Abo

Gesellschaft

Hintergrundgespräch zum Vorfall bei Illnau

«Ich habe mir den Kopf zerbrochen» – Tätsch-Präsident rätselt über Explosion

«Ich kann mir kein Szenario vorstellen, wie so etwas passieren konnte», sagt Beat Müller, Präsident der Genossenschaft Tätsch. Selbst mit jahrzehntelanger Erfahrung steht er nach der Explosion vom 25. Februar vor vielen Fragezeichen.

«Ich habe mir den Kopf zerbrochen» – Tätsch-Präsident rätselt über Explosion

«Ich kann mir kein Szenario vorstellen, wie so etwas passieren konnte», sagt Beat Müller, Präsident der Genossenschaft Tätsch. Selbst mit jahrzehntelanger Erfahrung steht er nach der Explosion bei Illnau vor vielen Fragezeichen.

Seit über 60 Jahren wird in Luckhausen bei Illnau gesprengt. Auf dem etwas abgelegenen Areal Tätsch werden seit Jahrzehnten Sprengarbeiten geübt und weiterentwickelt: angehende Sprengstoffingenieure absolvieren hier ihre Ausbildung, erfahrene Fachleute frischen ihr Wissen auf, und auch die Polizei nutzt das Gelände für Trainings im Umgang mit explosivem Material.

Was hier passiert, folgt normalerweise klaren Regeln und strengen Sicherheitsvorschriften. Doch am 25. Februar war plötzlich alles anders: Bei einer kontrollierten Vernichtung von Sprengmitteln kam es zu einer unkontrollierten Explosion. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und mehrere umliegende Gebäude beschädigt.

Bis zu diesem Vorfall tauchte die Anlage kaum in den Medien auf, und auch im Netz findet man nur wenig Informationen. Eigentümer ist die gleichnamige Genossenschaft, präsidiert wird sie zwischen 1998 und 2020 und jetzt wieder seit Dezember 2025 von Beat Müller. Er zeigt sich offen, am Telefon über das Areal und den Vorfall zu sprechen.

Die Atomwaffe und Illnau

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.