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Fragenkatalog zeigt

Was von Wildberg nach der Fusion mit Pfäffikon bleibt

Die Fusion zwischen Wildberg und Pfäffikon wird Schritt um Schritt konkreter. Nun haben die Gemeinden klare Antworten auf viele Fragen, wie etwa zu den Finanzen, zur Infrastruktur und zu einem möglichen Wappen.

Was von Wildberg nach der Fusion mit Pfäffikon bleibt

Fragenkatalog mit Antworten

Die Fusion zwischen Wildberg und Pfäffikon wird Schritt um Schritt konkreter. Nun haben die Gemeinden klare Antworten auf viele Fragen, wie etwa zu den Finanzen, zur Infrastruktur und zu einem möglichen Wappen.

Am 28. Februar 2027 wird die Bevölkerung von Pfäffikon und Wildberg an der Urne über die Fusion der beiden Gemeinden abstimmen. Im November soll der dazugehörige Fusionsvertrag vorgelegt werden – die Grundlagen bilden die Jahresabschlüsse, Revisionsberichte und Finanzplanzahlen. Der Vertrag wird gerade ausgearbeitet, jedoch nicht, ohne die Bevölkerung zu Wort kommen zu lassen.

Wie die Gemeinden mitteilen, sollen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in den Dialog einbezogen werden und ihre Fragen platzieren dürfen. Die beiden Gemeinden haben bereits die gemeinsame Projektwebsite gemeinsamweiter.ch eingerichtet, wo diese gleich direkt gestellt werden können.

Schon 100 Fragen sind eingegangen und samt Antworten auf der Website publiziert. Dabei geht es um Themen wie die Finanzen, die Verwaltung, das Schulsystem, die Gemeindewerke, die Dienstleistungen, Politik sowie um die Identität und das Gemeindeleben.

Fragen zu Steuerfuss, BZO und Wappen

Vor allem dürfte wohl die Frage nach dem künftigen Steuerfuss interessieren. Heute liegt er in Pfäffikon bei 110 Prozent, in Wildberg bei 124 Prozent. Wer einen konkreten Prozentsatz sucht, wird hier enttäuscht. In der Antwort heisst es: «Detaillierte Berechnungen der unabhängigen Experten von Swissplan zeigen auf, dass eine Fusion keine relevanten Auswirkungen auf den Steuerfuss von Pfäffikon haben wird. Pfäffikon kann die im Vergleich tieferen Steuereinnahmen aus Wildberg durch Einsparungen und Synergien ausgleichen. Zudem bringt Wildberg ein hohes Nettovermögen in die fusionierte Gemeinde ein. Die Gemeindeversammlung der fusionierten Gemeinde legt den definitiven Steuerfuss mit dem ersten gemeinsamen Budget im Dezember 2027 fest.» In einem Interview vom Januar 2025 sagte der Pfäffiker Gemeindepräsident dieser Zeitung gegenüber, dass der Steuerfuss in Pfäffikon nicht angehoben werden soll.

Genauere Angaben können die Gemeindepräsidien jedoch beispielsweise zu Investitionen in die Infrastruktur machen. Geplant seien keine zusätzlichen Investitionen, die fusionierte Gemeinde würde lediglich die Investitionspläne von Pfäffikon und Wildberg weiterführen. Zudem sollen laufende Projekte und offene Geschäfte aus beiden Gemeinden fortgeführt werden.

Auch zur Bau- und Zonenplanung von Pfäffikon und Wildberg gibt es Angaben: Die Bau- und Zonenordnungen sowie die Richtpläne gelten auch nach Annahme des Fusionsvertrags weiterhin in den bisherigen Gemeindegebieten. Spätestens bis 2034 will die neue Gemeinde den Stimmberechtigten jedoch eine gemeinsame Bau- und Zonenordnung (BZO) vorlegen.

Und wie soll denn die neue Gemeinde überhaupt heissen? Aus einem Doppelnamen wie Pfäffikon-Wildberg wird nichts. Die fusionierte Gemeinde soll Pfäffikon heissen und auch das Pfäffiker Wappen behalten. Was die Stimmberechtigten freuen könnte: An Gemeindeversammlungen werden sie weiterhin teilnehmen können, denn ein Parlament ist für die Fusionsgemeinde nicht vorgesehen.

Sollte es im Februar 2027 an der Urne zu einem Ja zur Fusion kommen, werden die Gemeinden per 1. Januar 2028 zusammengelegt.

Dialogveranstaltungen

Die Bevölkerung darf sich auch persönlich mit den Verantwortlichen austauschen, nämlich an Dialogveranstaltungen.

Die erste wird am Samstag, 22. August, von 9 bis 12 Uhr in der Stiftung zur Palme abgehalten, wo über bisherige Erkenntnisse informiert wird. Auch Fragen sollen im Anschluss beantwortet werden. Die zweite Dialogveranstaltung wird am Dienstag, 15. September, von 19 bis 22 Uhr im Chesselhuus stattfinden.

Zudem sollen an fünf Samstagen im August und September Informationsstände an der Pfäffiker Seestrasse für Gespräche zur Verfügung stehen: 8. August, 15. August, 29. August, 5. September und 12. September, jeweils von 8 bis 13 Uhr.

Weitere Informationen, Fragen und Antworten finden Sie auf der Website gemeinsamweiter.ch. (mgp)

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