Stadt Uster warnt vor herabfallenden Ästen
Gefahr von oben
Wer im Schatten grosser Bäume der Hitze entgehen will, begibt sich womöglich in Gefahr. Wegen der anhaltenden Trockenheit können die Äste jederzeit abbrechen.
Die Trockenheit und die Hitze setzen den Bäumen zu, sie stehen unter Stress und verlieren früher Blätter als üblich. Nun mahnt die Stadt Uster, wie es in den vergangenen Tagen auch schon weitere Gemeinden wie Russikon und Fehraltorf getan haben, zur Vorsicht: Denn die ausgetrockneten Äste und Teile der Baumkronen können plötzlich abbrechen und herunterfallen.
Kürzlich war dies beim Treppenaufgang zur reformierten Kirche Uster der Fall. Mitte Juli brach in der Nacht ein grosser Ast einer Hängebuche ab, verletzt wurde niemand. Der Bereich wurde daraufhin abgesperrt, und die Äste wurden zurückgeschnitten.
Gefährlich ist die aktuelle Situation insbesondere, weil selbst Äste, die grün aussehen, jederzeit abbrechen können. «Oft ist vorher nicht zu erkennen, ob ein Ast brüchig ist», heisst es in der Mitteilung. Die Gefahr besteht auch trotz den letzten Regenfällen weiter.
Grosse Bäume meiden
Deshalb rät die Stadt, sich nicht unter grossen Bäumen aufzuhalten. «Wer unter Bäumen unterwegs ist, sollte möglichst Abstand zu Baumkronen und grossen Ästen halten.» So solle man im Wald die markierten Wege nicht verlassen und allfällige Absperrungen beachten. Und auch in Parks, auf Spielplätzen, Schularealen und Parkplätzen ist Vorsicht geboten.
Werden auffällige Schäden an Bäumen entdeckt, sollen diese der Stadt gemeldet werden. Fachleute kontrollieren dann die Bäume, sichern sie oder schneiden bei Bedarf die Äste zurück.

