Bekommt Wetzikon heute einen neuen Stapi?
Spannung vor dem Urnengang
Am Sonntag kommt es gleich in drei Städten zum Showdown. Hier finden Sie die Ausganglagen zu den kommunalen Wahlen am 12. April.
Zahlreiche Oberländer Gemeinden haben bereits am 8. März gewählt. Doch gleich in drei Städten bestimmen die Wahlberechtigten die Parlamente und Stadträte erst am kommenden Sonntag, dem 12. April.
Wir haben die Ausgangslagen für Dübendorf, Uster und Wetzikon sowie für die Wahlen in Fällanden, Hinwil und Schwerzenbach noch einmal zusammengestellt:
Dübendorf
- Stadtrat: Am 12. April kommt es in Dübendorf zur Kampfwahl. Der langjährige Stadtrat Martin Bäumle (GLP) tritt nicht mehr an. Parteikollegin Stefanie Huber möchte seinen Sitz, doch auch die Konkurrenz meldet ihren Anspruch an: FDP und SVP wollen einen Sitz im Stadtrat erobern.
- Parlament: Driftet «die letzte rechte Stadt» weiter nach links? 2018 und 2022 gab es im Dübendorfer Gemeinderat jeweils einen Linksrutsch, der in der Legislatur jedoch kaum etwas an den Mehrheitsverhältnissen änderte. Mit welchem Personal treten die Parteien nun am 12. April an?
Uster
- In Uster wollen die Bürgerlichen an die Macht – doch nur im Parlament. In der grössten Stadt der Region beschäftigt vor allem eine Frage: Welche neuen Mehrheitsverhältnisse gibt es im Gemeinderat nach den Wahlen? Dieser könnte bürgerlicher werden und den eher links geprägten Stadtrat vor Probleme stellen.
Wetzikon
- Zweikampf um das Stadtpräsidium in Wetzikon: Pascal Bassu (SP) und Heinrich Vettiger (SVP) treten bereits zum dritten Mal gegeneinander an. Das Rennen ist offen. Am 12. April entscheidet Wetzikon, wer die Stadt in den nächsten vier Jahren führt.
Fällanden
- Kampfwahl um den Gemeinderat und die Schulpflege in Fällanden: Die Verkleinerung des Gemeinderats in Fällanden bringt Spannung in den Wahlkampf.
Hinwil
- Die SVP bringt Bewegung in den Wahlkampf von Hinwil: Mit mehreren Kandidaten greift die SVP in Hinwil nach Sitzen im Gemeinderat und nach dem Schulpräsidium. Vor allem die FDP hält als zweite bürgerliche Kraft dagegen.
Schwerzenbach
- In Schwerzenbach kommt es nicht zu Kampfwahlen. Die Mitte greift mit Linda Werner nach einem zweiten Sitz. Gleich mit drei bisherigen Kandidaten tritt die FDP am 12. April wieder zur Wahl in den Gemeinderat an.

