Keine Futterstellen einrichten: Keine Jungigel füttern, sondern allenfalls nur abgemagerte, erwachsene Igelmütter für eine beschränkte Zeit, um sie beim Wurf zu halten. Dauerfutterstellen locken weitere Igel oder Füchse an, was das Risiko erhöht, dass Krankheiten übertragen werden respektive dass Jungtiere ihren Feinden ausgesetzt sind.

Keine Milch für Igel: Als Igelfutter eignet sich am besten Insektenfutter wie Heimchen oder Soldatenfliegenlarven. Steht dieses nicht zur Verfügung, ist auch Katzenfutter ohne Getreide und mit einem hohen Proteinanteil möglich, aber nur für kurze Zeit. Keinesfalls Milch anbieten, da Igel laktoseintolerant sind.
Keine Drohnen steigen lassen: Rücksicht auf Waldtiere nehmen, da aufgeschreckte Rehe und Co. mehr Energie verbrauchen, schneller Durst bekommen und wieder Wasserstellen suchen müssen. Das heisst: Auf den Wegen bleiben, Hunde an die Leine nehmen, keine Drohnen steigen lassen, keine Nachtaktivitäten, Brandrisiko vermeiden.
Nicht in Flüssen und Bächen mit niedrigen Wasserständen baden: Dies stört gestresste Fische, die nicht in tiefere Lagen ausweichen können, zusätzlich. (sda)
16. Juli: Hitzewelle sorgt für tote Fische in Fehraltorf
In Bächen wie dem Wildbach in Fehraltorf werden vermehrt tote Fische gemeldet. Während Seen Rückzugsräume bieten, fehlt in vielen Fliessgewässern kühles Wasser – mit dramatischen Folgen. (zo)
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16. Juli: Gemeinden im Bezirk Uster verhängen strikte Feuerverbote
In den Bezirken Hinwil und Pfäffikon ist das Entfachen von offenem Feuer im Freien schon seit einigen Tagen generell verboten. Nun ziehen weitere Gemeinden in der Region nach. In Schlatt im Tösstal gilt ein striktes Feuerverbot bereits seit Donnerstag um 12 Uhr. Mehrere Gemeinden im Bezirk Uster führen die Massnahme ab Freitag, 17. Juli, um 12 Uhr ein. Entsprechende Mitteilungen haben die Gemeinden Egg, Greifensee, Maur und Volketswil kommuniziert.
Grillieren mit Holz oder Holzkohle sowie mit Einweggrills ist damit ebenso verboten wie das Wegwerfen von brennenden Zigaretten oder Streichhölzern. Das Verbot gilt auch in Gärten sowie auf Terrassen und Balkonen. Ebenfalls nicht erlaubt ist das Abbrennen von Feuerwerk oder das Steigenlassen von Himmelslaternen und ähnlichen Flugkörpern.
Trotz den gelegentlichen Gewittern mit Niederschlägen sind die Böden, Böschungen und Wälder in der Region nach wie vor sehr trocken. Erst flächendeckende und ergiebige Regenfälle könnten zur Entspannung der Situation führen. Die Verbote gelten deshalb bis auf Weiteres und auf Widerruf. (lel)
16. Juli: Keine DVZO-Dampfloks wegen Trockenheit
Auch der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) spürt die Auswirkungen der aktuellen Trockenheit. Die sonntäglichen Fahrten können derzeit nicht mit Dampfloks durchgeführt werden, wie es auf der Website des DVZO heisst.
Züge verkehren zwischen Bauma und Hinwil aber trotzdem. Sie werden jedoch elektrisch angetrieben. Als Besonderheit setzt der DVZO am kommenden Sonntag, 19. Juli, eine grüne Re 4/4 I ein. Die elektrische Lokomotive fährt um 10.25, 13.30 und 15.35 Uhr vom Bahnhof in Bauma ab. (lel)
16. Juli: Wetzikon will mit mehr Grün gegen die Hitze vorgehen
Versiegelte Flächen heizen sich besonders auf – die aktuelle Hitzewelle macht das deutlich spürbar. Die Stadt Wetzikon will daher private Grundeigentümer dabei unterstützen, Asphaltflächen zu entsiegeln. (eve)
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14. Juli: Nun gilt das Feuerverbot in den ganzen Bezirken Hinwil und Pfäffikon
Nachdem die einzelnen Meldungen aus den Gemeinden eingegangen sind, steht nun fest: Im ganzen Bezirk Hinwil gilt das Feuerverbot. Die Gemeinden haben eine gemeinsame Mitteilung verfasst, dass nun überall das Abbrennen von Feuern sowie Feuerwerk untersagt ist.
Im Bezirk Pfäffikon gab es zwar keine gemeinsame Mitteilung, doch haben mittlerweile alle Gemeinderäte ein Feuerverbot auf Gemeindegebiet ausgesprochen. Das Verbot gilt ebenso in den Gemeinden Zell und Turbenthal.
Im Bezirk Uster gilt nach wie vor das vom Kanton Zürich verhängte Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe, das am 16. Juni in Kraft trat. (lcm)
13. Juli: Weitere Gemeinden verhängen allgemeines Feuerverbot
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der weiterhin angespannten Wetterlage haben nun auch die Gemeinden Russikon, Hittnau, Bauma, Turbenthal, Wila, Zell, Wald, Wetzikon, Hinwil und Illnau-Effretikon ein generelles Feuerverbot im Freien verordnet. Dies gaben sie am Montag per Medienmitteilung bekannt.
Das Verbot trat am Montag, 13. Juli, um 12 Uhr in Kraft und gilt bis auf Widerruf. Die Gemeinden schliessen sich mit diesem Entscheid weiteren Oberländer Gemeinden an, in denen ebenfalls ein Feuerverbot gilt. Einzig in Wetzikon gilt es erst ab Dienstag.
Der Kanton Zürich hat bereits ein Feuerverbot für Wälder und in Waldesnähe ausgesprochen. Da sich die Trockenheit weiter verschärft und gemäss Wetterprognosen keine ausgiebigen, flächendeckenden Niederschläge zu erwarten sind, wurden die Schutzmassnahmen auf die gesamten Gemeindegebiete ausgeweitet.
Ziel sei es, die Gefahr von Bränden zu minimieren und Menschen, Tiere, Gebäude sowie die Natur wirksam zu schützen. Das Feuerverbot gilt sowohl auf öffentlichem als auch auf privatem Grund und umfasst insbesondere:
- das Entfachen und Betreiben von offenem Feuer im Freien;
- das Grillieren mit Holz, Kohle oder Holzkohle, auch an fest eingerichteten Feuerstellen sowie auf Balkonen, Gartensitzplätzen und Dachterrassen;
- das Abbrennen von Feuerwerk und Kleinfeuerwerk;
- das Anzünden von Fackeln, das Steigenlassen von Himmelslaternen, Wunsch- und Glückslaternen sowie Ballonen mit Wunderkerzen oder ähnlichen Gegenständen;
- das Wegwerfen von brennenden oder glühenden Gegenständen, insbesondere von Zigaretten und anderen Raucherwaren oder Streichhölzern.
Die Verwendung von Gas- und Elektrogrills bleibt weiterhin erlaubt. Dabei sind die üblichen Sorgfaltsmassnahmen einzuhalten, insbesondere ist das Gerät auf einem kippsicheren und feuerfesten Untergrund zu betreiben. (eve)
11. Juli: Übersterblichkeit während Hitzewelle – das sagen die Oberländer Spitäler
Während der Hitzewelle Ende Juni sind rund 16 Prozent mehr Personen über 65 verstorben als normalerweise zu dieser Zeit. Welche Auswirkungen hat das auf das Gesundheitssystem im Oberland? (rem)
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11. Juli: Das sind die besten Drinks für einen gelungenen Sommer
Das Team der Bar My Senses in Dübendorf hat eine Auswahl von Drinks zusammengestellt, mit denen es sich bestens auf einen schönen Sommer und die bevorstehenden Ferien anstossen lässt. (tba)
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11. Juli: Allgemeines Feuerverbot in acht Gemeinden
Die anhaltende Trockenheit erhöht die Waldbrandgefahr. Deshalb haben acht Gemeinden im Oberland wegen der angespannten Lage ein allgemeines Feuerverbot auf ihrem gesamten Gemeindegebiet erlassen – auch mit Blick auf die bevorstehenden 1.-August-Feierlichkeiten.
Das Verbot gilt unter anderem für offene Feuer im Freien, Holzgrills, Feuerwerk, Höhenfeuer sowie das Steigenlassen von Himmelslaternen und ähnlichen Flugkörpern. Erlaubt bleibt weiterhin das Grillieren mit Gasgrillgeräten. (erh)
9. Juli: Gemüseanbau im Oberland: «Wasserverbrauch hat um 50 Prozent zugenommen»
Die anhaltende Trockenheit stellt auch die hiesige Landwirtschaft vor grosse Herausforderungen. Der Geschäftsführer von Gerber Bio Greens in Fehraltorf, Matthias Hurni, erklärt, wie das Unternehmen damit umgeht. (eve)
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7. Juli: Hinwil stellt wegen Trockenheit mehrere Brunnen vorübergehend ab
Die Gemeinde Hinwil nimmt wegen der anhaltenden Trockenheit zehn öffentliche Brunnen vorübergehend ausser Betrieb. Damit reagiert die Wasserversorgung auf den steigenden Wasserverbrauch und die ausbleibenden Niederschläge, wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung bekannt gibt.
Wenig Regen, hohe Temperaturen und der erhöhte Wasserverbrauch haben die Wasserversorgung Hinwil in den vergangenen Wochen stark belastet. Deshalb musste sie vermehrt Wasser über die Gruppenwasserversorgung beziehen. Weil die Wetterprognosen weiterhin keine ergiebigen Niederschläge erwarten lassen, stellt die Gemeinde nun vorsorglich mehrere öffentliche Brunnen vorübergehend ab.
Betroffen sind die Brunnen an der Zürichstrasse, an der Walderstrasse/Bachtelstrasse, an der Walderstrasse/Gstaldenstrasse, an der Zihlstrasse, der Nübruchstrasse, der Neueggstrasse, am Pilgerweg, an der Alten Zihlstrasse sowie bei den Schulhäusern Mätteli und Breiti.
Mit dieser Massnahme will die Gemeinde den Wasserverbrauch senken und die Trinkwasserversorgung entlasten. (eru)
6. Juli: Bund warnt vor erneuter Hitzewelle ab Donnerstag
Die Schweiz erwartet erneut eine Hitzewelle. Im Süden hat sie bereits begonnen, ab Dienstag folgen der Norden und der Westen mit Temperaturen von bis zu 35 Grad. Davor warnte das Bundesamt für Meteorologie (Meteoschweiz) am Montag in seinem Naturgefahrenbulletin.
Nördlich der Alpen wird die Hitzewelle ab Dienstag erwartet, zunächst in der Nordwestschweiz und im westlichen Flachland. Die übrigen Niederungen der Alpennordseite dürften voraussichtlich ab Donnerstag betroffen sein, wie es weiter hiess.
Die Warnungen im Bereich der Gefahrenstufe 3 gelten vorläufig bis mindestens Montag, 13. Juli. Mögliche Gewitter zwischen Freitag und Sonntag könnten die Hitze laut den Meteorologinnen und Meteorologen nur vorübergehend abschwächen.
Die Tiefsttemperaturen in der Nacht sollen je nach Region zwischen 15 und 23 Grad liegen. In städtischen Gebieten wird es nachts aufgrund der langsameren Wärmeabstrahlung derweil wärmer bleiben.
Meteoschweiz warnt auf der Gefahrenstufe 3 vor einem erheblichen Risiko für Kreislaufbeschwerden und vor körperlichem Unwohlsein. Es wird empfohlen, mindestens 1,5 Liter pro Tag zu trinken, am besten ungesüsste und alkoholfreie Getränke. Körperliche Anstrengungen zur heissesten Tageszeit sollen vermieden werden. Ebenso sollen keine Personen oder Tiere in geparkten Autos zurückgelassen werden. (sda)
4. Juli: Uster will wissen, wo es im Sommer am heissesten wird
Zwölf neue Sensoren sollen ab sofort die Hitzeinseln der Stadt aufspüren. Die Daten sollen helfen, Strassen und Plätze so zu gestalten, dass sie auch an schwülen Sommertagen erträglich bleiben. (tas)
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4. Juli: Auf dem Gerichtsplatz in Uster spricht die Stadtplanerin über Hitze
Öffentliche Räume sollen Aufenthaltsort, Veranstaltungsfläche und Antwort auf die Klimabelastung sein. Rita Newnam erklärt, warum diese Ansprüche die Stadtplanung immer stärker unter Druck setzen. (erh)
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3. Juli: In Russikon ist Wassersparen angesagt
Jetzt sollen in Russikon keine Sportplätze, Rasen und Hecken mehr bewässert werden. Auch Autos und Vorplätze sollen nicht mehr gewaschen und Schwimmbäder sowie Teiche möglichst nicht mehr nachgefüllt werden.
Denn die Brunnengenossenschaft Rumlikon und die Brunnenkorporation Madetswil bitten darum, Trinkwasser nur noch sparsam zu nutzen, damit die Versorgung weiterhin gewährleistet werden kann. Dies wegen der anhaltenden sommerlichen Temperaturen und der ausbleibenden Niederschläge. Wer ausserordentlich viel Wasser beziehen möchte, muss dies neu vorher anmelden. (jgu)
3. Juli: In Dürnten wird noch für eine Woche lang früher gearbeitet
Damit sich die Bauarbeiter auf den Dürnter Strassen nicht der schonungslosen Hitze aussetzen mussten, kam ihnen die Gemeinde entgegen. Seit dem 24. Juni durften sie bereits ab 6 Uhr zur Arbeit antreten. Laute Arbeiten sollten wenn möglich aber erst nach 7 Uhr angepackt werden. Nun teilt die Gemeindeverwaltung mit, dass diese Ausnahmeregelung nur noch bis zum 10. Juli gilt. (jgu)
1. Juli: Hochdruckgebiet und Hitzewelle: Die letzten 30 Tage waren einfach nur heiss
Fast zwei Wochen Tropennächte, kaum Gewitter, dafür ein Heatburst – der vergangene Monat war wettermässig ein Monat der Extreme. Und für den Juli gibt es bereits Anzeichen für eine weitere Hitzewelle. (mre)
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30. Juni: Neuer Oberländer Rekord im Wasserverbrauch
Die Hitzewelle treibt auch den Wasserverbrauch in die Höhe. Laut einer Medienmitteilung hat die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland AG (GWVZO) am letzten Freitag mit 32,5 Millionen Litern so viel Trinkwasser produziert und an die regionalen Wasserversorgungen ausgeliefert wie noch nie zuvor an einem Tag.
Damit wurde der bisherige Tagesrekord vom 31. Juli 2018 mit rund 32,2 Millionen Litern übertroffen. Auch über das anschliessende Wochenende blieb der Wasserbezug mit rund 31 Millionen Litern oder 31’000 Kubikmetern pro Tag auf hohem Niveau. Offenbar beziehen einzelne Gemeinden aktuell über 90 Prozent des Trinkwassers von der Gruppenwasserversorgung.
Selbst wenn es in den nächsten Tagen regnen sollte, rechnet die GWVZO weiterhin mit hohen Wasserbezügen. Gemäss dem neuen Betriebsleiter Boris Meier dauert es in der Regel einige Zeit, bis sich lokale Quellen und Grundwasservorkommen spürbar erholen. Gerade in solchen Phasen werde sichtbar, wie wertvoll Trinkwasser sei. «Ein bewusster Umgang mit Wasser trägt dazu bei, die regionale Versorgung auch bei hohen Verbrauchsspitzen zuverlässig zu unterstützen.» (ks)
28. Juni: Bauma hält am «Grümpi» fest – trotz Hitzewelle
Während in Volketswil und Uster die Grümpelturniere wegen der anhaltenden Hitze abgesagt wurden, führte Bauma sein Dorfturnier durch. (jam)
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26. Juni: Hitze als Gefahr für Tiere
Die Susy-Utzinger-Stiftung warnt, bei der aktuellen Hitze die Tiere nicht zu vergessen. Etwa Hunde regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich über das Hecheln, was schnell gefährlich werden kann.
Darum gilt: Immer frisches Wasser bereitstellen, am besten früh morgens oder spät Abends grosse Spaziergänge machen, kühle Rückzugsorte im Haus schaffen und «Hundeglace» in Form von gefrorenem Jogurt, Banane oder Hühnerbouillon anbieten.
Niemals Hunde im Auto lassen, auch eiskalten Wasser zur Abkühlung sollte nicht verwendet werden. Zum Velofahren sollte der Hund ebenfalls nicht mitgenommen werden, da sie beim Rennen schnell überhitzen können.

Doch nicht nur Hunde leiden. Auch Haustiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen können ihre Körperwärme nur sehr schlecht abgeben. Zudem ist auf Balkonen oder Terrassen besondere Vorsicht geboten: Beton-, Stein- und Holzböden heizen sich in der Sonne stark auf und geben die Wärme direkt an Gehege und Käfige weiter – auch wenn das Tier im Schatten sitzt.
Und nicht zuletzt sind Bienen, Hummeln und Schmetterlinge dankbar für bereitgestelltes Wasser: Am besten in einer flachen Schale mit einigen Steinen, die ihnen Halt bieten. Für Igel eignen sich Schalen auf dem Boden – für den Schutz von Vögeln sollten zusätzlich erhöhte Trinkstellen angeboten werden, die von Katzen nicht erreicht werden können.
«Eine kleine Hilfe mit grosser Wirkung», schreibt die Stiftung in ihrem Newsletter, «machen Sie Ihren Garten oder Balkon zur sicheren Oase für Tiere.» (lcm)
26. Juni: Seit Freitagmittag gilt ein Feuerverbot im Wald und Waldesnähe
Im banzen Kanton Zürich gilt seit diesem Freitag die Waldbrandgefahr-Stufe 4 von 5. Wer trotz sengender Hitze im Wald ein Würstchen bräteln wollte, muss das Feuerzeug zu Hause lassen. (lcm)
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26. Juni: Das tun die Oberländer Gemeinden gegen Hitzestau
Wo gibt es im Oberland die grössten Hitzehotspots? Und welche Massnahmen ergreifen die Gemeinden dagegen? (rem)
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26. Juni: Auch Maurmer Grümpi und Schulhauscup Uster abgesagt
Nach dem «Schnellsten Dübendorfer» folgen die nächsten Absagen: «Schweren Herzens müssen wir Euch informieren, dass wir das für dieses Wochenende geplante FC Maur Grümpi absagen müssen», heisst es auf der Website des FC Maur. Dieses hätte am Samstag, 26. Juni, stattfinden sollen. «Der Grund ist die extrem hohe Temperaturvorhersage für Samstag, solche Bedingungen stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.» Es werde ein Verschiebedatum geprüft.
Der Schulhauscup in Uster wird ebenfalls nicht stattfinden. «Nach Rücksprache mit diversen Fachpersonen und dem BAG, hat das OK gemeinsam mit dem Vorstand des FC Uster entschieden, den Schulhaus-Cup 2026 abzusagen», heisst es auf der Website des FC Uster aktuell. Das OK des Schulhaus-Cup habe verschiedene Möglichkeiten geprüft, das Turnier in einer anderen Form durchzuführen. «Leider können wir kein Konzept anbieten, das allen Beteiligten genügend Schutz vor der Hitze bietet.» Es werden Ersatzlösungen im Herbst oder Frühling geprüft. (lcm)
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26. Juni: Zu heiss? Wir haben die erfrischenden Bilder
Vorfreude ist die schönste Freude, darum präsentieren wir Ihnen an dieser Stelle als visuelle Abkühlung einige der schönsten Winterbilder, die Sie uns im vergangenen Januar und Februar zugeschickt haben. Viel Vergnügen! (mre)
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25. Juni: «Hitzefrei light» für die Primarschüler in Dübendorf
Es ist heiss, und dann ist auch noch das Freibad geschlossen – deshalb passt die Primarschule Dübendorf den Stundenplan an. (tba)
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25. Juni: Rüti setzt auf Gästedeckel in der Badi
Mit der Zunahme an Hitzetagen wächst der Wunsch nach Erfrischung im kühlen Nass. Damit kommen auch die Badis an ihre Kapazitätsgrenzen. In Rüti hat die Gemeinde Massnahmen ergriffen. (eve)
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23. Juni: Hittnau schränkt Öffnungszeiten der Verwaltung ein
Hitzefrei? Schön wärs. Trotzdem gilt auf der Hittnauer Gemeindeverwaltung diese Woche «hitzefrei light». (lcm)
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23. Juni: Hitze stoppt den «Schnellsten Dübendorfer»
Zu heiss für Sport: Der Leichtathletik-Club Dübendorf verzichtet auf die Austragung seines Traditionsanlasses «Schnellster Dübendorfer». (zo)
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22. Juni: Nach Unwettern: «Das Oberland hatte einfach nur Glück»
Am Freitag, 19. Juni, wurde vor allem Zürich von einer riesigen Gewitterzelle heimgesucht. Meteorologe Klaus Marquardt erklärt, warum dies auch im Oberland hätte passieren können. (eve)
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22. Juni: So geht es in der Badi Maur weiter
Gratis baden, aber ohne Kiosk und Aufsicht: In der Badi Maur ist derzeit vieles anders. Die wichtigsten Antworten im Überblick. (tas)
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18. Juni: Die Hitze ist da – und jetzt drohen in der Region auch Starkgewitter
Es wird von Tag zu Tag heisser. Allerdings gibt es zwei Unsicherheitsfaktoren. Zum einen könnte Saharastaub die Sache abdämpfen. Zum anderen ist nicht auszuschliessen, dass es am Freitagabend und Anfang nächster Woche kracht. Falls es gewittern sollte, dann heftig. (mre)
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15. Juni: Ihre Intuition hilft ihr bei der Glaceherstellung
Sandra Radovanovic liebt Astrologie und Glaces: Die Gelati-Verkäuferin in Dübendorf hat sich ihren Kindheitstraum mit ihrem Foodtruck erfüllt. Jetzt ist sie Expertin in der Glaceherstellung und verrät, welche Sorte die Leute nicht mehr bestellen sollten. (fio)
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23. Mai: Wir lieben die Sonne – doch sie hat es faustdick hinter den Ohren
Stopp! Bevor Sie sich die Kleider vom Leib reissen und an die pralle Sonne rennen: Lesen Sie doch zuerst das Interview mit dem Wetziker Dermatologen Günther Hofbauer. Dann sehen wir weiter. (ks)

