Übersterblichkeit während Hitzewelle – das sagen die Oberländer Spitäler
Neue BFS-Statistik
Während der Hitzewelle Ende Juni sind rund 16 Prozent mehr Personen über 65 verstorben als normalerweise zu dieser Zeit. Welche Auswirkungen hat das auf das Gesundheitssystem im Oberland?
Die zweite Junihälfte brachte eine Hitzewelle mit mehreren Temperaturrekorden. Nun zeigt eine Statistik des Bunds einen deutlichen Anstieg an Todesfällen von über 65-Jährigen während der Hitzeperiode Ende Juni. Die Zahlen basieren auf der wöchentlichen Sterbestatistik des Bundesamts für Statistik.
Demnach sind rund 16 Prozent mehr Seniorinnen und Senioren verstorben, als im langjährigen Mittel erwartbar gewesen wären. Das entspricht 175 Toden mehr als im Mittel und ist vergleichbar mit einer mittleren bis stärkeren Grippewelle im Winter.
Einen ähnlichen Ausschlag gab es zuletzt im Juli 2015. 2003 starben sogar rund 1400 Menschen an den Folgen von Hitze in der Schweiz. Beide Sommer gelten bis heute als besonders heiss.
