Sein Anspruch: «Ich will nicht aus dem Koffer leben»
Wie verbringen eigentlich unsere Spitzensportlerinnen und -sportler Ferien? Und worauf müssen sie achten? Dieses Mal mit dem Skirennfahrer Alessio Miggiano aus Bubikon.
Eine Frage muss man ihm nicht stellen: Reist Alessio Miggiano lieber an wärmere oder an kältere Orte in die Ferien? Der Bubiker Skirennfahrer bewegt sich hauptberuflich in der Kälte – also gehts ab in die Wärme, wenn er Gelegenheit dazu hat. So oft ist das nicht. Zwei bis drei Wochen pro Jahr, rechnet der 23-Jährige vor.
Der beste Zeitpunkt dafür ist nicht jetzt, denn nun hat er schon die ersten Skitage auf dem Gletscher hinter sich und befindet sich in der Saisonvorbereitung. Er hofft, dass der Trainingsplan noch eine Woche Ferien mit der Freundin zulässt. «Da spreche ich mit dem Konditionstrainer ab, wann es Sinn machen würde.»
Kicken mit den Skikollegen liegt auch drin
Im Frühling hingegen gings quasi direkt vom Schnee an den Strand, als Miggiano Ende April nach Marokko reiste. Auf seine Teamkollegen verzichtete er nicht. «Ich habe die Zeit mit einigen Skijungs genossen.» Für den Bubiker geht es nicht darum, komplett Abstand vom Sport zu gewinnen. Mental abschalten kann er aber auch in dieser Situation. «Den Kopf nicht dauernd bei der nächsten Aufgabe zu haben – das tut gut.»

