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Sport-Profis in den Ferien (4)

Für ihr Lieblingsland hat sie derzeit keine Zeit

Wie verbringen eigentlich unsere Spitzensportlerinnen und -sportler Ferien? Und worauf müssen sie achten? Dieses Mal mit der Eisschnellläuferin Kaitlyn McGregor aus Ebmatingen.

Erlebten eine entspannte Zeit in Florida: Kaitlyn McGregor mit ihrem Vater Mark auf dem Golfmobil.

Foto: PD

Für ihr Lieblingsland hat sie derzeit keine Zeit

Sport-Profis in den Ferien (4)

Wie verbringen eigentlich unsere Spitzensportlerinnen und -sportler Ferien? Und worauf müssen sie achten? Dieses Mal mit der Eisschnellläuferin Kaitlyn McGregor aus Ebmatingen.

Durch die derzeit sommerlichen Temperaturen kommen schnell Feriengefühle auf. Nicht aber bei Eisschnellläuferin Kaitlyn McGregor. Die Ebmatingerin trainiert aktuell in Inzell auf Sommereis, um die Basis für die kommende Saison zu legen. Für sie ist es sportlicher Alltag. Die McGregors besitzen im Eisschnelllauf-Mekka in Oberbayern sogar ein Haus.

Für Ferien bleibt in dieser Jahreszeit keine Zeit. Vor allem, weil sie nach zwei vergeblichen Anläufen endlich Olympia erleben will. Kann McGregor an die Resultate der letzten beiden Jahre anknüpfen, sollte es für die Winterspiele aber 2026 in Mailand klappen. «Dafür werde ich alles tun», sagt die 31-Jährige.

Den Bruder in Boston besucht

In den Ferien zog es sie so schon Ende März nach den letzten Rennen. McGregor besuchte in Boston ihren dort lebenden älteren Bruder Ryan. Dieses Mal war die Vorfreude besonders gross, da er kürzlich Vater geworden war.

Von dort ging es weiter nach Florida. McGregor verbringt regelmässig Zeit mit ihren Eltern im südöstlichsten Bundesstaat der USA. Auch kommendes Jahr. «Mein Vater hat die Ferien schon vorgeplant», sagt sie.

Sportlich ist McGregor dann ebenso unterwegs. Die Ebmatingerin spielt Pickleball sowie Golf, schwimmt, macht Yoga und geht joggen. «Aber nicht vor 8 Uhr», wie sie betont. Selbst wenn ihr Vater Mark lieber schon früher losrennen würde.

Für eine längere Auszeit, wie McGregor es aus ihrer Jugend kennt, bleibt momentan keine Zeit. Nahezu jeden Sommer ging es damals nach Kanada – in die Heimat ihrer Eltern. Zweimal reiste sie zudem als Teenager für ein halbes Jahr mit ihrer Familie im Wohnmobil durch Australien. «Die Gold Coast war wunderschön», erinnert sie sich an ihr Lieblingsland.

Spitzensport und Ferien

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(2) Rodlerin Natalie Maag aus Wernetshausen: An der Wärme klinkt sie sich aus

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