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Entsiegelung und Begrünung

Das tun die Oberländer Gemeinden gegen Hitzestau

Wo gibt es im Oberland die grössten Hitzehotspots? Und welche Massnahmen ergreifen die Gemeinden dagegen?

Das tun die Oberländer Gemeinden gegen Hitzestau

Entsiegelung und Begrünung

Wo gibt es im Oberland die grössten Hitzehotspots? Und welche Massnahmen ergreifen die Gemeinden dagegen?

Seit mehreren Tagen ächzt das Oberland unter der andauernden Hitzewelle, seit Dienstag gilt die Hitzegefahrenstufe 4. Besonders stark erwärmt sich dabei die Infrastruktur, wie zum Beispiel Häuserfassaden oder Strassen. Wir haben genauer unter die Lupe genommen, wo es in den Oberländer Gemeinden besonders heiss wird.

Dabei fällt auf: Je grösser und urbaner die Gemeinde ist, desto häufiger bilden sich sogenannte Hitzeinseln. Das sind lokale Regionen, in denen sich besonders viel Hitze anstaut. Sie gibt es in allen grossen Gemeinden wie Uster, Dübendorf oder Wetzikon.

Hier ist es im Oberland besonders heiss

Gewerbe- und Wohngebiet Hochbord in Dübendorf: Neben dem Jabee-Tower befinden sich dort mit den Three-Point-Tower auch die höchsten Wohnhäuser der Schweiz.

Industriequartier Zimikon in Volketswil: Insbesondere entlang der Industriestrasse kann es im Sommer brütend heiss werden.

Ortszentrum Uster: Bahnhof-, Bank- und Poststrasse bilden die am stärksten ausgeprägte Hitzeinsel in der bevölkerungsreichsten Oberländer Gemeinde.

Industriequartier Fällanden: Unweit von Volketswil und Dübendorf geht es im Fällander Industriegebiet hitzig zu und her.

Industriequartier Hinwil: Die Umgebung rund um die Firmengebäude von Belimo, Ferag und Co. bleibt im Sommer ebenfalls nicht von Hitze verschont.

Die Einschätzung basiert auf den Flächendaten des Geografischen Informationssystems (GIS) des Kantons Zürich und wurde nicht durch Temperaturmessungen überprüft. (rem)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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