Die Qual der Wahl beim Schulpräsidium in Wildberg
Der Platz in der Schulbehörde in Wildberg ist nicht nur umstritten, sondern sorgt auch für Überraschungen.
In Wildberg stehen nicht nur Veränderungen an, sondern auch eine Kampfwahl. Und diese wird spannend. Denn während die Kandiderenden für den Gemeinderat konkurrenzlos antreten, stellen sich für das Schulpräsidium gleich drei Personen zur Verfügung – der Gewählte wird in den Gemeinderat einziehen. Nicht nur der aktuelle Präsident Swen Rüegg (parteilos) wird nicht mehr antreten, auch werden viele Mitglieder das Gremium verlassen.
Als die definitiven Wahlvorschläge publiziert wurden, standen zwei Personen zur Wahl für das Präsidium der Primarschulpflege Wildberg: Pierre-Yves Martin und Patrick Häfliger (beide parteilos).
Die ursprünglichen Kandidaten
«Als Schulspezialist ist das genau mein Feld», erklärt Pierre-Yves Martin seine Kandidatur. Er ist Dozent an der Pädagogischen Hochschule Thurgau, Lerncoach und hat früher selbst als Primarschullehrer in Wildberg gearbeitet. In der Region ist er ausserdem als Windkraftgegner bekannt. «Ich habe bereits vor zwei Jahren gesagt, dass ich kandidieren würde, sollte das Amt des Schulpflegepräsidenten frei werden.»

