Stadtpolizei Uster: Anonyme Briefe werfen neue Fragen auf
Post aus dem Stadthaus?
Die Rechnungsaffäre ist nicht die einzige Belastungsprobe für die Stadtpolizei Uster. Neue Recherchen zeigen: Seit einiger Zeit kursieren anonyme Schreiben mit teils problematischem Inhalt.
Die Rechnungsaffäre hat die Politik in der Stadt Uster in den letzten Tagen durchgeschüttelt. Viele Fragen sind noch offen. Im Fokus steht unter anderem eine interne Untersuchung innerhalb der Stadtpolizei, die sich mit einer möglichen Verletzung von Persönlichkeitsrechten befasst.
Sie läuft seit Mai 2025 und ist der Grund, warum der Polizeikommandant zunächst beurlaubt wurde und die Stadt die Zusammenarbeit mit ihm schliesslich beendete.
In die Kritik war aber insbesondere auch der Stadtrat geraten, nachdem bekannt geworden war, dass dieser schon vor den Wahlen im April gewusst hatte, dass die zuständige Sicherheitsvorsteherin ebenfalls aufgesplittete Rechnungen visiert hatte. Diese Verfehlungen kamen allerdings erst Monate später an die Öffentlichkeit.
