Gemeinde plant Infoanlass für Projekt Energiepark Wila
Was läuft im Tösstal? Im Ticker finden Sie laufend News zu den Gemeinden in der Region.
19. Dezember: Projekt Energiepark Wila geht in die nächste Phase
Strom dort produzieren und verkaufen, wo er entsteht, unabhängig von grossen Stromversorgern: Das ist das Ziel von lokalen Energiegemeinschaften (LEG), die dank dem neuen Stromversorgungsgesetz möglich sind.
Verbraucher, zum Beispiel Gewerbebetriebe, schliessen sich in diesen mit Produzenten zusammen – zum Beispiel Einfamilienhausbesitzern mit Solarpanels auf dem Dach.
Unter dem Namen «Energiepark Wila» will man auch in Wila ein solches Netzwerk aufbauen. In einer ersten Phase hat der Gemeinderat mit der Firma Inpowers zusammengearbeitet. Wie er jetzt mitteilt, hat er an seiner letzten Sitzung die Nova Energie Ostschweiz AG aus Sirnach mit den nächsten Schritten beauftragt.
Am Samstagvormittag, 14. Februar, organisiert die Gemeinde im Schulhaus Eichhalde einen Workshop für die Bevölkerung, der die Basis für die zweite Phase dieses Projekts bilden soll. «Die Form und der Umfang des Projekts wird gemeinsam mit der Bevölkerung definiert», heisst es in der Mitteilung.
Neben der Bildung einer lokalen Energiegemeinschaft soll auch der Ausbau von Solarenergie und die Energiespeicherung gefördert werden.
Auch die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) unterstützen lokale Energiegemeinschaften. Auch in Turbenthal hat man Interesse an einem ähnlichen Netzwerk. In Weisslingen existiert ein solches bereits. (nos)
5. Dezember: Gemeindeversammlung in Schlatt nach 20 Minuten zu Ende
Kleine Runde, kurzer Prozess: Am Donnerstag, 4. Dezember, haben sich 27 Stimmberechtigte im Schlatter Gemeindesaal zur Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Schlatt eingefunden. Als einziges Geschäft auf der Traktandenliste stand das Budget 2026, das bei einem Aufwand von rund 4,98 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 4,49 Millionen Franken mit einem Minus von rund 484’000 Franken rechnet. Der Gemeinderat beantragte der Versammlung, den Steuerfuss um 2 Prozentpunkte zu senken und neu auf neu 53 Prozent festzusetzen. Nach einstimmiger Genehmigung war die Gemeindeversammlung nach gerade einmal 20 Minuten bereits wieder zu Ende.
Die Schulgemeindeversammlung der Schule Elsau-Schlatt findet am Mittwoch, 10. Dezember, um 19 Uhr im Singsaal des Sekundarschulhauses Elsau statt. Die Schulpflege beantragt der Versammlung, den Steuerfuss unverändert auf 70 Prozent zu belassen. (lcm)
2. Dezember: Sieben Knaller in Wila für die heilige Barbara
Am 4. Dezember um 7 Uhr ertönen im Tösstal sieben laute Knaller. Ausgelöst werden sie durch die Firma Schwarz Spreng- und Felsbau AG. Dies nicht etwa, weil um diese Uhrzeit besondere Arbeiten anstehen, sondern wegen einer Heiligen. Jedes Jahr ehrt das Unternehmen an diesem Tag die heilige Barbara. Sie ist unter anderem die Schutzpatronin der Mineure, Artilleristen und Sprengmeister. Zu Letzteren zählen sich auch die Sprengtechniker.
Der Tag gilt bei der Schwarz Spreng- und Felsbau AG als Feiertag. Nach den sieben Knallern legen die Angestellten ihre Arbeit nieder und kommen zum Feiern zusammen. Dieses Jahr findet das Fest im Kreis der Mitarbeitenden und Kunden im Werkhof in Wila statt. Für die Knaller verwendet das Unternehmen übrigens Blitzknallbomben. (aki)
1. Dezember: Heitertalstrasse in Schlatt nach Erdrutsch einspurig befahrbar
Die Heitertalstrasse zwischen Schlatt und Kollbrunn ist ab Dienstag um 16 Uhr wieder befahrbar, wenn auch vorerst nur einspurig. Am Donnerstag, 27. November, war ein Teil der Böschung ins Rutschen gekommen und hatte die Strasse verschüttet.
Das Material konnte zwar rasch und vollständig entfernt werden. Doch die Geotechniker des Kantons hatten zunächst weiterhin deutliche Aktivitäten im Hang festgestellt. Aus Sicherheitsgründen sperrte der Kanton die Strasse daher bis auf Weiteres.
Eine Neubeurteilung am Montag führte zum Resultat, dass die Heitertalstrasse ab Dienstag, 2. Dezember, 16 Uhr wieder einspurig geöffnet werden kann. Der Verkehr wird um die Erdrutschstelle mit einem Lichtsignal geregelt. (pd/sco)
4. November: Wildberg hat einen neuen Gemeindeschreiber
Ab sofort übernimmt Christian Schmid die Leitung der Gemeindeverwaltung und tritt die Nachfolge von Gemeindeschreiberin Nicole Ward an. Er bringt Erfahrungen in verschiedenen Gemeindeverwaltungen mit, unter anderem auch in der Funktion als Gemeindeschreiber.
Ebenfalls neu in der Gemeindeverwaltung ist Stefanie Burkhard. Sie ist die Neubesetzung für die Leitung des Einwohnerdienstes. (mgp)
30. Oktober: Gemeindeverwaltung Turbenthal stellt sich neu auf
Der langjährige Turbenthaler Gemeindeschreiber Jürg Schenkel tritt Ende August 2026 vorzeitig in den Ruhestand. Im Hinblick auf seine Nachfolge hat der Gemeinderat die Führungsstruktur der Verwaltung überprüft und sich für ein neues Modell entschieden: Künftig soll eine Geschäftsleitung anstelle der bisherigen Alleinführung durch den Gemeindeschreiber die Verwaltung leiten.
Das Gremium wird aus den Abteilungsleitenden sowie der neuen Gemeindeschreiberin oder dem neuen Gemeindeschreiber bestehen, die oder der den Vorsitz übernimmt. Die Stelle fokussiert sich künftig auf die Stabsarbeit für den Gemeinderat, die Leitung der Geschäftsleitung und die Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Aufgaben werden innerhalb der künftig «Präsidiales» genannten Kanzlei neu verteilt.
Für die Ausarbeitung der nötigen Regelungen und die Anpassung des Organisationsreglements wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese wird von der Federas AG fachlich begleitet, die auch den Rekrutierungsprozess für die Nachfolge übernimmt. Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 50'000 Franken bewilligt. (tas)
16. Oktober: Sanierung an der Lammetstrasse: Vollsperrung
Die Lammetstrasse in Wildberg wird vom 29. Oktober bis zum 7. November vollständig gesperrt, um Belagsarbeiten durchzuführen. Bereits zuvor gilt seit dem 13. bis zum 28. Oktober ein allgemeines Fahrverbot, die Zufahrt für Anwohner und Zubringer bleibt jedoch gestattet, wie die Gemeinde Wildberg mitteilt.
Die Bauarbeiten verlaufen bisher planmässig. Die Entwässerungsleitungen und Randabschlüsse der ersten Etappe sind fertiggestellt, nun folgen weitere Randabschlüsse und der neue Belag. Für das Postauto wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet, Müll- und Grüngutabfuhr erfolgen über einen Sammelpunkt bei der Dorfstrasse. (eru)
15. Oktober: Fischenthal weiht ein «Wie geht’s dir?»-Bänkli ein
Die Gemeinde Fischenthal lädt Interessierte dazu ein, am 22. Oktober um 14 Uhr bei der offiziellen Einweihung einer speziellen Sitzgelegenheit dabei zu sein. Denn beim Fistelweiher steht nun ein knallgelbes Bänkli mit der Aufschrift «Wie geht’s dir?».
Sinn und Zweck dahinter ist es, die Menschen zu Gesprächen anzuregen und sie daran zu erinnern, sich nach dem Wohlbefinden anderer zu erkundigen. Finanziert wird die neue Sitzbank im Rahmen einer Kampagne von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und der Gesundheitsförderung Schweiz.
Das erste «Wie geht’s dir?»-Bänkli im Kanton erhielt vor gut eineinhalb Jahren die Gemeinde Turbenthal. Mit Fischenthal zieht nun die zweite Tösstaler Gemeinde nach. (jgu)
6. Oktober: Ende November entscheidet Wila über Hochwasserschutz für Huebbach
Gut Ding will Weile haben. Doch bei dieser Angelegenheit ist etwas Eile geboten. Schliesslich geht es um den Schutz von 200 Gebäuden, die im schlimmsten Fall überschwemmt werden könnten. Nun ist beim Hochwasserschutzprojekt am Huebbach endlich Licht am Horizont zu erkennen. Nach jahrelanger Planung kann Wila über einen Kredit von 4.6 Millionen Franken befinden.
Zu Verzögerungen ist es hauptsächlich deshalb gekommen, da die Gemeinde die SBB zunächst nicht einbezogen hatte, obwohl dies dringend nötig gewesen wäre. Die Bundesbahnen sind betroffen, da der Huebbach unter einer Bahnlinie durchfliesst und für einen Bachdurchlass ein Vorprojekt von Nöten war. Die SBB bestanden daher auf eine technische Vorprüfung hinsichtlich betriebliche Aspekte wie Bahnersatz oder Betriebsunterbrüche.
All dies führte dazu, dass sich das Projekt über Jahre hinzog. Nun können die Wilemer am 30. November über das Projekt abstimmen. Allerdings: Vor rund einem Jahr wurden die Kosten für das Projekt noch fast eine Million Franken geringer eingestuft. Damals war von 3,7 Millionen Franken die Rede. (lda)
2. Oktober: Bauma prüft Pumptrack-Standorte
Jetzt wird es ernst für den Pumptrack in Bauma. Im letzten Jahr haben Turi Manz und vier Mitinitianten eine Einzelinitiative in Bauma lanciert: Die Gemeinde soll einen Pumptrack bauen, um Jugendlichen mehr Freiraum zu gewährleisten. An der Gemeindeversammlung wurde diese Initiative deutlich angenommen.
Ende Februar 2025 erhielt die Firma Velosolutions den Auftrag von der Gemeinde, Varianten für zwei mögliche Standorte auszuarbeiten, wie die Gemeinde mitteilt: beim Schulhaus Altlandenberg und beim Fussballplatz Schwendi.
Drei Vorschläge mit Kostenschätzungen zwischen 223’190 Franken und 401’927 Franken liegen nun vor. Zusätzliche Ausgaben für Infrastruktur und Unterhalt noch nicht eingerechnet – beispielsweise Sitzgelegenheiten oder Abfalleimer.
Bei den Gesamtkosten müssten auch die Ausgaben für das Grundstück sowie für Unterhalt und Betrieb berücksichtigt werden. Letztere könnten teilweise von den Initianten übernommen werden, schreibt die Gemeinde. Zusätzlich könnten Sponsoren die Kosten für die öffentliche Hand senken. Auch das kantonale Sportamt steuert über den Sportfonds Beiträge an Pumptrack-Anlagen bei.
Der Gemeinderat favorisiert aus Lärm- und Entwicklungssicht den Standort beim Fussballplatz. Unabhängig von der Höhe des Kredits will er das Geschäft der Gemeindeversammlung vorlegen. (mgp)
1. Oktober: Gespaltene Meinungen zu «Leise ist weise»-Plakaten in Bauma
Die Gemeinde Bauma hat ihre Einwohnerinnen und Einwohner zu den Plakaten gegen Lärm befragt. Von rund 900 verschickten Fragebögen kamen 163 schriftlich ausgefüllt zurück, zusätzlich beteiligten sich 93 Personen online. Die Resultate zeigen ein klares Spannungsfeld: Rund 35 Prozent sprechen sich für eine Fortsetzung der Kampagne aus, etwa 60 Prozent halten sie für nicht sinnvoll oder nicht zielführend. Das schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung.
Bereits in der Vergangenheit hatte es bei den Aktionen, die in Bauma dreimal und in den Nachbargemeinden Turbenthal, Wila, Fischenthal und Pfäffikon je zweimal stattfanden, ein gespaltenes Echo gegeben. Der Gemeinderat wird die Ergebnisse aus Bauma nun auswerten und über die Weiterführung der Plakataktion im Jahr 2026 entscheiden.
Neben den Bewertungen zur Kampagne haben viele Teilnehmende auch konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Lärmsituation eingereicht. Diese sollen nun aufbereitet und den zuständigen Stellen wie der Kantonspolizei Zürich und dem kantonalen Tiefbauamt übermittelt werden. Laut Gemeinde ist es jedoch erfahrungsgemäss schwierig, diese Behörden zu wirksamen und zugleich umsetzbaren Massnahmen zu bewegen. (tas)
30. September: Nicole Ziparo aus der Fischenthaler RPK entlassen
Nicole Ziparo-Zollinger (parteilos), Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (RPK) in Fischenthal, scheidet bereits vor den Behördenwahlen im nächsten Jahr aus dem Gremium aus. Mit Beschluss vom 20. August 2025 hat der Bezirksrat Hinwil Ziparo per sofort aus ihrem Amt entlassen.
Nach Ansicht des Bezirksrats ist die RPK auch mit vier statt fünf Mitgliedern uneingeschränkt funktionsfähig, Er hat daher das Gesuch der Kommission, wegen der anstehenden Erneuerungswahlen auf eine Ersatzwahl zu verzichten, gutgeheissen. Bis zum Beginn der neuen Legislatur am 1. Juli 2026 bleibt das Kontrollgremium in reduzierter Besetzung tätig. (nos)
5. September: Gleich zwei Kandidaturen für das Fischenthaler Friedensrichteramt
Nachdem sich nach Ablauf der ersten Frist niemand für das Amt des Fischenthaler Friedensrichter gemeldet hat, sind während der zweiten Frist gleich zwei Wahlvorschläge eingegangen: Der parteilose Rechtswissenschafts-Student Kolja Schenker (1997) aus Rüti sowie der parteilose Informatiker Gian Carlo Walther (1975) aus Gibswil.
Die Wahlvorschläge sind nun definitiv und die Urnenwahl findet am Sonntag, 30. November, statt. Das Amt muss in Fischenthal neu besetzt werden, weil Friedensrichter Daniel Gerber im Juni verstorben ist. Er übte die Funktion seit 1986 aus. Die Stellvertretung hat im Moment der Walder Friedensrichter Thomas Suter inne. (lcm)
27. August: Roman Hugi aus Turbenthal wird Vierter an Heissluftballon-EM
Die Nationalmannschaft der Heissluftballonfahrer hat eine erfolgreiche Europameisterschaft hinter sich. Im niederösterreichischen Wieselburg belegten die Schweizer in der vergangenen Woche den ersten und dritten Rang. Europameister wurde Stefan Zeberli. «Damit erlebte die Schweiz ein historisches Doppelpodium», schreibt der nationale Ballonverband SBAV.
Der bisherige Europameister Roman Hugi aus Turbenthal fuhr auf den vierten Rang. Mit nur 40 Punkten Abstand zum Drittplatzierten landete er knapp auf dem vierten Platz. (nos)
26. August: Fischenthal sucht weiter einen Friedensrichter
Die Suche nach einem neuen Friedensrichter für den Rest der Amtsdauer 2021 bis 2027 läuft in Fischenthal harzig. Innerhalb der festgesetzten Frist von 40 Tagen ging beim Gemeinderat kein Wahlvorschlag ein. Die zweite Frist läuft nun bis zum Freitag, 29. August.
Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Fischenthal unterzeichnet sein. Der erste Urnengang für die Ersatzwahl findet am 30. November 2025, ein allfälliger zweiter am 8. März 2026.
Das Amt muss in Fischenthal neu besetzt werden, weil Friedensrichter Daniel Gerber im Juni verstorben ist. Er übte die Funktion seit 1986 aus. Die Stellvertretung hat im Moment der Walder Friedensrichter Thomas Suter inne. (aki)
25. August: Sarah Walder in stiller Wahl gewählt
Die Primarschulpflege Wila ist für den Rest der laufenden Amtsdauer bis 2026 wieder vollständig. In stiller Wahl hat der Gemeinderat Sarah Walder (parteilos) in die Behörde gewählt. Die 39-Jährige war auch innerhalb der zweiten Frist die einzige Kandidatin.
Sie tritt damit die Nachfolge von Schulpfleger Natan Brand an, der aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist. Walder ist in Wila selbständig als Familienberaterin tätig. (aki)
13. August: Vandalismus an Postautohaltestelle
Wegen des Neubaus der Wilemer Tössbrücke musste die Postautohaltestelle Wila, Espistrasse ab dem 21. Juli verschoben werden. In einer Fahrgastinformation schreibt die Betreiberin Postauto jetzt, dass die Ersatzhaltestelle in Fahrtrichtung Bahnhof Wila nicht mehr bedient wird. Der Grund: Vandalismus.
Auf Nachfrage erklärt die Medienstelle von Postauto: «Leider kam es während der kurzen Zeit, in welcher die Haltestelle in Betrieb war, immer wieder vor, dass sich die Haltestelle verselbständigte und irgendwo im Quartier lag oder in Vorgärten geworfen wurde.»
Gemeint ist damit die metallene Hinweistafel, die die provisorische Haltestelle markiert. Diese sei auch auf der Strasse gelandet, was die Verkehrssicherheit gefährdet habe. «Aus diesem Grund haben wir entschieden, die Haltestelle aufzuheben, bevor es zu einem gravierenden Zwischenfall kommt.»
Laut der Medienstelle hat Postauto keine Anzeige eingereicht. Bis voraussichtlich Ende November müssen Nutzer der Linien 807, N68 und N82 auf die Haltestelle beim Bahnhof Wila ausweichen. (nos)
8. August: Sarah Walder stellt sich für Primarschulpflege zur Wahl
Die Primarschulgemeinde Wila sucht für den Rest der laufenden Amtsdauer bis 2026 einen Ersatz für Schulpfleger Natan Brand. Er ist aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Am 20. Juni hat die Gemeinde eine Wahlanordnung publiziert. Nach Ablauf der ersten Frist wurde eine Person vorgeschlagen. Es handelt sich um Sarah Walder (parteilos), die in Wila selbständig als Familienberaterin tätig ist.
Innerhalb der zweiten Frist, die bis zum 15. August läuft, können neue Wahlvorschläge hinzugefügt oder bestehende zurückgezogen werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet werden.
Bleibt es bei einem Vorschlag, erklärt der Gemeinderat die Person anschliessend als gewählt. Sind die Voraussetzung für die Stille Wahl nicht gegeben, findet am 28. September 2025 eine Urnenwahl mit leerem Wahlzettel statt. (nos)
7. August: Kanton erstellt breiteres Trottoir bei Migros in Kollbrunn
Zwischen der Migros und dem Dorfzentrum von Kollbrunn will der Kanton die Sicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger verbessern.
Deshalb baut er zwischen dem Einkaufsladen und dem Seemerrütiweg das Trottoir auf die Breite von zwei Metern aus. Bei der Einmündung in den Weg haben Fussgänger künftig Vortritt, da der Gehweg als sogenannte Trottoirüberfahrt ausgestaltet wird. Ebenfalls zum Bauprojekt gehört ein neuer Fussgängerstreifen bei der Einfahrt zur Migros.
Die Bauarbeiten beginnen am 18. August und dauern bis September. In dieser Zeit kommt es zu Einschränkungen. Es gibt teils Umleitungen für Fussgänger, und der Verkehr auf der Tösstalstrasse wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. (bes)
17. Juli: Dritte Erschliessungsetappe startet im August
In Juckern-Saland laufen derzeit die Arbeiten für die Groberschliessung des Weilers. Dies, damit die J. Jucker AG ihr Areal weiterentwickeln und auf dem Bauland neuen Wohnraum schaffen kann. Konkret geht es um die Erstellung von Wasser-, Energieversorgungs- und Abwasserleitungen sowie Strassen und Wegen.
Darum kümmert sich die Gemeinde Bauma. Die notwendigen Arbeiten führt sie in vier Etappen durch. Die erste fand bis Ende Juni statt, die zweite soll am 8. August abgeschlossen sein.

Wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt, erfolgt der Belagseinbau in diesen beiden Bereichen am 6. und 7. August. Ein paar Tage später, am 12. August, startet die dritte Etappe. Diese dauert voraussichtlich bis im Dezember. Für diese Zeit wird eine provisorische Zufahrt über die Schulanlage Haselhalden erstellt. Eine Lichtsignalanlage regelt den Verkehr.
Der Veloweg wird weiterhin auf den Tössuferweg bis zur Juckerenstrasse umgeleitet und ist entsprechend signalisiert. Auf diesem Weg ist die Fahrt für Autos und Motorräder verboten. (aki)
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