Tätsch-Explosion verursacht mehrere Millionen Franken Schaden
Die Detonation bei der Versuchs- und Schulungsanlage Tätsch in Illnau-Effretikon hat einen Sachschaden von 4 Millionen Franken verursacht.
Mehrere 100 Kilogramm Sprengmaterial sollten eigentlich abbrennen und nicht explodieren. Als an einem Mittwochnachmittag Ende Februar Sprengmaterial vernichtet wurde, kam es zu einer heftigen Detonation auf der Versuchs- und Schulungsanlage Tätsch in Luckhausen, einer Aussenwacht von Illnau-Effretikon. Die Druckwelle verursachte in einem Umfeld von etwa zehn Kilometern Schäden.
Mittlerweile wird von einer Schadenssumme von 4 Millionen Franken ausgegangen – bei rund 165 Schadensmeldungen, die bis am 5. März eingegangen sind. Dies geht aus der Antwort des Zürcher Regierungsrats auf eine Anfrage von Kantonsrätin Nadja Wirth (Grüne) aus Pfäffikon hervor.
Keine kantonale oder kommunale Bewilligungen
Mit ihrer Anfrage ersuchte Wirth um Antworten zur Aufsicht des Areals sowie zu Sicherheitsvorgaben und Bewilligungsprozessen. Der Regierungsrat macht deutlich, dass es keiner Bewilligungen oder Meldungen bei kantonalen oder kommunalen Stellen für die Vernichtung von Sprengmaterial bedarf.
