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Gesellschaft

Wegen der Hitze

Hitzewelle sorgt für tote Fische in Fehraltorf

In Bächen wie dem Wildbach in Fehraltorf werden vermehrt tote Fische gemeldet. Während Seen Rückzugsräume bieten, fehlt in vielen Fliessgewässern kühles Wasser – mit dramatischen Folgen.

Hitzewelle sorgt für tote Fische in Fehraltorf

Wegen der Hitze

In Bächen wie dem Wildbach in Fehraltorf werden vermehrt tote Fische gemeldet. Während Seen Rückzugsräume bieten, fehlt in vielen Fliessgewässern kühles Wasser – mit dramatischen Folgen.

Die anhaltende Hitzewelle setzt den Zürcher Fischen zu. Erste Bäche trocknen teilweise aus, mehrfach wurden in den letzten Wochen tote Fische gefunden. Besser haben es die Fische in den Seen.

Besonders betroffen sind der Wildbach in Fehraltorf, aber auch der Mattenbach in Winterthur, wie es am Donnerstag auf Anfrage von Keystone-SDA bei der Zürcher Baudirektion heisst. «Wir haben in den letzten Wochen immer wieder Meldungen über tote Fische erhalten», teilte eine Mediensprecherin der Baudirektion mit. Der tiefe Wasserstand setze den Fischen, aber auch den Flusskrebsen, stark zu.

Schwierig ist der Sommer für kälteliebende Fischarten wie Forellen und Äschen. Bei hohen Wassertemperaturen nimmt die Sauerstoffkonzentration ab, was Fische mit einer höheren Atemfrequenz und tieferen Atemzügen auszugleichen versuchen. Dies führt zuerst zu Stress und erhöhtem Energieverbrauch, dann zu Erschöpfung, Abmagerung, Krankheiten und Tod.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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