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Politik

Fusion mit Pfäffikon im Blick

Deshalb kann und will Wildberg seinen Steuerfuss senken

Erst kürzlich gab der Gemeinderat in Wildberg bekannt, dass er den Steuerfuss senken möchte. Vor einem Jahr klang es noch ganz anders. Das sagt der Gemeindepräsident.

Deshalb kann und will Wildberg seinen Steuerfuss senken

Erst kürzlich gab der Gemeinderat von Wildberg bekannt, dass er den Steuerfuss senken möchte. Vor einem Jahr klang es noch ganz anders. Das sagt der Gemeindepräsident.

Letzte Woche verbreitete Wildberg für die Bevölkerung eine frohe Kunde: Der Gemeinderat beantragt an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember, den Steuerfuss ab dem kommenden Jahr um 3 Prozentpunkte von 103 auf 100 Prozent zu senken.

Stimmen die Bürger zu, würde das den Abwärtstrend fortsetzen: Seit 2018 wäre der Steuerfuss damit um 7 Prozentpunkte gesunken. Im kantonalen Vergleich wäre der Gesamtsteuerfuss mit neu 124 Prozent aber noch immer relativ hoch dotiert. Gemeindepräsident Dölf Conrad (SVP) nimmt Stellung dazu.

Herr Conrad, wie kam es zu dem Entschluss? In einem Interview im Januar betonten Sie noch, dass Sie den Steuerfuss nicht senken möchten. Sie meinten, dies würde gegenüber Pfäffikon einem «Betrug» gleichgekommen. Hinsichtlich der geplanten Fusion, die frühestens 2027 vonstattengehen könnte.

Dölf Conrad: Hintergrund ist folgender: Es gibt eine doch beträchtliche politische Opposition gegen die Fusion, welche mit Aussagen und Zahlen operiert, die nicht korrekt sind. Laut diesen würde die Fusion Pfäffikon viel Geld kosten. Darum wollten wir im letzten Jahr keine falschen Signale aussenden. Pfäffikon soll wissen, dass wir unsere Hausaufgaben machen, nichts beschönigen, sondern mit Fakten und transparent aufzeigen, dass sich Pfäffikon keine finanziellen Bürden auferlegt.

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