«Etwas vom Strengsten»: Wie Anja Weber einen Sprint‑Tag übersteht
So geht die Hinwiler Langläuferin den Olympia-Sprint im Val di Fiemme an – und deshalb liegt ihr die Disziplin.
Anja Weber ist mit ihren 24 Jahren nur unwesentlich jünger als die Disziplin, in der die Hinwilerin die besten Erfolgschancen hat: Den Sprint gibt es im Langlauf erst seit den späten 1990er Jahren; seit 2002 ist er olympisch.
Weber entwickelt sich zwar zur Allrounderin, was der 18. Gesamtrang an der Tour de Ski zeigte. Vor allem aber gehört sie zu den besten Sprinterinnen der Welt. In der Disziplinenwertung im Weltcup ist sie 14., zuletzt im Goms lief sie in der klassischen Technik auf Rang 10.
Noch besser war sie im Klassik-Sprint an der Tour de Ski im Val di Fiemme. Da lief sie zum zweiten Mal in ihrer Weltcup-Karriere in einen Sprint-Final und wurde Sechste. Es war die eigentliche Olympia-Hauptprobe. Auf derselben Strecke und in derselben Technik werden am 10. Februar Medaillen verteilt.

