Kleinere Häuser statt «Wohnwand» – so soll in Saland gebaut werden
Nachdem die Bürger nur einem von zwei Plänen für das Weberei-Projekt «Grünthal» in Saland zustimmten, wagt die Bauherrschaft nun einen zweiten Versuch. Den Gemeinderat konnte sie bereits überzeugen.
Das Areal der Weberei Grünthal im Baumer Ortsteil Juckern-Saland ist nicht nur eine wichtige Zeitzeugin des industriellen Zeitalters im Tösstal. Sie ist, gemeinsam mit mehreren anderen Bauprojekten im Dorf, schon länger zum Symbol für das starke Wachstum der Region geworden.
Das Areal gehört den Investoren der J. Jucker AG und der Leemann & Bretscher AG. Letztere Firma war auch treibende Kraft hinter dem Projekt «In den Auen» in Kollbrunn, das unlängst vom Bundesgericht in seiner aktuellen Form gestoppt wurde. Unter der Regie dieser beiden Unternehmen soll auf dem Weberei-Areal und ringsum ein neues Quartier entstehen.

Zwei private Gestaltungspläne regeln, wie dieses neue Quartier aussehen soll. Während die Bürger den Plan für das eigentliche Fabrikareal vor rund einem Jahr guthiessen und damit den Weg frei machten für die Bauarbeiten, stellten sie sich gegen die Pläne beim Areal Baumgartenholz.

