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Politik

Mehrkosten von 1,4 Millionen Franken

Der neue Bushof Pfäffikon wird teurer als gedacht

Nun liegt das Vorprojekt für die Neugestaltung des Bushofs in Pfäffikon öffentlich auf. Bereits vorher war klar: Bei den ursprünglich 9 Millionen Franken Baukosten bleibt es nicht.

Der neue Bushof Pfäffikon wird teurer als gedacht

Mehrkosten von 1,4 Millionen Franken

Nun liegt das Vorprojekt für die Neugestaltung des Bushofs in Pfäffikon öffentlich auf. Doch bereits an der Informationsveranstaltung am Montag war klar: Bei den ursprünglich 9 Millionen Franken Baukosten bleibt es nicht.

Der Pfäffiker Bushof stösst seit Längerem an seine Grenzen. Nicht nur die Anzahl Buslinien ist in den letzten Jahren gestiegen, auch sind die Busbuchten nicht auf die Gelenkbusse ausgelegt, welche mittlerweile eingesetzt werden. Von «rund 9 Millionen Franken» war im letzten November die Rede, die der neue Pfäffiker Bushof kosten soll. Damals genehmigte die Gemeindeversammlung nach einer Ehrenrunde endlich den Projektierungskredit für das Projekt, das gemäss Behindertengleichstellungsgesetz seit Januar 2024 hätte umgesetzt sein sollen.

Ein Jahr später sind plötzlich andere Zahlen zu hören. «Gegenüber der Kostenschätzung des Vorprojekts der Variante ‹Businsel› aus dem Jahr 2019 ergeben sich Mehrkosten von rund 1,4 Millionen Franken», schreibt der Gemeinderat. Denn der Souverän hatte sich im November 2024 ebenfalls für die Priorisierung der Variante «Perron» ausgesprochen, bei der die neuen Bushaltekanten entlang der Bahnlinie angeordnet werden sollen und nicht um eine neue Businsel.

«Zum einen sind die aufwendigere Baustelleneinrichtung sowie die grössere Menge an Abbruch und Neuerstellung von Belag und Strassenabschlüssen sowie von der Entwässerung auf den deutlich grösseren Projektperimeter zurückzuführen», schreibt der Gemeinderat. Soll heissen: Der Bushof wird sich aufgrund des neu geplanten Parkplatzes weiter gegen Osten erstrecken, als dies noch im Vorprojekt aus dem Jahr 2019 geplant war. Dafür ist unter anderem ein grösserer Landerwerb vorgesehen. «Zudem wurde eine leichte Teuerung im Risikozuschlag mitberücksichtigt.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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