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Hitze-Ticker

Hinwil stellt wegen Trockenheit mehrere Brunnen ab

Heiss, heisser, Hitzewelle: Die hohen Temperaturen machen allen zu schaffen. Im Hitze-Ticker finden Sie unsere heissesten Meldungen gesammelt.

Hinwil stellt wegen Trockenheit mehrere Brunnen ab

Hitze-Ticker

Heiss, heisser, Hitzewelle: Die hohen Temperaturen machen allen zu schaffen. Im Hitze-Ticker finden Sie unsere heissesten Meldungen gesammelt.

7. Juli: Hinwil stellt wegen Trockenheit mehrere Brunnen vorübergehend ab

Die Gemeinde Hinwil nimmt wegen der anhaltenden Trockenheit zehn öffentliche Brunnen vorübergehend ausser Betrieb. Damit reagiert die Wasserversorgung auf den steigenden Wasserverbrauch und die ausbleibenden Niederschläge, wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung bekannt gibt.

Wenig Regen, hohe Temperaturen und der erhöhte Wasserverbrauch haben die Wasserversorgung Hinwil in den vergangenen Wochen stark belastet. Deshalb musste sie vermehrt Wasser über die Gruppenwasserversorgung beziehen. Weil die Wetterprognosen weiterhin keine ergiebigen Niederschläge erwarten lassen, stellt die Gemeinde nun vorsorglich mehrere öffentliche Brunnen vorübergehend ab.

Betroffen sind die Brunnen an der Zürichstrasse, an der Walderstrasse/Bachtelstrasse, an der Walderstrasse/Gstaldenstrasse, an der Zihlstrasse, der Nübruchstrasse, der Neueggstrasse, am Pilgerweg, an der Alten Zihlstrasse sowie bei den Schulhäusern Mätteli und Breiti.

Mit dieser Massnahme will die Gemeinde den Wasserverbrauch senken und die Trinkwasserversorgung entlasten. (eru)

6. Juli: Bund warnt vor erneuter Hitzewelle ab Donnerstag

Die Schweiz erwartet erneut eine Hitzewelle. Im Süden hat sie bereits begonnen, ab Dienstag folgen der Norden und der Westen mit Temperaturen von bis zu 35 Grad. Davor warnte das Bundesamt für Meteorologie (Meteoschweiz) am Montag in seinem Naturgefahrenbulletin.

Nördlich der Alpen wird die Hitzewelle ab Dienstag erwartet, zunächst in der Nordwestschweiz und im westlichen Flachland. Die übrigen Niederungen der Alpennordseite dürften voraussichtlich ab Donnerstag betroffen sein, wie es weiter hiess.

Die Warnungen im Bereich der Gefahrenstufe 3 gelten vorläufig bis mindestens Montag, 13. Juli. Mögliche Gewitter zwischen Freitag und Sonntag könnten die Hitze laut den Meteorologinnen und Meteorologen nur vorübergehend abschwächen.

Die Tiefsttemperaturen in der Nacht sollen je nach Region zwischen 15 und 23 Grad liegen. In städtischen Gebieten wird es nachts aufgrund der langsameren Wärmeabstrahlung derweil wärmer bleiben.

Meteoschweiz warnt auf der Gefahrenstufe 3 vor einem erheblichen Risiko für Kreislaufbeschwerden und vor körperlichem Unwohlsein. Es wird empfohlen, mindestens 1,5 Liter pro Tag zu trinken, am besten ungesüsste und alkoholfreie Getränke. Körperliche Anstrengungen zur heissesten Tageszeit sollen vermieden werden. Ebenso sollen keine Personen oder Tiere in geparkten Autos zurückgelassen werden. (sda)

3. Juli: In Russikon ist Wassersparen angesagt

Jetzt sollen in Russikon keine Sportplätze, Rasen und Hecken mehr bewässert werden. Auch Autos und Vorplätze sollen nicht mehr gewaschen und Schwimmbäder sowie Teiche möglichst nicht mehr nachgefüllt werden.

Denn die Brunnengenossenschaft Rumlikon und die Brunnenkorporation Madetswil bitten darum, Trinkwasser nur noch sparsam zu nutzen, damit die Versorgung weiterhin gewährleistet werden kann. Dies wegen der anhaltenden sommerlichen Temperaturen und der ausbleibenden Niederschläge. Wer ausserordentlich viel Wasser beziehen möchte, muss dies neu vorher anmelden. (jgu)

3. Juli: In Dürnten wird noch für eine Woche lang früher gearbeitet

Damit sich die Bauarbeiter auf den Dürnter Strassen nicht der schonungslosen Hitze aussetzen mussten, kam ihnen die Gemeinde entgegen. Seit dem 24. Juni durften sie bereits ab 6 Uhr zur Arbeit antreten. Laute Arbeiten sollten wenn möglich aber erst nach 7 Uhr angepackt werden. Nun teilt die Gemeindeverwaltung mit, dass diese Ausnahmeregelung nur noch bis zum 10. Juli gilt. (jgu)

30. Juni: Neuer Oberländer Rekord im Wasserverbrauch

Die Hitzewelle treibt auch den Wasserverbrauch in die Höhe. Laut einer Medienmitteilung hat die Gruppenwasserversorgung Zürcher Oberland AG (GWVZO) am letzten Freitag mit 32,5 Millionen Litern so viel Trinkwasser produziert und an die regionalen Wasserversorgungen ausgeliefert wie noch nie zuvor an einem Tag.

Damit wurde der bisherige Tagesrekord vom 31. Juli 2018 mit rund 32,2 Millionen Litern übertroffen. Auch über das anschliessende Wochenende blieb der Wasserbezug mit rund 31 Millionen Litern oder 31’000 Kubikmetern pro Tag auf hohem Niveau. Offenbar beziehen einzelne Gemeinden aktuell über 90 Prozent des Trinkwassers von der Gruppenwasserversorgung.

Selbst wenn es in den nächsten Tagen regnen sollte, rechnet die GWVZO weiterhin mit hohen Wasserbezügen. Gemäss dem neuen Betriebsleiter Boris Meier dauert es in der Regel einige Zeit, bis sich lokale Quellen und Grundwasservorkommen spürbar erholen. Gerade in solchen Phasen werde sichtbar, wie wertvoll Trinkwasser sei. «Ein bewusster Umgang mit Wasser trägt dazu bei, die regionale Versorgung auch bei hohen Verbrauchsspitzen zuverlässig zu unterstützen.» (ks)

26. Juni: Hitze als Gefahr für Tiere

Die Susy-Utzinger-Stiftung warnt, bei der aktuellen Hitze die Tiere nicht zu vergessen. Etwa Hunde regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich über das Hecheln, was schnell gefährlich werden kann.

Darum gilt: Immer frisches Wasser bereitstellen, am besten früh morgens oder spät Abends grosse Spaziergänge machen, kühle Rückzugsorte im Haus schaffen und «Hundeglace» in Form von gefrorenem Jogurt, Banane oder Hühnerbouillon anbieten.

Niemals Hunde im Auto lassen, auch eiskalten Wasser zur Abkühlung sollte nicht verwendet werden. Zum Velofahren sollte der Hund ebenfalls nicht mitgenommen werden, da sie beim Rennen schnell überhitzen können.

Man sieht einen weissen Hund in einem Auto.
Einen Hund bei Sonne im Auto zu lassen gilt als Tierquälerei. (Archiv)

Doch nicht nur Hunde leiden. Auch Haustiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen können ihre Körperwärme nur sehr schlecht abgeben. Zudem ist auf Balkonen oder Terrassen besondere Vorsicht geboten: Beton-, Stein- und Holzböden heizen sich in der Sonne stark auf und geben die Wärme direkt an Gehege und Käfige weiter – auch wenn das Tier im Schatten sitzt.

Und nicht zuletzt sind Bienen, Hummeln und Schmetterlinge dankbar für bereitgestelltes Wasser: Am besten in einer flachen Schale mit einigen Steinen, die ihnen Halt bieten. Für Igel eignen sich Schalen auf dem Boden – für den Schutz von Vögeln sollten zusätzlich erhöhte Trinkstellen angeboten werden, die von Katzen nicht erreicht werden können.

«Eine kleine Hilfe mit grosser Wirkung», schreibt die Stiftung in ihrem Newsletter, «machen Sie Ihren Garten oder Balkon zur sicheren Oase für Tiere.» (lcm)

26. Juni: Seit Freitagmittag gilt ein Feuerverbot im Wald und Waldesnähe

Im banzen Kanton Zürich gilt seit diesem Freitag die Waldbrandgefahr-Stufe 4 von 5. Wer trotz sengender Hitze im Wald ein Würstchen bräteln wollte, muss das Feuerzeug zu Hause lassen. (lcm)

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26. Juni: Das tun die Oberländer Gemeinden gegen Hitzestau

Wo gibt es im Oberland die grössten Hitzehotspots? Und welche Massnahmen ergreifen die Gemeinden dagegen?

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Ein Kartenausschnitt aus dem GIS ZH.
Nicht überall im Oberland ist es gleich heiss: Besonders von Hitze betroffen sind grössere Ortschaften oder stark versiegelte Flächen.

26. Juni: Auch Maurmer Grümpi und Schulhauscup Uster abgesagt

Nach dem «Schnellsten Dübendorfer» folgen die nächsten Absagen: «Schweren Herzens müssen wir Euch informieren, dass wir das für dieses Wochenende geplante FC Maur Grümpi absagen müssen», heisst es auf der Website des FC Maur. Dieses hätte am Samstag, 26. Juni, stattfinden sollen. «Der Grund ist die extrem hohe Temperaturvorhersage für Samstag, solche Bedingungen stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.» Es werde ein Verschiebedatum geprüft.

Der Schulhauscup in Uster wird ebenfalls nicht stattfinden. «Nach Rücksprache mit diversen Fachpersonen und dem BAG, hat das OK gemeinsam mit dem Vorstand des FC Uster entschieden, den Schulhaus-Cup 2026 abzusagen», heisst es auf der Website des FC Uster aktuell. Das OK des Schulhaus-Cup habe verschiedene Möglichkeiten geprüft, das Turnier in einer anderen Form durchzuführen. «Leider können wir kein Konzept anbieten, das allen Beteiligten genügend Schutz vor der Hitze bietet.» Es werden Ersatzlösungen im Herbst oder Frühling geprüft. (lcm)

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26. Juni: Zu heiss? Wir haben die erfrischenden Bilder

Vorfreude ist die schönste Freude, darum präsentieren wir Ihnen an dieser Stelle als visuelle Abkühlung einige der schönsten Winterbilder, die Sie uns im vergangenen Januar und Februar zugeschickt haben. Viel Vergnügen! (mre)

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Gefrohrener Wasserfall
Im Oberland gibt es viele Wasserfälle wie etwa im Wildbachtobel bei Ringwil. Im Winter besonders sehenswert, wenn sie vereist sind. (Archiv)

25. Juni: «Hitzefrei light» für die Primarschüler in Dübendorf

Es ist heiss, und dann ist auch noch das Freibad geschlossen – deshalb passt die Primarschule Dübendorf den Stundenplan an. (tba)

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25. Juni: Rüti setzt auf Gästedeckel in der Badi

Mit der Zunahme an Hitzetagen wächst der Wunsch nach Erfrischung im kühlen Nass. Damit kommen auch die Badis an ihre Kapazitätsgrenzen. In Rüti hat die Gemeinde Massnahmen ergriffen. (eve)

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Badi Rüti - wann ist viel zu viel? Reportage während eines Hitzetags
Noch hat es Platz in der Badi Rüti.

23. Juni: Hittnau schränkt Öffnungszeiten der Verwaltung ein

Hitzefrei? Schön wärs. Trotzdem gilt auf der Hittnauer Gemeindeverwaltung diese Woche «hitzefrei light». (lcm)

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23. Juni: Hitze stoppt den «Schnellsten Dübendorfer»

Zu heiss für Sport: Der Leichtathletik-Club Dübendorf verzichtet auf die Austragung seines Traditionsanlasses «Schnellster Dübendorfer». (zo)

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Kinder rennen
Das jährliche Dübendorfer Sprintrennen der Kinder und Jugendlichen findet in diesem Jahre nicht statt. (Archiv)

22. Juni: Nach Unwettern: «Das Oberland hatte einfach nur Glück»

Am Freitag, 19. Juni, wurde vor allem Zürich von einer riesigen Gewitterzelle heimgesucht. Meteorologe Klaus Marquardt erklärt, warum dies auch im Oberland hätte passieren können. (eve)

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22. Juni: So geht es in der Badi Maur weiter

Gratis baden, aber ohne Kiosk und Aufsicht: In der Badi Maur ist derzeit vieles anders. Die wichtigsten Antworten im Überblick. (tas)

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Badi Maur ohne Pächter und Gratiseintritt.
Ohne Pächter, aber offen für alle: In der Badi Maur ist der Eintritt frei.

18. Juni: Die Hitze ist da – und jetzt drohen in der Region auch Starkgewitter

Es wird von Tag zu Tag heisser. Allerdings gibt es zwei Unsicherheitsfaktoren. Zum einen könnte Saharastaub die Sache abdämpfen. Zum anderen ist nicht auszuschliessen, dass es am Freitagabend und Anfang nächster Woche kracht. Falls es gewittern sollte, dann heftig. (mre)

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15. Juni: Ihre Intuition hilft ihr bei der Glaceherstellung

Sandra Radovanovic liebt Astrologie und Glaces: Die Gelati-Verkäuferin in Dübendorf hat sich ihren Kindheitstraum mit ihrem Foodtruck erfüllt. Jetzt ist sie Expertin in der Glaceherstellung und verrät, welche Sorte die Leute nicht mehr bestellen sollten. (fio)

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Sandra Radovanovic verkauft am Glattquai in Dübendorf selbst hergestellte Glace.
Sandra Radovanovic verkauft am Glattquai in Dübendorf aus ihrem umgebauten dreirädrigen Wagen selbst hergestellte Glacen.

23. Mai: Wir lieben die Sonne – doch sie hat es faustdick hinter den Ohren

Stopp! Bevor Sie sich die Kleider vom Leib reissen und an die pralle Sonne rennen: Lesen Sie doch zuerst das Interview mit dem Wetziker Dermatologen Günther Hofbauer. Dann sehen wir weiter. (ks)

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