Stalder mit starker Leistung im Sprint
Die Athletinnen und Athleten aus unserer Region an den Winterspielen: ihre Ergebnisse, ihre Erlebnisse.
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Biathlon: Stalder mit starker Leistung im Sprint
Der Walder Sebastian Stalder hat an den Winterspielen beim Sprint über 10 km in Antholz überzeugt. Stalder blieb im Schiessstand fehlerlos und lief auf Rang 15. Er lag damit unmittelbar hinter Teamkollege Joscha Burkhalter, dem bestklassierten Schweizer. Der 28-jährige Oberländer verlor auf Burkhalter rund elf Sekunden. Er reagierte mit Platz 15 nicht nur auf die Enttäuschung im Einzel, das er auf Rang 60 beendet hatte. Stalder qualifizierte sich mit diesem Ergebnis auch sicher für das Verfolgungsrennen am Sonntag. In dieses startet er mit einer guten Ausgangslage. Neben ihm und Burkhalter wird auch Niklas Hartweg im Verfolger dabei sein. Hartweg beendete mit zwei Schiessfehlern den vom Franzosen Quentin Fillon Maillet gewonnenen Sprint auf Platz 17.
13. Februar
Langlauf: Wigger über 10 km auf Rang 24
Nicola Wigger ist auch bei seinem zweiten Rennen an den Winterspielen in die Top 30 gelaufen. Nachdem der Gibswiler bei seiner Olympiapremiere 30. im Skiathlon geworden war, klassierte er sich am Freitag im Rennen über 10 km mit Einzelstart im Skating-Stil auf Rang 24. Der Oberländer war in jener Disziplin, die er selbst als seine schwächste bezeichnet, um knapp fünf Sekunden langsamer als der beste Schweizer Beda Klee. Dieser beendete in Tesero im Val di Fiemme den über drei Runden führenden Wettkampf auf Rang 21. Wigger sagte danach gegenüber SRF: «Alles in allem bin ich sehr zufrieden.» Am Sonntag steht für ihn noch der Einsatz mit der Schweizer Staffel an.
Der Norweger Johannes Klaebo siegte und sicherte sich so seine insgesamt achte Goldmedaille an Olympischen Spielen. (zo/sda)
13. Februar
Curling: Mathis verliert mit Italien erneut
Die Bäretswilerin Elena Mathis hat mit den italienischen Curlerinnen auch die zweite Partie verloren. Gegen Südkorea gaben die Italienerinnen um Skip Stefania Constantini nach sieben Ends beim Stand von 2:7 auf. Bei Spielhälfte lag für Mathis und ihre Teamkollegen bei einem Rückstand von 1:3 noch alles drin. Im sechsten End aber fiel die Vorentscheidung, als die Koreanerinnen mit einem Viererhaus auf 7:1 davonzogen. Am Samstag stehen die Italienerinnen wieder im Einsatz, dann treffen sie auf China.
12. Februar
Eishockey: Andrighetto mit Skorerpunkt beim Sieg über Frankreich
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam ist mit einem 4:0 gegen Frankreich ins Olympia-Turnier gestartet. Nach nicht einmal dreieinhalb Minuten führte die Schweiz bereits 2:0. Beim frühen Powerplay-Treffer war auch der Wermatswiler Sven Andrighetto mit einem Assist beteiligt. In der Folge baute die Schweiz zwar ab und liess Frankreich zu Chancen kommen, Goalie Leonardo Genoni hielt sein Team mit 27 Paraden im Spiel. Der Dübendorfer Tim Berni blieb ohne Einsatz – er war überzählig. Am Freitag folgt der Härtetest gegen Kanada.
12. Februar
Curling: Elena Mathis mit Startniederlage gegen die Schweiz
Für Italien und Elena Mathis aus Bäretswil ist das Olympiaturnier mit einer Niederlage lanciert worden. Die Italienerinnen verloren zum Auftakt ausgerechnet gegen die Schweiz 4:7.
Das Team mit Mathis hielt die Partie zunächst offen und startete mit dem Vorteil des letzten Steins. Doch früh übernahmen die favorisierten Schweizerinnen um Skip Silvana Tirinzoni die Kontrolle. Mit ihrer grösseren Präzision und Konstanz entschieden sie die entscheidenden Ends für sich und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus.
Für Mathis & Co geht es bereits am Donnerstagabend weiter mit dem Spiel gegen Südkorea.
12. Februar
Eishockey: Oberländer Duo verliert mit den Schweizer Frauen
Das Schweizer Frauen-Nationalteam mit Sinja Leemann (Gossau) und Alessia Baechler (Illnau) verliert das letzte Vorrundenspiel. Die Equipe von Trainer Colin Muller unterliegt Finnland 1:3. Die Hoffnungen der Schweizerinnen waren gross gewesen, die Finninnen zum zweiten Mal in Folge zu bezwingen. Daraus wurde jedoch nichts, was auch an zu vielen Strafen lag. Zwei der drei Tore – das 0:1 durch Viivi Vainikka (24.) und das 1:3 von Sanni Vanhanen (38.) – kassierten sie im Boxplay. Das 1:3 fiel nur 35 Sekunden nach dem Anschlusstreffer von Alina Müller, die in Unterzahl entwischte und der finnischen Keeperin Sanni Ahola keine Chance liess. Verteidigerin Baechler war mit 24:31 Minuten Eiszeit die am längsten eingesetzte Schweizer Spielerin, Leemann stand etwas mehr als eine Viertelstunde auf dem Eis.
Mit einem Sieg hätten die Schweizerinnen die Gruppe A auf dem 3. Platz abgeschlossen und wären im Viertelfinal auf Schweden getroffen. Nun bekommen sie es in der ersten K.o.-Runde wohl erneut mit den Finninnen zu tun. (sda/zo)
11. Februar
Rodeln: Maag auf Rang 9
Die Wernetshauserin Natalie Maag hat auf der Olympiabahn in Cortina das Diplom um rund zwei Zehntel verpasst. Die 28-Jährige beendete das Rennen auf Rang 9. Und damit auf demselben Platz wie bei ihrer Olympiapremiere in Peking vor vier Jahren. Für Maag, die im Januar EM-Dritte geworden war, verlief das Rennen in Italien ernüchternd. «Ich bin von meiner Leistung extrem enttäuscht», ging Maag im SRF-Interview hart mit sich ins Gericht. Sie hatte sich erheblich mehr erhofft, einen Top-5-Platz zum Ziel gesetzt.
Dieses war schon nach dem ersten Wettkampftag mit den Läufen 1 und 2 kaum mehr erreichbar, zu gross war der Rückstand der Rodlerin, die mit Kurve drei nicht zurechtkam. Im dritten Lauf machte die 28-Jährige zwar einen Platz gut und rückte auf Rang 9 vor. Maag profitierte dabei vom völlig missglückten Durchgang der Deutschen Merle Fraebel, die gleich von Platz 2 auf 10 durchgereicht wurde. Fraebel zog im vierten Lauf denn auch wieder an der Oberländerin vorbei, dafür fiel Emily Fischnaller (USA) nach einer verpatzten Darbietung hinter Maag zurück. Deren gute Freundin Julia Taubitz (GER) gewann Olympia-Gold – die Oberländerin war denn auch eine der ersten Gratulantinnen.
10. Februar
Biathlon: Sebastian Stalder muss sich mit Platz 60 begnügen
Für Sebastian Stalder aus Wald verlief das Einzelrennen über 20 km bei den Olympischen Spielen in Antholz enttäuschend. Der 28-Jährige leistete sich drei Schiessfehler und klassierte sich am Ende lediglich auf Rang 60. Kein Schweizer schaffte den Sprung in die Top 30. Bester Akteur des Teams war Joscha Burkhalter als 36.
Den Sieg sicherte sich überraschend der Norweger Johan-Olav Botn mit einer makellosen Schiessleistung. Er verwies den Franzosen Eric Perrot und seinen Landsmann Sturla Laegreid auf die weiteren Podestplätze.
10. Februar
Langlauf: Weber scheidet in den Sprint-Viertelfinals aus
Für Anja Weber ist der Olympia-Sprint in den Viertelfinals zu Ende gegangen. Die 24-jährige Hinwilerin verpasste den Einzug in die Halbfinals trotz solider Leistung. Weber, die sich als 23. der Qualifikation für die K.-o.-Runden empfohlen hatte, belegte in ihrem Viertelfinal-Lauf den vierten Platz. Das Resultat reichte jedoch nicht für einen der Lucky-Loser-Plätze. Damit schied Weber ebenso aus wie Lea Fischer, die in ihrem Viertelfinal ebenfalls Vierte wurde. «Es wäre mehr dringelegen. Ich hatte mich super gefühlt. Vielleicht haben wir die falsche Spur gewählt», sagte Weber nach ihrem 18. Platz gegenüber «SRF».
Bereits nach dem dritten Viertelfinal stand fest, dass keine Schweizerin den Sprung in die Halbfinals schaffen würde. Auch Medaillenanwärterin Nadine Fähndrich erlebte eine Enttäuschung. Die Luzernerin, die in der Qualifikation als Fünfte überzeugt hatte, wurde im Viertelfinal-Heat mit Weber auf der Zielgeraden noch auf Position fünf zurückgedrängt und schied überraschend aus.
10. Februar
Eishockey: Oberländer Duo unterliegt mit Schweiz gegen Turnier-Mitfavoriten
Das Nationalteam der Frauen mit Sinja Leemann (Gossau) und Alessia Baechler (Illnau) bezieht an den Olympischen Spielen in Mailand im dritten Gruppenspiel die zweite Niederlage. Beim 0:5 gegen den Turnier-Mitfavoriten USA bietet die Equipe von Trainer Colin Muller zumindest zwei Drittel lang die Stirn. 41 Minuten lang hielten die Schweizerinnen in der Mailänder Santa Giulia Ice Hockey Arena das Geschehen halbwegs offen, erst im Schlussdrittel wurde das Resultat doch noch deutlicher, als das 0:4 zwei Tage zuvor gegen den zweiten grossen Favoriten Kanada. Nach dem ersten Drittel stand es 0:1, nach dem zweiten 0:2. Andrea Brändli, die für Saskia Maurer ins Tor rückte, parierte 45 von 50 Schüssen.
Zum Abschluss der Vorrunde treffen die Schweizerinnen am Dienstag auf Finnland. Alle fünf Teams der Gruppe A (mit den besten fünf Nationen) sind für die Viertelfinals gesetzt.
9. Februar
Skispringen: Felix Trunz schafft es auf Platz 18
Felix Trunz vom SC am Bachtel hat an den Winterspielen auf der Normalschanze einen überzeugenden Einstand gefeiert. Der 19-Jährige klassierte sich bei seiner Olympia-Premiere im 18. Rang und zeigte damit eine starke Leistung auf der ganz grossen Bühne. Nach dem ersten Durchgang noch etwas weiter hinten klassiert, machte Trunz im Finaldurchgang sieben Plätze gut. Vor allem sein zweiter Sprung überzeugte technisch und in der Ausführung. «Der zweite Sprung war noch sauberer. Ich habe meinen Job gut gemacht», sagte Trunz zufrieden gegenüber «SRF».
An der Spitze sorgte Teamkollege Gregor Deschwanden für eine Sensation. Der 34-jährige Luzerner sicherte sich Olympiabronze. Bereits nach dem ersten Durchgang lag eine Überraschung in der Luft, im zweiten Durchgang stellte Deschwanden mit 107 m sogar einen Schanzenrekord auf. Am Ende reichte es hinter dem deutschen Philipp Raimund und dem Polen Kacper Tomasiak – punktgleich mit dem Japaner Ren Nikaido – zum 3. Rang. Deschwanden ist nach Walter Steiner (Silber 1972) und Simon Ammann der erst dritte Schweizer Skispringer mit einer Olympiamedaille.
9. Februar
Rodeln: Natalie Maag bei Halbzeit in den Top 10
Natalie Maag liegt in Cortina d’Ampezzo nach zwei Durchgängen auf Zwischenrang zehn und darf weiterhin auf ein Olympiadiplom hoffen. Die Wernetshauserin hat auf die Bestzeit rund eine Sekunde Rückstand, pro Lauf büsste sie jeweils etwa eine halbe Sekunde ein. Auf den für ein Diplom nötigen achten Rang fehlen ihr etwas mehr als drei Zehntel. Um ihr Ziel zu erreichen, muss sie am Dienstag zwei Plätze gutmachen.
Die 28-Jährige zeigte sich selbstkritisch. Der erste Lauf sei «etwas unsauber» gewesen, im zweiten habe sie den Schwung nicht richtig mitnehmen können. «Die Fehler summierten sich», sagte Maag gegenüber «SRF» und ärgerte sich besonders darüber, dass ihr im zweiten Durchgang keine Steigerung gelang. Am Material habe es nicht gelegen, betonte sie – vielmehr an den eigenen Fahrfehlern.
In Führung liegt nach zwei Läufen die Deutsche Julia Taubitz, hauchdünn vor ihrer Landsfrau Merle Fräbel. Bereits rund eine halbe Sekunde zurück folgt die Lettin Elina Bota.
9. Februar
Eisschnelllauf: McGregor wird 17. über 1000 m
Kaitlyn McGregor hat bei ihrem zweiten Auftritt an den Winterspielen über 1000 Meter den 17. Rang belegt. Die gebürtige Ebmatingerin verpasste ein Olympisches Diplom um lediglich sieben Zehntel. «Ich bin sehr zufrieden, damit habe ich nicht gerechnet», sagte McGregor gegenüber «SRF» nach dem Rennen. In der schnellen ersten Runde habe sie sich gut gefühlt, kleine Fehlschritte hätten sich jedoch eingeschlichen: «Es fühlte sich wie ein kleiner Stolperer an – das passiert.»
Der Sieg ging an die favorisierte Niederländerin Jutta Leerdam. Sie wurde ihrer Rolle gerecht und unterbot den von Landsfrau Femke Kok kurz zuvor aufgestellten Olympischen Rekord nochmals. In 1:12,31 Minuten holte sich Leerdam Gold. Bronze gewann die Japanerin Miho Takagi, Olympiasiegerin von Peking 2022.
Für McGregor stehen in Mailand noch zwei Starts an: die Königsdisziplin über 1500 Meter am 20. Februar sowie der Massenstart am Tag darauf.
9. Februar
Biathlon: Stalder verpasst mit der Schweiz das Diplom
Die Schweizer Mixed-Staffel hat an den Olympischen Spielen ein Diplom verpasst. Das Quartett mit dem Walder Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga belegte zum Auftakt der Biathlon-Wettkämpfe in Antholz Rang 10. Startläufer Stalder zeigte zwei gute Auftritte im Schiessstand und blieb sowohl liegend als auch stehend fehlerfrei. In der Loipe büsste der Oberländer jeweils aber Zeit ein. Nach seinem ersten Schiessen kehrte Stalder als Sechster auf die Strecke zurück, nach dem zweiten Schiessen war er auf Position 10. Schliesslich übergab der 28-Jährige auf Rang 13 an Teamkollege Niklas Hartweg. 40 Sekunden betrug zu diesem Zeitpunkt der Rückstand der Schweiz auf die Spitze. Am Schluss waren es 2:58 Minuten auf Olympiasieger Frankreich. (zo)
8. Februar
Langlauf: Solides Olympia-Debüt von Nicola Wigger
Nicola Wigger hat seine Olympia-Premiere in den Top 30 beendet. Der Gibswiler, Sohn der einstigen Langläufer Jeremias Wigger und Sylvia Honegger, belegte im Skiathlon im Val die Fiemme mit einem Rückstand von zwei Minuten und 40 Sekunden auf Sieger Johannes Klaebo den 30. Platz. Der 24-Jährige, der sich auf den letzten Drücker für die Winterspiele qualifiziert hatte, zeigte ein solides Rennen. Kurz nach dem Wechsel auf die Skating-Ski lief Wigger an 26. Stelle. In der Folge verlor er noch etwas an Terrain. «Ich bin in einer super Form, darum hätte ich heute etwas mehr erwartet», sagte Wigger hinterher. (sda/zo)
8. Februar
Eishockey: Niederlage für Oberländer Duo mit der Schweiz
Das Eishockey-Nationalteam der Frauen mit Sinja Leemann (Gossau) und Alessia Baechler (Illnau) überrascht an den Winterspielen in Mailand weiter positiv. Nach dem Sieg über Tschechien verloren die Schweizerinnen gegen Kanada ehrenvoll 0:4. Wohlverstanden: Von einer Sensation gegen die Kanadierinnen waren die Schweizerinnen weit entfernt. Das unterstreicht schon das Schussverhältnis von 55:6 zu Gunsten der Nordamerikanerinnen. Weil aber Goalie Saskia Maurer (51 Paraden!) grossartig hielt, und weil die Schweizerinnen mit Leidenschaft verteidigten, resultierte eine der knappsten Niederlagen überhaupt gegen das Frauenteam Kanadas.
Im zweiten Drittel kam die Schweiz nur zu einem Abschluss. Sinja Leemann fuhr nach einem Konter von der Seite her alleine aufs kanadische Tor, ihr guter Abschluss wurde von Emerance Maschmeyer aber pariert. Es war zugleich Maschmeyers beste Parade des Spiels. Leemann stand insgesamt 14:29 Minuten auf dem Eis, Verteidigerin Baechler war mit 21:46 Minuten die am drittmeisten eingesetzte Schweizerin. (sda/zo)
8. Februar
Eisschnelllauf: McGregor überrascht positiv
Die Ebmatingerin Kaitlyn McGregor hat bei ihrem ersten Einsatz an den Olympischen Spielen positiv überrascht. Sie lief als Nummer 17 der Bestenliste über 3000 m auf Platz 11. Sie lief so gut, dass sie sich am Ende gar nicht mehr ihr ganzes Rennen erinnern konnte. Position 11 bezeichnete McGregor als «wahnsinnig». Die Leistung in ihrem allerersten Olympiarennen stimmt sie zuversichtlich für jene Rennen, in denen sie sich mehr ausrechnet. (sda/zo)
7. Februar
Langlauf: Weber im Skiathlon auf Rang 25
Die Hinwilerin Anja Weber hat an den Olympischen Spielen im Skiathlon Platz 25 belegt. Damit war sie im Rennen über je 10 km klassisch und Skating die drittbeste Schweizerin hinter Nadja Kälin, die als Vierte im Val di Fiemme knapp neben dem Podest landete sowie Marina Kälin (19.). Auf die schwedische Siegerin Frida Karlsson verlor Weber 4:20,6 Minuten. Die grössten Erfolgsaussichten an den Spielen in Italien hat die Oberländerin in den Sprintdisziplinen. (sda/zo)
7. Februar
Eishockey: Baechler und Leemann starten mit Sieg
Das Eishockey-Nationalteam der Frauen ist siegreich ins Olympia-Turnier gestartet. Die Schweizerinnen schlagen Tschechien nach einem 1:3-Rückstand noch 4:3 nach Penaltyschiessen. Die beiden Oberländerinnen Alessia Baechler (Illnau) und Sinja Leemann (Gossau) sammelten zwar keine Skorerpunkte und kamen auch im Penaltyschiessen nicht zum Zug. Sie kamen aber beide in der Verlängerung (3 gegen 3) zum Einsatz. Verteidigerin Baechler brachte es zudem auf 24:26 Minuten Eiszeit – keine Feldspielerin war länger auf dem Eis. Leemann kam während 14:13 Minuten zum Einsatz. Die Gossauerin war überdies für die einzige Schweizer Strafe zu Beginn des Schlussdrittels verantwortlich. Die Schweizerinnen blieben dabei aber schadlos. (zo)
6. Februar
Biathlon: Stalder für Mixed-Staffel nominiert
Das Quartett, das die Schweiz in der Biathlon-Mixed-Staffel an den Olympischen Spielen vertreten wird, steht fest. Am Sonntag in Antholz an den Start gehen werden der Walder Sebastian Stalder, Niklas Hartweg, Lea Meier und Amy Baserga. Über die 4x6 Kilometer wird Stalder Startläufer sein, Baserga macht den Schluss. Vor vier Jahren hatte die Schweizer Staffel in Peking den 8. Schlussrang belegt – Baserga und Stalder gingen bereits damals an den Start. In diesem Jahr geniesst Olympia-Debütantin Meier den Vorzug gegenüber Lena Häcki-Gross, die 2022 noch zum Staffel-Team gehörte. (sda)
6. Februar
Rodeln: Maags Favorit? Der kanadische Elch
Die Welt mag sich verändert haben mit Social Media und konstanter Online-Berieselung. Was aber seit Jahrzehnten nicht aus der Mode kommt, ist das Sammeln von olympischen Pins. Es ist wieder ein richtiges Fieber ausgebrochen, sagt Rodlerin Natalie Maag. Am Sonntag angekommen, zieren bereits fast 20 Stück den Bändel des Akkreditierungsbadges der Wernetshauserin, die in Cortina d'Ampezzo ihre zweiten Winterspiele bestreitet. Am besten gefällt ihr der kanadische Pin mit einem Elch, der rodelt. (sda)
5. Februar