Bezirksrat zur Polizeiaffäre Uster: «Der Bleistift war schon angehoben»
Eingreifen oder nicht?
Die Vorgänge bei der Stadtpolizei Uster und die Kommunikation des Stadtrats haben die Aufmerksamkeit des Bezirksrats geweckt. Präsident Markus Ehrensperger (SVP) sagt im Interview, wie er die Situation beurteilt und wann er eingreifen würde.
Ein freigestellter Polizeikommandant, gesplittete Rechnungen bei der Stadtpolizei, eine beteiligte Stadträtin und anonyme Briefe – was wie der Inhalt eines Films klingt, ist in Uster Realität. Die Rechnungsaffäre hat Wellen über das Oberland hinaus geschlagen: Der «Blick», die NZZ, SRF und auch der «Tages-Anzeiger» berichteten über die Vorkommnisse.
Die Stadt steht unter Beobachtung. Nicht nur durch die Medien, sondern auch durch die Aufsichtsbehörden. Der Bezirksrat verfolgt die Vorgänge, sieht bisher aber von einem Eingreifen ab. Warum? Bezirksratspräsident Markus Ehrensperger (SVP) erklärt, wo die Grenzen der kommunalen Selbstkontrolle liegen, wann der Bezirksrat einzuschreiten hat und wie er die Stimmung in Uster erlebt.
Die Vorfälle rund um die Stadtpolizei Uster beschäftigen Politik und Öffentlichkeit seit Monaten. Der Bezirksrat hat bisher nicht eingegriffen. Warum?

