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Winterspiele in Mailand und Cortina

Die Fakten zur Oberländer Olympia-Delegation

Wer ist aus der Region an Olympia dabei – und wann sind die Oberländerinnen und Oberländer im Einsatz? Alles Wissenswerte finden Sie hier.

Fotos: PD

Die Fakten zur Oberländer Olympia-Delegation

Wer ist aus der Region an Olympia dabei – und wann sind die Oberländerinnen und Oberländer im Einsatz? Alles Wissenswerte finden Sie hier.


> > Hier lesen Sie das Aktuellste über die Athletinnen und Athleten aus unserer Region an den Spielen


21. März 1993
zweite Teilnahme nach 2022

Mit knapp einem Punkt pro Partie ist er derzeit der zweitbeste Stürmer der ZSC Lions. 85 Einsätze mit dem A-Nationalteam hat er hinter sich, gewann dabei dreimal WM-Silber – die Qualitäten des Wermatswilers, dessen Karriere im EHC Dübendorf begann, sind bekannt. Sein Olympia-Debüt vor vier Jahren endete mit drei Skorerpunkten aus fünf Partien und dem Viertelfinal-Out. Er wird sich sagen: Da geht mehr.
7. September 2005
erste Teilnahme

Im Gegensatz zu ihrem Bruder Nicolas, der für die ZSC Lions stürmt, schaffte die in der amerikanischen College-Liga NCAA spielende Illnauerin Alessia Baechler den Sprung ins Olympia-Kader. Alles andere wäre eine Überraschung gewesen. Die Verteidigerin, die schon vier WM-Teilnahmen hinter sich hat, gehört zu den Spielerinnen, die von Nationalcoach Colin Muller am meisten Eiszeit erhalten hat.
11. Februar 2000
erste Teilnahme

2025 nahm er erstmals an einer A-WM teil, nun kommt Tim Berni zu seinem Olympia-Debüt. Während der Dübendorfer im Nationalteam an Grossanlässen (noch) keine feste Grösse ist, muss er um seine mittelfristige sportliche Zukunft nicht bangen: Im Sommer kehrt er von Genf-Servette (wo er 2024 die Champions Hockey League gewann) zu den ZSC Lions zurück – ausgestattet mit einem Sechsjahresvertrag.
2. Oktober 2004
erste Teilnahme

Vor zwei Jahren sorgte sie für Furore: Als WM-Neunte und EM-Vierte zeigte die für den Dübendorfer EC startende Ostschweizerin, wozu sie in der Lage ist. Das letzte Jahr war indes schwierig: Eine Schnittverletzung an der Wade kurz vor der EM zog eine Zwangspause nach sich. Kurz nach dem Wiedereinstieg ins Training sicherte sie der Schweiz an der WM den zweiten Quotenplatz – und sich das Olympia-Ticket.
19. April 2002
zweite Teilnahme nach 2022

Es war ein Schritt aus der Komfortzone: Die Gossauerin verliess vor einem Jahr ihren Stammklub ZSC Lions, wo sie Captain war, und wechselte nach Bern. Sinja Leemann suchte die Herausforderung – auch im Hinblick auf die Spiele. Bei Leemanns Olympia-Debüt vor vier Jahren verloren die Schweizerinnen das Bronzespiel – eine Medaille bleibt das ewige (und ambitionierte) Ziel der Equipe.
29. November 1997
zweite Teilnahme nach 2022

Die Saison begann für die einzige Schweizer Weltcup-Rodlerin mit Geldsorgen und einem (sehr erfolgreichen) Crowdfunding und entwickelte sich sportlich zum Auf und Ab. Als es an der EM aber um die Medaillen ging, war die Wernetshauserin bereit und holte Bronze. Ein gutes Omen für Cortina? Sicher ist: Mit einem 9. Rang wie vor vier Jahren in Peking wäre sie nicht glücklich – sie will in die Top 5.
31. August 1999
erste Teilnahme

Ihr war klar: In der Schweiz kommt man kaum an der vierfachen Weltmeisterin Silvana Tirinzoni vorbei. Also folgte Elena Mathis 2023 dem Lockruf ihrer zweiten Heimat Italien. Für die Bäretswilerin geht es in Cortina am 12. Februar mit einer speziellen Partie los: Die Italienerinnen treffen zum Auftakt auf Tirinzonis Equipe – und sind im Duell der Weltnummer 9 gegen die Weltnummer 1 in der Aussenseiterrolle.
3. März 1994
erste Teilnahme

Dass sie überhaupt an den Spielen dabei ist, kommt für die Ebmatingerin einem Happy End gleich. Beim ersten Versuch 2014 scheiterte sie – und trat mit nur 19 Jahren frustriert und ausgelaugt zurück. Auch das Comeback war anfänglich nicht von Erfolg gekrönt, die Spiele 2022 verpasste sie knapp. In Mailand wird ihr Olympia-Traum nun wahr – und sie ist gleich über vier Strecken am Start.
19. Januar 1998
zweite Teilnahme nach 2022

Bei seinem Olympia-Debüt in Peking war ein 27. Rang im Sprint das Bestresultat des Walders. Seither entwickelte er sich vom Hoffnungsträger zur festen Grösse und lief sowohl im Weltcup als auch an WM-Rennen mehrfach in die Top Ten. In diesem Winter aber ist bisher ein 18. Rang das Bestergebnis in einem Einzelrennen. Aufhorchen liess er zuletzt als Vierter in der Single-Mixed-Staffel mit Amy Baserga.
20. April 2006
erste Teilnahme

Sein Vater Martin Trunz war als Skispringer an den Spielen in Albertville 1992 und Lillehammer 1994 dabei – und nun kommt Felix Trunz zum Debüt. Das Talent des SC am Bachtel lieferte sich mit Simon Ammann ein Duell und erhielt letztlich den Vorzug vor dem 44-Jährigen, der seit 1998 immer dabei war. Für Trunz geht es darum, den zweiten Durchgang zu erreichen – das schaffte er im Weltcup heuer viermal.
29. Juni 2001
zweite Teilnahme nach 2022

Vor vier Jahren durfte sie kurz nach ihrem Weltcup-Debüt erstmals Olympia-Luft schnuppern und kehrte mit den Rängen 49 und 55 zurück. Nun ist Anja Weber als etablierte Weltcup-Läuferin am Start – und zwar voraussichtlich in allen Rennen. Ihre grössten Ambitionen hegt die Hinwilerin im Teamsprint zusammen mit Nadine Fähndrich; das Duo gehört zu den Medaillenkandidatinnen.
23. Mai 2001
erste Teilnahme

Nicola Wigger führt eine Familientradition fort – Mutter Sylvia und Vater Jeremias haben je drei Olympia-Teilnahmen in ihrem Palmarès. Für den Gibswiler war es eine äusserst emotionale Angelegenheit, als er bei letzter Gelegenheit im Goms die Selektionskriterien erfüllte; der 21. Rang dort war sein klares Weltcup-Bestresultat bisher. An den Spielen steht für ihn vor allem die Staffel vom 15. Februar im Vordergrund.

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