Eine Bäretswilerin sucht ihr Curling-Glück in Italien
Nationenwechsel von Elena Mathis
Elena Mathis spielt neu für das Nationalteam ihrer zweiten Heimat Italien. Dort hofft sie auf mehr Möglichkeiten als in der Schweiz.
Die Curling-Welt ist klein und familiär, man kennt sich und hält den «Spirit of Curling» hoch. Fairness und Anstand werden darin grossgeschrieben. Es ist eine heile Welt – oder will zumindest eine sein.
Doch im Schweizer Frauencurling war zuletzt nicht alles so heil. Personelle Wechsel sorgten für Missmut und Diskussionen – und das vorerst letzte Kapitel in dieser Geschichte schrieb Elena Mathis.
Seit Anfang August spielt die Bäretswilerin nämlich für das italienische Nationalteam. «Ich fragte mich: Wo finde ich das beste Umfeld, um erfolgreich Curling zu spielen? Wo sind meine Chancen am besten? Das war in der Schweiz nicht der Fall», sagt die 24-Jährige.

