Viele Hintergründe rund um das Tätsch-Areal bei Illnau bleiben aktuell ungeklärt
Das Tätsch-Areal gilt als Schulungsort für Sprengtechnik. Die Detonation vom Mittwoch zeigt, wie wenig Informationen darüber öffentlich zugänglich sind. Eine dennoch aufschlussreiche Recherche.
In Luckhausen, einer Aussenwacht von Illnau-Effretikon, befindet sich die Versuchs- und Schulungsanlage Tätsch. Und das Areal eignet sich hervorragend für Wortspiele, denn tatsächlich «chlöpft» es dort ab und zu, denn im Fokus stehen bei den Versuchen und den Schulungen Spreng- und Explosivstoff.
Doch das Wortspiel wurde plötzlich zum Ernstfall. Denn am Mittwoch kam es zu einer Detonation, also zu einem grösseren Knall, als es die Anwohnenden bis anhin gewohnt waren.
Bei der Vernichtung von mehreren hundert Kilogramm Sprengmaterial war es wider Erwarten zu einer Detonation gekommen, die eine derartige Druckwelle auslöste, dass Scheiben, Dächer, Türen und Mauerwerk beschädigt wurden – es gingen über 70 Schadensmeldungen ein. Zwei Personen wurden leicht verletzt.



