«Da flossen die Tränen en masse»
Der Gibswiler Langläufer Nicola Wigger hat es in extremis ins Olympia-Kader geschafft. Im Interview spricht er über den entscheidenden 21. Rang vom Sonntag – und über die bevorstehenden Spiele.
Nicola Wigger, sind Sie jemals derart von den Emotionen überwältigt worden wie nach dem 20-km-Massenstart-Weltcup-Rennen im Goms?
Nicola Wigger: Nein, definitiv nicht. Vergleichbares habe ich noch nie erlebt. Die Freude war enorm. Das war mein wichtigster Tag, und ich habe geliefert. Da flossen die Tränen en masse. Mir war klar: Ich bin dabei im Olympia-Team. Das ist der grösste Erfolg meiner bisherigen Karriere. Ein Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen.
Wie feierten Sie?
Wir feierten nicht gross. Der Fokus hat sich sofort vollumfänglich auf das Olympia-Vorbereitungscamp in Seefeld (AUT) gerichtet. Die zwei folgenden Wochen sind sehr wichtig: das Camp und das Zurechtfinden im Val di Fiemme, dem Ort der Olympia-Rennen im Langlauf. Was aber klar ist: Diese jüngsten Emotionen und die Freude tragen mich.

