Manipulation von Rechnungen führte zu Vertrauensverlust bei Stadtpolizei Uster
Diskussionen im Parlament
Bei der Stadtpolizei Uster wurden im vergangenen Jahr Rechnungen aufgeteilt, um interne Kontrollen zu umgehen. Der Vorgang sorgte für Ärger im Parlament und brachte die Jahresrechnung der Stadt Uster ins Wanken.
Im März wurde der bisherige Kommandant der Stadtpolizei Uster beurlaubt. Das Arbeitsverhältnis später «in gegenseitigem Einvernehmen» per Ende Oktober aufgelöst. Begründet wurde dieser Schritt mit einem Vertrauensverlust.
Die Parlamentssitzung vom Montagabend brachte weitere Details zum Fall ans Licht. Bei der Stadtpolizei wurden in der Vergangenheit Rechnungsbeträge so aufgeteilt, dass sie bestimmte Summen nicht überschritten. Dadurch konnten sonst nötige Genehmigungen umgangen werden. Die zuständigen Kontrollstellen erhielten nicht rechtzeitig Kenntnis von den Ausgaben.
