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Sport-Profis in den Ferien (3)

Sein Anspruch: «Ich will nicht aus dem Koffer leben»

Wie verbringen eigentlich unsere Spitzensportlerinnen und -sportler Ferien? Und worauf müssen sie achten? Dieses Mal mit dem Skirennfahrer Alessio Miggiano aus Bubikon.

Surfen und Strand behagen ihm: Alessio Miggiano in den Ferien in Marokko diesen Frühling.

Foto: PD

Sein Anspruch: «Ich will nicht aus dem Koffer leben»

Wie verbringen eigentlich unsere Spitzensportlerinnen und -sportler Ferien? Und worauf müssen sie achten? Dieses Mal mit dem Skirennfahrer Alessio Miggiano aus Bubikon.

Eine Frage muss man ihm nicht stellen: Reist Alessio Miggiano lieber an wärmere oder an kältere Orte in die Ferien? Der Bubiker Skirennfahrer bewegt sich hauptberuflich in der Kälte – also gehts ab in die Wärme, wenn er Gelegenheit dazu hat. So oft ist das nicht. Zwei bis drei Wochen pro Jahr, rechnet der 23-Jährige vor.

Der beste Zeitpunkt dafür ist nicht jetzt, denn nun hat er schon die ersten Skitage auf dem Gletscher hinter sich und befindet sich in der Saisonvorbereitung. Er hofft, dass der Trainingsplan noch eine Woche Ferien mit der Freundin zulässt. «Da spreche ich mit dem Konditionstrainer ab, wann es Sinn machen würde.»

Kicken mit den Skikollegen liegt auch drin

Im Frühling hingegen gings quasi direkt vom Schnee an den Strand, als Miggiano Ende April nach Marokko reiste. Auf seine Teamkollegen verzichtete er nicht. «Ich habe die Zeit mit einigen Skijungs genossen.» Für den Bubiker geht es nicht darum, komplett Abstand vom Sport zu gewinnen. Mental abschalten kann er aber auch in dieser Situation. «Den Kopf nicht dauernd bei der nächsten Aufgabe zu haben – das tut gut.»

Sportliche Aktivitäten gehören für ihn dazu – Miggiano bewegt sich gerne. Eingeschränkt durch Vorgaben des Verbands ist er nicht. Kicken mit den Skikollegen liegt also drin. Denn: «Da hat jeder das Bewusstsein dafür, nicht auf Biegen und Brechen in jeden Zweikampf zu gehen.»

Sein grösster Anspruch an Ferien: «Ich habe dann keine Lust, aus dem Koffer zu leben, weil ich das sonst schon sehr oft tue.» Also keine Rundreisen, sondern an einem Ort bleiben. Bevorzugt am Meer. «Der Sand, das Rauschen, das bedeutet für mich Entspannung.»

Spitzensport und Ferien

(1) Squasher Dimitri Steinmann aus Dübendorf: Er will noch den höchsten Berg der Welt erklimmen

(2) Rodlerin Natalie Maag aus Wernetshausen: An der Wärme klinkt sie sich aus

(4) Eisschnellläuferin Kaitlyn McGregor aus Ebmatingen: Für ihr Lieblingsland hat sie derzeit keine Zeit

(5) Langläuferin und Triathletin Anja Weber aus Hinwil: Im Luxushotel die Beine hoch lagern ist nicht ihr Ding

(6) Walder Biathlet Sebastian Stalder: Auf Rambazamba hat er keine Lust

(7) Judoka Nils Stump aus Uster: Er geht gerne auf Entdeckungsreise

(8) Marathonläuferin Fabienne Schlumpf aus Wetzikon: Sie ist im Team Berge

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