Fünf Bauern aus Maur pumpen Wasser aus dem Greifensee ab
Heisse Tage, trockene Felder
Wegen der anhaltenden Trockenheit bewässern eine Handvoll Bauern in Maur ihre Felder mit Seewasser. In der Region sind sie bisher die Einzigen.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit müssen die ersten Landwirte zum Bewässern ihrer Felder auf Seewasser zurückgreifen. In der Gemeinde Maur sind bisher fünf Gesuche von Bauern eingegangen und bewilligt worden, wie die Gemeinde auf Anfrage schreibt. Diese Landwirte dürfen seither Wasser aus dem Greifensee abpumpen. Wie viel Wasser konkret aus dem See entnommen wird, ist nicht bekannt, da die Mengen nicht erfasst werden.
Dennoch gelten für die Bauern strikte Regeln, wofür sie das Wasser einsetzen dürfen. So können sie lediglich jene Felder bewässern, die der direkten menschlichen Ernährung dienen. «Weiden oder Felder, auf denen Tierfutter produziert wird, sind von der Notbewässerung ausgenommen», erklärt die Baudirektion des Kantons auf Nachfrage.

