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Das Sauber-Jahr in Schlagzeilen

Von «Fahr keinen Sauber» zum «Podest-Coup»

Die letzte Saison des Hinwiler Sauber-Teams war bewegt und erfolgreich – wir blicken zurück mit unseren eigenen Titeln.

Ein Abgang mit fliegenden Funken: Die letzte Sauber-Saison war ein Feuerwerk – zumindest zeitweise.

Foto: Sauber Motorsport

Von «Fahr keinen Sauber» zum «Podest-Coup»

Die letzte Saison des Hinwiler Sauber-Teams war bewegt und erfolgreich – wir blicken zurück mit unseren eigenen Titeln.

8. Januar: Wird aus dem «müssen» wieder ein «dürfen»?

Wird es um Sauber journalistisch wieder spannender als zuletzt? Diese Frage stelle ich mir kurz nach dem Jahreswechsel in der Hoffnung, nicht mehr hauptsächlich über Misserfolge und den letzten WM-Rang schreiben zu müssen.

19. Februar: Immer noch giftgrün – aber auch schneller?

Das Team stellt sein neues Auto vor. Wir stellen fest: Die Lackierung ist noch immer grell. Und wir finden: Wunderdinge kann man von diesem Auto keine erwarten.

2. März: «Fahr keinen Sauber»

Dieses vernichtende Fazit stammt nicht von uns, sondern von Experten, die an den Testfahrten vor der Saison dabei sind. Sauber bildet da das Schlusslicht – und es scheint, als würde der Krebsgang weitergehen.

21. März: Wie weit nach vorn könnte es für Sauber gehen?

Ein chaotisches Regenrennen in Australien zum Auftakt, ein siebter Rang für Nico Hülkenberg, jetzt schon mehr Punkte als im Vorjahr – und wir fragen uns: Wie weit nach vorn ging es eigentlich in der Vergangenheit für andere WM-Letzte?

18. Mai: Deshalb stimmte das Sauber-Jubiläumsrennen zuversichtlich

Sechs Nuller in Serie folgen auf den guten Saisonstart, und auch in Imola, wo Sauber zum 600. Mal zu einem GP antritt, bleibt das Team ohne Punkte. Doch wir schauen hinter das nackte Resultat – und entdecken die Indizien für einen Aufwärtstrend.

1. Juni: So fuhr Sauber das beste Resultat seit drei Jahren heraus

Schnell kann es gehen: Ein neuer Unterboden – und plötzlich funktioniert es. Nico Hülkenbergs fünfter Rang in Barcelona ist ein deutliches Lebenszeichen des Teams.

6. Juli: Wie Hülkenberg den Podest-Coup schaffte – und was Sauber zur Party fehlte

Und dann wird es fast schon kitschig: In Silverstone holt Nico Hülkenberg als Dritter den «überfälligsten Podestplatz der gesamten Formel-1-Geschichte», wie Teamchef Jonathan Wheatley sagt. Das erste Podest für Hülkenberg überhaupt, das erste für Sauber seit 13 Jahren – eine durchaus historische Angelegenheit.

25. Juli: Multikulti in Hinwil: Das sind die Köpfe hinter dem Sauber-Aufschwung

Zur Saisonhalbzeit ist Sauber das Team der Stunde, und für die Fachpresse ist klar: Da wächst etwas zusammen. Die Hinwiler Multikulti-Truppe sei gerade im Begriff, ihre eigene Identität zu finden, schreiben wir – und stellen die Köpfe hinter dem Erfolg vor.

31. August: Die schöne Sauber-Serie ist zu Ende

Die Sommerpause tut dem Team offenbar nicht so gut – nach sechs Rennen in Serie mit WM-Punkten geht Sauber in Zandvoort wieder einmal leer aus.

7. September: Trotz Punkten: Diesmal lief für Sauber nicht alles rund

In Monza punktet Gabriel Bortoleto zwar wieder – doch der Brasilianer jubelt nicht uneingeschränkt, und auch wir finden unterdessen leicht kritische Worte.

26. Oktober: Dieser Sauber-Punkt hat einen bitteren Beigeschmack

Sauber hat zwar unterdessen so viele Punkte gewonnen wie 2012 nicht mehr. Und doch herrscht nicht mehr nur Euphorie. Denn die Konkurrenz ist ebenso erstarkt – und zieht an den Hinwilern vorbei.

9. November: Crashs statt Punkte: So schlimm verlief das Heimrennen des Sauber-Brasilianers

Gabriel Bortoleto zerlegt den C45 im Sprint in Brasilien auf spektakuläre Weise – und kommt im GP nicht mal eine Runde weit: Die Crashs des Brasilianers sind das grosse Thema, obwohl Hülkenberg Punkte holt.

23. November: Hülkenberg hält die Hoffnung auf ein Sauber-Happy-End am Leben

Das drittletzte Rennen in Las Vegas bringt Sauber wieder etwas mehr Glück, das Team meldet sich im Rennen um eine bessere WM-Schlussklassierung wieder zurück.

7. Dezember: So eine Entwicklung sah man lange nicht mehr

Das Happy End in Form eines besseren WM-Schlussrangs gab es zwar nicht, Sauber beendet aber sein letztes Jahr als Privatteam als Neunter und damit WM-Zweitletzter. Was mich nicht davon abhielt, die Saison mit versöhnlichen Worten zu kommentieren.

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