Im Luxushotel die Beine hoch lagern ist nicht ihr Ding
Wie verbringen eigentlich unsere Spitzensportlerinnen und -sportler Ferien? Und worauf müssen sie achten? Dieses Mal mit Langläuferin und Triathletin Anja Weber aus Hinwil.
Wer gleich in zwei Disziplinen Leistungssport betreibt, muss sich über Ferienplanung kaum Gedanken machen. Anja Weber kann ein Lied davon singen. Im Winter Langlauf, im Sommer Triathlon – und dazwischen jeweils eine Woche Ferien. «Etwas anderes ist gar nicht möglich», sagt die Hinwilerin. Nicht geplant möglich jedenfalls. Wenn es drinliegt, gibt es auch während einer Saison einen Kurztrip – wie etwa letzten Winter nach Alicante, wo ihr Freund, ein französischer Triathlet, im Trainingslager weilte.
Gerne würde sie einmal eine grössere Reise unternehmen, nach Australien und Neuseeland beispielsweise – doch das liegt unter diesen Umständen nicht drin.
Eine Pause mit Plan
Die beiden geplanten Wochen sind für Weber effektiv eine Pause, in der sie vom Sport Abstand nehmen kann. Es geht ihr dann vor allem auch darum, die Zeit mit Menschen zu verbringen, die sie sonst nicht so oft sieht. Mit ihrem Freund etwa war sie zuletzt in Südfrankreich, mit einer guten Kollegin war sie im Frühling in Barcelona.

