Politik

Nach diversen Rücktritten

Komitee soll die Fusion von Wildberg und Pfäffikon über die Ziellinie bringen

Gleich mehrere Gemeinderäte treten in Wilberg nicht mehr zu den Wahlen an. Wegen der Fusionspläne ziehen sie sich aber nicht ganz zurück.

Im Frühling warben diese Plakate für eine Fusion zwischen Wildberg und Pfäffikon. Jetzt werden die Pläne nochmals intensiviert. (Archiv)

Foto: Lea Chiapolini

Komitee soll die Fusion von Wildberg und Pfäffikon über die Ziellinie bringen

Gleich mehrere Gemeinderäte treten in Wildberg nicht mehr zu den Wahlen an. Wegen der Fusionspläne ziehen sie sich aber nicht ganz zurück.

Im Frühjahr sagten Wildberg und Pfäffikon Ja zur Prüfung einer Fusion der beiden Gemeinden. Es stimmten eine grosse Mehrheit der Wildbergerinnen und Wildberger sowie ganz knapp mehr als die Hälfte der Pfäffikerinnen und Pfäffiker dafür. Damit schreiten die Fusionspläne voran. Sollte alles nach Plan laufen, könnten die betroffenen Gemeinden im Jahr 2027 über den Fusionsvertrag abstimmen.

Doch gerade jetzt verlassen gleich drei Politiker den Wildberger Gemeinderat: Dölf Conrad (SVP), Gemeindepräsident und sozusagen Vater der Fusionspläne, Swen Rüegg (parteilos) und Thomas Kupper (parteilos). Damit verlassen Schlüsselfiguren der Fusion ihr Amt. Bröckelt jetzt die Unterstützung für die Fusionspläne?

Neues Komitee für mehr Engagement

Keineswegs. Denn Conrad will nun ein Aktionskomitee gründen, in dem er sich mit seinen Gemeinderatskollegen Rüegg und Kupper weiter für die Fusion engagieren wird.

Mit dem Komitee wollen die Politiker sich auf die Fusionspläne konzentrieren und die neu gewählten Gemeinderäte unterstützen, um einen guten Vertrag auszuarbeiten. «Dabei werden wir nicht nur die technischen und rechtlichen Fragen klären, wir wollen auch die Bevölkerung miteinbeziehen», schreibt Conrad in einer Mitteilung.

«Das ist dann das letzte Kapitel in meiner politischen Karriere, und ich hoffe, dass es eines mit Happy End wird – für Wildberg und Pfäffikon.» Ohne die Arbeit im Gemeinderat habe er mehr Zeit, sich mit «Vollgas für die Fusion einzusetzen».

Wie dieses Engagement genau aussehen wird, ist noch nicht ganz konkretisiert. Das Komitee wird unter anderem Veranstaltungen wie etwa Podiumsdiskussionen oder Standaktionen organisieren.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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