In Uster wollen die Bürgerlichen an die Macht – doch nur im Parlament
Uster beschäftigt vor allem eine Frage: Welche neuen Mehrheitsverhältnisse gibt es im Gemeinderat nach den Wahlen? Dieser könnte bürgerlicher werden und den eher links geprägten Stadtrat vor Probleme stellen.
Wie verändern sich die Machtverhältnisse im Gemeinderat der Stadt Uster? Es dürfte die spannendste Frage vor den kommunalen Wahlen am 12. April in der drittgrössten Stadt des Kantons sein.
Der Kampf um einen Stadtratssitz
Anders als noch vor vier Jahren gibt es um das Stadtpräsidium von Barbara Thalmann (SP) keine Kampfwahl. Seit 2018 ist die 59-Jährige im Amt und das Stadthaus damit in linker Hand. Nach nur einer Legislatur hatte vor acht Jahren Werner Egli (SVP) angekündigt, nicht mehr anzutreten. Ihren damaligen Herausforderer Cla Famos (FDP) schlug Thalmann im ersten Wahlgang deutlich.
Dieser räumt nun nach zwölf Jahren in der Ustermer Exekutive seinen Sitz: Finanzvorsteher Famos tritt nicht mehr zur Wahl an.

