Wila will Solarpionierin im Tösstal werden
Projekt «Energiepark Wila»
Um unabhängiger von schwankenden Strompreisen zu werden, sollen die Wilemer die Produktion von erneuerbarem Strom im Dorf vorantreiben. Dahinter steckt ein Projekt, das bereits in Weisslingen angelaufen ist.
Unabhängig zu sein und zu bleiben, scheint in der Wilemer DNA tief verankert zu sein. Wenn es nach dem Gemeinderat geht, soll sich dies künftig auch in der Energieversorgung widerspiegeln.
«Wenn wir nicht wollen, dass bei uns 220 Meter hohe Windräder gebaut werden, müssen wir eine Alternative bieten, um etwas gegen den zunehmend drohenden Strommangel zu unternehmen», sagte Gemeindepräsident Simon Mösch (Die Mitte) an einer Info-Veranstaltung vom Mittwoch.
Die Alternative, die der Gemeinde vorschwebt, trägt den Namen Energiepark Wila und stammt aus der Feder der Glattbrugger Firma Inpowers. Mit dem Energiepark Wislig hat das Unternehmen im Sommer bereits ein ähnliches Solarprojekt in der Region angekündigt und buhlt um Dachbesitzer, die mitziehen wollen.

