Nach Unwettern: «Das Oberland hatte einfach nur Glück»
Hitze nonstop
Am vergangenen Freitag wurde vor allem Zürich von einer riesigen Gewitterzelle heimgesucht. Meteorologe Klaus Marquardt erklärt, warum dies auch im Oberland hätte passieren können.
Ausserordentlich grosse Regenmengen von 50 Litern pro Quadratmeter und starke Windböen – die riesige Gewitterzelle entlud sich am vergangenen Freitagabend über Zürich – richteten in der ganzen Stadt Schäden an. An vielen Orten kam es zu Überschwemmungen, so beispielsweise am Hauptbahnhof oder bei der Zentralbibliothek.
Durch die heftigen Böen brachen ausserdem bei vielen Bäumen Zweige oder gar ganze Äste ab. Eine 16-Jährige erlag ihren schweren Verletzungen im Spital, nachdem sie im Kreis 8 von einem heruntergebrochenen Ast getroffen worden war. Das Unwetter führte zu Hunderten von Einsätzen im Stadtgebiet: Zwischen 17.30 und 21 Uhr bewältigten Feuerwehr und Rettungskräfte 270 davon, die Sanität rückte zu 50 Einsätzen aus, wie «20 Minuten» schreibt.

