Politik

Kurzmeldungen aus den Gemeinden

Veloweg bei Rapperswilerstrasse für zwei Monate gesperrt

Was läuft in Ihrem Dorf oder Ihrer Stadt? Im Ticker finden Sie laufend News zu den Gemeinden in der Region.

Einzonungen, Bauprojekte und Gemeinderatsentscheide: News aus den Gemeinden gibt es hier im Regionalticker.

Fotomontage: ZO

Veloweg bei Rapperswilerstrasse für zwei Monate gesperrt

Kurzmeldungen aus den Gemeinden

Was läuft in Ihrem Dorf oder in Ihrer Stadt? Im Ticker finden Sie laufend News zu den Gemeinden in der Region.

27. Februar: Veloweg bei Rapperswilerstrasse für zwei Monate gesperrt

Der Veloweg entlang der Rapperswilerstrasse in Wetzikon ist seit dem 2. März gesperrt. Der Abschluss aller Bauarbeiten ist – bei günstigen Witterungsverhältnissen – bis Ende April geplant.

Die Sperrung erfolgt aufgrund der Wiederaufnahme der noch ausstehenden Abschlussarbeiten im Bereich der Querungen von Mostbach und Brunnenbach. (mar)

25. Februar: Bauarbeiten an der Tösstalstrasse in Zell beginnen am 9. März

Aufgrund von Schlaglöchern muss die Tösstalstrasse im Abschnitt Rämismühle bis Ortseingang Rikon instand gesetzt werden. Das kantonale Tiefbauamt erneuert sowohl die Beläge als auch Teile der Strassenabschlüsse und Schachtabdeckungen.

Weiter wird die bestehende Strassenbeleuchtung den aktuellen Standards angepasst, und auch die Entwässerungsleitungen werden örtlich saniert. Gleichzeitig werden die Abdichtungen der Betonbauwerke kontrolliert und bei Bedarf erneuert. Die Gemeinde ersetzt ausserdem im Knoten Rämismühle die Wasserleitung.

Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 9. März, und dauern voraussichtlich bis Ende November. Sie erfolgen in Etappen, wobei in mehreren Bereichen gleichzeitig gearbeitet wird. Der Verkehr wird mit Lichtsignalen einspurig durch diese Bereiche geführt. Die Erreichbarkeit der Liegenschaften in den jeweiligen Baubereichen ist bis zum Einbau der Beläge meistens möglich. Für den Einbau der obersten Belagsschicht muss die Fahrbahn im Baubereich aus Gründen der Effizienz, der Qualitätssicherung sowie der Arbeitssicherheit für sämtlichen Verkehr gesperrt werden.

Diese Vollsperrung findet voraussichtlich an einem verlängerten Wochenende in den Sommerferien 2027 statt. Über den definitiven Termin der Sperrung sowie die damit verbundene Verkehrsführung wird die Gemeinde Zell erneut informieren. (eve)

24. Februar: Die Aabachbrücke am Sandweg in Wetzikon wird ersetzt – und ist gesperrt

Im Mai beginnt der Ersatzneubau der Aabachbrücke am Sandweg. Die bestehende Brücke darf bis zur Fertigstellung aus Sicherheitsgründen nicht mehr genutzt werden. Wie die Stadt Wetzikon mitteilt, ist der Neubau notwendig, weil die über 100 Jahre alte Konstruktion nicht mehr saniert werden kann.

Die Brücke aus dem Jahr 1918 ist eine wichtige Fuss- und Veloverbindung ins Naherholungsgebiet Schönau – sie verbindet den Sandweg mit dem Gebiet rund um den Schönauweiher und wird stark frequentiert. Bei Kontrollen wurden jedoch erhebliche bauliche Mängel festgestellt, zusätzliche Schäden führten im Februar zu einer vorsorglichen sofortigen Sperrung. Eine signalisierte Umleitung ist eingerichtet.

Das Projekt wird gemeinsam mit der Eigentümerin Hiag Immobilien Schweiz AG realisiert. Der Baustart ist ab dem 3. Mai geplant, die Wiedereröffnung der neuen Brücke wird per Ende August erwartet. Der Neubau soll eine sichere, zeitgemässe Verbindung schaffen und sich in das historische Umfeld der Schönau einfügen. (eru)

23. Februar: Wanderweg Stapfete zwischen Kyburg und Töss gesperrt

Der Wanderweg Stapfete zwischen Kyburg und der Töss ist in einem schlechten Zustand und muss instand gesetzt werden. Dies teilt die Stadt Illnau-Effretikon mit. Es werden sämtliche Stufen und Geländer sowie eine Holzbrücke ersetzt und an einer gefährdeten Stelle eine Hangsicherung erstellt.

Zudem findet ein Sicherheitsholzschlag statt. Für diese Arbeiten muss der Weg gesperrt werden. Während dieser Zeit soll man der signalisierten Umleitung über Sennhof folgen. Die Sperrung dauert von Montag, 2. März, bis voraussichtlich Ende Mai. (eru)

23. Februar: Teil der Pfannenstielstrasse bei Egg gesperrt

Ab dem 24. Februar wird die Einfahrt in die Pfannenstielstrasse von der Forchstrasse her für rund einen Monat gesperrt, wie die Gemeinde Egg in einer Medienmitteilung schreibt. Die Pfannenstielstrasse ist während dieser Zeit nur von der Neuen Meilenerstrasse her erreichbar. Aus Sicherheitsgründen werden auch die Fussgänger umgeleitet.

Grund für die Massnahme sind Bohrarbeiten für Erdsonden im Zusammenhang mit der Erneuerung der Heizungsanlage des Restaurants Hirschen. Die bestehende Ölheizung aus dem Jahr 1991 hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Da das kantonale Energiegesetz den Einbau neuer Ölheizungen verbietet, wird eine Erdsonden-Wärmepumpe-Lösung realisiert. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse müssen die Arbeiten teilweise auf der Pfannenstielstrasse ausgeführt werden. (eru)

21. Februar: Bachtelstrasse in Hinwil vom 3. bis 6. März gesperrt

Aufgrund von Holzschlagarbeiten bleibt die Bachtelstrasse vom Dienstag, 3. März, bis Freitag, 6. März, gesperrt. Dies im Bereich von Wernetshausen bis Färch, wie die Gemeinde Hinwil in einer Medienmitteilung bekannt gibt. (eru)

20. Februar: CO₂-neutrale Fernwärme für Dübendorf – Glattwerk AG und Energie 360° AG bündeln Kräfte

Die Glattwerk AG und die Energie 360° AG realisieren gemeinsam ein neues Fernwärmeprojekt und schliessen Teile von Dübendorf an die Energiezentrale der Energie 360° in Volketswil an. Die Wärme stammt aus der CO₂-neutralen Abwärme des Rechenzentrumscampus von Vantage Data Centers und wird über eine Transportleitung nach Dübendorf geführt.

In Volketswil entsteht dafür ein überkommunaler Energieverbund, dessen Energiezentrale und dessen Fernwärmenetz seit März 2025 im Bau sind; die erste Wärmelieferung ist ab 2027 vorgesehen. Die Energie 360° AG ist für die Wärmebereitstellung ab Volketswil verantwortlich, während die Glattwerk AG den Aufbau des lokalen Verteilnetzes in Dübendorf, die Übergabestationen sowie den Betrieb vor Ort übernimmt.

Der Ausbau erfolgt etappenweise mit dem Ziel, möglichst viele Liegenschaften schrittweise anzuschliessen. Die erste Wärmelieferung nach Dübendorf ist ab 2028 geplant. Hauseigentümerinnen und -eigentümer können die Verfügbarkeit prüfen und ihr Interesse anmelden. Das Projekt ergänzt die bestehende Fernwärmestrategie der Stadt und soll einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Wärmeversorgung leisten. (eve)

20. Februar: Nachtbaustelle wegen Wasserleitungssanierung in Wetzikon

Im Kreuzungsbereich der Zürcherstrasse und der Schellerstrasse kündigt sich ein Leitungsbruch an einer wichtigen Transportleitung der Wasserversorgung Wetzikon an. Um grosse Schäden an den umliegenden Gebäuden und am Strassenkörper zu verhindern, muss umgehend eine Reparatur ausgeführt werden. Die hierzu notwendigen Tiefbauarbeiten starteten am 23. Februar und dauern voraussichtlich zwei Wochen.

Aufgrund der sehr engen Platzverhältnisse und des hohen Verkehrsaufkommens müssen diese zwingend notwendigen Bauarbeiten grösstenteils in der Nacht ausgeführt werden. Lediglich Vorarbeiten und Abschlussarbeiten können unter Tag erfolgen.

Die Arbeiten werden in der Nacht auf den 25. Februar sowie in der Nacht auf den 28. Februar und in der Folgewoche ausgeführt. Diese beginnen jeweils um 21 Uhr und enden um 5 Uhr. (eve)

20. Februar: Strassensperrungen wegen Fasnacht in Wetzikon

Anlässlich der Fasnacht 2026 sind am Sonntag, 22. Februar, von 13 bis 16.30 Uhr die Riedstrasse sowie die Motoren-, die Dorf-, die Tändeli-, die Schulhaus- und die Seegräbnerstrasse für den Fahrzeugverkehr gesperrt. (eve)

20. Februar: Sanierung der Schulstrasse in Turbenthal

In der Schulstrasse im Abschnitt Risistrasse bis Grundstrasse kommt es von Anfang März bis Ende November zu umfangreichen Bauarbeiten. Ab Montag, 9. März, werden die Wasser- und Kanalisationsleitungen erneuert und vergrössert.

Der Zugang zu den Liegenschaften bleibt grundsätzlich gewährleistet, während der Belagsarbeiten ist die Zufahrt zeitweise nicht möglich. Der Verkehr wird signalisiert durch die Baustelle geführt, mit weiteren Einschränkungen ist zu rechnen. (eve)

20. Februar: Temporäre Strassensperrung während der Amphibienwanderung in Hittnau

Wenn die Temperaturen wieder ansteigen, erwachen Frösche, Kröten und Molche aus ihrer Winterstarre. Sie verlassen dann ihre Winterquartiere in den Wäldern und wandern zu ihren Laichplätzen an offenen Gewässern. Dort finden die Fortpflanzung und die Entwicklung der Larven, der sogenannten Kaulquappen, statt.

Oftmals führt ihre Wanderung jedoch über eine Strasse, und die Amphibien werden Opfer des Verkehrs. Der hohe Verlust bei der Überquerung von Strassen trägt viel zur Schwächung der noch bestehenden Populationen bei.

Alle Amphibienarten in der Schweiz sind bundesrechtlich geschützt, einige davon sind in ihrem Überleben gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Die Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich und die Gemeinde Hittnau haben daher eine saisonale Sperrung verschiedener Strassen geprüft.

Die Waldstrasse wird jeweils in der Schonzeit (in der Regel im März und April) von 19 bis 7 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die genaue Dauer und der Beginn sind wetterabhängig. Auslösende Faktoren sind Regen und Temperaturen ab 7 Grad. Die Sperrung wird grossräumig ausgeschildert. (eve)

20. Februar: Wasserleitung im Gebiet Furen bis Breitistrasse in Greifensee wird erneuert

Die Gemeinde Greifensee ersetzt seit Mitte Februar die Wasserleitung im Gebiet Furen bis zur Breitistrasse. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich rund fünf Wochen.

Im Anschluss führt der Kanton Zürich seine bereits angekündigten Arbeiten an der Ortseinfahrt weiter. Diese starten Mitte März. Beide Baustellen werden voraussichtlich Anfang Mai abgeschlossen sein.

Während der ersten drei Wochen ab Mitte Februar kommt es im Bereich der Schwerzenbachstrasse zu Verkehrsbehinderungen. Eine Fahrspur wird gesperrt, der Verkehr wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt.

Die Zufahrt zur Breitistrasse, zur Schlossstrasse sowie zum Ländlihölzliweg bleibt jederzeit gewährleistet. (eve)

18. Februar: Entwicklung des Dorfzentrums in Russikon verzögert sich

Mitte Januar hat der Bezirksrat Pfäffikon einen Stimmrechtsrekurs gegen einen Beschluss der Gemeinde Russikon teilweise gutgeheissen. Der Gemeinderat verabschiedete letztes Jahr zwei Pläne für die Weiterentwicklung des Dorfzentrums – den Gestaltungsplan Zentrum und den Quartierplan Oberdorf. Mit Letzterem bewilligte das Gremium zugleich gebundene Ausgaben für den Bau einer Tiefgarage mit 180 Parkplätzen. Kostenpunkt: rund 2,5 Millionen Franken.

Der Bezirksrat hob nun die als gebunden erklärten Kosten auf. Laut der Aufsichtsbehörde besteht keine Dringlichkeit für das Vorhaben. Der Gemeinderat hat den Entscheid zur Kenntnis genommen und akzeptiert. Allerdings können der Gestaltungs- und der Quartierplan vom Kanton noch nicht bewilligt werden. Erst muss sich die Exekutive um eine Lösung bemühen, damit die Finanzierung sichergestellt ist. (jgu)

18. Februar: FDP will «Personalbremse» in Uster

Vertreter der FDP Uster haben die Volksinitiative «Personalbremse für die Stadt Uster!» lanciert. Dies ist einer amtlichen Publikation zu entnehmen. Damit startet die Unterschriftensammlung.

Mit der Initiative soll die Gemeindeordnung von Uster angepasst werden. Und zwar soll festgeschrieben werden, dass die Anzahl Vollzeiteinheiten in der städtischen Verwaltung mittelfristig prozentual höchstens gleich stark wachsen darf wie die ständige Wohnbevölkerung. Damit die Initiative zustande kommt, braucht es 600 Unterschriften innert sechs Monaten.

Das Personalwachstum in der Verwaltung ist in Uster immer wieder ein Thema. Eine Leistungsmotion von bürgerlicher Seite, die vom Stadtrat einen Massnahmenplan zur Eindämmung des Personalaufwands forderte, wurde jedoch in der Parlamentssitzung vom vergangenen Dezember knapp abgelehnt. Drei SVP-Vertreter haben Ende Januar eine überarbeitete Version eingereicht. Der Stadtrat muss dazu noch Stellung nehmen. (bes)

17. Februar: Sanierung der Gartenrainstrasse in Tann

Ab dem 2. März wird die Gartenrainstrasse in Tann-Dürnten saniert. Es wird ein Trennsystem der Kanalisation eingeführt, das Trassee der Ersatzwasserleitung ersetzt und anschliessend die Fahrbahn erneuert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird in Etappen gearbeitet.

Die Arbeiten

Vorbereitungsarbeiten

Etappe 1: Bogenackerstrasse bis Schulstrasse

Etappe 2: Schulstrasse bis Florastrasse

Etappe 3: Gartenstrasse

Deckbelag

Karte Gartenrainstrasse in Tann-Dürnten
Die Arbeiten erfolgen in drei verschiedenen Etappen. Danach wird der Deckbelag verlegt.

Die Arbeiten bringen Einschränkungen mit sich. Während der gesamten Bauzeit ist die Gartenrainstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist grundsätzlich mittels «Ringschluss» gewährleistet (Einfahrten zu Liegenschaften werden mit Stahlplatten bestmöglich sichergestellt).

Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner im Grabenbereich werden gebeten, ihre Fahrzeuge temporär auf dem Kiesplatz an der Alten Tannerstrasse abzustellen (nur Fahrzeuge mit Nummernschild). Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Radfahrende können die Baustelle mit gebotener Vorsicht passieren. (lda)

17. Februar: In Tann werden Flurwege saniert

Ab dem 2. März werden die Beläge der Flurwege Halden in Tann-Dürnten erneuert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 3. April. Für einen reibungslosen Bauablauf – und damit die Sicherheit vor Ort gewährleistet werden kann –, wird der komplette Baustellenabschnitt für jegliche Verkehrsteilnehmende gesperrt.

Dieser erstreckt sich von der Einmündung des Scheibenstandwegs bis zur SBB-Überführung sowie von der Allmenstrasse bis zum Hof Halden. Vor Ort gibt es entsprechende Signalisationen. Für Fussgänger und Velofahrer wird eine entsprechende Umleitung signalisiert.

Zudem werden Eltern gebeten, ihre schulpflichtigen Kinder über die Baustelle und deren Gefahren zu informieren. Es sei sinnvoll, wenn ein Elternteil den temporär geänderten Schulweg mit dem Kind oder den Kindern zu Baustellenbeginn einmal ablaufe, um die neue Situation zu erklären. (lda)

17. Februar: Batzhaus in Wila unter Schutz gestellt

Das bei den Wilermern so beliebte Batzhaus wurde vom Gemeinderat definitiv unter Schutz gestellt. Eine Unterschutzstellung des Inventarobjekts war bereits länger geplant und wird laut Gutachten dem Wert der historischen Bausubstanz gerecht. Noch in diesem Jahr soll das alte Mehrzweckhaus mit einem «neuen Gesicht» auf drei Etagen inklusive Bibliothek und eines kleinen Kinobereichs wiedereröffnet werden. (lda)

16. Februar: Seegräben stimmt im Mai über Anschluss an Stadtpolizei Uster ab

Im letzten Herbst hatte die Gemeinde Seegräben kommuniziert, sich neu der Stadtpolizei Uster anschliessen zu wollen. Bisher ist die Kantonspolizei Zürich für das Gemeindegebiet zuständig. Gemeindeschreiber Marc Thalmann hatte den Schritt gegenüber dieser Zeitung damit begründet, dass Seegräben nicht immer die höchste Priorität geniesse.

Die Stadtpolizei Uster könne die Bedürfnisse von Seegräben hingegen besser abdecken. So erhofft sich der Gemeinderat von Seegräben beispielsweise bei Verkehrskontrollen eine höhere Flexibilität. Vorgesehen ist eine Stelle im 60-Prozent-Pensum.

Bereits Mitte Januar hat das Ustermer Stadtparlament den Anschlussvertrag mit 25 zu 7 Stimmen bewilligt. In Seegräben kommt die Vorlage an die Urne. Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung entschieden, dass die Stimmberechtigten am 10. Mai darüber befinden können. (lel)

14. Februar: Strassensanierung und Leitungsarbeiten im Wilhof

Im Wilhof beginnen im März die Bauarbeiten für die Strassensanierung. Gleichzeitig werden Kanäle und Werkleitungen erneuert, um die Entwässerung und Trinkwasserversorgung langfristig sicherzustellen. Betroffen ist der Abschnitt Grosswis- und Gentenwisstrasse. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Dezember 2026. (nim)

Grafik Bauarbeiten
Im Wilhof starten im März Bauarbeiten an der Grosswis- und der Gentenwisstrasse.

12. Februar: Aabach-Brücke in Wetzikon soll saniert werden

Die Aabach-Brücke bei der Motorenstrasse in Wetzikon ist in einem schlechten baulichen Zustand und muss saniert werden. Der Stadtrat hat dafür einen Kredit von 136'956 Franken bewilligt. Die Arbeiten sind ab Mai geplant und werden voraussichtlich über drei bis fünf Wochen andauern, wie die Stadt mitteilt.

Mit den Arbeiten soll das Natursteinmauerwerk, welches Schäden aufweist, instand gesetzt werden. Derzeit fehlen gar einzelne Steine, und auch Fugen stehen offen, wodurch das dahinterliegende Material ausgespült werden könnte.

Brücke älter als gedacht

Eigentlich war die Sanierung bereits im Jahr 2020 geplant. Dies sollte im Zusammenhang mit der Erneuerung der Motorenstrasse erfolgen, allerdings wurde das gesamte Projekt verschoben. Damit sich der Zustand der Brücke nicht weiter verschlechtert, wird sie jetzt unabhängig von der Strassensanierung instand gesetzt.

Bemerkenswert ist das Alter der Brücke: Bis anhin wurde vermutet, dass sie 1898 erstellt wurde. Vorhandene Pläne aus diesem Jahr würden jedoch ein Projekt zur Erhöhung der Brücke zeigen. Es sei daher möglich, dass der darunterliegende Bogen bereits zu einem früheren Zeitpunkt errichtet worden sei. (mgp)

10. Februar: Stadtarchiv Uster und Kläui-Bibliothek wegen Umzug geschlossen

Im Frühling 2024 entschied sich die Stimmbevölkerung von Uster gegen den Umzug des Stadtarchivs und der Kläui-Bibliothek in die Untere Farb. Als Alternative prüfte das städtische Baumanagement Räume in der Käserei Roth an der Wermatswilerstrasse 8b. Ein entsprechendes Umbauprojekt wurde ausgearbeitet, den Behörden vorgeschlagen und bewilligt: Sowohl der Stadtrat als auch der Gemeinderat der Stadt Uster haben den Kredit im Frühjahr 2025 einstimmig bewilligt.

Damit der Umzug Ende Februar effizient abläuft, bleiben Archiv und Bibliothek vom 16. Februar bis am 13. März geschlossen. So können die 1500 Laufmeter Akten, Bücher, Pläne und Bilder sorgfältig und systematisch eingeräumt werden. Das Team von Stadtarchiv und Kläui-Bibliothek freut sich darauf, alle am 28. März an einem Nachmittag der offenen Tür an der Wermatswilerstrasse willkommen zu heissen. (lcm)

9. Februar: Leiterin Bildung verlässt Rüti

Regula Linder, Leiterin Bildung der Schule Rüti, verlässt ihre Arbeitsstelle per Ende Schuljahr. Ihre Stelle wurde bereits ausgeschrieben. Wie der Gemeinderat schreibt, nimmt Linder eine neue berufliche Herausforderung an. In Frauenfeld hat sie eine Stelle als Abteilungsleiterin Pädagogik der Schulen der Stadt gefunden. Ihre Aufgaben werden bis zur Neubesetzung vom Schulpräsidenten in Rüti übernommen. (jgu)

9. Februar: Mönchaltorf rüstet für 145’000 Franken auf LED-Leuchten um

Für die Umrüstung auf LED-Leuchten der restlichen 112 Strassenkandelaber auf dem Gemeindegebiet von Mönchaltorf, die noch mit Fluoreszenz- oder Natriumdampfleuchten ausgerüstet sind, genehmigte der Gemeinderat kürzlich einen Kredit über 145’000 Franken.

Die öffentliche Beleuchtung in der Gemeinde umfasst insgesamt 355 Kandelaber, wovon bereits rund die Hälfte auf LED-Technologie umgerüstet wurde. In den verbleibenden Leuchten werden nach wie vor Fluoreszenz- oder Natriumdampflampen verwendet.

Wegen des per 1. Januar 2025 in Kraft getretenen Verbots der Produktion und des Imports von Fluoreszenzlampen in der Schweiz und der EU sei die langfristige Versorgung mit Ersatzleuchtmitteln nicht mehr gewährleistet. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), welche die öffentliche Beleuchtung der Gemeinde Mönchaltorf betrieben und unterhielten, verfügten nach eigenen Angaben noch über einen Ersatzlagerbestand, der voraussichtlich bis Mitte oder Ende Jahr 2026 ausreiche. (lda)

9. Februar: 305’000 Franken für Sanierung der Dorfstrasse in Gündisau

Anfang Februar hat der Gemeinderat Russikon einen Projektierungskredit über 305’000 Franken für die Sanierung der Dorfstrasse und den Ausbau des Tobelbachs inklusive Kunstbauten in Gündisau bewilligt. (lda)

6. Februar: Hinwil hat eine neue stellvertretende Gemeindeschreiberin

Diesen Sommer verlässt Katharina List, Leiterin Abteilung Sicherheit und Stellvertreterin der Gemeindeschreiberin, die Gemeindeverwaltung in Hinwil. Dort war sie seit über 15 Jahren tätig. Nun hat der Gemeinderat per 1. Juli eine Nachfolgerin gefunden, wie er in einer Mitteilung schreibt.

Delia Diggelmann ist seit rund fünf Jahren bei der Gemeinde Hinwil tätig und derzeit die stellvertretende Leiterin der Abteilung Sicherheit. Nun wird sie zur Leiterin befördert und wird zugleich die neue stellvertretende Gemeindeschreiberin. (jgu)

Eine Frau lacht.
Delia Diggelmann ist per 1. Juli die neue Leiterin der Abteilung Sicherheit sowie neu die stellvertretende Gemeindeschreiberin von Hinwil.

6. Februar: Präsidium für die Kommission der «Maurmer Post» ist wieder besetzt

Ende 2025 verstarb Anita Gut, die Kommissionspräsidentin der «Maurmer Post», unerwartet. Nun hat der Gemeinderat für den Rest der Amtsdauer Urs Freudiger zum neuen Präsidenten ernannt. Bis anhin war er Vizepräsident der Kommission.

Da Freudiger bereits Mitglied des Gremiums ist, bleibt ein Sitz vakant. Dieser soll nach den Behördenwahlen wieder besetzt werden. Dann muss der Gemeinderat ohnehin die Kommissionsmitglieder für die Legislatur von 2026 bis 2030 wählen. (jgu)

6. Februar: Illnau-Effretikon unterstützt Projekte in Afrika

Seit mehr als 40 Jahren unterstützen die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde, die Römisch-katholische Pfarrei St. Martin, der Verein Solidarbasar Effretikon und die Stadt Illnau-Effretikon gemeinsam ausgewählte Projekte in Entwicklungsländern.

Für das Jahr 2026 hat der Stadtrat nun einen Beitrag in Höhe von 90’000 Franken bewilligt. Zuvor stimmte bereits das Parlament bei der Beratung des Budgets zu. Das Geld fliesst letztlich an sechs Hilfsprojekte, welche der Verein, die beiden Kirchgemeinden und die Stadt finanzieren.

Mit dem Beitrag werden Entwicklungsmassnahmen in Afrika unterstützt, konkret sind dies Projekte in Äthiopien, Kenia, Marokko, Nigeria und Uganda. Die Projekte können entweder online oder vom 11. Mai bis 5. Juni in einer kleinen Ausstellung in der Galerie im ersten Obergeschoss des Stadthauses angeschaut werden. (jgu)

5. Februar: 186’000 Franken für Bushaltestelle im Valley bewilligt

Mit dem Fahrplanwechsel 2026 wird der Bahnhof Kemptthal – und somit auch das Valley – ans Busnetz angeschlossen. Dafür braucht es eine neue Busstation im Valley, diese kostet total rund 1,2 Millionen Franken. Die Gemeinde Lindau trägt davon 186’000 Franken. Der Gemeinderat hat diesen Betrag nun bewilligt.

Finanziert wird der Anteil aus dem Mehrwertausgleichsfonds. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit den SBB, damit der Fahrplanwechsel eingehalten werden kann. (mgp)

3. Februar: Uster prüft Massnahmen zum «Schutz der Bäume»

Im vergangenen Dezember reichte die Fraktion der Grünen in Uster ein Postulat zum «Schutz der Bäume» ein. Darin wird der Stadtrat zur Prüfung von eigenen Projekten für den Schutz des Baumbestands eingeladen. Nun nimmt der Stadtrat dieses entgegen und erarbeitet einen Bericht für den Gemeinderat.

Gemäss der ersten Stellungnahme des Stadtrats orientiert sich die Stadt Uster bei der Planung und Realisierung ihrer Projekte an den Vorgaben des revidierten kantonalen Planungs- und Baugesetzes sowie an den Zielen des Massnahmenplans Klima. Der Erhalt von Bäumen und baumverträgliche Lösungen werden bei städtischen Projekten frühzeitig geprüft und in die Interessenabwägung einbezogen

Zudem heisst es im Postulat, dass die Fläche, die von Bäumen und Grosssträuchern eingenommen wird, zwischen 2017 und 2021 in den Bauzonen von Uster um über 13 Prozent abgenommen hat. Diese Zahlen werden nun im Zuge des Biodiversitätskonzepts fachlich geprüft und eingeordnet. (noe)

3. Februar: Weitere Schritte für offene Arbeit mit Kindern im Mittelstufenalter in Uster

Mitte Dezember 2025 reichten die Gemeinderatsmitglieder Nina Nussbaumer (SP), Marco Kranner (GLP), Walter Meier (EVP) und Lukas Adam (Grüne) beim Präsidenten des Gemeinderats eine Motion bezüglich eines «Pilotprojekts ‹Offene Arbeit für Kinder im Mittelstufenalter›» ein.

Der Stadtrat überprüfte diesen parlamentarischen Vorstoss und ist nun gemäss seiner Stellungnahme bereit, eine Kreditvorlage für die Durchführung eines vierjährigen Pilotprojekts auszuarbeiten. Dabei wird von einem jährlichen Beitrag von rund 160'000 Franken ausgegangen.

An der letzten Gemeinderatssitzung Mitte Januar setzte der Gemeinderat sich bereits klar für offene Kinder- und Jugendarbeit ein. Bei der Beantwortung des Postulats «Weiterentwicklung offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Uster» zeigte sich eine Lücke im Angebot für Kinder im Mittelstufenalter. Nun wird der Gemeinderat voraussichtlich am 16. März die Stellungnahme zur Motion bezüglich des Pilotprojekts behandeln. (noe)

3. Februar: Neues Verkehrskonzept an der Grüninger Fasnacht

Durch die Fasnacht kommt es dieses Jahr wieder zu temporären Strassensperrungen in Grüningen. Neu wird der Umzug versuchsweise auf einer verkürzten Route geführt und startet nicht mehr im Stedtli.

Wegen der Veranstaltung ist die Industrie-Strasse ab der Kreuzung Esslinger-Strasse bis zur Einmündung des Stägachers vom Samstag, 21. Februar, 6 Uhr bis zum Sonntag, 22. Februar, 9 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Gleiches gilt in der Gass, welche ab der Kreuzung Binziker-Strasse bis zur Kreuzung Villberg-Strasse/Stägacher gesperrt ist. Die Niderwis-Strasse bleibt am Samstag von 17 bis 21 Uhr ab der Kreuzung Industrie-Strasse/Stägacher geschlossen.

Während des Umzugs wird auch die Binziker-Strasse am Samstag von 18 bis 21 Uhr gesperrt. Die Gemeinde teilt mit, diese Sperrung sei durch die Kantonspolizei bewilligt. Der betroffene Abschnitt geht von der Kreuzung mit der Gerbi-Strasse bis zur Kreuzung mit der Itziker-Strasse. Eine Umleitung ist signalisiert.

Direkt betroffene Anwohner werden frühzeitig durch die Fasnachtsgesellschaft Grüningen informiert. (rem)

3. Februar: Fehraltorf prüft Rechtsform der Werke: Alles bleibt so, wie es ist

Der Gemeinderat von Fehraltorf hat beschlossen, die Werke Fehraltorf weiterhin als öffentlich-rechtlich unselbständige Abteilung der Gemeinde zu führen. Der kommunale Energieversorger bleibt damit eine Abteilung der Gemeinde Fehraltorf.

Grundlage war eine turnusgemässe Überprüfung der Rechtsform, wie sie 2022 festgelegt wurde. Anlass dafür seien dynamische Veränderungen im Energiesektor und neue gesetzliche Vorgaben.

Wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt, sind in Workshops alternative Rechtsformen wie eine öffentlich-rechtliche Anstalt oder eine Aktiengesellschaft geprüft worden. Dies wurde hinsichtlich Nutzen, Kosten und organisatorischer Auswirkungen bewertet.

Das Ergebnis: Die Optimierung der bestehenden Strukturen hat derzeit Vorrang. Eine Umwandlung in eine AG sei zwar langfristig möglich, bringe aktuell aber keinen ausreichenden Mehrwert. Die selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt schnitt hingegen als Zwischenlösung am schlechtesten ab. Der Status quo sei derzeit die beste Lösung. Die nächste Überprüfung erfolgt in der kommenden Legislatur. (eru)

3. Februar: Strassensperrung wegen Amphibienwanderung in Bäretswil

Zum Schutz wandernder Amphibien wird die Verkehrsführung auf der Strecke von Hinterburg nach Mülichram/Neuthal in Bäretswil vorübergehend angepasst. Die Gemeinde hat für die Dauer der Amphibienwanderung ein allgemeines Fahrverbot auf dieser Strasse verfügt.

Die Massnahme gilt seit Anfang Februar und dauert bis zum Abschluss der Amphibienwanderung, voraussichtlich bis Ende April. Das Fahrverbot erstreckt sich über die gesamte Länge der betroffenen Strasse.

Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die Signalisation vor Ort zu beachten und die entsprechenden Umleitungen zu nutzen. Die Gemeinde dankt der Bevölkerung für das Verständnis und die Rücksichtnahme im Interesse des Natur- und Artenschutzes. (tas)

3. Februar: Bald Tempo-30-Zonen auf Wildberger Gemeindestrassen?

Immer wieder wurde aus der Bevölkerung der Ruf nach mehr Tempo-30-Zonen laut – nun will die Gemeinde handeln: Wie der Gemeinderat Wildberg am Dienstag bekannt gab, soll auf sämtlichen Gemeindestrassen im Siedlungsgebiet der Ortsteile Wildberg, Ehrikon und Schalchen die Einführung solcher Zonen geprüft werden.

Zwischen Januar und Mai 2026 werden hierfür diverse Faktoren begutachtet – die Ergebnisse werden im Anschluss der Kantonspolizei Zürich zur Verfügung gestellt, die final über die Tempo-30-Zonen entscheidet. (eve)

2. Februar: Russikon bewilligt eine halbe Million für Schulbusunternehmen

Die Schulpflege Russikon hat Ende Januar einen Kredit von 498'000 Franken für die Vertragsverlängerung mit dem Schulbusunternehmen Kopf Reisen AG aus Weisslingen um weitere drei Jahre bis Ende des Schuljahrs 2028/2029 als gebundene Ausgabe bewilligt. (lda)

2. Februar: Dürstelenstrasse in Hittnau gesperrt

Wegen Baumrückschnitten wird die Dürstelenstrasse in Hittnau vom 16. Februar ab 8 Uhr bis zum 18. Februar um 17 Uhr gesperrt. Die Umleitung wird vor Ort signalisiert. Ein gewisses Mass an Lärm und Staub könne während der zwei Tage nicht vermieden werden, schreibt die Gemeindeverwaltung. (lda)

1. Februar: Hinwil sperrt Strassen für Fasnacht

Am Samstag, 14. Februar, findet die Hinwiler Fasnacht statt. Der Fasnachtsumzug verläuft dabei zwischen 16 und 18 Uhr ab der Wihaldenstrasse (oberhalb der Täusistrasse) über den Spiralkreisel, die Zürichstrasse, den Dorfplatzkreisel bis zum Gemeindeplatz. Wie die Gemeinde mitteilt, werden folgende Strassen von 11 bis 21 Uhr gesperrt:

  • Zürichstrasse, Teilstück zwischen der Liegenschaft Nr. 22 und dem Dorfplatzkreisel.
  • Dürntnerstrasse, Teilstück ab dem Dorfplatzkreisel bis zur Zufahrt zum Gemeindeplatz.
  • Walderstrasse, Teilstück zwischen der Liegenschaft Nr. 9 und der Verzweigung mit Dürntner-/Zürichstrasse. (erh)

29. Januar: Gemeinde Russikon zieht Photovoltaik-Projekt zurück

Der Gemeinderat Russikon hat das im Juli 2025 bewilligte Projekt für eine Photovoltaik-Aufdachanlage auf dem Gemeindehaus zurückgezogen. Prüfun­gen durch ein Fachunternehmen zeigten, dass das bestehende Biberschwanzziegel-Dach die vorgesehenen Solarmodule nicht tragen kann. Das schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Eine Umsetzung wäre nur mit einer vollständigen Dachsanierung möglich. Da das Dach in gutem Zustand ist und eine geschätzte Restlebensdauer von 20 bis 25 Jahren aufweist, würde eine vorzeitige Sanierung die bewilligten 150'000 Franken deutlich überschreiten. Der Kredit wird daher nicht beansprucht. (tas)

29. Januar: Ab dem 2. Februar verfügt Uster über einen neuen Onlineschalter

Die Stadt Uster modernisiert ihren digitalen Zugang zur Verwaltung. Ab dem 2. Februar steht der neue Onlineschalter zur Verfügung. Er bündelt bestehende Dienstleistungen übersichtlich, erleichtert den Zugriff über mobile Geräte und schafft die Grundlage für künftig vollständig digitale Behördengänge, wie es aus dem Stadthaus heisst.

Zum Start stehen 156 städtische Dienstleistungen zentral über den neuen Onlineschalter zur Verfügung. Diese seien thematisch gegliedert, durchsuchbar und deutlich übersichtlicher als bisher. Viele Services würden weiterhin auf bestehende Abläufe verweisen, seien aber einfacher zu finden und auf mobilen Geräten besser nutzbar.

Neu ist zudem, dass erste Dienstleistungen weitergehend digital abgewickelt werden können. Dazu gehören unter anderem das Veranstaltungsgesuch sowie der Sozialhilfeantrag, die man neu strukturiert online einreichen kann. «Diese Services ersetzen keine fachliche Prüfung, erleichtern aber die Antragstellung und den Erstkontakt mit der Verwaltung deutlich», heisst es in der entsprechenden Mitteilung der Stadt.

Einen weiteren Schritt geht der Service «Wohnsitzbestätigung (digital)»: Er kann erstmals vollständig digital abgewickelt werden – von der Beantragung bis zur elektronischen Zustellung.

Laufende Entwicklung

In den kommenden Monaten werde das bestehende Angebot laufend erweitert. Unter anderem sind die Onlinebestellung von Grün- und Sperrgutmarken sowie eine integrierte Lösung für Raum- und Terminreservationen geplant. Etwa für Sportanlagen, Räume oder Beratungstermine bei der Verwaltung. Ziel sei, solche Dienstleistungen in Zukunft vollständig online abzuwickeln – vom Antrag über die Bestätigung bis zur Abrechnung.

Die Gemeinden Horgen und Thalwil sowie die Städte Kloten und Uster haben das E-Serviceportal Amtomat gemeinsam entwickelt. Weitere Städte und Gemeinden hätten bereits Interesse signalisiert, sich diesem Projekt anzuschliessen. (lda)

29. Januar: Neuer Verwaltungsratspräsident für Rütner Zentrum Breitenhof AG

Der Rütner Gemeinderat hat Dominik Moser zum Präsidenten des Verwaltungsrats der Zentrum Breitenhof AG gewählt. Der 36-jährige Gesundheitsökonom bringe eine breite Expertise und langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen mit.

Der Gemeinderat bestimmte ausserdem die Ressortvorsteherin Soziales, Bea Dubler (FDP), als seine Vertretung im Verwaltungsrat. Damit nimmt der Gemeinderat – wie im Ausgliederungserlass vorgesehen – Einsitz im Verwaltungsrat der neuen Gesellschaft. Als nächster Schritt werden die weiteren drei Mitglieder des Verwaltungsrats mit Kompetenzen in den Bereichen Pflege, Finanzen und Technologie bestimmt. Die formelle Gründung der Zentrum Breitenhof AG ist im ersten Quartal 2026 vorgesehen. (lda)

Mit Dominik Moser übernehme eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit das Präsidium. Der promovierte Gesundheitsökonom kenne das Schweizer Gesundheitssystem aus verschiedensten Perspektiven. Seit Herbst 2018 ist er beim GZO Spital Wetzikon tätig, aktuell als Bereichsleiter Organisation & Services. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre im Prozess- und Qualitätsmanagement des Spitals Männedorf. Zudem ist er Vorstandsmitglied der Spitex Zürichsee. (lda)

Am 28. September 2025 haben die Stimmberechtigten von Rüti der Verselbständigung des Zentrums Breitenhof zugestimmt. Mit der Wahl des Verwaltungsratspräsidiums legt der Gemeinderat den Grundstein für die Gründung der Aktiengesellschaft mit gemeinnützigem Zweck. Die Gemeinde bleibt Eigentümerin und ist alleinige Aktionärin der Gesellschaft. (lda)

27. Januar: Zwei Info-Anlässe zur Grenzbereinigung in Greifensee

Wie geht es weiter mit dem Schulhaus Wüeri in Nänikon? Welche Auswirkungen hat die geplante Grenzbereinigung für Greifensee, Nänikon und Werrikon? Und weshalb empfehlen die zuständigen Behörden ein Ja? Diese Fragen werden an zwei Informationsanlässen in Greifensee und Nänikon thematisiert. Nach beiden Veranstaltungen werde es je einen Apéro und einen Austausch geben, teilt die Gemeinde Greifensee mit.

Der erste öffentliche Anlass findet in Greifensee statt. Die Oberstufenschulgemeinde Nänikon-Greifensee (OSNG) und die Gemeinde Greifensee laden am Dienstag, 3. Februar, ab 19 Uhr im Landenberghaus in Greifensee gemeinsam ein. Ulrich Schmid (SVP), Präsident der OSNG, und Monika Keller (FDP), Gemeindepräsidentin von Greifensee, informieren aus erster Hand über die Hintergründe, die Inhalte der Vorlage und das weitere Vorgehen. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Am Donnerstag, 5. Februar, findet ein zweiter Informationsanlass zum Thema statt – im Schulhaus Wüeri (Singsaal) in Nänikon. An diesem Abend wird Ulrich Schmid durch das Thema führen und Rede und Antwort stehen.

Vorgestellt wird die Vorlage zur Grenzbereinigung, über die am 8. März abgestimmt wird. Die ausgearbeitete Lösung soll klare Zuständigkeiten schaffen, ist gesetzeskonform und kann den Schulstandort Wüeri langfristig sichern. Für Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen bleibt der Schulbetrieb unverändert. (eru)

Informationsanlässe zur Grenzbereinigung:
Dienstag, 3. Februar, 19 Uhr, Landenberghaus, Greifensee.
Donnerstag, 5. Februar, 19 Uhr, Schulhaus Wüeri (Singsaal), Nänikon.

27. Januar: Wildberg passt Kostenanteil für Bushof Pfäffikon an

Der Gemeinderat Wildberg hat sich an seiner Sitzung vom 13. Januar mit dem überarbeiteten Vorprojekt für den Neubau des Bushofs in Pfäffikon befasst. Bereits im Jahr 2020 hatte der Gemeinderat dem von der Gemeinde Pfäffikon vorgeschlagenen Kostenverteilschlüssel grundsätzlich zugestimmt. Nachdem der Projektierungskredit an der Gemeindeversammlung in Pfäffikon im März 2022 abgelehnt worden war, wurde das Vorprojekt überarbeitet und im Herbst 2025 erneut öffentlich aufgelegt.

Nach Abzug der Subventionsbeiträge verbleiben Kosten von rund 5 Millionen Franken, die von der Gemeinde Pfäffikon und den interessierten Nachbargemeinden getragen werden. Für die Gemeinde Wildberg ergibt sich daraus neu ein Kostenanteil von 170’000 Franken. Dieser Betrag wird einer künftigen Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt. (lda)

26. Januar: Turbenthaler sollen Abfall frühzeitig rausstellen

Seit Anfang Januar sammelt in Turbenthal ein neues Unternehmen den Kehricht ein. Offenbar verlief die Umstellung nicht ganz reibungslos.

Denn in den vergangenen Wochen habe es vermehrt Meldungen gegeben, dass der Kehricht nicht abgeholt worden sei, teilt die Gemeinde mit. Sie ruft die Bevölkerung deshalb dazu auf, den Abfall am Abfuhrtag bis spätestens 7 Uhr bereitzustellen.

Die Müllabfuhr komme nicht mehr zur selben Zeit wie früher an den Sammelpunkten vorbei, heisst es als Begründung. Das neue Unternehmen könne die Tour selbst bestimmen. (lel)

26. Januar: Keine Einwendungen zur 30er-Zone in Dürstelen berücksichtigt

Der Gemeinderat von Hittnau möchte im Weiler Dürstelen wegen unübersichtlicher Abschnitte und eingeschränkter Sichtweiten eine 30er-Zone umsetzen. Ziel ist, durch Massnahmen die Sicherheit für sämtliche Verkehrsteilnehmenden zu verbessern.

Die Gemeinde liess ein Gutachten erstellen und einen Massnahmenplan erarbeiten. Das Projekt, das bis Anfang Dezember 2025 öffentlich auflag, hatte sie zudem mit der Kantonspolizei abgestimmt.

Während der öffentlichen Auflage gingen bei der Gemeinde sieben Eingaben mit elf Einwendungen ein, wovon drei einen ähnlichen Wortlaut aufwiesen. Wie die Gemeinde am Montag mitteilte, wird keine der Einwendungen berücksichtigt. Der Beschluss liegt nun während 60 Tagen bis Ende März auf. (jgu)

23. Januar: Bushaltestelle Zelgli in Fehraltorf wird saniert

Die Kantonspolizei hat für die Rumlikerstrasse bei der Bushaltestelle Zelgli in Fehraltorf eine neue Verkehrsanordnung verfügt: Im Zusammenhang mit der Sanierung der Bushaltestelle und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Fussgängersituation verbessert. Dies teilt die Gemeinde Fehraltorf mit.

Gleichzeitig wird die Höchstgeschwindigkeit im Ausserortsabschnitt vom Ortsbeginn Fehraltorf bis zum Pumpwerk von bisher 80 km/h auf neu 60 km/h reduziert. (eru)

23. Januar: Wohncontainer für Asylsuchende in Hittnau bleiben länger bestehen

Die Nutzungsdauer der Wohncontainer für Asylsuchende an der Isikerstrasse in Hittnau wird verlängert. Das teilt die Gemeinde Hittnau mit. Die entsprechenden Pläne liegen während 20 Tagen bei der Gemeinde öffentlich auf. Die Auflagefrist endet am 12. Februar. Während dieser Zeit können bei der Baubehörde Baurechtsentscheide eingefordert werden.

Asylcontainer in winterlicher Landschaft.
Die ehemaligen Container, die einst auf Baustellen genutzt wurden, bleiben in Hittnau als Asylunterkünfte weiterhin bestehen.

Der Gemeinderat hatte den Bau der Container vor knapp drei Jahren beraten. Die dafür anfallenden Kosten von 350’000 Franken bewilligte er als gebundene Ausgaben. In diesem Betrag enthalten waren der Kauf der Container sowie die notwendigen Bauarbeiten.

Bereits damals ging der Gemeinderat von einer längeren Nutzungsdauer aus und entschied sich deshalb für den Kauf. Es handelte sich um gebrauchte Wohncontainer, die zuvor auf Baustellen im Einsatz gewesen waren. (eru)

23. Januar: Uster diskutiert über das Zeughaus West

Von 17 bis 19 Uhr informiert die GWG Winterthur am Freitagabend über die geplante Genossenschaftssiedlung auf dem Areal Zeughaus West. Die Veranstaltung findet im Areal Zeughaus Ost, Gebäude K1, Raum 1, statt. Vorgestellt werden der aktuelle Stand der Planung sowie das weitere Vorgehen im Architekturwettbewerb. Anschliessend besteht im Workshop die Möglichkeit, eigene Ideen und Anliegen zur zukünftigen Nutzung des Areals einzubringen. (zo)

23. Januar: Nutzung der Bibliothek Maur bleibt kostenlos

Letztes Jahr fiel die Benutzungsgebühr der Gemeinde- und Schulbibliothek Maur anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums weg. Aufgrund der positiven Rückmeldungen entschied nun die Schulpflege, die Gebühren nicht wieder einzuführen. Dadurch solle die Standortattraktivität gesteigert und das Lesen gefördert werden, schreibt die Schulpflege in einer Mitteilung.

Bibliotheken seien weit mehr als Orte der Medienausleihe. «Sie sind beliebte Treffpunkte in der Gemeinde und übernehmen eine wichtige Rolle als Integrationszentren.» Die Schulpflege hofft, insbesondere Kinder, Jugendliche und Familien zum Lesen zu motivieren und die Chancengerechtigkeit weiter zu stärken.

Aufgrund des Entscheids fallen nun Einnahmen von jährlich rund 18'000 Franken weg. Die Schulpflege ist jedoch davon überzeugt, dass die Massnahme «einen nachhaltigen Mehrwert für die Gemeinde darstellt». (jgu)

22. Januar: Helikopter transportiert Bäume über Wildbachtobel in Hinwil

Wer nächste Woche einen Helikopter sieht, der Bäume am Seil über das Wildbachtobel fliegt, muss sich keine Sorgen machen. Es handelt sich um geplante Waldarbeiten.

Das Forstrevier Hinwil-Wetzikon entfernt aus Sicherheitsgründen Bäume im Tobel. Diese werden per Helikopter auf die andere Tobelseite gebracht und später abtransportiert, wie die Gemeinde Hinwil mitteilt.

Ab Montag, 26. Januar, ist der untere Abschnitt des Tobels – einschliesslich Tobelweg, Nauenweg und Pfadiweg – für rund eine Woche gesperrt. Die Sperrung gilt nur, wenn die Wetterverhältnisse die Arbeiten zulassen.

Spaziergängerinnen und Spaziergänger werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungen zu benutzen und den Anweisungen des Forstpersonals zu folgen. (tin)

22. Januar: Mönchaltorf saniert Trinkwasserleitung Im Lindhof

Ab Montag, 2. Februar, erneuert die Wasserversorgung Mönchaltorf die Hauptwasserleitungen Im Lindhof zwischen der Lindhofstrasse und dem Trinkwasserpumpwerk. Gleichzeitig wird auf einem Teil der Strasse der Belag ersetzt und die Strassenentwässerung angepasst. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende April dauern, wie die Gemeinde Mönchaltorf auf ihrer Website mitteilt.

Wegen der engen Platzverhältnisse ist die Zufahrt zum Weiler Im Lindhof in der ersten Bauetappe von Februar bis Mitte März ab der Lindhofstrasse gesperrt. Eine Umleitung über die Wüeristrasse wird signalisiert. In der zweiten Etappe ist die Zufahrt zu den Häusern Im Lindhof 2 bis 10 nicht möglich. Ersatzparkplätze werden bereitgestellt. (tin)

21. Januar: Schlatt wird Teil eines neuen Betreibungskreises

Die Betreibungskreise Seuzach und Elgg werden zusammengelegt, das neue gemeinsame Betreibungsamt wird in Seuzach angesiedelt. Die Fusion soll im zweiten Quartal dieses Jahrs stattfinden, wie aus einem Protokollauszug des Gemeindevorstands von Schlatt hervorgeht.

Der Zentralisierung erfolgt, weil es immer mehr Betreibungsfälle gibt. Gleichzeitig sind weniger Fachkräfte verfügbar, die Verfahren werden komplizierter und die Abläufe digitaler. Kleine Ämter könnten das in Zukunft nicht mehr gut bewältigen.

Der geplante Zusammenschluss ermöglicht laut den Gemeinden eine effiziente und zukunftsorientierte Lösung und «wird für die Steuerzahlenden der beteiligten Gemeinden keine Kostenfolge haben».

Elgg bringt zusätzliches Personal nach Seuzach, und Matthias Bohle, bisher Amtsleiter in Elgg, wird die Leitung übernehmen. Insgesamt gehören mit Schlatt 15 Gemeinden zum neuen Betreibungskreis. (tin)

20. Januar: Wetzikon testet 60 Tage lang ein Linksabbiegeverbot in Robenhausen

Die Stadt Wetzikon führt vom 26. Januar bis zum 25. März ein vorübergehendes Linksabbiegeverbot von der Seegräbner- in die Schulhausstrasse ein. Dabei handelt es sich um die Kreuzung, an der sich die Primarschule Robenhausen befindet.

Die Bestimmung gilt nur für Autos. Velofahrer und Fussgänger können den separaten Rad-/Gehweg entlang der Seegräbnerstrasse weiterhin ohne Einschränkungen nutzen, wie die Stadt Wetzikon in einer Medienmitteilung schreibt.

Das Verbot soll den Schleichverkehr im Dorfkern reduzieren und die Sicherheit für die Kinder erhöhen, besonders rund um das Schulhaus. Hintergrund der Massnahme ist eine Petition von Anwohnerinnen und Anwohnern, die sich für mehr Sicherheit im Verkehr starkgemacht hatten.

Die Stadt prüfte daraufhin, wie sie dem Anliegen nachkommen könnte. Im vergangenen September entschied sich der Stadtrat für das Linksabbiegeverbot, welches er nun in einem ersten Schritt testen möchte.

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass die Stadt ein Abbiegeverbot an der besagten Stelle evaluiert. Während der Sanierung der Usterstrasse im Jahr 2024 zeigte sich, dass ein Linksabbiegeverbot den Verkehr wie gewünscht lenkt. Die bald stattfindende 60-tägige Testphase soll sicherstellen, dass das Verbot auch bei normalem Verkehrsablauf – ohne Baustelle – sinnvoll ist. (tin)

20. Januar: Parkieren in Turbenthal ist nun bewilligungspflichtig

Wer sein Auto in Turbenthal über längere Zeit auf öffentlichem Grund abstellen will, benötigt eine Bewilligung. Die Gemeinde macht in einer Mitteilung darauf aufmerksam, dass sie die Anpassungen im Parkierungsreglement bereits letzten August beschlossen hatte. Nach der öffentlichen Auflage ist die überarbeitete Version mittlerweile in Kraft getreten.

Die Änderung betrifft Lenker, die ihr Auto oder ihren Töff tagsüber länger als sechs Stunden – oder nachts zwischen 19 und 7 Uhr regelmässig – stehen lassen wollen. Für Wagen ab einem Gewicht von 3,5 Tonnen sowie für Fahrzeuge ohne Kontrollschilder ist das Parkieren gänzlich untersagt.

Ausgenommen von der Bewilligungspflicht sind die Standorte bei der Gemeindeverwaltung, der Badi Neuguet und der Kirche Sitzberg. Dort gelten andere Parkzeiten. Für die übrigen Parkplätze kann eine kostenpflichtige Bewilligung online beantragt werden. (jgu)

17. Januar: Chef der Ansbach Care in Wald übernimmt Spitex Orchidee in Wädenswil

Raphael di Gallo ist Geschäftsführer und Inhaber der Ansbach Care AG in Wald. Die Einrichtung ist ein spezialisiertes Betreuungszentrum im Bereich der Langzeitpsychiatrie und fokussiert sich auf schwer behandelbare Fälle. Nun hat di Gallo seit dem 1. Januar 2026 die Spitex Orchidee AG mit Sitz in Au/Wädenswil übernommen.

Damit will er den Einstieg in die ambulante Pflege wagen, wie es in der Medienmitteilung der Ansbach Care AG heisst. Darin betont di Gallo, dass private Anbieter künftig eine immer wichtigere Rolle spielen würden, da viele öffentliche Spitex-Organisationen die geforderte Qualität nicht mehr gewährleisten könnten.

Trotz der Oberländer Übernahme werden alle Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden der Spitex Orchidee behalten. Auch die bisherige Geschäftsführerin Iris Curfus bleibt im Unternehmen. Mit Raphael di Gallo als Käufer der Spitex sei der Betrieb nachhaltig gesichert, lässt sich Curfus zitieren. (mgp)

16. Januar: Notar für Notariatskreis Turbenthal still gewählt

Auf die Wahlanordnung vom 21. Oktober 2025 für die Erneuerungswahl des Notars für den Notariatskreis Turbenthal wurde dem Gemeinderat die Kandidatur des heutigen Amtsinhabers eingereicht. Dieser Vorschlag wurde in der Nachfrist nicht verändert. Damit sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt, und der bisherige Notar Dominik Grob wurde in stiller Wahl als gewählt erklärt. Zum Notariatskreis Turbenthal gehören auch Wila, Wildberg und Zell. (lcm)

16. Januar: Neu signalisierter Wanderweg um Maur

In Binz entsteht der erste Teil eines neuen Rundwanderweg-Netzes, das in allen fünf Dörfern lokale Rundwege schaffen und diese später zu einem grossen Rundweg «Rund um Maur» verbinden soll. Die Route wurde gemeinsam mit dem Verschönerungsverein Maur entwickelt und mit allen zuständigen Stellen abgestimmt, wie die Gemeinde Maur kürzlich mitteilte. Für die Beschilderung des Wegs werde ein einmaliger Kredit von 11’000 Franken bewilligt.

Der neue Rundweg stärke die Naherholung und biete der Bevölkerung ein attraktives Freizeitangebot direkt vor Ort. Die Wegweiser sind standardisiert und würden sich gut in das bestehende Wanderwegnetz einfügen. Die Montage erfolgt Anfang 2026; weitere Rundwege sollen schrittweise folgen. (lda)

16. Januar: Maur hat neues Konzept für Bushaltestellen

Die Gemeinde Maur setzt ein neues, einheitliches Möblierungskonzept für alle Bushaltestellen um und wählt dabei eine nachhaltige Ausführungsvariante, wie die Verwaltung mitteilt. An stärker frequentierten Standorten sollen moderne Wartehallen mit langlebigen Materialien, energieeffizienten Lösungen sowie – je nach Grösse – ökologischer Aufwertung der Dächer entstehen.

Ergänzt wird die Ausstattung durch Sitzgelegenheiten, Abfallbehälter und künftig auch Lademöglichkeiten für Mobiltelefone. Weniger stark genutzte Haltestellen würden bewusst einfacher ausgestattet – ohne Wartehalle und ohne Überdachung, jedoch mit Sitzbank, Abfallhai und Info-Ständer. Dies erhöhe den Komfort.

Mit dieser abgestuften und ressourcenschonenden Lösung verbessere die Gemeinde die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Verkehr und setze die Mittel gleichzeitig wirtschaftlich und bedarfsgerecht ein. Die Umsetzung erfolgt während der nächsten vier Jahre etappenweise. (lda)

15. Januar: Die Lendikerstrasse in Weisslingen wird saniert

Die Bauarbeiten an der Lendikerstrasse in Weisslingen starten am 2. Februar und dauern voraussichtlich bis Ende 2026, wie die Gemeinde mitteilt. Saniert wird in sieben Etappen mit zeitweisen Vollsperrungen für den Durchgangsverkehr, die Zufahrten für Anstösser sind je nach Etappe geregelt.

Die erste Etappe betrifft die Lendikerstrasse 1 bis 13, es wird eine Vollsperrung für den Durchgangsverkehr geben. Diese dauert voraussichtlich vom 2. Februar bis zum 13. März. Die Zufahrt für Anstösser wird in der Zeit über die Tollenstrasse und die Lendikerstrasse umgeleitet.

Während der Bauzeit kommt es zudem zu Einschränkungen im Busbetrieb der Verkehrsbetriebe Glattal (VBG). Witterungsbedingte Verschiebungen sind möglich. Aktuelle Informationen sind auf der Website der Gemeinde abrufbar. (eru)

13. Januar: Seegräben hat das WC am See wieder geöffnet

Ende November kam es beim WC am See bei Seegräben zu gröberem Vandalismus im Inneren des Häuschens. Innert weniger als zwei Monaten hat die Gemeinde die Anlage reparieren lassen und wiedereröffnet. Die Suche nach Ersatzteilen habe sich ziemlich schwierig gestaltet, teilt die Gemeinde mit. (lda)

Ein renoviertes WC-Haus, eine Aussenanlage.
Das WC am See wurde durch Vandalen beschädigt und ist nun wieder in Betreib.

13. Januar: Girenbadstrasse wegen Holzschlag gesperrt

Wegen Holzschlag wird die Girenbadstrasse zwischen Girenbad und Turbenthal vom 2. bis zum 6. Februar für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.

Die Sperrung beginnt am Montag, 2. Februar, um 7 Uhr und dauert bis zum Freitag, 6. Februar, um 17 Uhr. Der Verkehr wird über Turbenthal, Kollbrunn, Waltenstein, Schlatt, Oberschlatt und Girenbad umgeleitet. (lda)

12. Januar: Landreserven sichern – Initiative in Illnau-Effretikon lanciert

In Illnau-Effretikon startete am Montag das Unterschriftensammeln für die Initiative «Boden behalten – Zukunft gestalten», die von den Grünen, der SP und der GLP ins Leben gerufen wurde. Die Initiative fordert, dass die Stadt kein Land mehr verkauft.

Das Initiativkomitee betont, dass Boden knapp und Bauland teuer sei. Der Besitz von Land gewährleiste der Stadt langfristige Einnahmen aus Mietzinsen und Pachterträgen. Bei Bedarf könne Land zudem auch im Baurecht abgetreten werden. Der Verkauf hingegen würde die Möglichkeit nehmen, «für bezahlbaren Wohnraum, öffentliche Infrastruktur und lebenswerte Quartiere zu sorgen».

Die Initiative soll deshalb sicherstellen, dass Illnau-Effretikon auch in Zukunft über Landreserven verfügt. «Eine starke Stadt braucht eigenes Land», bekräftigt das Initiativkomitee in der Medienmitteilung. (noe)

12. Januar: Wila ehrt engagierten Abfallsammler

Am Neujahrsempfang hat die Gemeinde Wila auch die Preise für besondere Verdienste verliehen. Ausgezeichnet wurde Hans Peter Motz, welcher seit Jahren freiwillig entlang den Strassen Abfall einsammelt. Auf die Ehrung angesprochen, meinte er laut einer Mitteilung der Gemeinde bescheiden: «Ich mache ja nur Selbstverständliches.»

Gewürdigt wurde am Empfang auch das über 40-jährige Engagement von Unihockey Tösstal. Der Verein leistet gemäss dem Gemeinderat einen wichtigen Beitrag zur Vereins- und Jugendarbeit in der Region.

Für ausserordentliche sportliche Erfolge ehrte Wila einmal mehr den Sportschützen Pascal Bachmann. Der Wilemer konnte sich bei den Weltmeisterschaften in Kairo im letzten November einen vollständigen Medaillensatz sichern. (bes)  

9. Januar: Kommissionspräsidentin der «Maurmer Post» ist verstorben

Anita Gut verstarb unerwartet am 18. Dezember 2025, nur wenige Tage vor ihrem 54. Geburtstag. Sie leitete seit Mai 2025 die Kommission der «Maurmer Post». Ihr Amt habe sie «mit viel Sachverstand, Ruhe und Erfahrung» geführt, schreiben der Gemeinderat, die Kommission und die Redaktion der «Maurmer Post». Die Zusammenarbeit mit Gut sei «kurz, aber intensiv, fruchtbar und wertvoll» gewesen. Ihre Spuren und ihr Engagement hinterliessen eine grosse Lücke.

Sie übernahm damals den Vorsitz der Kommission in einer turbulenten Zeit. Denn der Gemeinderat hatte nach einer Krise bei der «Maurmer Post» die Aufsicht übernommen. Letztes Jahr gab er dann die Verantwortung an die Kommission, die Anita Gut seither führte, zurück. (tin)

8. Januar: 4,5 Millionen Franken für Bäume – Initiative in Uster lanciert

Am Mittwoch haben die Grünen in Uster mit dem Sammeln von Unterschriften für eine neue Initiative begonnen. Die Stadt soll einen Kredit von 4,5 Millionen Franken für die nächsten 15 Jahre bereitstellen, so die Forderung. Damit die Initiative zustande kommt, sind insgesamt 600 Unterschriften notwendig.

Das Geld aus dem Kredit soll letztlich in den Schutz, die Pflege und die Förderung der Ustermer Bäume fliessen. «Im Fokus stehen dabei ökologisch wertvolle Bäume im Siedlungsgebiet», führt die Partei in einer Medienmitteilung aus. Denkbar wäre für sie auch, dass Private finanzielle Anreize erhalten. Oder dass die Stadt bei Bäumen von Privaten auf die Einhaltung des Grenzabstands zu ihren eigenen Grundstücken verzichtet.

Die Grünen begründen die Initiative damit, dass die Fläche, die in Uster von Bäumen eingenommen wird, deutlich kleiner geworden ist. Allein zwischen 2017 und 2021 habe der Kronendeckungsgrad in Bauzonen um 13,5 Prozent abgenommen. Damit gemeint ist die Fläche, welche die Kronen von Bäumen und Grosssträuchern abdecken.

Mitinitiant und Gemeinderat Patricio Frei (Grüne) sagt: «Bäume sind für eine Stadt wie Uster einfach unverzichtbar.» Dies, weil sie die Stadt durch Verdunstung und Beschattung kühlten. Dadurch erhitzten sich auch Oberflächen weniger stark. Zudem würden sie die Luftqualität verbessern und CO2 speichern. Des Weiteren heben die Grünen den Schutz vor Überschwemmungen, die Förderung der Biodiversität sowie die erhöhte Lebensqualität hervor. (jgu)

8. Januar: Ein Biber inspirierte Uster zum Bau eines neuen Spielgeräts

Das dürfte den Kindern in Uster Freude bereiten. Beim Spielplatz im Stadtpark steht ein brandneues Spielgerät. Eine Biberburg aus Holz bietet nun neue Möglichkeiten zum Entdecken und Austoben, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Der Holzbau wurde noch vor Weihnachten erstellt und kann jetzt von den Kindern genutzt werden.

Auf den ersten Blick sieht das Spielgerät aus wie ein grosser Haufen aus kleinen Baumstämmen. Zusammengehalten werden sie von diversen Schrauben. Über eine kindergrosse Öffnung kann das Innere der Biberburg erkundet werden.

Ein Haufen von zusammengeschraubten kleinen Holzstämmen ist zu sehen. Eine sogenannte Biberburg.
Erst war der Biber, dann kam die Biberburg. Die Stadt Uster hat im Stadtpark ein neues Spielgerät eingeweiht.

Und wie es der Name des Spielgeräts schon erahnen lässt, liess sich die Stadt hier vom gleichnamigen Nager inspirieren. «Ein echter Biber war Auslöser für die Idee einer Biberburg», erklärt die Stadt. So sei im letzten Herbst ein Biber im Stadtpark unterwegs gewesen und habe einen Baum angeknabbert. Aus dieser Beobachtung sei dann der Wunsch nach einem Spielgerät zum Thema Biber entstanden. (jgu)

6. Januar: FDP Maur sagt Neujahrsplausch ab als Zeichen der Anteilnahme

Die tragischen Ereignisse in Crans-Montana haben die FDP Maur laut einer Medienmitteilung dazu veranlasst, den am Freitag, 9. Januar, geplanten Neujahrsplausch abzusagen.

Dies als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität gegenüber den Opfern, Angehörigen und betroffenen Familien und Freunden. Am gleichen Datum hat der Bundesrat einen nationalen Trauertag angesetzt.

Stattdessen verweist die FDP Maur auf den Wahlauftakt am Mittwoch, 14. Januar, in der Looren. (ks)

24. Dezember: Illnau-Effretikon hält an Smart-City-Strategie fest

Der Stadtrat von Illnau-Effretikon hat die bestehende Smart-City-Strategie bestätigt. Die bisherigen Erfahrungen aus fünf Pilotprojekten zeigen, dass Smart City ein geeignetes Instrument ist, um Innovationen gezielt zu fördern und neue Ideen auf ihre Machbarkeit und Praktikabilität zu prüfen. Das schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung.

Die Pilotprojekte, so zum Beispiel die Publikation der Daten zum Stadtklima und zur Wasser­verfügbarkeit in Echtzeit, werden jeweils zeitlich begrenzt durchgeführt. Nach Abschluss einer Testphase entscheidet der Stadtrat, ob ein Projekt beendet, angepasst, weitergeführt oder – im Erfolgsfall – in einen regulären Standardprozess überführt wird. Ziel ist es, nachhaltige Veränderungen und konkrete Verbesserungen für die Stadt umzusetzen.

Der gewählte Ansatz erlaube es, innovative Lösungen auch in überschaubarem Rahmen zu erproben und schrittweise weiterzuentwickeln. So können neue Technologien und Arbeitsweisen getestet werden, ohne sich frühzeitig festzulegen.

Im kommenden Jahr setzt der Stadtrat den Schwerpunkt auf die weitere Befähigung der städtischen Organisation im Bereich Smart City. Zudem sollen ein oder zwei Projekte realisiert werden, die eine sichtbare Wirkung nach aussen entfalten. (tas)

23. Dezember: Notar für Pfäffikon, Russikon, Hittnau und Fehraltorf still gewählt

Der bisherige Notar des Notariatskreises Pfäffikon, zu dem die Gemeinden Pfäffikon, Russikon, Hittnau und Fehraltorf gehören, wurde in stiller Wahl bestätigt. So kann Patrick Schlüssel seine Arbeit für die Amtsdauer 2026 bis 2030 weiterführen. (lcm)

22. Dezember: Das Gemeindehaus in Lindau erhält ein Sicherheitsupgrade

Der Gemeinderat von Lindau will die Sicherheit für die Mitarbeitenden der Abteilung Soziales verbessern und gleichzeitig mehr Raum für sie schaffen. Dafür hat er einen Kredit in Höhe von 102’000 Franken für Umbauarbeiten im Gemeindehaus freigegeben.

Konkret werden im Korridorbereich des ersten Obergeschosses zwei Kundenschalter eingebaut. «Neu erfolgt die Anmeldung der Klienten bei der Einwohnerkontrolle und nicht mehr direkt an der Bürotür der Mitarbeitenden», heisst es im Protokoll des Gemeinderats.

So wird der Zutritt zum Stehschalter künftig durch eine elektronische Türfreischaltung gewährt. Zudem wird der Schalter «nach unten abgeschlossen und übergreif- und übersteigsicher» ausgestaltet. Dazu berücksichtigt ein Schall- und Sichtschutz die Bedürfnisse nach Sicherheit sowie nach Kundendiskretion. Gemäss Zeitplan werden die Umbauarbeiten im Sommer 2026 ausgeführt. (jgu)

19. Dezember: Wila publiziert neu online

Seit 1952 nutzt die Politische Gemeinde Wila den «Tössthaler» als Publikationsorgan für amtliche Mitteilungen, seit 2017 zusätzlich die Website. Ab dem neuen Jahr wird die Onlinepräsenz der Gemeinde das einzige Publikationsorgan, wie der Gemeinderat mitteilt. Hintergrund ist, dass die Zürcher Oberland Medien, die auch diese Plattform verantworten, die Abonnementszeitung per Ende 2025 einstellen.

Damit die Bevölkerung auch analog mit Informationen versorgt wird, würden Mitteilungen künftig auch informell im Schaukasten des Wilemer Gemeindehauses ausgehängt, heisst es weiter. Eine Ausnahme bilden amtliche Bestattungsanzeigen: Sie sollen weiterhin im «Zürcher Oberländer» erscheinen, nach Möglichkeit in der Grossauflage vom Mittwoch. Sie wird auch an rund 7000 Haushalte im Tösstal verteilt.

Die Gemeinde verweist zudem auf die Möglichkeit, die amtlichen Mitteilungen per E-Mail zu abonnieren.

Die wichtigsten Neuigkeiten aus dem Tösstal erhalten Sie weiterhin mit dem wöchentlich erscheinenden, ebenfalls von den Zürcher Oberland Medien herausgegebenen Newsletter «Tössbrief». (nos)

15. Dezember: Pflanzt Lindau bald einen Baum für jedes neu geborene Kind?

In Lindau werden jedes Jahr rund 50 Kinder geboren. Eine Einzelinitiative möchte, dass für jedes dieser Kinder ein Baum gepflanzt und mit einer persönlichen Namensurkunde versehen wird. Innerhalb von zehn Jahren würden auf diese Weise rund 500 neue Bäume gepflanzt.

Der Gemeinderat von Lindau hat die Einzelinitiative «Baum pro Kind» nun für gültig erklärt. Diese ist in Form einer allgemeinen Anregung gehalten und verlangt, dass der Gemeinderat den Stimmberechtigten eine Kreditvorlage zur Abstimmung unterbreitet.

Das Projekt fördere die Biodiversität und die ökologische Vernetzung, heisst es im Initiativtext. Zudem stärke es das Heimatgefühl und den bewussten Umgang mit der Natur. Der Kredit soll dazu dienen, eine Trägerschaft ins Leben zu rufen. Die Initianten orientieren sich dabei am Förderverein Hegnerhof, der in Kloten ein deckungsgleiches Projekt betreut. Die Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 wird über die Vorlage befinden. (sco)

15. Dezember: Hittnau genehmigt Kreditabrechnung zum Luppmenpark

Der Gemeinderat von Hittnau hat zwei Kreditabrechnungen rund um die Zukunft des Luppmenparks genehmigt. Diese beinhalten einerseits die Erstellung von aktuellen Plangrundlagen und die Erarbeitung eines Zustands- und Unterhaltskonzepts in Höhe von Fr. 49'239.54. Andererseits geht es um die Machbarkeitsstudie für die Bestandsbauten im Park mit Kosten von 47'000 Franken.

Für die Erstellung der Plangrundlagen sowie eines Zustands- und Unterhaltskonzepts an drei gemeindeeigenen Liegenschaften wurde der bewilligte Kredit von 50'000 Franken um Fr. 760.46 unterschritten.

Die Machbarkeitsstudie für die bestehenden Bauten im Luppmenpark (Villa, Kosthaus, Riegelhaus) wurde zum vereinbarten Betrag von 47'000 Franken abgeschlossen. Die Ergebnisse der beiden Aufträge bilden die Grundlage für die weiteren Planungsschritte. (sco)

12. Dezember: Überbauung Seewadel in Hittnau soll modernisiert werden

Die Pensionskasse der Zürcher Kantonalbank (PKZ) plant, ihre Wohnüberbauung an der Seewadelstrasse 12–16 in Hittnau umfassend zu modernisieren. Das schreibt die Gemeinde Hittnau in einer Medienmitteilung.

Die Gebäude aus dem Jahr 1984 sollen energieeffizient saniert, fossilfrei beheizt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Ausserdem ist eine altersgerechte Modernisierung sowie eine Aufstockung in Holzbauweise vorgesehen, um zusätzlichen barrierefreien Wohnraum zu schaffen. Aussen angebrachte Lifte sollen den Zugang zu allen Wohnungen erleichtern.

Bisher galt für die Liegenschaften eine Arealüberbauung – also eine Art Regelwerk – aus dem Jahr 1982, die inzwischen nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten entspricht. Nach baulichen Veränderungen 1997, unter anderem der Aufteilung der Liegenschaft Seewadelstrasse 10 in zwei Objekte, stimmen die damaligen Regeln nicht mehr mit der heutigen Situation überein.

Die Gemeinde Hittnau hat deshalb beschlossen, die alte Arealüberbauung aufzuheben, wie es seitens Gemeinde weiter heisst. Das bedeutet, dass die Häuser künftig nach den aktuellen Vorschriften der Wohnzone W2.5 entwickelt und modernisiert werden können. Die bisherigen Rechte für Kinderspielplatz, Leitungen, Parkplätze und Wege bleiben bestehen.

Mit der Aufhebung der Arealüberbauung schafft die Gemeinde klare, rechtssichere Verhältnisse und ermöglicht der PKZ eine zeitgemässe, energieeffiziente und altersgerechte Wohnentwicklung. Die Kosten für den Beschluss betragen 2500 Franken und werden von der PKZ getragen.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb von 30 Tagen beim Baurekursgericht Zürich Rekurs eingereicht werden. (tas)

11. Dezember: Rüti spart mit Einstellung von App 10’000 Franken

Die Gemeinde Rüti stellt die App My Local Services per 31. Dezember 2025 ein. Die Nutzungszahlen würden die jährlichen Betriebskosten von knapp 10’000 Franken nicht rechtfertigen.

 Die App My Local Services, kurz MLS, ermöglicht Verwaltung, Vereinen oder der Feuerwehr, Mitteilungen zu veröffentlichen. Zudem können Einwohnerinnen und Einwohner Schadensmeldungen erfassen und einen personalisierten Abfallkalender erstellen.

Doch nach einigen Jahren Betrieb hätten weniger als 7 Prozent der Bevölkerung, also weniger als 900 Rütnerinnen und Rütner, diese App genutzt.

Mitteilungen der Gemeinde erscheinen weiterhin auf der Website der Gemeinde und auf den sozialen Medien. «Diese Kanäle haben sich bewährt und erreichen deutlich mehr Menschen in Rüti als die MLS-App», heisst es seitens der Kommunikationsstelle.

Schadensmeldungen lassen sich zukünftig über das Kontaktformular erfassen, und auch den Rütner Abfallkalender gibt es auf der Website der Gemeinde. Für Veranstaltungen erarbeitet die Gemeinde eine Schnittstellenlösung mit der Plattform Guidle. Ein Start ist für Februar 2026 geplant. (lda)

10. Dezember: Bauarbeiten an der Ustermer Seestrasse ruhen für einen Monat

Über die Festtage kommen die Arbeiten an der Seestrasse in Uster zum Stillstand. Die bisherigen Arbeiten im Baustellenbereich sind so weit fortgeschritten, dass die Seestrasse vom 12. Dezember bis zum 11. Januar für den Verkehr in beide Fahrtrichtungen freigegeben werden kann.

Ab dem 12. Januar 2026 herrscht wieder das bisherige Einbahnregime, das seit dem 3. November im Gang ist. Über die detaillierten Arbeiten und Verkehrsmassnahmen beim Seeweg bis zum Doppelkreisel vom April bis zum November 2026 informiert die Stadt Uster zu einem späteren Zeitpunkt. (lda)

10. Dezember: Fischenthaler stimmen Budget zu

Am Dienstagabend hat die Gemeindeversammlung von Fischenthal das Budget für das kommende Jahr genehmigt. Dies teilt Gemeindeschreiberin Vanessa Fasser mit. Die Stimmberechtigten befürworteten alle Anträge des Gemeinderats.

Bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 122 Prozent rechnet Fischenthal für 2026 mit einem Überschuss von 558’000 Franken. Diesen legt die Gemeinde wieder vollumfänglich für die Vorfinanzierung der Schulraumoptimierung zur Seite. (bes)

10. Dezember: Wangen-Brüttiseller sagen Ja zum Budget

Die Gemeindeversammlung von Wangen-Brüttisellen genehmigte am Dienstag das Budget 2026 der Einheitsgemeinde – zusammen mit dem gleichbleibenden Steuerfuss von 101 Prozent. Der Voranschlag weist bei einem Aufwand von 52,922 Millionen Franken ein Plus von 1,094 Millionen auf. Damit beträgt der Bilanzüberschuss per Ende 2026 voraussichtlich 55,797 Millionen Franken. Die geplanten Investitionen von 6,187 Millionen Franken fliessen in die Erweiterung des Primarschulhauses Steiacher sowie in kleinere Strassenbauprojekte und die Sanierung des Spielplatzes Büel.

Ebenfalls Zustimmung erhielt die neue Verordnung über die Vereinsförderung. Das Kostendach hierfür beträgt 15 Franken pro Einwohner, das macht im kommenden Jahr 121'000 Franken. (tba)

8. Dezember: Bubikon erhält öffentlichen Kühlschrank

Mit öffentlichen Kühlschränken gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen: Das ist das Ziel des Projekts «Madame Frigo». Die gelben Kühlschränke laden dazu ein, überschüssige und noch geniessbare Lebensmittel zu teilen oder mitzunehmen. An über 175 Orten in der Schweiz gibt es bereits solche Kühlschränke – neu steht ein solcher auch in Bubikon, wie dem «Exclusiv» zu entnehmen ist.

Der Kühlschrank ist beim Zentrum Sunnegarte an der Ecke Giessenstrasse 2 stationiert und steht den Einwohnerinnen und Einwohnern von Bubikon und Umgebung offen. Die Initiative wird von einem lokalen ehrenamtlichen Team betreut und in Zusammenarbeit mit Foodsharing Zürcher Oberland umgesetzt. Weitere Madame-Frigo-Kühlschränke gibt es in Fällanden, Hinwil, Illnau-Effretikon, Laupen, Tann, Uster, Wald und Wetzikon. (nos)

Ein gelber Kühlschrank mit der Aufschrift «Madame Frigo».
Schweizweit gibt es bereits mehr als 15 öffentliche Kühlschränke von «Madame Frigo». (Symbol)

8. Dezember: Kantonsrat überweist Postulat zu Wassersport auf dem Greifensee

Ohne Diskussion hat der Kantonsrat ein Postulat von Monika Keller (FDP, Greifensee) und Simon Vlk (FDP, Uster) überwiesen. Der Regierungsrat soll prüfen, wie Pedalos und moderne Ruderboote, zum Beispiel Drachenboote, legal zugelassen werden können und wie Schutzgebiete am Greifensee besser markiert werden.

In aller Regel muss der Regierungsrat innert zweier Jahre einen Bericht verfassen. (mar)

5. Dezember: Dürnten genehmigt Budget mit leichtem Überschuss

Nach gerade mal einer halben Stunde konnte Dürntens Gemeindepräsident Peter Jäggi (FDV) die Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend beenden. Einziges Traktandum war das Budget 2026.

Dieses sieht bei Einnahmen von 62,5 Millionen und Ausgaben von 61,6 Millionen Franken ein Plus von 917’600 Franken vor. Der Grund sind steigende Steuereinnahmen und ein höherer Finanzausgleich von total 2,8 Millionen Franken. Die 86 Stimmberechtigten genehmigten das Budget mit einem Änderungsantrag: Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an der Guldistudstrasse in Tann wurde ein Betrag von 250’000 Franken in die Investitionsplanung aufgenommen.

Die Eigenkapitalquote der Gemeinde liegt bei ausgezeichneten 84 Prozent. Stark ansteigen wird im kommenden Jahr der Investitionsanteil: von 20 Prozent im Budget 2025 auf 28 Prozent. Die Kennzahl gibt an, welcher Anteil der gesamten Ausgaben einer Gemeinde für Investitionen in die Infrastruktur eingesetzt wird.

Die geplanten Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen 2026 ausserordentlich hohe 21,1 Millionen Franken. Hier stechen drei Vorhaben ins Auge: der Neubau des Gemeindehauses (8,240 Millionen), die Fertigstellung der Neu- und Erweiterungsbauten beim Bogenacker-Tannenbühl (3,227 Millionen) und die Aktienkapitalerhöhung bei der GZO AG Spital Wetzikon über 3,4 Millionen Franken, der die Dürntnerinnen und Dürntner an der Urnenabstimmung vom vorletzten Wochenende klar zugestimmt haben.

Dank dem höheren Ertrag kann 2026 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 113 Prozent gerechnet werden. Ab 2027 kalkuliert der Gemeinderat mit einer moderaten Steuerfusserhöhung. (sco)

5. Dezember: Sperrung in Hinwil

Am Montag, 12. Januar 2026, beginnen auf der Hinwiler Ueberlandstrasse Bauarbeiten, welche zu einer Sperrung auf dem Teilstück Untere Bahnhofstrasse bis Schweipelstrasse führen. Der Verkehr wird im Einbahnregime in Richtung Dürnten durch den Baustellenbereich geführt. In Richtung A15 ist die Strasse für den Fahrverkehr gesperrt. Je nach Bauetappe wird die Umleitung über eine andere Route geführt. Wegen Werkleitungsarbeiten ist zusätzlich die Gossauerstrasse, im Abschnitt Ueberland- bis Sindelenstrasse, zeitweise nur in Fahrtrichtung Betzholz befahrbar. Die Bauarbeiten dauern bis Ende Mai, Verschiebungen sind aufgrund ungünstiger Witterung möglich. (lcm)

5. Dezember: Gaspreise in Rüti steigen leicht, Fernwärme wird günstiger

Die Gemeindewerke Rüti (GWR) müssen «aufgrund gestiegener Kosten für die Energiebeschaffung und die Netznutzung» die Gaspreise auf den 1. Januar 2026 um durchschnittlich knapp 6 Prozent erhöhen. Der Anteil Biogas im Standard-Gasprodukt der GWR wird gemäss Zielvorgabe in der Gasstrategie vom 4. April 2019 weiter von 20 Prozent auf 25 Prozent erhöht.

Parallel dazu wird der Tarif für die Fernwärme gesenkt. Die jährlichen Wärmekosten bestehen aus einem Arbeits- und einem Leistungspreis. Der Arbeitspreis sinkt von 9,1 Rappen pro Kilowattstunde auf 8,4 Rappen pro Kilowattstunde. Der Leistungspreis bleibt unverändert. In der Summe führt dies zu einer Senkung der Wärmekosten von durchschnittlich 4 Prozent. Die neuen Tarife für Gas und Fernwärme sind auch auf www.gwrueti.ch zu finden. (lcm)

3. Dezember: Gemeindeversammlung von Grüningen winkt Budget durch

Die Gemeindeversammlung in Grüningen am Dienstagabend war eine kurze Sache. Laut Gemeindeschreiberin Yvonne Cassol haben die 69 anwesenden Stimmberechtigten das Budget ohne Gegenstimme genehmigt.

Im kommenden Jahr rechnet die Gemeinde mit einem kleinen Minus von rund 370’000 Franken. Dieses resultiert aus einem Gesamtaufwand von knapp 26,4 Millionen Franken, dem ein Ertrag von 26 Millionen gegenübersteht. (bes)

28. November: Aktuell verspätet, bald pünktlich? Fehraltorf setzt sich für seine Buslinien ein

Die Buslinie 832, die vom Bahnhof Fehraltorf über Russikon und Weisslingen nach Kollbrunn und zurück verkehrt, kommt regelmässig zu spät. Besonders während der Hauptverkehrszeiten, wenn sich die Autos auf der Kempttalstrasse stauen, kann der Fahrplan nicht eingehalten werden. Deshalb will die Gemeinde Fehraltorf die Situation verbessern.

Sie beantragt bei der Baudirektion des Kantons, im Rahmen eines Testbetriebs ein Ampelsystem einzusetzen, das auf der betroffenen Strecke (Russikon–Bahnhof Fehraltorf) den Bus bevorzugt. «Ziel ist es, die Anschlusssicherheit am Bahnhof Fehraltorf zu verbessern und die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs zu steigern», heisst es in der Medienmitteilung der Gemeinde. Sie sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Förderung des öffentlichen Verkehrs und zur Erreichung der kantonalen Klimaziele. Das Vorhaben wird von der Postauto AG unterstützt.

Aus dem Testversuch erhofft sich die Gemeinde, ebenfalls Erkenntnisse für die Linie 827 zwischen Uster und Fehraltorf sammeln zu können. So soll sich die Fahrplanstabilität auch bei dieser Busverbindung erhöhen. (jgu)

27. November: Ungültige Initiative wollte längere Öffnungszeiten an Chilbi Egg

Eine Einzelinitiative forderte die Verlängerung der Öffnungszeiten an der Chilbi in Egg. Denn aktuell schliesst die Chilbi am Freitag um 1.30 Uhr nachts, und am Samstag um 3 Uhr.

«Unwürdig» für eine Veranstaltung, die bloss einmal im Jahr stattfindet, finden die Initianten. Sie wollten deshalb die Schliessungszeiten nach hinten verschieben und forderten eine Anpassung. Konkret sollte die Chilbi am Freitag und Samstag jeweils bis 4.30 Uhr dauern – ein früherer Schluss wäre im Ermessen der Betreiber.

Die Initianten bemängeln zudem, dass der Gemeinderat sich mit den aktuellen Öffnungszeiten an einer Minderheit orientiere, statt die Festlichkeiten an die Mehrheit anzupassen. Vor allem, weil sich Anwohnende des Chilbi-Platzes am Lärm stören würden, obwohl sie sich diese Wohnlage selbst ausgesucht hätten.

Der Gemeinderat hat die Initiative nun überprüft und sie für ungültig erklärt. Grundsätzlich wären 135 von den 141 Unterschriften gültig gewesen. Das Gremium beabsichtigt jedoch, das Chilbi-Reglement anzupassen, was nicht in die Zuständigkeit der Stimmberechtigten fällt. Stattdessen handelt es sich um ein untergeordnetes Reglement, das allein der Gemeinderat ändern darf. Trotzdem will er das Anliegen aufnehmen und die Petenten zu einer Aussprache einladen. (mgp)


Ältere Einträge finden Sie hier.

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.