Mehr Ressourcen für offene Kinder- und Jugendarbeit in Uster
Grosser Handlungsbedarf
Die offene Kinder- und Jugendarbeit stösst an ihre Grenzen. Der Gemeinderat setzt sich klar für einen Ausbau ein.
Die offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) der Stadt Uster steht unter wachsendem Druck. Das zeigt ein Bericht des Stadtrats, zu dem es in der Gemeinderatssitzung am 19. Januar mehrere Voten gab. Im Zentrum steht ein Postulat, eingereicht von drei Gemeinderäten aus SP, GLP und EVP, das eine Weiterentwicklung des städtischen Angebots fordert.
Besonders betroffen ist die Jugendarbeit auf dem Zeughausareal: Seit 2024 zieht sie deutlich mehr Jugendliche an. Der Andrang ist so stark, dass die Jugendarbeit teilweise eingestellt werden musste – trotz wachsendem Bedarf.
Ein Schritt zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit wurde bereits an der Budgetdebatte im vergangenen Dezember gemacht. Dort konnte sich die Linke mit zwei Budgeterhöhungen durchsetzen: Besonders wichtig sei die neu beschlossene Festanstellung in der Jugendarbeit. Die vom Bund empfohlenen Ressourcen werden damit jedoch noch immer nur zur Hälfte eingesetzt, wie Nina Nussbaumer (SP) im Namen der Postulanten an der Gemeinderatssitzung am Montag erklärt.

