Politik

Kurzmeldungen aus den Gemeinden

Grüningen streicht Abstimmung über Gemeindehaus-Pläne

Was läuft in Ihrem Dorf oder Ihrer Stadt? Im Ticker finden Sie laufend News zu den Gemeinden in der Region.

Grüningen streicht Abstimmung über Gemeindehaus-Pläne

Kurzmeldungen aus den Gemeinden

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3. Juni: Grüningen streicht Abstimmung über Gemeindehaus-Pläne

Anfang Mai hatte die Gemeinde Grüningen neue Pläne für das Gemeindehaus präsentiert. Statt einer Sanierung des bestehenden Gebäudes ist ein Neubau auf dem Werkhofparkplatz vorgesehen. Die Gemeinde möchte das Grundstück an ein privates Unternehmen verkaufen und sich anschliessend in das neu erstellte Gebäude mit der Gemeinde- und Schulverwaltung einmieten.

Am Dienstag, 10. Juni, hätten die Stimmberechtigten eigentlich über den Baurechtsvertrag sowie die Ermächtigung zum Abschluss des Mietvertrags abstimmen sollen. Doch nun streicht die Gemeinde das Traktandum von der Liste. Es seien noch «diverse Fragen offen», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Dies habe sich nach einer öffentlichen Informationsveranstaltung Anfang Mai sowie der Vorstellung des Projekts bei den Ortsparteien gezeigt. Bis zur Gemeindeversammlung bleibe nicht mehr genügend Zeit, um diese Fragen zu klären. Das Geschäft werde «bei Bedarf» zu einem späteren Zeitpunkt wieder traktandiert. Auskunft zu den offenen Fragen konnte am Dienstagnachmittag bei der Gemeinde niemand geben. (lel)

3. Juni: Ustermer Kreisel wird für einen Tag gesperrt

Um die Sicherheit im Strassenverkehr weiterhin zu gewährleisten, muss das kantonale Tiefbauamt beim Kreisel Berchtold-/Gerichts-/ Winterthurerstrasse den Belag ersetzen. Für diese Belagsarbeiten muss der Baubereich für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Die Sperrungen der Berchtoldstrasse und der Winterthurerstrasse im Kreiselbereich sowie der Einmündung Gerichtsstrasse beginnen am Mittwoch, 11. Juni, um 8.30 Uhr und dauern bis Donnerstag, 12. Juni, um 5 Uhr.

Die Belagsarbeiten sind witterungsabhängig. Bei zu nassem oder zu kaltem Wetter können sich die Sperrungen deshalb verlängern, oder die Arbeiten müssen verschoben werden. Der motorisierte Verkehr wird über die Gschwaderstrasse umgeleitet. Der Velo- und der Fussverkehr können den Baustellenbereich passieren, werden aber teilweise lokal umgeleitet. Die Umleitung der Buslinie 816 erfolgt während der Sperrung über die Zürich- und die Poststrasse. (lcm)

3. Juni: Umstrukturierung der Schulleitung in Gossau

Schulleiter Kilian Imwinkelried verlässt die Primarschule Gossau nach einjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch. Im Zuge dieses Wechsels komme es zu einer Umstrukturierung der Schulleitungsverantwortung in den Primarschulen, teilt die Schulpflege mit. Diese Massnahme steht im Zusammenhang mit der vom Volk befürworteten Einführung einer Leitung Bildung in Gossau und zielt auf eine nachhaltige, klarere Zuständigkeitsstruktur.

Sarah Lenz und Daniela Fisler, bisher verantwortlich für das Schulhaus Chapf, übernehmen zusätzlich das Schulhaus Rooswis und die dazugehörigen Kindergärten. Sie führen künftig gemeinsam die Schuleinheit Primarschule Dorf.

Das Schulhaus Schönbüel wird künftig gemeinsam mit den Schulhäusern Strick, Männetsriet und den zugehörigen Kindergärten durch eine neu zu rekrutierende Schulleitung betreut. Diese gehören zur Schuleinheit Primarschule Wachten, gemeinsam mit der von Jonas Steiner geführten Einheit im Grüt. (lcm)

2. Juni: Alle Ustermer SP-Stadträte stellen sich zur Wiederwahl

Nächstes Jahr wählt die Bevölkerung wieder Vertreterinnen und Vertreter in politische Ämter. In Uster muss der Stadtrat für die kommende Legislaturperiode (2026 bis 2030) bestimmt werden. Wie die SP Uster am Montag mitteilte, kandidieren aus den eigenen Reihen gleich alle drei bisherigen Stadträte der Partei wieder. Namentlich sind dies: Barbara Thalmann, Patricia Bernet und Stefan Feldmann. Erstere ist seit 2018 zudem Stadtpräsidentin.

Dass sich die drei erneut zur Verfügung stellten, zeuge von viel Leidenschaft und Motivation für ihre Arbeit, schreibt Karin Niedermann, Co-Präsidentin der SP Uster und Mitglied der Findungskommission. Im September werden die Mitglieder der Partei an einer Versammlung über alle Kandidierenden für den Stadtrat, die Schulpflegen, die Sozialbehörde sowie den Gemeinderat entscheiden. (jgu)

30. Mai: Das Kanalnetz in Hinwil wird gereinigt und mit Kameras überprüft

Die Gemeinde Hinwil lässt ihr öffentliches Kanalnetz reinigen und mit Kameras überprüfen. Wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt, liefern diese Aufnahmen wichtige Grundlagen für die Generelle Entwässerungsplanung (GEP).

Betroffen sind Hadlikon, Wernetshausen, Girenbad sowie der südöstliche Teil von Hinwil. Die Reinigung startet am 6. Juni und dauert voraussichtlich bis Ende August. Lokal könne es zu kurzen Behinderungen durch Fahrzeuge und Geräte kommen; vereinzelt seien Nachtarbeiten nötig.

Mit dieser Überprüfung könne die Gemeinde sicherstellen, dass die Leitungen funktionierten und rechtzeitig unterhalten werden könnten. Die Arbeiten seien Teil der langfristigen Entwässerungsplanung.

28. Mai: Hinwil startet Bevölkerungsumfrage zu Legat-Grundstück

Die Zukunft des Grundstücks an der Kemptnerstrasse 8 in Hinwil ist seit Jahren offen und eine umstrittene Frage in der Gemeinde. Sie hatte das Grundstück 1999 von der verstorbenen Ärztin Irène Rüegg-Marton geerbt, mit dem klaren Auftrag, dass es einem gemeinnützigen Auftrag dienen soll.

Wie dieser Auftrag umgesetzt werden kann, ist allerdings immer noch unklar. Jetzt soll die Bevölkerung ihre Ideen und Wünsche einbringen. Die Gemeinde hat eine entsprechende Umfrage auf ihrer Website aufgeschaltet.

Angekündigt hatte die Gemeinde die Bevölkerungsumfrage bereits im Juni 2024. Damals stellte sie einen neuen Anlauf in Aussicht, um die künftige Nutzung des Grundstücks zu klären. «Wir wollen nicht an der Bevölkerung vorbeiplanen», sagte Gemeindepräsident Andreas Bühler (SP) damals.

Die Bevölkerung hatte sich zuletzt im Juni 2021 zum Legat äussern können. Damals lehnte sie den Verkauf des Grundstücks an eine Wohnbaugenossenschaft mit der strikten Auflage für die Erstellung von Alters- und bezahlbaren Wohnungen ab. Diese Vorlage hätte gemäss dem Gemeinderat den im Testament von Rüegg-Marton geäusserten Wünschen entsprochen.

Dem Gemeinderat sei es weiterhin ein grosses Anliegen, die letztwillige Verfügung von Irène Rüegg-Marton umzusetzen, heisst es in einer aktuellen Mitteilung. Die Gemeinnützigkeit sei dabei zentral. Die Umfrage biete nun für die Bevölkerung die Möglichkeit, ihre Meinung einzubringen. Anschliessend will die Gemeinde ein tragfähiges Konzept entwickeln. (lel)

28. Mai: Seegräben verzichtet auf Tempo 30 in Ottenhausen

Die Tempo-30-Zone im Seegräbner Ortsteil Ottenhausen wird vorerst nicht umgesetzt. Dies hat der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung beschlossen.

Die Gemeinde hatte eine Einführung geprüft, nachdem eine Petition mit einer entsprechenden Forderung eingereicht worden war. Ein Gutachten hat anschliessend ergeben, dass Tempo 30 grundsätzlich umsetzbar ist, allerdings Kosten in Höhe von 65’000 Franken verursachen würde.

Der Gemeinderat habe sich dazu bekannt, nur Tempo-30-Zonen einzuführen, wenn dies von der Mehrheit der Bevölkerung gewünscht sei, heisst es im neuesten Gemeinderatsbericht. An einer Informationsveranstaltung am 25. März habe sich eine Mehrheit der Anwesenden zwar nicht grundsätzlich gegen eine Temporeduktion, aber gegen die dafür nötigen Baumassnahmen ausgesprochen.

Deshalb werde die Gemeinde darauf verzichten, in Ottenhausen eine Tempo-30-Zone umzusetzen. Allerdings behält sich die Gemeinde vor, «fortlaufend zu prüfen, ob sich die rechtlichen Vorgaben dahingehend ändern, dass eine Umsetzung ohne bauliche Massnahmen möglich wird». (lel)

27. Mai: Kanton lehnt Abstandsregel von Windrädern in Egg ab

Nachdem die Baudirektion des Kantons Zürich Gemeinden wie Hinwil oder Hittnau eine Absage erteilt hatte, ist nun auch Egg an der Reihe. Die Egger Gemeindeversammlung entschied im vergangenen September, einen Mindestabstand von Windrädern bis zur nächsten Siedlung auf einen Kilometer festzusetzen. Dies käme einem faktischen Verbot gleich.

Jetzt gab die Baudirektion bekannt, dass sie den Passus in der kommunalen Nutzungsplanung nicht genehmigt. Grund dafür sei, dass die Vorlage weder rechtmässig, zweckmässig noch angemessen sei. Gegen diesen Beschluss können binnen 30 Tagen Rekurse eingereicht werden.

Ob Egg von diesem Recht Gebrauch macht, ist unklar. Der Gemeinderat fasst erst an seiner Sitzung am Montag einen Entschluss, wie Gemeindeschreiber Tobias Zerobin auf Anfrage mitteilt. Ein Rekurs ist dabei wahrscheinlich, da bereits an der Gemeindeversammlung im Herbst klar war, dass sich der Kanton gegen die Mindestabstandsregelung stellen wird. (jgu)

27. Mai: Wetziker Jugendvorstoss «Ohne Fleiss kein Preis» geht ans Parlament

Bis Ende 2022 sammelten in Wetzikon verschiedene Vereine an festgelegten Samstagen im Jahr Altpapier. Im Lauf der Zeit entschieden sich immer mehr Vereine, ihr Engagement zu beenden, da es für sie finanziell nicht mehr rentabel war. Seit dem 1. Januar 2023 findet die Papiersammlung durch die Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (Kezo) statt.

Aufgrund dieser Umstellung reichte der Cevi im Herbst 2022 den Jugendvorstoss «Ohne Fleiss kein Preis» ein und forderte darin die Stadt Wetzikon auf, den Vereinen eine Verdienstmöglichkeit analog dem Papiersammeln anzubieten. Gemäss der Geschäftsordnung des Parlaments kommen für Jugendvorstösse grundsätzlich die Regeln des Postulats zur Anwendung. An einem «runden Tisch» wurden zusammen mit den Postulanten und Vertreterinnen und Vertretern aus den verschiedenen Geschäftsbereichen der Stadtverwaltung sowie aus dem Forstrevier Hinwil-Wetzikon etliche umsetzbare Einsatzmöglichkeiten entwickelt. Diese und weitere Angebote für Verdienstmöglichkeiten sollen neu auf einer digitalen Angebotsplattform publiziert werden und für Vereinseinsätze bereitstehen.

Der Stadtrat hat dafür an seiner letzten Sitzung der Angebotsplattform Smalljobs zugestimmt, wie er in einer aktuellen Mitteilung schreibt. Er ist überzeugt, dass mit dieser digitalen Plattform Verdienstangebote für die Wetziker Bevölkerung und die Vereine auf eine übersichtliche Weise bekannt gemacht werden können. Diesbezüglich nutzt die Stadt Wetzikon die bereits vorhandene Jugendapp, die mit der zusätzlichen Funktion von Smalljobs erweitert wird.

«Mit Smalljobs erhalten Jugendliche von 13 bis 18 Jahren und die Wetziker Vereine eine Plattform, bei der sie verschiedene Einsatz- und Verdienstmöglichkeiten finden», sagt Remo Vogel (Die Mitte), Stadtrat Gesellschaft und Soziales. Seitens der Stadt könnten dies Tätigkeiten sein wie beispielsweise das sporadische Verteilen von Flyern, die jährlich wiederkehrende «Bänklipflege» oder der Unterhalt des Vitaparcours sowie das ganzjährige Entfernen von Neophyten im Wald. (lcm)

27. Mai: Schulanlage Guldisloo in Wetzikon soll erweitert werden

Die Wetziker Primarschulanlage Guldisloo steht vor einer bedeutenden Erweiterung, um den steigenden Anforderungen der Schulraumplanung gerecht zu werden. Aktuell werden an der Schule zwölf Primarklassen sowie vier Kindergartenklassen unterrichtet, wodurch die Kapazität der Anlage bereits heute erreicht ist. Prognosen zeigen jedoch ein starkes Wachstum der Kinderzahlen im Einzugsgebiet, weshalb mit der Einrichtung von weiteren Kindergartenklassen und rund sechs zusätzlichen Primarschulklassen zu rechnen ist. Die Schulanlage werde somit zu einem Primarschulhaus mit 18 Schulklassen sowie einer oder zwei Kindergartenklassen heranwachsen, heisst es in einer aktuellen Mitteilung des Stadtrats.

Die Schulanlage besteht aus einem in zwei Etappen erstellten Gebäudekomplex, der 1934 eröffnet und 1958 erweitert wurde. Zwischen 1993 und 1996 wurden alle Gebäude einer umfassenden Sanierung unterzogen. Eine kürzlich durchgeführte Zustandsanalyse habe ergeben, dass die Gebäude durch die bisherigen Reparaturen und Sanierungen in einem relativ guten Zustand hätten gehalten werden können, heisst es im Bericht weiter. Dennoch bestehe ein erheblicher Instandhaltungsbedarf bei der technischen Infrastruktur.

Ein lösungsorientiertes Beschaffungsverfahren soll bis Ende 2026 aufzeigen, wie das zukünftige Schulhaus aussehen wird. Der dafür notwendige Planungskredit in Höhe von 602’000 Franken wurde durch den Stadtrat genehmigt und geht jetzt zur Beschlussfassung ans Parlament. (lcm)

27. Mai: Zwei Russiker Strassen werden für ein Jahr gesperrt

Die beiden Strassen Im Berg und Kirchgasse in Russikon müssen auf einem Teilstück wegen Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt werden. Die Zufahrten zur Schule und für Anwohner sind gestattet. Die Sperrung beginnt am Montag, 30. Juni, und dauert voraussichtlich bis Ende Juli 2026. Der motorisierte Individualverkehr wird im Gegenverkehr in Richtung Rumlikon respektive Russikon über Fehraltorf umgeleitet. Die Umleitung des öffentlichen Verkehrs erfolgt im Gegenverkehr über die Gemeindestrassen Wettstein- und Plattenstrasse. Die Bushaltestelle Russikon Kirche wird aufgehoben und als Ersatzhaltestelle an der Kreuzung Wettstein-/Schlatterstrasse eingerichtet. Die Haltestelle Platten in Richtung Rumlikon wird während der Bauzeit örtlich verschoben. (lcm)

26. Mai: Die Dübendorfer Mitte-Stadträte treten nochmals an

Die Mitte Dübendorf setzt bei den Erneuerungswahlen im kommenden Frühjahr auf ihre zwei bisherigen Stadträte: Sowohl Dominic Müller als auch Hanspeter Schmid treten noch einmal an, wie die Ortspartei in einer Mitteilung schreibt.

Müller ist seit drei Amtszeiten Teil der Stadtregierung und steht dem Ressort Hochbau vor. Sicherheitsvorstand Schmid sitzt seit 2018 im Stadtrat. Beide waren zuvor Mitglied des Parlaments und präsidierten den Gemeinderat während je eines Jahrs.

Mit Müller und Schmid stehen vier Kandidaten für den Stadtrat fest. Die SVP hat ihre Kandidierenden bereits bekannt gegeben. Stadtpräsident André Ingold tritt noch einmal an; neu in den Stadtrat will Tanja Lips. (tba)

23. Mai: Loorenstrasse in Maur wird für vier Monate gesperrt

Von Anfang Juni bis Ende September sperrt Maur den obersten Teil der Loorenstrasse vom Jugendhaus bis zur Aeschstrasse. Die Strasse ist in einem schlechten Zustand und wird saniert. Gleichzeitig werden Massnahmen für den Hochwasserschutz umgesetzt.

Die Durchfahrt ist während der Bauzeit nur dem öffentlichen Verkehr erlaubt. Fahrgäste können weiterhin bei der Bushaltestelle Ebmatingen, Looren zusteigen. Die Zufahrt ist für die Anwohnerinnen und Anwohner jederzeit sichergestellt.

Mit der Sanierung wird das Gefälle der Strasse «gedreht», damit das Regenwasser nicht mehr auf das Areal des künftigen Bevölkerungsschutzgebäudes (BSG) nebenan fliesst. Neu soll das Wasser auf der gegenüberliegenden Strassenseite gefasst und abgeleitet werden. Ausserdem erneuert Maur die Wasserleitungen inklusive Hauszuleitungen.

Der untere Teil der Loorenstrasse bis Benkelsteg wird zu einem späteren Zeitpunkt saniert und teilweise verbreitert. Die Planungsarbeiten dazu starten im Jahr 2026. (jgu)

21. Mai: Die Schule Bäretswil schafft mit der Leitung Digitalität eine neue Stelle

Wegen der Herausforderungen und Chancen des digitalen Wandels trägt die Schule eine hohe Verantwortung im Umgang mit digitalen Tools und bei deren Einsatz, wie die Gemeinde Bäretswil schreibt. Man müsse sich auf die Kernaufgaben des pädagogischen ICT-Supports (PICTS) rückbesinnen.

Neu soll deshalb eine Leitung Digitalität geschaffen werden. Die Leitungsperson wird Teil der Schulführung sein und trägt die fachliche Gesamtverantwortung für den digitalen Wandel in der Schule. Der Gemeinderat hat dafür eine dreijährige Pilotphase ab August 2025 bewilligt. (lda)

19. Mai: Zürichstrasse in Uster wird teilweise instand gesetzt

Wie die Baudirektion in einer Mitteilung schreibt, setzt das kantonale Tiefbauamt beim Kreisel Zürich-/Gschwaderstrasse sowie im Abschnitt vom Bahnübergang Zürichstrasse bis zur Brücke über den Werrikerbach den Belag instand. Die Energie Uster AG nutzt diese Gelegenheit, einen Leitungsabschnitt der Stromversorgung zu ersetzen.

Man sieht die Baustellenbereiche eingezeichnet.
Gelb eingezeichnet sieht man die Baustellenbereiche.

Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 26. Mai, und dauern bis zum Montag, 23. Juni. Im Abschnitt Bahnübergang–Werrikerbach wird der Verkehr ab Montag, 2. Juni, im Einbahnregime durch den Baubereich geführt. Der Verkehr Richtung Uster wird über die A15 umgeleitet.

Für die abschliessenden Belagsarbeiten muss die Fahrbahn im Baubereich vom Freitag, 20. Juni, um 20 Uhr bis zum Montag, 23. Juni, um 5 Uhr für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Während der Vollsperrung wird für den Verkehr eine grossräumige Umleitung signalisiert.

Die Buslinien 817 und N81 werden während der Vollsperrung via Berchtoldstrasse und Zürichstrasse umgeleitet. Die Haltestellen Gschwader- und Ackerstrasse können während dieser Zeit nicht bedient werden.

Der Fuss- und Veloverkehr kann die Baustellenbereiche jederzeit passieren, wird aber teilweise örtlich umgeleitet. (alk)

19. Mai: Gemeinderat Mönchaltorf genehmigt Investitionskredite im Gesamtwert von 373’000 Franken

Wie die Gemeinde Mönchaltorf in einer Mitteilung schreibt, hat der Gemeinderat für die Erstellung eines neuen, zusätzlichen Spielplatzes auf der Schulanlage Rietwis einen Investitionskredit von 80’000 Franken genehmigt. Die Ausführung ist in den Schulferien im Sommer 2025 angedacht.

Für die Gehwegsanierung an der Auenstrasse wurde ausserdem ein Investitionskredit von 115’000 Franken genehmigt. Der Start für diese Arbeiten erfolgt in Absprache mit dem Bereich Werke nach der Fertigstellung der laufenden Bauarbeiten in der Usterstrasse.

Für den Belagsersatz an der Weidstrasse genehmigte der Gemeinderat einen Investitionskredit von ebenfalls 115’000 Franken. Die Ausführung ist in den Sommermonaten geplant und dauert etwa sechs bis acht Wochen. Und auch für den Belagsersatz eines Strassenabschnitts im Weiler Lindhof bewilligte der Gemeinderat einen Investitionskredit von 63’000 Franken. Die Ausführung dafür ist ebenfalls in den Sommermonaten geplant und dauert auch etwa sechs bis acht Wochen. (alk)

17. Mai: Diese zwei Maurmer Gemeinderäte treten 2026 nicht mehr an

Im Frühling 2026 finden im ganzen Kanton die Erneuerungswahlen von Gemeinderat und Gemeindepräsidium statt. Bereits jetzt ist klar, dass in Maur nicht mehr alle Mitglieder antreten werden. Wie die «Maurmer Post» schreibt, kündigen gleich zwei Amtsinhaber ihren Rücktritt an: Hochbauvorsteher Urs Rechsteiner (Die Mitte) und Leiter Gesellschaft Alexander Lenzlinger (FDP).

Rechsteiner arbeitet als Leiter Bildung an der Schule Zollikon. Seit knapp zwölf Jahren ist er im Maurmer Gemeinderat, 2022 kandidierte er zudem für das Gemeindepräsidium. Im zweiten Wahlgang unterlag er gegen den jetzigen Präsidenten Yves Keller (FDP). Bereits nach den Wahlen sei für ihn festgestanden, dass er vermutlich keine weitere Amtszeit anhängen werde, erklärt er gegenüber der «Maurmer Post».

Im gleichen Jahr wurde Lenzlinger in die Exekutive der Gemeinde gewählt. Dass er sich im kommenden Frühling nicht mehr zur Wahl stellt, begründet er mit seiner unternehmerischen Tätigkeit. Es sei zunehmend zu zeitlichen Dilemmas bei seinen politischen und privaten Tätigkeiten gekommen.

Damit ist klar: Im Siebnergremium des Maurmer Gemeinderats werden für 2026 zwei Plätze frei, die es neu zu besetzen gilt. (aki)

16. Mai: Planungskredit für Lindauer Kindergarten gesprochen

Der Gemeinderat von Lindau hat für die Gesamtsanierung des Kindergartens Grafstal einen Planungs- und Projektierungskredit von 84’000 Franken bewilligt. Weitere 34’000 Franken gab er zulasten seiner Kreditkompetenz frei. Aufgrund einer Analyse zur Schülerzahlentwicklung gehe er davon aus, dass der Kindergarten weiterhin und langfristig benötigt werde, schreibt er in seinem Protokoll.

Der Kindergarten Grafstal wurde 1978 erbaut und bietet Platz für eine Kindergartenklasse. Der bauliche Zustand des Gebäudes entspreche weitgehend dem Originalzustand, schreibt der Gemeinderat. Viele Bauteile hätten ihre Lebensdauer jedoch «bereits deutlich überschritten». Dazu seien Massnahmen im Bereich der Schadstofffreiheit und Barrierefreiheit erforderlich. Ebenfalls nicht mehr zeitgemäss sei der energetische Zustand.

Die Erarbeitung eines detaillierten Projekts wurde in einem Submissionsverfahren an das Illnauer Architekturbüro Woernhard vergeben. Über die Genehmigung des Baukredits wird die Gemeindeversammlung im Juni 2026 befinden können. Laut Protokoll ist das Ziel eine Inbetriebnahme im Winter 2026. (alb)

16. Mai: Wanderweg im Sagenraintobel in Wald gesperrt

Für die weitere Ausführung der Gewässerarbeiten und den Sicherheitsholzschlag muss der Wanderweg entlang des Schmittenbachs im Sagenraintobel Wald gesperrt werden. Die Sperrung beginnt am Montag, 19. Mai, ab 7.30 Uhr und dauert bis Bauende. Eine Umleitung ist signalisiert. Da derzeit noch nicht klar ist, wann das sein wird, werde zu einem späteren Zeitpunkt über die Aufhebung der Sperrung wieder informiert. (lcm)

Sperrung Wanderweg Wald
Der Wanderweg entlang des Schmittenbachs im nördlichen Teil der Gemeinde Wald wird gesperrt. Eine Umleitung (orange) ist signalisiert.

16. Mai: Gemeinde Maur erhebt Einsprache gegen Strassenprojekt

Das kantonale Tiefbauamt hat das Projekt zur Erneuerung der Aeschstrasse in Maur öffentlich aufgelegt. Das Projekt umfasst unter anderem den hindernisfreien Ausbau der Bushaltestellen, Verbesserungen für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende, Anpassungen der Knotenführung und die Erneuerung der Strasseninfrastruktur. Der Maurmer Gemeinderat hat innert Frist zum Projekt Stellung genommen. Grundsätzlich begrüsst er das Projekt. Er erhebt jedoch Einsprache mit den Begehren, dass die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten sowohl an der Aeschstrasse als auch an der Loorenstrasse auf 60 km/h reduziert werden sollen. Diese Massnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen, insbesondere im Umfeld von Schulwegen, Bushaltestellen, landwirtschaftlichen Betrieben und dem neuen Bevölkerungsschutzgebäude auf der Looren-Anlage. (lcm)

16. Mai: Maur erhält ein neues Kunstrasenfeld

Ein Kunstrasenspielfeld soll künftig das bestehende Naturrasenfeld bei der Dreifachturnhalle Looren in Maur ersetzen. Um das dafür notwendige Bauprojekt samt Ausschreibung und Kommunikationsbegleitung auszuarbeiten, hat der Gemeinderat ein Planungskredit von 55’000 Franken gesprochen. «Der FC Maur, die Schule sowie weitere Sportverbände profitieren von einer ganzjährig nutzbaren Fläche, die wetterunabhängige Trainings- und Spielzeiten ermöglicht», heisst es im Bericht.

Das neue Spielfeld soll 2026 realisiert werden und biete eine nachhaltige Lösung zur Entlastung der bestehenden Raseninfrastruktur. Den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgen wird das ausgearbeitete Projekt sowie der notwendige Baukredit voraussichtlich anlässlich einer Gemeindeversammlung im Jahr 2025 oder im Frühjahr 2026 vorgelegt. (lcm)

14. Mai: Steigstrasse in Wald während einer Woche gesperrt

Aufgrund von Hangsicherungsarbeiten wird die Steigstrasse in Wald vom Montag, 19. Mai, bis am Freitag, 23. Mai, in beide Richtungen gesperrt. Dies teilt die Gemeinde in einer Mitteilung mit. Der Fussgängerverkehr bleibt während den Arbeiten gewährleistet. (alk)

Man sieht den abgesperrten Bereich auf der Steigstrasse.
Auf der Karte sieht man den abgesperrten Strassenteil während den einwöchigen Arbeiten.

12. Mai: Hauptachse zwischen Maur und Zollikon zeitweise gesperrt

Vom 19. bis zum 24. Mai sperrt die kantonale Baudirektion einen Teilabschnitt der Binzstrasse. Diese verbindet den gleichnamigen Ortsteil Binz in Maur mit Zollikon. Zurzeit saniert der Kanton die Strasse und baut einen Veloweg. Zudem finden grössere Arbeiten an den Entwässerungsleitungen statt.

Im Abschnitt zwischen der Bühl- und der Wilhofstrasse in Zollikon sind die Arbeiten nun fast abgeschlossen. Es fehlt lediglich der Deckbelag, der über fünf Tage eingebaut wird. Diese Arbeiten sind vom Wetter abhängig, weshalb sich die Sperrung verlängern kann.

Wer mit dem Auto oder dem Motorrad nach Zollikon fahren will, nutzt die Umleitung über Ebmatingen, die Forch und Zumikon. Auch für Velofahrer wird eine Umleitung vor Ort signalisiert. Für Fussgänger bleibt die Baustelle passierbar. Die Busse der Linie 910 werden ebenfalls umgeleitet und verkehren trotz der Vollsperrung der Binzstrasse in beide Richtungen.

Sobald die Sperrung aufgehoben wird, beginnt die Sanierung ausserorts. In Binz laufen die Arbeiten derzeit weiter. Der Kanton regelt den Verkehr in den betroffenen Abschnitten mittels Ampeln. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Sommer 2026 an. (jgu)

9. Mai: Strasse durchs Aatal wird in der Nacht teilweise gesperrt

Die Aathalstrasse zwischen Uster und Wetzikon wird während zweier Nächte im Mai teilweise gesperrt. Der Grund dafür sind Grünpflegearbeiten, die das kantonale Tiefbauamt aus Sicherheitsgründen in der Nacht durchführt.

Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Autobahnanschluss Uster Ost und der Einmündung Gstalderstrasse in Aathal. Die teilweise Sperrung erfolgt in den Nächten vom 21. und 22. Mai sowie 22. und 23. Mai jeweils zwischen 22 und 5 Uhr.

Die Aathalstrasse bleibt in Richtung Wetzikon einspurig befahrbar. In Richtung Uster wird der Verkehr ab Aathal via Sack und Sulzbach umgeleitet. (lel)

9. Mai: Bläsimühlestrasse in Madetswil erhält Deckbelag

Im vergangenen Herbst hat das kantonale Tiefbauamt die Bushaltestellen Bläsimühle in Madetswil hindernisfrei ausgebaut. Gleichzeitig wurden neue Fussgängerquerungen realisiert sowie eine Temporeduktion auf 60 km/h verfügt.

Gefehlt hat bisher jedoch der abschliessende Deckbelag auf der Bläsimühlestrasse. Dieser habe wetterbedingt nicht verlegt werden können, schreibt das kantonale Tiefbauamt in einer Mitteilung. Nun will es den Einbau nachholen.

Die Bauarbeiten sollen am Montag, 19. Mai, beginnen und rund eine Woche dauern. Allerdings erfordern sie auch diesmal eine «trockene und genügend warme Witterung». Schlechtes Wetter könne die Arbeiten verlängern.

Während der Bauphase wird der Verkehr einspurig geführt und durch Lichtsignale geregelt. Die Liegenschaften in der Umgebung sollten während der verschiedenen Bauphasen mit wenigen Ausnahmen auch mit einem Fahrzeug erreichbar sein. Die Bushaltestellen werden provisorisch verschoben, bleiben aber bedient. (lel)

9. Mai: Weisslingen erhält weitere Tempo-30-Zonen

In Weisslingen nimmt die Anzahl der Tempo-30-Zonen weiter zu. Seit dem Jahr 2022 wurde schon auf verschiedensten Gemeindestrassen die Geschwindigkeit reduziert.

Anfang Sommer werden nun auch die Zonen Leisibach und Letten signalisiert, wie die Gemeinde mitteilt. Als Nächstes will der Gemeinderat die Umsetzung der Tempo-30-Zonen Chalcheren und Rainstrasse zur weiteren Bearbeitung freigeben. (lel)

9. Mai: Wetzikon vergibt ab jetzt Fördergelder für Gebäudesanierungen

Wer in Wetzikon Arbeiten an der Wärmedämmung oder Gesamtsanierungen nach dem Minergie-Eco-Standard durchführen lässt, kann bei der Stadt ab jetzt Gesuche für Fördergelder stellen. Das gab der Stadtrat am Freitag bekannt.

Das Parlament bewilligte Ende 2024 nach einer hitzigen Diskussion einen Rahmenkredit von 800’000 Franken für zwei Jahre – also bis Ende 2026. Die Beiträge der Stadt können ergänzend zu kantonalen Geldern beantragt werden. Für Wärmedämmungen zahlt Wetzikon 20 Prozent des kantonalen Förderbeitrags, bei Minergie-Eco-Gesamtsanierungen sind es 30 Prozent. Die finanzielle Unterstützung soll dazu beitragen, dass Gebäude energieeffizienter ausgestaltet werden. (jgu)

7. Mai: In Mönchaltorf gelten neue 30er-Zonen

Auf Antrag der Gemeinde Mönchaltorf hat die Kantonspolizei Zürich in drei verschiedenen Zonen die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h festgesetzt. Betroffen von den Änderungen ist die Zone Schwerzi mit der Brandstrasse und dem Gebiet In der Schwerzi.

Ausserdem gilt die neue Verkehrsanordnung in der Zone Mülibach/Südstrasse auf folgenden Strassen: Südstrasse, Mülibachstrasse, Himmelsbergstrasse, Rietwisstrasse, Schulhausstrasse, Ackerstrasse, Wiesenstrasse und Gartenstrasse. Und auch in der Zone Widenbüel dürfen Verkehrsteilnehmer auf der Lindhofstrasse, dem Brunnenweg und der Oberdorfstrasse höchstens mit 30 km/h fahren.

Gegen die neue Verkehrsanordnung kann noch bis zum 5. Juni Rekurs erhoben werden. (alk)

6. Mai: Notariat Pfäffikon zieht provisorisch ins Geratrium um

Um den laufenden Bauarbeiten auszuweichen und alle Arbeiten im Notariatswesen weiterhin durchführen zu können, zieht das Notariat Pfäffikon vorübergehend in die Räume des Pflegezentrums Geratrium.

Während des Umzugs, der vom 5. bis am 7. Mai stattfindet, ist das Notariat geschlossen. Ab Donnerstag, 8. Mai, ist es wieder offen und befindet sich neu an der Hörnlistrasse 80 im Haus «Chriesibaum». (alk)

5. Mai: Fehraltorf verschiebt Abstimmung über die Gemeindeordnung

Am 18. Mai hätte das Fehraltorfer Stimmvolk über Änderungen in der Gemeindeordnung befinden sollen. Doch der Gemeinderat verschiebt nun die Abstimmung auf den nächstmöglichen Termin, den 28. September. Dies, weil die Prüfung durch den Kanton mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Durch die angepasste Gemeindeordnung soll sich letztlich die Schulpflege verkleinern – von sechs auf fünf Mitglieder. Zudem sollen die Grundlagen für eine neue Funktion Leitung Bildung geschaffen werden. Weiter sieht der Gemeinderat vor, dass die kantonale Ombudsstelle auch für Fehraltorf zuständig wird. (jgu)

2. Mai: Zwei Bushaltestellen in Pfäffikon werden hindernisfrei

Die Gemeinde Pfäffikon plant, die Bushaltestellen Berg und Steinwiesstrasse hindernisfrei auszubauen. Die Pläne sind aktuell öffentlich aufgelegt.

Die Baumassnahmen an der Bushaltestelle Berg sehen eine Erhöhung der Haltekanten in beiden Fahrtrichtungen vor. Um den hindernisfreien Ausstieg in Fahrtrichtung Wila zu gewährleisten, muss zudem der Kurvenradius der Strasse angepasst werden.

Auch bei der Haltestelle Steinwiesstrasse ist die Erhöhung der Haltekanten vorgesehen. Die Haltestelle in Fahrtrichtung Bahnhof Pfäffikon wird leicht verschoben. Zudem werden zwei Längsparkplätze vor einer Liegenschaft aufgehoben.

Für die Bauarbeiten an der Haltestelle Berg rechnet die Gemeinde mit Kosten in Höhe von 260’000 Franken, für jene an der Steinwiesstrasse mit 156’000 Franken. Die Bauarbeiten sollen von August bis September 2025 stattfinden. (lel)

1. Mai: Vollsperrung der Wetzikerstrasse in Hittnau beginnt am 12. Mai

Vor gut einem Jahr startete die Sanierung der Wetzikerstrasse zwischen dem Dorfausgang Oberhittnau und der Hittnauer Gemeindegrenze. Nun stehen die Abschlussarbeiten kurz bevor, wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt.

In der letzten Phase findet der Einbau der obersten Belagsschicht statt. Für diese Arbeiten ist eine Sperrung der Strasse notwendig. Davon betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Oberhittnauer Dorfausgang und dem Abzweiger Wetzikerstrasse Richtung Ober Balm. Auch die Kreuzungen Wilenstrasse und Wetziker-/Hittnauerstrasse sind während dieser Zeit nicht befahrbar.

Die Vollsperrung beginnt am Montag, 12. Mai, um 5 Uhr und dauert bis Montag, 19. Mai, etwa um 5 Uhr. Da es für Belagsarbeiten trockene und genügend warme Witterungsverhältnisse braucht, kann es zu einer Verlängerung oder Verschiebung der Sperrung kommen.

Ursprünglich war der Einbau des Belags für vergangenen Herbst geplant gewesen, musste aber aus ebendiesen Gründen auf diesen Frühling verschoben werden.

Quelle: Youtube/Kanton Zürich

Während der Sperrung ist für den Durchgangsverkehr Richtung Ober Balm, Wetzikon und Bäretswil eine Umleitung via Pfäffikon über die Pfäffikerstrasse signalisiert. Die Buslinie 858 verkehrt in dieser Zeit nur bis zur Station Ochsenkreisel in Wetzikon. Das Tiefbauamt empfiehlt, zwischen Hittnau und Wetzikon die S3 und den Bus 837 zu benutzen und für Ober Balm den Bus 859. (aki)

30. April: Grüningen saniert den Kindergarten Aussergass

Die Gemeinde Grüningen unterzieht den Kindergarten Aussergass 4 einer umfassenden Sanierung. Das Gebäude werde energetisch saniert und den aktuellen Vorgaben angepasst, heisst es im aktuellen Gemeinderatsbericht.

Die Totalsanierung umfasst den Ersatz von Türen und Fenstern, eine Aussenisolation der Fassade sowie die Erneuerung des Flachdachs. Zudem werden die bestehenden WC-Anlagen erneuert sowie zusätzliche WC-Anlagen für das Lehrpersonal und ein Putzraum für den Hausdienst eingebaut. Ausserdem sind weitere Massnahmen im Innenbereich sowie an den sanitären und elektrischen Installationen vorgesehen.

Für die Bauarbeiten hat der Gemeinderat einen Kredit in Höhe von 560’000 Franken bewilligt. (lel)

30. April: Wegen der Chilbi müssen in Fehraltorf zwei Gassen gesperrt werden

Vom 7. bis zum 11. Mai findet in Fehraltorf die jährliche Chilbi statt. Für den Verkehr führt dies zu Teilsperrungen. So ist das Teilstück vom Dorfschulhaus bis zur Hintergasse gesperrt. Gleiches gilt für den Teil Hintergasse bis Bahnhofstrasse. Zudem gilt ab dem 5. Mai ein Parkverbot auf dem Kirchenparkplatz. (lda)

28. April: Teilrevision der Gemeindeordnung Wetzikon geht ans Parlament

Die Gemeindeordnung der Stadt Wetzikon wurde im Juni 2021 total revidiert und ist seit November 2021 in Kraft. Aufgrund einer Revision des kantonalen Gesetzes über die politischen Rechte müssen Parlamentsgemeinden bis zum Ende der laufenden Amtsperiode ihre Bestimmungen zur Wahl der Wahlbüromitglieder anpassen.

Der Wetziker Stadtrat hat dies zum Anlass genommen und verwaltungsintern geprüft, ob weitere Änderungen an der Gemeindeordnung getätigt werden müssen. In Bezug auf das fakultative Referendum soll die Kompetenz des Parlaments gestärkt werden, heisst es in einer aktuellen Mitteilung. «Neu soll das Parlament Ausgabenbeschlüsse bis zu einer gewissen Summe abschliessend fassen können.»

Diese Anpassung führe zu einer Vereinfachung der Entscheidungsprozesse. Zudem wurden untergeordnete Bereinigungen von Unklarheiten und Lücken, die im Rahmen der alltäglichen Verwaltungstätigkeit seit Inkrafttreten der Gemeindeordnung 2021 aufgedeckt wurden, angepasst.

Antrag und Weisung werden dem Parlament zur Beschlussfassung unterbreitet. Nach der Verabschiedung durch das Parlament wird die teilrevidierte Gemeindeordnung voraussichtlich im Frühjahr 2026 auch der Stimmbevölkerung zur Absegnung vorgelegt. Die Inkraftsetzung ist auf den 1. Juli 2026 geplant. (lcm)

25. April: Schule Weisslingen erhält einen neuen Kletterturm

Der Kletterturm auf dem Areal der Schule Weisslingen ist in einem schlechten Zustand. Dies habe eine kürzlich durchgeführte Inspektion des Spielplatzes ergeben, heisst es im neuesten Gemeinderatsbericht. Der Turm müsse darum zwingend erneuert werden.

Bei der Inspektion habe sich gezeigt, dass der Kletterturm stark abgenutzt sei. Zudem stünden Drähte der Seile heraus. «Es bestehen Sicherheitsrisiken», schreibt die Gemeinde.

Der Gemeinderat hat deshalb einen Kredit für den Ersatz des Spielturms bewilligt. Dieser beläuft sich auf rund 44’000 Franken. (lel)

25. April: Zwei Kandidierende für die RPK-Ersatzwahl in Hinwil

Voraussichtlich am 28. September müssen die Hinwilerinnen und Hinwiler ein neues Mitglied in die Rechnungsprüfungskommission (RPK) wählen. Für die Ersatzwahl haben sich nun zwei Personen zur Verfügung gestellt.

Yannick Weber (SP) und Marisa Pellaton (SVP) wollen die Nachfolge von Christian Moser (FDP) antreten. Moser hatte im März seinen Rücktritt aus der RPK erklärt, in der er erst seit Juni 2024 Mitglied gewesen war.

Die Wahlvorschläge sind erst provisorisch. Noch bis zum 2. Mai können sich weitere Interessierte melden. Die Ersatzwahl gilt bis zum Ende der laufenden Amtszeit im Frühling 2026. (lel)

25. April: Wetziker Stadtrat lehnt Klima-Postulat vorerst ab

Der Wetziker Stadtrat will einen Vorstoss aus dem Parlament für schnellere Klimaanpassungen in der Stadtplanung vorerst nicht weiterverfolgen. Die Begründung: Vieles davon werde bereits gemacht oder sei für später geplant.

Das von Kaspar Spörri (Grüne) und Mitunterzeichnenden eingereichte Postulat forderte, dass Wetzikon neue kantonale Regeln für eine klimafreundlichere Stadtentwicklung rasch umsetzt. Das Ziel ist, Wetzikon grüner zu machen und besser gegen Hitze zu wappnen. Konkret verlangte die Gruppe sofortige Massnahmen bei Baubewilligungen – und dass bei der nächsten Überarbeitung der städtischen Bau- und Zonenordnung (BZO) Themen wie Baumschutz oder Dachbegrünung festgeschrieben werden. 

Der Stadtrat sagt dazu: Die wichtigsten neuen Regeln – zum Beispiel, dass bei Neubauten auf genügend Grünfläche geachtet werde – wende die Stadt bereits seit Dezember 2024 an. Andere Punkte, wie eben Regeln zum Baumschutz oder für grüne Dächer, schaue sich die Stadt sowieso an, wenn die gesamte Bau- und Zonenordnung überarbeitet werde. Die Überarbeitung startet aber erst 2026, wenn die Ortplanungsrevision ansteht. Jetzt schon Details festzulegen, sei zu früh. Extra ein Bericht dazu sei unnötig und schaffe keinen Mehrwert, findet der Stadtrat – zumal das Parlament bei der neuen BZO sowieso das letzte Wort hat. (erh)

25. April: Weitere Tempo-30-Zonen in Weisslingen festgesetzt

Autos werden auf den Gemeindestrassen in Weisslingen künftig langsamer fahren. Die Gemeinde arbeitet schon seit über einem Jahr an der Umsetzung von Tempo-30-Zonen auf verschiedenen Strassen in Wohnquartieren. In einigen Quartieren wurde eine entsprechende Temporeduktion bereits verfügt.

Jetzt teilt die Gemeinde mit, dass für die Quartiere Steinacher, Letten, Grabenwiese, Grabenweg, Schützengasse, Weiherweg und Leisibüel das neue Temporegime festgesetzt wurde. So sind während der Planauflage keine Einwendungen eingegangen. (erh)

25. April: Marode Bachdurchlässe in Hinwil und Bäretswil

Auf der Bahnstrecke Hinwil–Bäretswil müssen zwei über 120 Jahre alte Bachdurchlässe dringend saniert werden. Die Betreiberin, die Sursee-Triengen-Bahn AG (ST), plant die Instandsetzung für das Jahr 2025. Untersuchungen hatten erhebliche Schäden wie Rohrscheitelbrüche und Verformungen an den alten Betonrohren ergeben. Die Rohre sind teilweise oval statt rund.  

Die Sanierung erfolgt nun mittels Einzug eines sogenannten Inliners in die bestehenden Rohre. Diese Methode soll die Lebensdauer der Durchlässe um rund 40 Jahre verlängern, ohne die defekten Rohre komplett ersetzen zu müssen. Die hydraulische Leistungsfähigkeit bleibt laut technischem Bericht auch nach der Sanierung für ein nur alle 100 Jahre vorkommendes Hochwasser ausreichend.

Die Kosten für diese ersten beiden Sanierungen werden auf rund 140'000 Franken geschätzt. Für die Arbeiten sind kleinere, temporäre Waldrodungen nötig. Nach der Sanierung werden in Absprache mit den Revierförstern die Flächen wieder aufgeforstet. (erh)

25. April: Millionenentschädigung für Heimfall in Maur

Die Gemeinde Maur muss über 1,1 Millionen Franken für den sogenannten Heimfall der Liegenschaft Im Gütsch 9/11 in Binz bezahlen. Ein Heimfall bedeutet: Läuft ein zeitlich begrenztes Baurecht (also das Recht, auf fremdem Land ein Gebäude zu besitzen) aus, fällt das Gebäude automatisch an den Grundeigentümer zurück – in diesem Fall an die Gemeinde.  

Das 1995 erteilte Baurecht für die Liegenschaft läuft am 4. Mai 2025 aus. Der Gemeinderat bewilligte am 14. April die vertraglich vereinbarte Heimfallentschädigung von 1,1 Millionen Franken an den bisherigen privaten Baurechtsnehmer. Die Summe entspricht 90 Prozent des von der Zürcher Kantonalbank geschätzten Gebäudewerts.  

Die Ausgabe ist für die Gemeinde zwar verpflichtend, war aber nicht im Budget vorgesehen. Grund dafür ist, dass ursprünglich eine direkte Übernahme der Gebäude durch die heutige Mieterin, die Stiftung Jugendnetzwerk, geplant war. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch am Zeitplan.  

Die Gemeinde verhandelt nun mit der Stiftung Jugendnetzwerk über ein neues Baurecht und den Verkauf der Gebäude zum Heimfallwert. Bis eine Einigung erzielt ist, mietet die Stiftung die Liegenschaft von der Gemeinde. (erh)

25. April: Oberhittnauerstrasse in Pfäffikon wird saniert und gesperrt

Der Pfäffiker Gemeinderat hat grünes Licht für die Sanierung der Oberhittnauerstrasse gegeben. Der Abschnitt zwischen dem Kreisel Hittnauerstrasse und der Oberwilerstrasse wird von Anfang Juni bis Ende Oktober 2025 umfassend erneuert. Grund dafür sind der sanierungsbedürftige Zustand, die nötige Erneuerung von Werkleitungen (Wasser, Strom, Entwässerung) und der gesetzlich vorgeschriebene hindernisfreie Ausbau der Bushaltestellen Grundstrasse.  

Dafür wurden Objektkredite von insgesamt gut 851’000 Franken bewilligt. Die Kosten fallen höher aus als ursprünglich budgetiert, da die Fundationsschicht unerwartet ersetzt und belastetes Material entsorgt werden muss. Im Zuge der Sanierung wird auch ein lärmarmer Deckbelag eingebaut.  

Eine Einsprache gegen ursprünglich geplante Parkplätze wurde gutgeheissen; diese werden nun nicht gebaut.

Während der gesamten Bauzeit muss der betroffene Strassenabschnitt für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Der Verkehr wird via Hittnau umgeleitet, die Buslinie 837 über die Oberwilerstrasse, wo Ersatzhaltestellen eingerichtet werden. (erh)

25. April: Maur bewilligt Ausgaben für Strassensanierungen

Der Gemeinderat von Maur hat mehrere Ausgaben bewilligt. So wurden finanzielle Beiträge für Bauarbeiten an der Loorenstrasse genehmigt. Diese belaufen sich auf zirka 225’000 Franken und werden für die Erneuerung der Wasserleitung und die Sanierung benötigt. Ähnliche Bauarbeiten muss die Gemeinde auch in der Auwisenstrasse vornehmen. Auch dort soll die Wasserleitung ersetzt und die Strasse saniert werden. Die Gemeinde hat deshalb gebundene Ausgaben von 915’000 Franken gewährt. (erh)

25. April: Ersatzwahl für Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Fischenthal

Die Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Fischenthal sucht ein neues Mitglied. Sie hat deshalb eine Ersatzwahl für die restliche Amtsdauer angeordnet. Grund ist der sofortige Rücktritt von Bettina Steiner. Wahlvorschläge können bis spätestens Mittwoch, 4. Juni, 11.30 Uhr bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, findet am Sonntag, 28. September, ein Wahlgang statt. (erh)

23. April: Videoüberwachung in Fällanden wegen Vandalismus

In Fällanden gab es laut der Gemeinde in den letzten Jahren vermehrt Vandalismus, Graffiti und Littering, besonders an Wochenenden in der Schulanlage Buechwis. Die Reparaturkosten allein an den Schulhäusern betrugen über 12’000 Franken.

Aufgrund von Sachbeschädigungen musste auch die öffentliche WC-Anlage im Friedhof Zil geschlossen werden. Zudem werden die Abfallsammelstellen oft für illegale Müllentsorgung genutzt. Jeder dieser Fälle erfordert einen Polizeieinsatz, bei dem jeweils auch ein Mitarbeiter des Werkhofs anwesend sein muss. «Die Kosten für diese Einsätze sind erheblich», heisst es in einer Mitteilung.

Die Gemeinde reagiert nun mit einem Pilotprojekt: Während zweier Jahre sollen sechs Standorte mit Video überwacht werden. Betroffen sind vier Abfallsammelstellen (Wigarten, Pfaffhüsli, Bodenacherstrasse, Zil), die WC-Anlage im Friedhof Zil und das Schulareal Buechwis in Benglen.

Die einmaligen Kosten für die Installation der Kameras belaufen sich auf rund 28’600 Franken. Für den Betrieb (Miete und Support) müssen jährlich rund 10’500 Franken aufgewendet werden. Nach Ablauf der Pilotphase entscheidet der Gemeinderat aufgrund der Evaluationsergebnisse über die Verlängerung beziehungsweise die definitive Einführung der Videoüberwachung. (dam)

22. April: Erneutes Lastwagenverbot im Weiler Lindhof in Mönchaltorf

In Mönchaltorf kommt es erneut zu einem temporären Fahrverbot für Lastwagen. Betroffen sind die Wüeristrasse ab Dorfeingang und die Lindhofstrasse ab Höhe Widenbüelstrasse. Der Grund dafür sind die Bauarbeiten in Gossau und die damit verbundene Verkehrsumleitung, wie die Gemeinde Mönchaltorf mitteilt. Das Verbot wird 60 Tage dauern – der Zubringerdienst ist weiterhin gestattet.

Mit dieser Massnahme solle der Durchgangsverkehr von Lastwagen auf die grösseren Strassen umgelenkt werden, schreibt die Gemeinde. Damit sollen die Einwohnerinnen und Einwohner des Weilers Lindhof vor starkem Verkehr zumindest temporär geschützt werden.

Schon die erste Sperrung Mitte Januar habe den gewünschten Erfolg gebracht, das Quartier sei von Lastwagen, die nach Gossau hätten fahren wollen, mehrheitlich verschont worden, schreibt die Gemeinde. (mgp)

22. April: Strassensperrung an der Lendikerstrasse in Weisslingen

Die Gemeinde Weisslingen saniert ab dem 22. April die Leitungen an der Lendikerstrasse, wie diese mitteilt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Hausnummer 49 und der Kreuzung Lendikerstrasse/Leisibüel. Die Strecke bleibt bis zum 6. Juli gesperrt. Die Durchfahrt von Lendikon nach Weisslingen ist in dieser Zeit nur einspurig möglich, Anwohnende behalten die Zufahrt. Umleitungen werden signalisiert. (mgp)

17. April: Kanton baut hindernisfreie Bushaltestellen in Wernetshausen

Damit Rollstuhlfahrende und Personen mit Rollator, Kinderwagen oder Rollkoffern selbständig und mühelos in die Busse einsteigen können, baut das kantonale Tiefbauamt die Bushaltestellen Letten und Dorf in Wernetshausen hindernisfrei aus.

Im Bereich der Bushaltestellen werden ausserdem neue Gehwege und Schutzinseln erstellt, damit die Haltestellen sicher erreicht werden können. Dies teilt das kantonale Tiefbauamt mit.

Bevor das Amt seine Arbeiten startet, ersetzt die Gemeinde Hinwil die alte Wasserleitung von der Kreuzung Sackstrasse bis zur Kreuzung Schluhbachstrasse.

Die Bauarbeiten für das ganze Projekt beginnen am 28. April und dauern voraussichtlich bis Mitte November. In der ganzen Bauzeit wird der Verkehr mit Lichtsignalen einspurig durch die Baustelle geleitet. Die Bushaltestellen Letten und Dorf werden während der Bauarbeiten normal bedient, müssen jedoch je nach Bauetappe verschoben werden. (bes)

17. April: Lärmschutz entlang der Umfahrung in Dürnten wird verbessert

Die Südumfahrung in Dürnten ist zwischen dem Kreisel Rütistrasse und dem Kreisel beim Garten-Center in einem schlechten Zustand und muss instand gesetzt werden. Gleichzeitig soll die Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr verbessert werden.

Der Regierungsrat hat dazu Ausgaben in Höhe von 3,63 Millionen Franken bewilligt und das Projekt festgesetzt, wie er in einer Mitteilung schreibt. Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2027 beginnen.

Die Südumfahrung in Dürnten führt den Durchgangsverkehr um das Dorf herum. Der zunehmende Verkehr auf der Umfahrungsstrasse hat erhöhte Lärmemissionen für die anliegenden Gebäude zur Folge.

Das Tiefbauamt ergreift deshalb im Zusammenhang mit der Sanierung der Südumfahrung Massnahmen an der Lärmquelle. Zwischen den Kreiseln Garten-Center Meier und Rütistrasse wird ein lärmarmer Belag eingebaut. Auch die Beläge der Velo- und Gehwege werden erneuert.

Um die Sicherheit für Velofahrende zu erhöhen, wird beim Garten-Center-Kreisel die Mittelinsel um eine Velofurt ergänzt. Beim Kreisel Tannägertenstrasse wird die Mittelinsel verlängert und die Fussgängerquerung leicht verschoben, damit die Fussgängerinnen und Fussgänger die Strasse hier direkt überqueren können. (bes)

16. April: Jonastrasse in Wald wird teilweise gesperrt

Ab Montag, 5. Mai, beginnt die erste von drei Etappen der Bauarbeiten an der Jonastrasse in Wald. Während die Etappen eins und drei unter Vollsperrung ausgeführt werden, ist für die Etappe zwei nur eine Einbahnregelung nötig. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober, Umleitungen werden signalisiert. Im Zuge der geplanten Sanierungsmassnahmen wird die Strassenführung angepasst und die Verkehrsführung für Fussgänger optimiert. (tas)

16. April: Bäretswil soll eine Grünabfuhr erhalten

Wer in Bäretswil Grüngut entsorgen will, hat dafür nur zwei Optionen: den eigenen Garten oder den Werkhof. In Letzterem dürfen aber nur Laub, Pflanzen, Rasenschnitt und Äste abgegeben werden; und das auch nur zwischen April und November. Grünabfälle aus der Küche sollen «dezentral im eigenen Garten» kompostiert werden. Das gilt auch für Gartenabfälle in den Wintermonaten.

Ein Umstand, die eine Stimmbürgerin ändern möchte. Sie hat deshalb die Einzelinitiative «Einführung Grüngutabfuhr» beim Gemeinderat eingereicht. Der Gemeinderat hat diese für gültig erklärt und verabschiedet sie zur Abstimmung an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni über die Erheblich-Erklärung und empfiehlt die Annahme. Anschliessend wird der Gemeinderat eine entsprechende Umsetzungsvorlage ausarbeiten. (tas)

15. April: Usterstrasse in Fehraltorf wegen Bauarbeiten gesperrt

Seit Montag laufen Bauarbeiten an der Usterstrasse in Fehraltorf. Zwischen der Obermülistrasse und der Kempttalstrasse ist der Abschnitt wegen Arbeiten für den Wärmeverbund EWZ für den Verkehr nicht befahrbar.

Lediglich Anwohner dürfen den Strassenabschnitt passieren. Um für sie den Zugang zu ermöglichen, wurden Ampeln aufgestellt. Die Ein- und Ausfahrt Hintergasse und Kempttalstrasse sind jedoch gesperrt. Die Arbeiten dauern noch bis Anfang Juni an. (jgu)

11. April: Schulhausstrasse und Schlängliweg in Wald während drei Wochen gesperrt

Aufgrund eines Werkleitungs- und Strassenbaus muss die Schulhausstrasse sowie der Schlängliweg in Wald gesperrt werden. Die Bauarbeiten dauern von Dienstag, 22. April, ab 7.30 Uhr bis voraussichtlich am 16. Mai, wie die Gemeinde Wald in einer Mitteilung schreibt.

Die Zufahrt zur Schule ist über die Binzholzstrasse gewährleistet. Fussgänger müssen den Binzholzweg benutzen. Die Durchfahrt Werkstrasse ist während der Bauarbeiten gewährleistet. (alk)

Man sieht die Umleitung während der Baustellenzeit auf einer Karte eingezeichnet.
Fahrzeuge müssen während der Baustelle über die Binzholzstrasse ausweichen.

9. April: Hafenanlage Greifensee: Gemeinden suchen nach ökologischen Ersatzflächen

Die Konzession für die Hafenanlage Greifensee läuft Ende 2026 aus. Nun stehen die betroffenen Gemeinden vor einer neuen Herausforderung, denn der Kanton verlangt bei einer Konzessionserneuerung erstmals ökologische Ersatzmassnahmen für alle bestehenden Anlagen im Wasser – sozusagen als Ausgleich. Das betrifft unter anderem den Landungssteg für Kursschiffe, Bojenfelder und Slipanlagen.

Weil die einzelnen Gemeinden am Greifensee aber kaum über genügend geeignete Flächen verfügen, um die geforderten Ausgleichsmassnahmen umzusetzen, rückt ein gemeinsames Projekt bei der Jungholzwiese in Uster in den Fokus. Dieses Vorhaben könnte den gesamten Ersatzbedarf aller Greifensee-Gemeinden abdecken – auch jenen der Gemeinde Greifensee. Letztere prüft parallel, ob sich auch auf eigenem Gemeindegebiet geeignete Flächen finden lassen.

Für die Planung des Konzessionsgesuchs hat der Gemeinderat einen Kredit von 14’000 Franken bewilligt. (mgp)

8. April: Maur plant einen neuen Veloweg zur Looren

Im Jahr 2028 könnten die Bauarbeiten für einen Veloweg zwischen Maur und der Looren starten. Der Gemeinderat hat beschlossen, die neue Veloroute so weit vorzubereiten, dass sie baureif ist.

Mit der neuen Verbindung würde die Looren besser für die Velofahrer erschlossen. Denn zurzeit führt lediglich ein Veloweg von Aesch nach Ebmatingen bei der Schul- und Sportanlage Looren vorbei. Ein zweiter Veloweg an der Loorenstrasse – der als Verbindung zum Schulhaus dienen soll – wird erst nach Bauabschluss des Bevölkerungsschutzgebäudes neu geprüft.

Wo genau die neue Veloroute durchführen soll, ist noch nicht abschliessend entschieden. Voraussichtlich wird der Weg aber von Maur über die Hubrainstrasse, die Schützenhausstrasse, den Haumesserweg und den Roggacherweg bis zum Schulhaus Looren führen.

Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Franken. Die Gemeinde hofft aber auf einen finanziellen Zustupf durch den Bund. Dieser unterstützt im Rahmen des sogenannten Agglomerationsprogramms Verkehrsprojekte in Städten und Agglomerationen. Für gewöhnlich dürfte sich die Beteiligung im Rahmen von 30 bis 50 Prozent bewegen. Der Entscheid wird jedoch erst 2027 erwartet.

Erst danach folgt die konkrete Planung der neuen Veloroute seitens der Gemeinde. Letztlich wird die Gemeindeversammlung definitiv über einen Baukredit befinden können. Wann dies der Fall sein wird, ist noch unklar. (jgu)

8. April: Uster erhält sieben neue grüne Oasen

Schon seit Jahren setzt sich der Verein Herzkern für ein grüneres Uster ein. Jetzt hat er sieben neu gestaltete Stadtoasen eingeweiht: Die Ruheinseln laden mit Holzbänken und bepflanzten Kisten zum Verweilen ein. Die bisherigen Fässer wurden durch grössere Pflanzkisten mit vielfältiger Bepflanzung und individuell beschrifteten Tafeln ersetzt, wie der Verein mitteilt.

Die neuen Standorte befinden sich bei der Stadt- und Regionalbibliothek, der Seebadi Uster, dem Stadtpark-Grill, dem Tischtuch-Nähatelier Les Cigales, im Quartier Kern Süd, bei der Pfingstgemeinde Uster sowie bei Regal 9. Die Oasen bleiben bis etwa Oktober bestehen, bevor sie für die Winterpause abgebaut werden. (mgp)

7. April: Zweckverband will Ara in Gossau ausbauen

Mit der wachsenden Bevölkerung kommt auch auf die Abwasserreinigungsanlagen in der Region mehr Arbeit zu. So stösst die Abwasserreinigungsanlage (Ara) in Gossau schon bald an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Zweckverband Ara Gossau-Grüningen plant deshalb, knapp 2,8 Millionen Franken in den Ausbau der biologischen Reinigungsleistung der Anlage zu investieren.

Gleichzeitig soll die Ara auch an die aktuell geltenden Anforderungen an die Reinigungsleistung angepasst werden. Das gereinigte Wasser aus den Gemeinden Gossau und Grüningen fliesst aus der Ara in den Gossauerbach. Eine entsprechende gewässerschutzrechtliche Bewilligung muss unter Berücksichtigung von inzwischen verschärften Vorgaben per Ende 2025 erneuert werden.

Wie der Zweckverband betont, werden derzeit nur die dringlichsten Massnahmen realisiert. Sie sollen den Betrieb der Ara bis ins Jahr 2050 sichern. Parallel läuft das Projekt «Regionale Abwasserentsorgung Greifensee», dessen Auswirkungen auf die Anlage in Gossau noch offen sind.

Über den Investitionskredit in Höhe von knapp 2,8 Millionen Franken müssen die Stimmberechtigten von Gossau und Grüningen an der Urne befinden. Bei einem Ja ist eine Umsetzung des Projekts bis spätestens 2028 geplant. Die Abstimmung findet am 18. Mai statt. (lel)

7. April: Stadt Uster digitalisiert Wermatswiler Dorfchronik

Mitglieder des Dorfvereins Wermatswil führten von der Gründung des Vereins im Jahr 1977 bis 2020 eine Chronik von verschiedenen Vereinsanlässen, Feiern und gemeinsamen Projekten.

Die Alben wurden bisher im Vereinslokal Gujerhaus aufbewahrt, dort fehlt nun aber zunehmend der Platz. Aus diesem Grund bot Vorstandsmitglied Fabio Palazzo die Alben dem Stadtarchiv Uster an. Dieses nahm die Chronik mit Freude an und digitalisiert sie als Gegenleistung, wie die Stadt Uster in einer Mitteilung schreibt.

Die Bilder würden aber weder vom Dorfverein noch vom Stadtarchiv im Internet veröffentlicht. Sie stehen jedoch für künftige Rückblicke in die Wermatswiler und damit Ustermer Geschichte zur Verfügung. Interessierte können sich beim Stadtarchiv Uster melden. (alk)

5. April: Forstrevier ergreift Massnahmen gegen Parkieren im Wald und auf Wiesen in Hinwil

Seit einigen Jahren stellt das Forstrevier Hinwil-Wetzikon fest, dass immer mehr Erholungsuchende mit dem Auto möglichst nahe an den Erholungsraum fahren. Weil keine oder zu wenige Parkplätze vorhanden sind, wird in die Strasseneinfahrten oder unmittelbar daneben im Wald oder auf Wiesen parkiert.

«Mittlerweile gibt es Probleme mit parkenden Autos, welche die Bewirtschaftungsstrassen so einparken, dass ein Passieren mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen oder Lkws zeitweise nicht mehr möglich ist», schreibt es in einer Mitteilung. Jene, welche neben der Strasse parkierten, fügten der Landschaft und der Strasse ebenfalls Schäden zu.

In Hinwil hat sich die Situation seit letztem Jahr verschärft, weil die Gemeinde die öffentlichen Parkplätze nun bewirtschaftet. Deshalb ergreift das Forstrevier jetzt Massnahmen.

Auf der Einfahrt Ornhaldenweg/Bachtelstrasse und Brandholzweg/Freechtstrasse wird es versuchsweise eine gelbe Linie entlang der Gemeindestrasse ziehen. Diese Linie signalisiert den Beginn des Genossenschaftswegs, auf welchem ein Fahrverbot gilt – ausserdem werden Informationstafeln aufgestellt. (bes)

4. April: Jetzt müssen auch die Parkplätze am Bachtel bezahlt werden

Seit dem 1. Juni 2024 sind die öffentlichen Parkplätze auf dem Gemeindeplatz in Hinwil, an der Zürichstrasse, bei der Badi, beim Eisweiher und im Hüssenbüel kostenpflichtig. Aufgrund eines Rekurses verzögerte sich die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz in Orn (Bachtel). Seit Anfang April sind nun aber auch diese Parkplätze kostenpflichtig und können digital oder in bar an der Parkuhr bezahlt werden. (pd/sco)

4. April: Die Stadt Uster bringt ihre Energieplanung auf den neusten Stand

Der neue Energieplan der Stadt Uster ist in Kraft. Am 11. Februar hatte ihn der Stadtrat abgesegnet, jetzt liegt die Genehmigung des kantonalen Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) vor.

Der kommunale Energieplan ist ein wichtiges Planungsinstrument für die Stadt, für Unternehmen und Fachleute, um die Wärme- und Kälteversorgung zu koordinieren. Er regelt, in welchen Gebieten welche Energieträger zur Wärmegewinnung genutzt werden. Mit der Revision erhält er nun eine Grundlage, um auch in Gebieten ohne Eignung für den Aufbau von Fernwärmenetzen den Wechsel auf erneuerbare Heizsysteme zu vereinfachen und zu beschleunigen.

In den sogenannten Eignungsgebieten werden Einzellösungen oder kleine Nahwärmeverbunde angestrebt. Die primär zu nutzenden Energieträger wie Erdwärme, Luft oder Holz sind in der Energieplankarte festgehalten. Dies vereinfacht die Planung eines Heizungsersatzes durch Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer.

Basis ist die Ausrichtung auf das Klimaziel mit Netto-null-Treibhausgasen. Der letzte rechtskräftige Energieplan der Stadt Uster stammt aus dem Jahr 2013 und ist nicht mehr aktuell. (sco)

4. April: Bundesamt für Energie erteilt Energie Uster gute Zensuren

111 Energieversorgungsunternehmen (EVU) haben an der Vergleichsstudie «EVU-Benchmarking 2023/24» teilgenommen. Dabei erreichte die Energie Uster AG Spitzenplätze in allen drei Kategorien.

Mit der Studie untersucht das Bundesamt für Energie (BFE), wie die Schweizer Energieversorger erneuerbare Energien nutzen und Energie effizient einsetzen. Es geht dabei um die Lieferung von Strom, Wärme und/oder Gas.

Im Bereich Wärme erreichte die Energie Uster AG den zweiten Platz unter 53 bewerteten Unternehmen. Hier baut der städtische Energieversorger gezielt nachhaltige Wärmenetze aus und setzt auf erneuerbare Wärmelösungen mit lokaler Wertschöpfung.

Im Bereich Strom gab es Platz 12 unter 97 Unternehmen. Die Energie Uster AG verankert kontinuierlich erneuerbare Energien in der Stromversorgung und stärkt damit die Nachhaltigkeit.

Im Bereich Gas belegt der Ustermer Energieversorger den elften Platz von 44 Unternehmen. Hier wurde bereits vor einigen Jahren eine ökologische Qualität mit 20 Prozent Ökogasanteil eingeführt. Dieser setzt sich zusammen aus Schweizer Biogas und Gas, mit dessen Bezug Klimaschutzprojekte von Myclimate unterstützt werden. (sco/pd)

4. April: Usterstrasse in Mönchaltorf wird teilweise gesperrt

Infolge von Tiefbauarbeiten am Trinkwasserleitungsnetz wird die Usterstrasse in Mönchaltorf zwischen der Auenstrasse und der Lindhofstrasse in mehreren Etappen jeweils einspurig gesperrt.

Die Usterstrasse ist während der Bauarbeiten nur einspurig im Wechselverkehr befahrbar. Dieser wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der Fussgängerweg wird einseitig gesperrt, und die Fussgänger werden auf die gegenüberliegende Strassenseite umgeleitet. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 7. April, und dauern bis zirka Ende Juni. (pd/sco)

4. April: Maur gestaltet den Kreisel Aesch-Forch neu

Nach der Sanierung der Aeschstrasse in Maur steht nun die Gestaltung des Kreisels Aesch-Forch an. Denn dieser wirkt unattraktiv, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt. Anwohnende und der Ortsverein Aesch-Scheuren-Forch hatten deshalb eine Neugestaltung angeregt.

Am 20. März rief der Gemeinderat die Bevölkerung dazu auf, Ideen für das Projekt einzureichen. Die Frist läuft noch bis zum 17. April. Ein Ingenieurbüro wird die Vorschläge unter Berücksichtigung der Kosten prüfen. Dabei gilt es, verkehrstechnische und gestalterische Aspekte zu beachten. Für die Planung sprach der Gemeinderat einen Kredit von 28'000 Franken.

Der Baustart ist voraussichtlich Mitte September. Ende Oktober sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein. (jgu)

3. April: Bundesamt für Energie würdigt Energieverbund Rüti Zentrum

Das Fernwärmeprojekt des Energieverbunds Rüti Zentrum ist mit dem diesjährigen Energiepreis Watt d’Or ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt das Bundesamt für Energie (BFE) jedes Jahr aussergewöhnliche Leistungen im Bereich Energie. Der Rütner Energieverbund schaffte es in der Kategorie «Erneuerbare Energien» auf den zweiten Platz.

Dieser Energieverbund ist ein innovatives Fernwärmeprojekt. Zum einen spannen die Gemeinde Rüti, die Gemeindewerke Rüti (GWR), das Krematorium und das Zentrum Breitenhof zusammen. Zum anderen werden alle lokal verfügbaren erneuerbaren Energiequellen ins Netz eingespeist: Holz, Wasser, Abwärme und Sonnenenergie.

Die Jury honoriert die zahlreichen Vorteile, die der Energieverbund mit sich bringt: Er produziert künftig bis zu 7,6 Gigawattstunden (GWh) erneuerbare Wärme pro Jahr für maximal 150 Liegenschaften und sorgt damit jährlich für Einsparungen von über 2000 Tonnen CO2.

Hervorzuheben ist die Einbindung des Krematoriums in den Energieverbund. Ein Krematorium als Energiequelle zu nutzen, mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, doch es bietet tatsächlich viel Potenzial. Das Krematorium Rüti ist während fünf Tagen pro Woche in Betrieb. Die beiden Einäscherungsöfen werden zurzeit mit Gas und Strom betrieben und auf sehr hohe Temperaturen aufgeheizt.

Aus diesem Prozess entsteht Abwärme, mit der bereits heute die eigenen Räume und solche des Zentrums Breitenhof geheizt werden. Ein grosser Teil jedoch wird ungenutzt an die Atmosphäre abgegeben. Derzeit werden die Öfen technisch umgerüstet, damit mehr der anfallenden Wärme gespeichert und genutzt werden kann. (pd/sco)

Blick ins Krematorium von Rüti. Man sieht einen kargen Raum mit zwei grossen Öffnungen der Einäscherungsöfen in der Wand.
Der Energieverbund Rüti Zentrum nutzt auch die Abwärme aus dem Krematorium.

3. April: Arbeiten am Wärmeverbund – neue Verkehrsbehinderungen in Fehraltorf

Die Gemeinde Fehraltorf arbeitet am Wärmeverbund EWZ und muss dazu wieder ein paar Strassen aufreissen. Ab 7. April startet die letzte Etappe der Bauarbeiten an der Obermülistrasse. Diese ist bis Anfang Juni nicht durchgehend befahrbar. Auch Fussgänger werden über das Unterdorf umgeleitet.

Auch am 7. April wird an der Geeren- und der Chüeferistrasse gegraben. Sie sind ebenfalls bis Anfang Juni nicht durchgehend befahrbar. (pd/sco)

Eine Karte mit der Geeren- und der Chüeferistrasse in Fehraltorf. Gelb sind die wegen der Bauarbeiten gesperrten Abschnitte ausgezeichnet.
Ab 7. April bis Anfang Juni sind die Geeren- und die Chüeferistrasse in Fehraltorf nicht durchgehend befahrbar. Auch Fussgängerinnen und Fussgänger werden umgeleitet.

2. April: Christine Gasser tritt aus der Sekundarschulpflege Uster zurück

Aufgrund eines Wegzugs wird ein Sitz in der Sekundarschulpflege in Uster neu besetzt. Christine Gasser (SP) verlässt die Stadt Uster und somit auch ihr Amt in der Sekundarschulpflege. Sie ist seit 2022 für das Ressort Sonderpädagogik zuständig.

Gasser tritt per 31. Juli 2025 zurück. Dieser vorzeitige Rücktritt wurde vom Bezirksrat bereits bewilligt, wie das Schulpflegepräsidium mitteilt. Für die Nachfolge ist ein Wahlverfahren aufgegleist. (zo)

31. März: Regierungsrat bewilligt Stellenplan für BFSU in Wetzikon

Die Berufsfachschule Uster (BFSU) wird ab dem Schuljahr 2025/2026 im Schulhaus Schellerstrasse in Wetzikon einen zweiten Schulstandort betreiben. Dort werden künftig die Bildungsgänge der Berufsmaturität (BM) der Ausrichtung Technik, Architektur und Life Sciences (Tals), BM 1 und BM 2, ausgebildet.

Es ist geplant, am Standort Wetzikon im Schuljahr 2025/2026 mit 26 Klassen zu starten. Zu einem späteren Zeitpunkt werden weitere acht Klassen hinzukommen, die zurzeit noch an der Berufsschule Rüti unterrichtet werden. Gemäss den aktuellen Prognosen wird die Anzahl Klassen bis zum Schuljahr 2029/2030 auf insgesamt 38 ansteigen.

Aufgrund dieser Entwicklungen hat die Schulleitung der BFSU mit Schreiben vom 2. Februar 2025 eine Erweiterung des Stellenplans beantragt: eine Stelle Abteilungsleitung, eine halbe Stelle Informationsspezialist, anderthalb Stellen Techniker, anderthalb Stellen Verwaltungsassistenz, eine Stelle Verwaltungssekretariat. Zur Sicherstellung des Betriebs werden weiter eine Stelle Hausmeister und eine Stelle Hauswart benötigt.

«Die genannten Stellen sind zur Sicherstellung eines reibungslosen Schulbetriebs der Schule am Zweitstandort Schellerstrasse in Wetzikon erforderlich», heisst es seitens des Regierungsrats, der die Stellen bewilligt hat. Der Stellenplan soll somit auf Beginn des Schuljahrs 2025/2026 entsprechend erweitert werden.

Die jährlichen Gesamtkosten der neu zu schaffenden Stellen betragen rund 972’700 Franken. Die Kosten sind im Budget 2025 sowie im Entwicklungs- und Finanzplan 2025 bis 2028 eingestellt. (lcm)

31. März: Schule Fehraltorf führt Sozialinsel ein

Wie an vielen anderen Schulen beanspruchen auch in Fehraltorf einige wenige Schülerinnen und Schüler die Ressourcen von Lehrpersonen, schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sowie Klassenassistenzen überdurchschnittlich stark. Darunter drohen die anderen Kinder, insbesondere jene mit besonderen Bedürfnissen, zunehmend zu kurz zu kommen.

«Solche Situationen sind jeweils für die ganze Klasse, die einzelnen Kinder und deren Eltern sowie für die Lehrpersonen belastend und erfordern neue Lösungsansätze», schreibt der Gemeinderat. Im kommenden Schuljahr führt die Schule Fehraltorf deshalb eine sogenannte Sozialinsel ein. In besonderem Masse auffällige Schülerinnen und Schüler ab der Kindergartenstufe werden zeitlich befristet statt in ihrer Regelklasse in der Sozialinsel unterrichtet und betreut.

Dort arbeitet sozialpädagogisch ausgebildetes Personal gemeinsam mit ihnen nicht nur am Schulstoff, sondern auch an ihrem Sozialverhalten. Die Mitarbeitenden der Sozialinsel stehen dazu im engen Austausch mit den Eltern der betroffenen Kinder.

«Das oberste Ziel bleibt es, diese Kinder so bald wie möglich wieder in der Regelklasse zu integrieren», schreibt der Gemeinderat. Die Schule Fehraltorf sei überzeugt, damit die teure externe Beschulung sowie Einzelbeschulungen wirksam zu reduzieren und gleichzeitig die Schulkarriere der betroffenen Kinder positiv zu beeinflussen.

Der Gemeinderat Fehraltorf hat Anfang März den Antrag der Schulpflege gutgeheissen, die Sozialinsel mittels eines zweijährigen Pilotprojekts einzuführen. Die Kosten belaufen sich dafür auf insgesamt 400’000 Franken. «Das ist günstiger als die erwartbaren Kosten, die ohne Sozialinsel für zwingend notwendige externe Beschulung oder Einzelbeschulung anfallen würden», heisst es in der Mitteilung abschliessend. (lcm)

31. März: Kinderbetreuung in Fehraltorf wird neu finanziert

Die aktuelle Kita-Verordnung der Gemeinde Fehraltorf stammt aus dem Jahr 2011 und wurde in den Folgejahren nur leicht angepasst. Mit der Revision und einer neuen Verordnung über die familienergänzende Kinderbetreuung (FEB-Verordnung) solle den in den letzten Jahren veränderten Rahmenbedingungen Rechnung getragen und die Berechnung vereinfacht werden, schreibt der Gemeinderat in einer aktuellen Meldung.

Die Subventionierung der Kinderbetreuung erfolgt neu kindbezogen mittels sogenannter Betreuungsgutscheine. «Mit diesem Wechsel werden zukünftig alle in Fehraltorf wohnhaften Familien gleichbehandelt.» So ist nicht mehr entscheidend, ob das Kind in einer Kita mit Leistungsvereinbarung betreut werden kann oder ob ein Platz in einer Kita ohne Leistungsvereinbarung und somit ohne Subventionsanspruch und daher zum Volltarif genutzt wird. «Die Eltern können neu die Entscheidung aufgrund ihrer Bedürfnisse treffen.» Die Subventionsbeiträge werden weiterhin einkommensabhängig festgesetzt.

Gemäss Erhebung betragen die Kosten für den Wechsel auf Betreuungsgutscheine zusätzlich rund 50'000 Franken, und das jährlich wiederkehrend. Die Höhe der Subventionsgrenze liegt in der Kompetenz des Gemeinderats. Gestützt auf seine Strategie, hat der Gemeinderat entschieden, die Subventionsgrenze auf den Mittelstand auszuweiten und auf 150'000 Franken zu erhöhen.

Kinderbetreuung löse jedoch nicht nur Kosten aus. «Alle Studien zeigen langfristig einen positiven Saldo für die öffentliche Hand», schreibt der Gemeinderat. Je nach Studienansatz und regionalen Besonderheiten werde ein finanzieller Rückfluss bis zu Fr. 1.80 pro investierten Franken ausgewiesen. Der Gemeinderat unterbreitet die neue Verordnung der nächsten Gemeindeversammlung. (lcm)

31. März: Gemeinderat Mönchaltorf will zusätzliche Räume im Mönchhof kaufen

Für den Kauf der Räumlichkeiten der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde im Gemeindezentrum Mönchhof genehmigte der Gemeinderat Mönchaltorf einen Investitionskredit von 520'000 Franken in erster Instanz. In Übereinstimmung mit den geltenden Bestimmungen besitzt die Politische Gemeinde Mönchaltorf für diese Räumlichkeiten ein Vorkaufsrecht. Am 1. Dezember 2024 hat die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde dem Verkauf der insgesamt rund 150 Quadratmeter an die Politische Gemeinde zugestimmt.

«Der Kauf bietet der Gemeinde zahlreiche Vorteile und spielt eine bedeutende Rolle in der zukünftigen Entwicklung des Gemeindezentrums», schreibt der Gemeinderat. Das Gemeindezentrum Mönchhof sei bereits heute ein lebendiger Treffpunkt für die gesamte Bevölkerung und beherberge eine Vielzahl von Einrichtungen und Dienstleistungsangeboten, die für unterschiedliche Zielgruppen von Bedeutung seien. Nutzungen, welche zurzeit ausgelagert seien wie zum Beispiel das Spielkaffee der Kommission Älterwerden, könnten somit wieder im Zentrum durchgeführt werden.

Ein Erwerb des Stockwerkeigentums der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde bedeutet auch, dass der grösste Teil der Räume des Gemeindezentrums Mönchhof wieder in den Besitz der Politischen Gemeinde übergeht. «Was den Einfluss der Politischen Gemeinde auf die gesamte Liegenschaft und deren zukünftige Entwicklung erheblich stärkt.» Da die Räume auch in Zukunft öffentlich-rechtlich genutzt werden, sind sie dem Verwaltungsvermögen zuzuweisen. Neben den buchhalterischen Abschreibungen wird mit betrieblichen Folgekosten wie unter anderem Reinigungs- und Unterhaltskosten in Höhe von rund 7800 Franken pro Jahr gerechnet.

Das Geschäft wird der Mönchaltorfer Stimmbevölkerung an der nächsten Gemeindeversammlung vom 19. Juni zur Genehmigung unterbreitet. An diesem Abend befindet die Gemeindeversammlung zudem über die Jahresrechnung 2024 sowie einen Investitionskredit von 1,9 Millionen Franken für den Ausbau der biologischen Reinigungsstufe für die Betriebsbewilligungserneuerung der Kläranlage. Dazu kommen auch noch die Totalrevision der Polizeiverordnung sowie die Genehmigung eines Rahmenkredits von 495’000 Franken für den Ersatz der Quellabteilung «Wasserleitung von der Quelle Wüeriholz zum Reservoir Widenbüel». (lcm)

27. März: Auch in Wald wird über Feuerwerk abgestimmt

Die nächste Oberländer Gemeinde stimmt über ein Verbot von lärmendem Feuerwerk ab. Der Gemeinderat von Wald hat eine im Februar eingereichte Initiative mit dem Antrag über eine entsprechende Änderung der Polizeiverordnung für gültig erklärt.

Artikel 8 der Verordnung soll dahingehend geändert werden, dass das «Abbrennen und Abfeuern von lärmendem Feuerwerk, Petarden, Mörsern usw.» ganzjährig untersagt ist. Das Verbot gilt auch in der Nacht vom 1. auf den 2. August und vom 31. Dezember auf den 1. Januar. Der Gemeinderat kann Ausnahmen erlauben.

Entsprechende Verbote existieren bereits in Bubikon, Dürnten und Gossau – und auch andere Gemeinden in der Region wie Wetzikon oder Uster könnten bald nachziehen. Der Gemeinderat von Wald unterstützt die Initiative. Sie wird der Gemeindeversammlung am 26. Juni vorgelegt. (pd/sco)

27. März: Grünliberale Bezirk Uster wählen neuen Präsidenten

Christian Meyer ist neuer Präsident der GLP Bezirk Uster. Der Dübendorfer wurde an der Generalversammlung vom 25. März einstimmig gewählt. Er übernimmt das Amt von Thomas Maier (Dübendorf) und Benno Scherrer (Uster), die das Präsidium ad interim geführt hatten.

Christian Meyer ist Doktor der Bewegungs- und Gesundheitswissenschaften ETH und arbeitet im Produktmanagement im Gesundheitswesen. Er ist seit 2022 Gemeinderat in Dübendorf und wird diesen voraussichtlich 2025/2026 präsidieren. (pd/sco)

27. März: Rüti ändert Öffnungszeiten der Badi – und Eintrittspreise

Der Gemeinderat von Rüti hat verschiedene Gebühren angepasst und den revidierten Gebührentarif beschlossen. Er gilt ab 1. April.

Zwei Änderungen betreffen das Schwimmbad. Dieses konnte bis anhin für Abendveranstaltungen gemietet werden. Diese Möglichkeit besteht nicht mehr. Um eine angemessene Beleuchtung zu gewährleisten, hätte Rüti grössere Investitionen tätigen müssen. Als weiteren Grund führt der Gemeinderat die schon im regulären Badibetrieb starke Auslastung des Schwimmbadpersonals während der Badesaison an.

Nicht mehr angeboten werden Saisonkarten für auswärtige Schulklassen. Das habe einen «unverhältnismässigen bürokratischen Aufwand verursacht», teilt die Gemeinde mit. Anstelle dieser Saisonkarten zahlen Schülerinnen und Schüler künftig generell für einen Einzeleintritt nur noch 3 Franken statt wie bisher Fr. 4.50.

Weitere Anpassungen betreffen das Zivilstands-, das Friedhofs-, das Feuerwehr- und das Meldewesen, wo der Gemeinderat Tarife an die aktuellen Bereitstellungskosten sowie an die Tarife der umliegenden Gemeinden angepasst hat. Neu profitieren Ortsparteien, Vereine und gemeinnützige Institutionen davon, dass sie für Bewilligungen von Festwirtschaften nichts mehr zahlen müssen, wenn sie auf einen Alkoholausschank verzichten. (pd/sco)

26. März: 35 Einwendungen gegen die BZO-Revision in Bubikon

Die Gemeinde Bubikon hat ihre Bau- und Zonenordnung (BZO) überarbeitet und Anfang Dezember 2024 öffentlich aufgelegt. Inzwischen ist die öffentliche Anhörung abgeschlossen. Wie die Gemeinde mitteilt, sind dabei insgesamt 35 Einwendungen und Stellungnahmen gegen die vorliegende Version eingegangen. Das sind weniger, als sie erwartet hatte.

Kritisiert worden seien vor allem die vorgeschlagene Grünzifferfläche und die grosszügigeren Bestimmungen für neue Gebäude in der Zone für öffentliche Bauten, insbesondere deren Höhe. Erstere diene zur Förderung der Biodiversität und werde die Folgen des Klimawandels vermindern, schreibt die Gemeinde.

Die neuen Bestimmungen im Schulareal würden wiederum den Architekten mehr Gestaltungsspielraum geben, damit die Grün- und Freiflächen auf diesem erhalten blieben, heisst es weiter. Im aktuellen Wettbewerb werde weiterhin mit diesen Vorgaben geplant. Der Gemeinderat prüfe aber nun, ob die kritisierten Regeln flexibler umgesetzt werden könnten.

Der Gemeinderat und die Planungskommission hatten die BZO aus verschiedenen Gründen revidiert. Neben den vorgeschriebenen Aktualisierungen von baurechtlichen Vorgaben sind beispielsweise auch verschiedene Bereiche wie die Schrägdachvorgabe und die Gebäudehöhe in der Zone für öffentliche Bauten angepasst worden.

Am Donnerstag, 19. Juni, findet eine Informationsveranstaltung zur BZO-Revision statt. Die Stimmbevölkerung kann dann an der Gemeindeversammlung vom 10. und möglicherweise 11. September über die Vorlage befinden. (lel)

26. März: «Bibliothek der Dinge» wird in Uster eröffnet

Anfang Jahr wurde bekannt, dass die Stadt- und Regionalbibliothek Uster das neue Projekt «Bibliothek der Dinge» lanciert. Dadurch ermöglicht sie der Bevölkerung, eine Vielzahl an Gebrauchsgegenständen wie Werkzeuge und Haushaltsgeräte auszuleihen, anstatt sie selbst zu besitzen oder kaufen zu müssen.

Das Angebot richtet sich an Personen ab 18 Jahren mit einer gültigen Bibliothekskarte. Gegenstände können für zwei Wochen ausgeliehen werden. Eine vollständige Liste der verfügbaren Gegenstände wird ab Samstag auf der Website der Bibliothek aufgeschaltet. Die Auswahl ist breit, und es befinden sich auch nicht so alltägliche Dinge wie eine Dörrmaschine, ein Marroniofen oder ein Lockenstab darunter.

Am Samstag, 29. März, von 13 bis 16 Uhr findet die Eröffnung statt. An diesem Tag wird das Repair-Café Uster ebenfalls vor Ort sein, um mitgebrachte Elektrogeräte kostenlos zu reparieren. (alk)

24. März: Russikon verzichtet auf Ersatzwahl für Schulpräsidium

Am 1. Februar ist der bisherige Schulpräsident von Russikon, David Goldschmid (SVP), zurückgetreten. Für den Rücktritt war das zu hohe Mass an Auslastung offenbar ausschlaggebend gewesen.

Vizepräsident Peter Minder (FDP) hat die Geschäfte zwischenzeitlich übernommen. Dies wird auch in naher Zukunft, genauer bis zum Start der nächsten Legislaturperiode von 2026 bis 2030 so bleiben. Denn eine eigentlich geplante Ersatzwahl ist mittlerweile hinfällig.

Die gesetzlich vorgegebenen Fristen sahen vor, dass erst am ordentlichen Abstimmungssonntag, dem 28. September, eine Ersatzwahl hätte stattfinden können. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wäre auf den 30. November gefallen. Somit wäre die gewählte Person nur wenige Monate im Amt, da die nächsten Gesamterneuerungswahlen bereits am 8. März 2026 stattfinden.

Ohnehin sei die Funktionstätigkeit der Schulpflege durch die verbleibenden Schulpflegemitglieder unter dem Vorsitz von Peter Minder sichergestellt, wie die Gemeinde schreibt. Die Schulpflege könne die Aufgaben ohne jedweilige Einschränkungen wahrnehmen. (lda)

24. März: Die Bauarbeiten an der Ferrachstrasse in Rüti beginnen

Ab dem 31. März ist die Zufahrt ins Rütner Zentrum nur noch beschränkt gewährt. Der Grund dafür ist die Instandsetzung der Ferrachstrasse. Der Kanton ersetzt auf der Ferrachstrasse vom Löwenplatz bis zur Bushaltestelle Ferrach sowie auf der Dorfstrasse auf einer Länge von 70 Metern zwischen Härtiplatz und der Jonabrücke sämtliche Beläge.

Um den Strassenlärm zu reduzieren, wird ein Deckbelag eingebaut. Teilweise ist Tempo 30 vorgesehen. Zudem werden die Bushaltestellen Löwen und Ferrach hindernisfrei ausgebaut. Hinzu kommt eine neue Bushaltestelle Sonnenplatz (nur in Fahrtrichtung Dorfstrasse). Auch wird im Bereich beider Bushaltestellen Löwen ein neuer Fussgängerübergang mit Mittelinsel gebaut.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2026. Noch genauere Informationen zum Ablauf der einzelnen Bauarbeiten finden Sie in einem Erklärvideo des kantonalen Tiefbauamts unter www.youtube.com/@kantonzuerich/videos. (lda)

22. März: Bäretswil sucht neuen Gemeindeschreiber

Andreas Sprenger verlässt per 31. August 2025 die Gemeindeverwaltung von Bäretswil. Er möchte sich beruflich etwas zurücknehmen und Verantwortung abgeben, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde heisst. Seit Mai 2019 habe er die Verwaltung mit Engagement, Feingefühl und Weitblick geführt und den Gemeinderat kompetent beraten. Die Stelle soll demnächst öffentlich ausgeschrieben werden. (jep)

21. März: Grüningen hat einen neuen Schulpräsidenten

Die bisherige Grüninger Schulpräsidentin Karin Jeber (SVP) wurde im vergangenen August in stiller Wahl in den Gemeinderat gewählt. Dadurch wurde ihr Sitz in der Schulpflege frei. Die Gemeinde musste einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin suche.

Diese Suche ist nun erfolgreich beendet. Per 11. März erklärte der Gemeinderat Arun Calore ebenfalls in stiller Wahl als neues Schulpflegemitglied gewählt, wie aus einem Eintrag im Amtsblatt hervorgeht. Calore ist beruflich als Lehrer tätig. Er wird bis zum Ende der laufenden Amtszeit im Jahr 2026 auch gleich das Schulpräsidium übernehmen. (lel)

21. März: Primarschule Uster verkleinert Angebot der Morgenbetreuung

Seit dem Schuljahr 2022/2023 bietet die Primarschule Uster an acht Standorten ab 7 Uhr eine Morgenbetreuung an. Diese wird aktuell von 114 Kindern besucht. Das sind 64 Prozent weniger als eine Umfrage unter Eltern und Erziehungsberechtigten im Jahr 2019 vermuten liess, heisst es in einer aktuellen Mitteilung.

Aufgrund der geringeren Nachfrage passt die Primarschulpflege Uster darum ab dem Schuljahr 2025/2026 das Angebot an. Mit dieser Massnahme reduziert sie die Ausgaben um rund 71 000 Franken.

Die Morgenbetreuung wird neu nur noch an drei Standorten angeboten: In Niederuster für die Kinder der Schuleinheiten Niederuster und Talacker, im Krämeracker für die Kinder der Schuleinheiten Pünt, Krämeracker und Nänikon sowie im Hasenbühl für die Kinder der Schuleinheiten Hasenbühl, Oberuster und Gschwader.

Durch die Zusammenlegung an drei Standorten wird der Weg zur Morgenbetreuung für einige Eltern länger, wenn sie ihre Kinder bringen. Dadurch könnte sich der Arbeitsweg der Eltern verlängern. Deshalb öffnet die Morgenbetreuung schon um 6.45 Uhr. Nach der Morgenbetreuung werden die Kinder je nach Alter entweder zu Fuss vom Personal der Primarschule oder von einem Transportunternehmen zum Unterricht begleitet. (lcm)

21. März: Keine Ersatzwahl für Pfäffiker Schulpflege

Am 9. Februar hat die Pfäffiker Stimmbevölkerung die Schulpflegerin Nicole Keller-Hochuli (FDP) zur Schulpräsidentin gewählt. Damit bleibt ein Sitz in der Schulpflege vakant – und das wird er noch eine Zeit bleiben. Denn der Gemeinderat als wahlleitende Behörde hat sich dagegen entschieden, für den Rest der laufenden Amtszeit eine Ersatzwahl anzuordnen.

Zwar muss gemäss Gesetz über politische Rechte grundsätzlich eine Ersatzwahl durchgeführt werde, wenn eine Vakanz eintritt. Bei Organen mit mehreren Mitgliedern findet indessen keine Ersatzwahl statt, wenn innert sechs Monaten eine Erneuerungswahl erfolgt und die Funktionsfähigkeit des Organs gewahrt bleibt.

Aus dem Wortlaut gehe allerdings nicht klar hervor, wie die Formulierung «wenn die Erneuerungswahl innert sechs Monaten erfolgt» auszulegen ist, schreibt der Gemeinderat in seinem Protokoll. «Weder der Zeitpunkt des Beginns der Frist noch derjenige des Ablaufs ist darin präzis definiert.»

Nach der Auffassung des Gemeinderates könne im vorliegenden Fall auf die Anordnung einer Ersatzwahl verzichtet werden. Auch die Schulpflege habe mitgeteilt, dass die Funktionsfähigkeit der Behörde auch ohne Ersatzwahl gewahrt bleibt. Ebenso habe die Konferenz der Parteipräsidien auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie der Meinung ist, dass keine Ersatzwahl durchgeführt werden und die Vollbesetzung erst wieder mit den Gesamterneuerungswahlen 2026 erlangt werden soll. (lcm)

20. März: Grosse Strassensanierung in Russikon startet im Juni

Die Kirchgasse, die Strasse Im Berg und die Russikerstrasse sind in schlechtem Zustand. In drei Monaten beginnt nun die Sanierung des 900 Meter langen Strassenabschnitts. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich 15 Monate. Der Kanton bewilligte dafür einen Betrag in Höhe von 3,84 Millionen Franken.

Mit den Arbeiten soll die Verkehrssicherheit insbesondere für den Rad- und Fussverkehr verbessert werden. Bergaufwärts Richtung Rumlikon gibt es eine Markierung für den Radstreifen. Im Kurvenbereich bei der Kirche wird der Veloverkehr auf ein verbreitertes Trottoir geleitet. Die Fussgängerstreifen auf Höhe der Schlatter- und Plattenstrasse werden mit je einer Mittelschutzinsel neu gestaltet.

Der Kanton baut zudem die Bushaltestellen Kirche sowie Platte in Fahrtrichtung Rumlikon hindernisfrei aus. Zudem soll sich der Lärmschutz verbessern. Der sanierte Abschnitt erhält deshalb einen lärmarmen Belag. (jgu)

20. März: Kirchenpflege Dürnten ist wieder komplett

Die Dürntner Kirchgemeindeversammlung wählte am 16. März Karl Meier für den Rest der Amtsdauer bis 2026 in die Kirchenpflege. Mit seiner Wahl ist die Kirchenpflege der Reformierten Kirche Dürnten wieder vollzählig. (jgu)

17. März: Bauarbeiten an der Dürntner-/Rosengartenstrasse in Bubikon starten am 24. März

Der Kanton Zürich und die Gemeinde Bubikon bauen die Kreuzung Dürntner-/Rosengartenstrasse in einen Kreisel um und schliessen die Höslistrasse an den neuen Kreisel an. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 24. März, und dauern bis im Dezember.

Die Strasse ist eine wichtige Verbindung zwischen Bubikon und Dürnten und wird täglich von rund 5000 Fahrzeugen genutzt. Für die Bauarbeiten muss die Dürntnerstrasse komplett gesperrt werden. Der motorisierte Verkehr wird in dieser Zeit über die Kantonsstrassen und die Oberlandautobahn A15 umgeleitet.

Die Dürnterstrasse sei in einem «sanierungsbedürftigen Zustand», sagte Markus Allenspach, Projektleiter des kantonalen Tiefbauamtes, an einer virtuellen Informationsveranstaltung. Zudem sei die Gemeinde Bubikon mit der Bitte an den Kanton herangetreten, die Höslistrasse an den neuen Kreisel anzuschliessen. Damit bringt man den Industrieverkehr zum Recycling und Betonwerk Grimm & Schmid AG aus dem Wohnquartier hinaus.

Eine Visualisierung des geplanten Kreisels an der Kreuzung Dürntner-/Rosengartenstrasse in Bubikon.
Die Kreuzung Dürntner-/Rogengartenstrasse in Bubikon wird zu einem Kreisel umgebaut. Am Montag, 24. März, starten die Bauarbeiten.

Im Zuge der Bauarbeiten werden die beiden Bushaltestellen Bubikon, Tafleten barrierefrei ausgebaut. Zusätzlich werden Kanalisation und Beleuchtung modernisiert, Strom- und Wasserversorgung erneuert.

Die Kosten für die Bauarbeiten werden auf rund 2,7 Millionen Franken veranschlagt. Davon übernimmt der Kanton 1,4 Millionen Franken, die Gemeinde Bubikon die restlichen 1,3 Millionen. Dazu kommen Kosten für den Erwerb von Land und von allfälligen Rechten, die noch nicht feststehen. (sco)

15. März: Bauarbeiten an der Unterbachstrasse in Hinwil

Wegen fortschreitender Geländeverschiebungen wurde die Unterbachstrasse 2015 bereits teilweise mit Elementplattenmauern gesichert. Im Sommer 2024 begann der Hang auch zwischen der obersten und mittleren Mauer zu rutschen. Als Sofortmaßnahme wurde ein Holzkasten verbaut. Nun ist geplant, die Strasse auf den betroffenen Abschnitten endgültig mit Elementplattenmauern zu sichern.

Die Bauarbeiten starten am 24. März und dauern bis Ende April. Während dieser Zeit wird der betroffene Abschnitt vollständig gesperrt, der Verkehr wird umgeleitet.

Die Bauunternehmung bemüht sich, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten. (tas)

14. März: Ersatzwahl Mitglieder Kommission «Maurmer Post» angeordnet

Die «Maurmer Post» ist das offizielle Publikationsorgan der Gemeinde Maur. Die Aufsicht darüber oblag bis vor Kurzem einer vierköpfigen Kommission; diese wurde im April letzten Jahrs aber wieder abgesetzt. Grund waren Querelen um einen in der «Maurmer Post» erschienenen Artikel. Damals kündigte der Gemeinderat an, dass die Überwachung der Gemeindezeitung wieder eine Kommission übernehmen soll – aber mit fünf neuen Mitgliedern.

Nun ist die Wahl für diese Mitglieder ausgeschrieben. Für die laufende Amtsdauer 2022 bis 2026 werden vier Mitglieder sowie eine Präsidentin oder ein Präsident gesucht. Wahlvorschläge können bei der Gemeinde Maur eingereicht werden. (tas)

14. März: Sperrung von Bahnübergängen in Pfäffikon

In Pfäffikon werden aufgrund von Bauarbeiten die Bahnübergänge Russiker- und Hittnauerstrasse zeitweise gesperrt. Der Bahnübergang Hittnauerstrasse ist am Dienstag, 18. März, von 21 Uhr bis am Mittwochmorgen um 5 Uhr nicht befahrbar.

Der Bahnübergang an der Russikerstrasse ist am Mittwoch in der Früh von 1 Uhr bis 5 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet. Für den Langsamverkehr sowie Fuss- und Veloverkehr gibt es temporäre Einschränkungen. (tas)

14. März: Baldiger Baustart in Reitistrasse in Madetswil

Ab Montag, 24. März, beginnen die Sanierungsarbeiten an der Reitistrasse in Madetswil. Die erste Bauetappe startet bei der Bergstrasse und führt Richtung Reitihof mit dem Bau eines neuen Schmutzwasserkanals.

Die Zufahrt zu den Seitenstrassen bleibt während der Bauzeit gewährleistet. Bei der Baustelle steht jedoch nur eine Fahrspur im Gegenverkehr zur Verfügung. Wo möglich, wird auf Ampeln verzichtet und der Verkehr mit anderen Massnahmen geregelt.

Vereinzelt kann die Zufahrt zu Liegenschaften eingeschränkt oder vorübergehend gesperrt sein. Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner werden informiert – auch über verfügbare Ersatzparkplätze.

Die Bevölkerung wird gebeten, für Kinder einen alternativen Schulweg ausserhalb der Reitistrasse zu wählen. (tas)

14. März: Nachfolge für Schulpflege in Maur gesucht

Die Schulpflege Maur benötigt ein neues Mitglied für den Rest der Amtsdauer 2022 bis 2026 als Nachfolgerin oder Nachfolger für den zurückgetretenen Benjamin Goldschmidt. Interessierte Personen können bis 22. April einen Wahlvorschlag beim Gemeinderat Maur einreichen.

Vorgeschlagene Personen müssen mit vollständigen Angaben – das heisst Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse, Parteizugehörigkeit – bezeichnet werden. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens 15 stimmberechtigten Personen aus der Gemeinde unterzeichnet sein.

Sofern mehr als eine Person vorgeschlagen wird, findet der erste Wahlgang am 28. September, ein möglicher zweiter Wahlgang am 30. November statt. (tas)

13. März: Kontaminierter Aushub führt zu Strassensperrung in Hittnau

Im Breitiweg in Hittnau wird voraussichtlich ab Donnerstag, 13. März gebaut. Im Rahmen der Erneuerung einer wichtigen Wasserleitung im Jahr 2023 wurde festgestellt, dass das Aushubmaterial teilweise kontaminiert ist und fachgerecht entsorgt werden muss. Für diese Arbeiten sowie für die Fertigstellung des Strassenbelags hat der Gemeinderat einen Kredit von 211’000 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt.

Die Bauarbeiten dauern je nach Witterung voraussichtlich drei bis vier Wochen, bis etwa Mitte April. Während dieser Zeit bleibt der Breitiweg komplett gesperrt. Auch im Kreuzungsbereich Breitiweg/Loweidstrasse muss mit temporären Einschränkungen gerechnet werden.

Der Belagseinbau in der Loweidstrasse erfolgt so, dass die Durchfahrt grundsätzlich möglich bleibt. Allerdings sind kurze Wartezeiten nicht ausgeschlossen.

Parallel dazu führt die Gemeinde weitere Belagsarbeiten durch: Bei der Liegenschaft Loweidstrasse 23 wird der Belag erneuert – dort ist keine Durchfahrt möglich. Auch auf der Dürstelenstrasse finden Belagsarbeiten statt; es muss während der Arbeiten mit eingeschränkter Fahrmöglichkeit gerechnet werden. (tas)

12. März: Platzsanierung bei der Schifflände in Maur

Der Platz bei der Schifflände in Maur weist Stolperfallen, Schlaglöcher und Erosionsschäden auf. Deshalb muss er saniert werden, wie die Gemeinde mitteilt.

Dabei wird die Deckschicht aus losem Kies durch Netstaler Kies ersetzt. Bei diesem handelt es sich um eine Schicht aus gebrochenem Kalksteinschotter. Mit einem Anteil von rund 10 Prozent Kalkschlamm bildet sich aus dem Schotter eine zementartige Schicht, die aussergewöhnlich fest und belastbar – jedoch nicht versiegelt – ist.

Um die Einschränkungen zu minimieren, werden die Bauarbeiten laut der Mitteilung in drei Etappen ausgeführt. Sie werden voraussichtlich am 17. März in Angriff genommen und dauern etwa drei Wochen. (bes)

11. März: Der «Wisliger Energiepark» ist gegründet

Solarstrom, der in Weisslingen produziert wird, soll auch in Weisslingen verkauft und gebraucht werden. Das ist die Vision des Energieparks, den die Gemeinde im vergangenen Sommer vorgestellt hat. Beim Projekt handelt es sich um eine sogenannte lokale Energiegemeinschaft, die auch in anderen Gemeinden geplant ist.

In Weisslingen ist man nun aber einen Schritt weiter. Am 4. März fand laut einer Mitteilung der Gemeinde die öffentliche Beurkundung zur Gründung der Genossenschaft Energiegemeinschaft Weisslingen auf dem Notariat in Illnau statt. 

Nach dem Eintrag im Handelsregister, der in den nächsten Tagen erfolgt, können alle weiteren Interessenten einfach aufgenommen werden, indem sie einen Antrag stellen und mit einer Einzahlung einen Anteilsschein lösen. Den Link mit weiteren Informationen findet man über die Website der Gemeinde. «Je mehr Wisligerinnen und Wisliger sich am Energiepark beteiligen, desto effizienter wird die Energiegemeinschaft», schreibt der Gemeinderat.

Ausserdem findet am 13. März für Interessierte ein weiteres Webinar mit Informationen zur Anmeldung bei der Energiegemeinschaft und zum Gründungsprozess statt. Das Webinar ist für juristische und natürliche Personen mit Wohnsitz, Firmensitz oder Eigentum in der Gemeinde bestimmt.

Eine offizielle Gründungsversammlung ist für den 27. März im Widum geplant. An dieser Versammlung bekommen alle Teilnehmer ihre Gründungsurkunde und den Anteilsschein ausgehändigt.  (bes)

11. März: Maur sucht nach Fahrern für alternativen ÖV

Ab Mai wird in Maur neu ein Minibus Fahrgäste durch die Gemeinde chauffieren. Doch bevor der Minibus mit Platz für acht Fahrgäste ins Rollen kommt, sucht die Gemeinde gemeinsam mit dem zuständigen Unternehmen Mybuxi nach Fahrern. Diese sollen den Betrieb in Schichten à vier bis fünf Stunden sicherstellen, damit das ganze Jahr hinweg Fahrten angeboten werden können. Pro Schicht erhalten die Fahrer dafür 50 Franken.

Zugleich gründen die Verantwortlichen einen Verein, der den Betrieb des Minibusses sicherstellen soll. Für die damit verbundenen Aufgaben sucht die Gemeinde Personen, die sich in jenem Verein engagieren wollen.

Maur ist die erste Gemeinde im Kanton, die mit Mybuxi zusammenarbeitet. Durch das Pilotprojekt will der Gemeinderat die fünf Dörfer Uessikon, Aesch, Maur, Ebmatingen und Binz besser erschliessen. Bisher setzte Maur dabei auf ein Ruftaxi, das jedoch nur zu definierten Zeiten fuhr. Jetzt soll ein Minibus die Menschen in der Gemeinde auf Abruf transportieren.

Eine Fahrt im Minibus muss per App angefordert werden. Der Fahrer sammelt dann, sobald als möglich, die Person an einem Halteort ein. An welchen Orten die Fahrgäste künftig ein- und aussteigen können, ist noch unklar. Hierzu holt Mybuxi zurzeit die Wünsche aus der Bevölkerung ab.

Fahrten sind innerhalb des Gemeindegebiets, wie auch zu direkt angrenzenden Orten, möglich. Eine Fahrt von A nach B kostet für Menschen bis 25 Jahre und ab 65 Jahren vier Franken. Die übrigen Fahrgäste bezahlen sechs Franken. (jgu)

10. März: Neue Polizeiverordnung kommt in Mönchaltorf zur Abstimmung

Die heute geltende Polizeiverordnung war teils veraltet und benötigte eine umfassende Überarbeitung und Aktualisierung. Dies schreibt die Gemeinde Mönchaltorf in einer Mitteilung. Die neu erarbeitete und neu strukturierte Polizeiverordnung entspreche wieder der heutigen Gesetzgebung und Begebenheiten.

Der Gemeinderat Mönchaltorf hat die vollständig neu überarbeitete Polizeiverordnung bereits genehmigt. Nun wird sie den Mönchaltorfer Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 19. Juni 2025 zur Abnahme unterbreitet.

Es ist vorgesehen, dass die neue Polizeiverordnung per 1. September 2025 in Kraft gesetzt wird. (alk)

8. März: Hinwil lanciert Online-Tool für Meldungen und Hinweise

Flackert eine Strassenlampe, ist eine Bushaltestelle beschädigt oder tropft ein Hydrant? Die Gemeinde Hinwil hat laut einer Mitteilung ein neues Modul eingeführt, mit welchem Einwohnerinnen und Einwohner kleinere Störungen an der öffentlichen Infrastruktur direkt melden können. Über das Modul i-Melder können solche Vorfälle einfach und in kürzester Zeit erfasst werden.

Die Eingabe erfolgt entweder automatisch durch Nutzung der GPS-Funktion oder manuell, indem die Position auf der Karte markiert wird. Nach der Auswahl der Kategorie können Nutzerinnen und Nutzer ihre Meldung direkt erfassen und absenden. Das Tool ist unter folgendem Link abrufbar: hinwil.ch/hiwimelder (bes)

7. März: Eselrietstrasse in Effretikon ist samt Bushaltestelle ab Montag in Betrieb

Die Eselrietstrasse ist fast so weit. Ab Montag, 10. März, wird die neu gebaute Strasse samt neuer Bushaltestelle Eselriet in Betrieb genommen. Schon um 10 Uhr sollen die Baustellen abgebaut sein, wie die Stadt Illnau-Effretikon mitteilt, und die Strasse dem Verkehr überlassen werden.

Die neue Eselrietstrasse verbindet die Illnauerstrasse mit dem Sportzentrum Effretikon. Dabei sind die Bushaltestellen in Richtung Sportzentrum verschoben worden. Die Buslinie 652 wird schon bei Beginn des ÖV-Verkehrs die neue Haltestelle bedienen.

Eine Karte mit der verschobenen Haltestelle.
Die neue Eselrietstrasse samt Haltestelle wird ab Montag in Betrieb genommen.

Ausserdem soll es auch zum künftigen Feuerwehr- und Werkgebäude führen. Um das 39-Millionen-Projekt realisieren zu können, musste das Areal erst mit Wasser-, Abwasser- und Energieanschlüssen erschlossen werden. In diesem Zusammenhang hat sich auch das Verkehrskonzept verändert.

Ausserdem ist die Zufahrt zur Schule Eselriet aus dem künftigen Verkehr entflochten, die Velowege auf der Illnauerstrasse sind breiter, so, wie auch die Trottoirs. (mgp)

7. März: Gossau präsentiert reduzierte Vorlage für Abstimmung im Mai

Der Gemeinderat Gossau hat die seit 2018 gültige Gemeindeordnung im vergangenen Jahr einer umfassenden Überprüfung unterzogen und verschiedene Änderungen vorgeschlagen, über die das Stimmvolk abstimmen sollte.

Bis Mitte Januar gingen der Gemeinde bezüglich der Revision der Gemeindeordnung zahlreiche Rückmeldungen ein, die den Gemeinderat veranlassten, die Vorlage nochmals zu prüfen.

Somit kommt es zur Abstimmung über einer reduzierten Vorlage am 18. Mai. Nur die Einführung einer Leitung Bildung, verbunden mit der Reduktion der Anzahl Mitglieder der Schulpflege, wird dem Volk vorgelegt. Auf weitergehende Anpassungen verzichtet der Gemeinderat zum gegenwärtigen Zeitpunkt. (alk)

7. März: Wetzikon verzichtet auf das Label «Kinderfreundliche Stadt»

Der Wetziker Stadtrat verzichtet auf das Label «Kinderfreundliche Stadt», wie aus dem neuesten Stadtratsbeschluss zu vernehmen ist. Er begründet seine Antwort damit, dass er die entsprechenden Kosten direkt in Massnahmen zum Wohle der Kinder einfliessen lassen und nicht für das Durchlaufen des Prozesses aufwenden möchte.

Um das Label zu erhalten, müsste die Stadt einen fünfteiligen Prozess durchlaufen. Die Kosten würden sich auf 15’000 Franken belaufen, wobei noch zusätzliche Re-Zertifizierungskosten von 5500 Franken dazukommen.

Die Abteilung Gesellschaft werde in diesem Jahr eine Bedarfsanalyse bei der Zielgruppe Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren durchführen. Ziel der digital unterstützten Befragung ist es, die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe abzuklären. Zudem soll konkret eruiert werden, was es in Bezug auf Kinderfreundlichkeit in der Stadt Wetzikon noch zusätzlich braucht. Nach Vorliegen der Resultate werde dann bis Ende 2025 eine Kinder- und Jugendstrategie erarbeitet. (alk)

7. März: Hinwil sucht neues RPK-Mitglied für den Rest der Amtsdauer 2022–2026

Für den aus der Rechnungsprüfungskommission zurücktretenden Christian Moser ist eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2022–2026 zu wählen. Vorschläge für die Wahl am Sonntag, 28. September, sind bis spätestens am 16. April an die Gemeindeverwaltung Hinwil einzureichen.

Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Hinwil hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. (alk)

6. März: Mobiler Pumptrack steht wieder auf dem Pünt-Areal in Uster

Seit Dienstag steht der Ustermer Bevölkerung ein weiterer Pumptrack auf dem Pünt-Areal zur Verfügung. Schülerinnen und Schülern des Schulhauses Pünt und die Besuchenden des Stadtparks können nun die Anlage benutzen.

Dass der Pumptrack auf dem Pünt-Areal seinen Platz fand, ist der Rad-WM zu verdanken. Denn die Anlage stand ursprünglich auf der Sportanlage Buchholz. Doch an jenem Standort entstand als Vermächtnis der Rad- und Para-Cycling-Strassen-Weltmeisterschaften 2024 eine fixe Anlage.

Der mobile Pumptrack wurde daraufhin saniert. Letzten Sommer konnte sich die Bevölkerung dann das erste Mal an der Freizeitanlage auf dem Pünt-Areal erfreuen. Über den Winter baute die Stadt jedoch den Pumptrack zurück, bis sie jetzt wieder aufgebaut wurde. (jgu)

6. März: Der Gemeinderat Greifensee hat einen neuen Sozialvorsteher

Der Gemeinderat Greifensee hat sich neu konstituiert. Der neu gewählte Patrick Schoch (Aktion G) übernimmt das Amt seines Vorgängers Andreas Jakob (FDP). Somit ist er der neue Sozialvorsteher.

Aus dem Bereich Soziales berichtet die Gemeinde Greifensee nun, dass der Gemeinderat die Stellenplanerhöhung von 60 Prozent für den Bereich Asyl um ein weiteres Jahr verlängert. Die Erhöhung ist schon im März 2024 erfolgt.

Grund sei die Erhöhung der Asylquote auf 1,6 Prozent ab Juli 2024, was eine Verdreifachung der aufzunehmenden Asyl- und Schutzsuchenden im Vergleich zu April 2022 bedeute.
Die Situation im Bereich Asyl bleibe unverändert, und es werde erwartet, dass im Frühling und Sommer 2025 weitere Asylsuchende zugewiesen werden.

Aufgrund der unsicheren Entwicklung verlängert der Gemeinderat die Stellenplanerhöhung jedoch nur um ein weiteres Jahr und bewilligt die daraus entstehenden Personalkosten als gebundene Kosten.
Die Stellen würden, wenn möglich, durch interne Massnahmen wie befristete Erhöhungen des Beschäftigungsgrades besetzt. Bislang sei die bewilligte Stellenplanerhöhung nicht vollständig ausgeschöpft worden. (eru)

5. März: Maur lässt Kanalisationsmessungen über Nacht ausführen

Die Gemeinde Maur lässt in der Nacht vom Donnerstag, 6. März, auf Freitag, 7. März, voraussichtlich Messungen im Kanalisationsnetz durchführen. Sie habe dafür eine externe Firma beauftragt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Messungen werden im Rahmen des Generellen Entwässerungsplans (GEP) durchgeführt.

Die Arbeiten finden nur bei trockenem Wetter statt. Vorgesehen sind sie zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens. Auf dem Gemeindegebiet werden zwei Fahrzeuge mit jeweils zwei Personen im Einsatz stehen. Der Umfang der Arbeiten beschränke sich lediglich auf das Öffnen der Schachtdeckel sowie die Durchführung der Messungen. (lel)

4. März: Dürntnerstrasse in Bubikon wird gesperrt wegen Bauarbeiten

Der Kanton Zürich und die Gemeinde Bubikon bauen die Kreuzung Dürntner-und Rosengartenstrasse zu einem Kreisel um. Damit wird auch die Höslistrasse, die jetzt eine Sackgasse ist, mit diesem verbunden. Gleichzeitig sollen Werkleitungen für Abwasser, Wasser, Strom, Telekommunikation umgebaut werden, gibt die Gemeinde Bubikon in einer Medienmitteilung der Baudirektion bekannt.

Die Bauarbeiten beginnen am 24. März und dauern bis Dezember 2025. Die Zufahrt zu den Liegenschaften bleibe möglich, aber mit temporären Behinderungen müsse gerechnet werden.

Während der ersten Bauphase, die bis Mitte August 2025 dauert, ist das Gewerbegebiet Wändhüslen und Rosengarten von Westen her über die Grüniger- und Ufgäntstrasse erschlossen. Der Verkehr wird einspurig mit einer Lichtsignalanlage durch den Baubereich geführt. Die Zufahrt von Osten über die Kreuzstrasse ist in der ersten Bauphase nicht mehr möglich.

Ab dem 24. März beginnen die Bauarbeiten an der Dürntnerstrasse.
Die erste Bauphase dauert bis Mitte August 2025.

Die Dürntnerstrasse wird für den gesamten Verkehr gesperrt. Details zur Umleitung sind im Erklärvideo zu sehen. Das Video kann auf dem YouTube-Kanal des Kantons Zürich angeschaut werden. (eru)

4. März: Weit kommen dank kurzen Wegen – ein Konzept für Wetzikon?

«10-Minuten-Nachbarschaften» beschreiben städtische Gebiete, in denen Alltagsziele, wie Supermärkte, Schulen, Parks und öffentliche Verkehrsmittel innerhalb von 10 Minuten zu Fuss erreichbar sind. Sie sollen eine nachhaltige Nutzung von Flächen fördern, den motorisierten Individualverkehr reduzieren und zu einer höheren Lebensqualität beitragen.

Mit diesem Thema beschäftigt sich die neue die Wanderausstellung, die vom 4. bis 17. März Halt im Foyer des Stadthauses Wetzikon macht. Sie wurde vom ETH Wohnforum konzipiert und zeigt, wie kurze Wege den Alltag erleichtern.

Dies passend zur neuen Mobilitätsstrategie der Stadt Wetzikon, in der einer der Leitsätze lautet «Wetzikon ermöglicht kurze Wege durch gemischte Quartiere sowie Siedlungsentwicklung an zentralen Lagen und reduziert damit Fahrten des motorisierten Individualverkehrs.»

Am 5. März, um 17.00 Uhr, findet ausserdem im Rahmen der Ausstellung ein Stadtspaziergang mit der Expertin für nachhaltige Stadtentwicklung, Sibylle Wälty, statt. Sie zeigt auf, ob und wie das Konzept der 10-Minuten-Nachbarschaften vor Ort umgesetzt werden könnte. Treffpunkt ist beim Stadthaus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (alk)

28. Februar: Maur publiziert die Wahlvorschläge für die Ersatzwahl der Rechnungsprüfungskommission

Die Gemeinde Maur hat die vorläufigen Wahlvorschläge für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Rechnungsprüfungskommission (RPK) für den Rest der Amtsdauer 2022 bis 2026 veröffentlicht. Die vorgeschlagenen Kandidaten sind:

Franziska Kristensen (FDP), 1977, Maur, Leiterin Finanzen und Mitglied der Geschäftsleitung; Beat Kunz (SVP), 1953, Maur, Rentner; Dirk Lohmann (GLP), 1958, Forch, Vermögensverwaltung; und Daniel Steffen (parteilos), 1964, Binz, Geschäftsführer.

Änderungen oder Rückzüge der Wahlvorschläge sowie neue Vorschläge können bis spätestens 7. März 2025, 14 Uhr, eingereicht werden. Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unterstützt werden.

Die erste Wahlrunde findet am Sonntag, 18. Mai 2025, statt. Gegen diese Anordnung kann innerhalb von fünf Tagen Rekurs eingelegt werden.

Weitere Informationen und Formulare sind auf der Website der Gemeinde Maur oder bei der Abteilung Präsidiales erhältlich. (eru)

28. Februar: In Zukunft sollen nur noch 5 Mitglieder in der Fehraltorfer Schulpflege sitzen

Am 18. Mai 2025 findet eine Urnenabstimmung zur Teilrevision der Gemeindeordnung Fehraltorf statt. Die geplanten Änderungen betreffen die Schulpflege und die Ombudsstelle, wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Schulpflege in Fehraltorf soll künftig aus 5 statt 6 Mitgliedern bestehen. Diese Reduktion erfolge aufgrund gesetzlicher Änderungen und der Möglichkeit, Aufgaben auf die operative Ebene zu delegieren. Dies ermögliche inhaltlich ausgewogene und attraktive Sachbereiche mit einer vergleichbaren Belastung.

Des Weiteren wird die Leitung Bildung eingeführt, um die Steuerung des pädagogischen Bereichs an der Schule Fehraltorf zu gewährleisten. Diese Funktion werde von der bereits bestehenden Gesamtschulleitung wahrgenommen und führe zu keinen zusätzlichen Kosten für die Gemeinde.

Ein weiterer Punkt der Revision betrifft die Ombudsstelle. Die kantonale Ombudsstelle soll diese Aufgabe in Zukunft übernehmen, da sie über die nötige Erfahrung und Unabhängigkeit verfüge. (eru)

28. Februar: Seegräben plant hindernisfreien Ausbau der Gemeindehaus-Bushaltestelle

Die Bushaltestelle beim Seegräbner Gemeindehaus ist bisher nicht hindernisfrei. Dies, weil die Haltestelle ursprünglich nur provisorisch für den Testbetrieb der Buslinie 846 erstellt worden war.

Inzwischen hat der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) den sogenannten Ausflugsbus zum Juckerhof in den ordentlichen Fahrplan aufgenommen. Die Gemeinde Seegräben will die Bushaltestelle deshalb nun behindertengerecht ausbauen. Gleichzeitig soll die bisher mit Containern oberirdische Altstoffsammelstelle unterirdisch angeordnet werden, wie dem aktuellen Gemeinderatsbericht zu entnehmen ist.

Im letzten Jahr wurde bereits eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Nun folgt die Ausarbeitung des Bauprojekts. Dafür hat der Gemeinderat einen Kredit in Höhe von 25’000 Franken bewilligt. (lel)

27. Februar: PFAS-Gehalt im Trinkwasser von Illnau-Effretikon ist unbedenklich

Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, sogenannte PFAS, werden in der Schweiz zunehmend zum Problem. Die sogenannten Ewigkeitschemikalien sind gesundheitsschädigend und bauen sich in der Umwelt nicht von selbst ab. Vielerorts wurden beispielsweise im Grundwasser bereits bedenkliche Werte nachgewiesen.

Die Stadt Illnau-Effretikon hat darum ihre Wasserversorgung auf PFAS untersucht und nun auf Anfrage von Stadtparlamentarier Arie Bruinink (Grüne) die Ergebnisse publiziert. Diese sind eine gute Nachricht für die Bevölkerung.

In insgesamt acht Quellwasserpumpwerken und Reservoirs wurden Proben entnommen. An nur drei Standorten konnten überhaupt PFAS nachgewiesen werden. Die erhobenen Werte lagen jedoch überall unter den aktuellen Grenzwerten. Dies gilt auch für den problematischen Stoff Trifluoracetat (TFA), der allerdings an sämtlichen Standorten nachgewiesen werden konnte.

Der Stadtrat zeigt sich von den Ergebnissen erfreut. Massnahmen seien momentan keine notwendig. Weitere Messkampagnen würden aber in Absprache mit dem Kantonalen Labor Zürich geplant und durchgeführt. Ein ausführlicher Ergebnisbericht wird im März veröffentlicht. (lel)

27. Februar: Das Sagi-Areal in Greifensee ist einen Schritt weiter

Die Baudirektion des Kantons Zürich hat den privaten Gestaltungsplan zum Sagi-Areal genehmigt. Die Gemeinde Greifensee gibt auf ihrer Webseite bekannt, dass die Unterlagen während 30 Tagen in der Gemeindeverwaltung aufliegen.

Die Bevölkerung von Greifensee hat dem Projekt schon im letzten Herbst zugestimmt. 820 Menschen könnten dort dereinst in 320 Wohnungen ein neues Zuhause finden. Für die Gemeinde Greifensee ist das Sagi-Areal bedeutend für die Entwicklung des Dorfs. Es ist die letzte grössere Landreserve.

Bei den Einwendungen zum privaten Gestaltungsplan im Herbst ging es vor allem um einen guten Wohnungsmix und die Nachfrage nach genug Eigentumswohnungen. (eru)

27. Februar: Russikon saniert Reitistrasse in Madetswil

Der Gemeinderat von Russikon hat das umfassende Sanierungsprojekt für die Reitistrasse in Madetswil bewilligt. Die Pläne umfassen nicht nur eine Erneuerung der Strasse, sondern auch noch weitere Arbeiten wie die Modernisierung der Abwasseranlage und der Werkleitungen, wie die Gemeinde mitteilt.

Die Reitistrasse wurde im Jahr 1972 gebaut. Ein erstes Sanierungskonzept sei bereits 2013 ausgearbeitet worden. Passiert ist anschliessend aber nicht viel. Lediglich ein hangseitiges Trottoir wurde gebaut, um die Sicherheit auf dem Schulweg zu verbessern.

Jetzt lanciert die Gemeinde das Projekt neu. Die ursprüngliche Variante sei nun grundlegend überarbeitet und erweitert worden. Man habe nun auch ein notwendiges Rodungsgesuch eingereicht, schreibt die Gemeinde.

Das Projekt für die Sanierung der Reitistrasse umfasst Kanalerweiterungsbauten sowie die Sanierung der ersten 60 Meter der Schürhofstrasse. Die bestehende Strassenentwässerung wird künftig direkt in den Gangbach geleitet, um die Kanalisation in der Balmwiesenstrasse zu entlasten.

Zudem sind weitere Massnahmen geplant, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg zu verbessern. Dazu gehört ein neues Trottoir an der Einmündung der Lettenstrasse. Für das Projekt hat der Gemeinderat einen Kredit von gut 2,2 Millionen Franken genehmigt. (lel)

26. Februar: Neue Leitung für SVP/EDU-Fraktion im Ustermer Gemeinderat

Die SVP/EDU-Fraktion im Ustermer Gemeinderat steht ab kommendem Samstag unter neuer Leitung: Gemeinderat Ulrich Schmid (SVP) übernimmt die Nachfolge von Markus Ehrensperger (SVP), der die Fraktionsführung nach neun Jahren abgibt.

Der Grund für Ehrenspergers Rücktritt ist sein bevorstehender Wechsel ins Amt des Statthalters. Er verlässt den Gemeinderat Ende Mai und tritt seine neue Position am 1. Juli an. Markus Zoller ist per 1. Juni 2025 als Nachfolger von Markus Ehrensperger in den Gemeinderat Uster gewählt worden.

Ulrich Schmid sei aufgrund seiner Erfahrung, des Alters und mitgebrachten Fähigkeiten der logische Nachfolger als Leiter der Fraktion gewesen, sagt Ehrensperger. «Ich wünsche ihm viel Geduld, ein offenes Ohr – und dass er den Überblick über das grosse Ganze halten kann.» (tas)

25. Februar: Uster prüft Anschluss an Abwärme aus Volketswil

Uster könnte künftig mit CO₂-neutraler Wärme aus Volketswil versorgt werden. Im Rahmen der Energiestrategie sucht die Stadt alternative Wärmequellen. Die Energie Uster und Energie 360° prüfen nun den Anschluss in Volketswil.

Denn dort soll bis 2028 ein Rechenzentrum entstehen, dessen Abwärme als Energie dient. Mehrere Gemeinden plant die Energie 360° zu versorgen – darunter etwa Greifensee oder Effretikon.

Eine Machbarkeitsstudie zeigt, dass die Erweiterung des Fernwärmenetzes technisch möglich ist, teilte Energie Uster mit. Bis Ende 2025 soll ein Vorprojekt die wirtschaftliche Machbarkeit klären. Erst nach Abschluss des Vorprojekts entscheidet der Verwaltungsrat von Energie Uster über den Anschluss. (mgp)

25. Februar: Letzte Bauphase am Bahnübergang Rällikerstrasse in Egg beginnt

Die Bauarbeiten beim Bahnübergang Rällikerstrasse in Egg sind seit Sommer 2024 abgeschlossen. Nun haben die Arbeiten im Bereich der Strassenkreuzung Rälliker-, Forch- und Neue Meilenerstrasse begonnen. Ausserdem startet am Donnerstag, 6. März, die Vorbereitung für die Arbeiten an der Halbschrankenanlage beim Bahnübergang.

Während der Bauzeit bleibt der Knotenpunkt Rälliker-, Forch- und Neue Meilenerstrasse für den Verkehr passierbar, temporäre Spureinschränkungen sind jedoch möglich, wie die Gemeinde Egg mitteilt.

Der Zugbetrieb der Forchbahn wird in der Nacht vom 6. auf den 7. März vorübergehend eingestellt und durch Ersatzbusse ersetzt. Der Fussgängerübergang bleibt an diesem Tag gesperrt, eine Umleitung wird signalisiert.

Die Bauarbeiten erfolgen primär tagsüber. Teilweise sind jedoch Nachteinsätze – von 20 Uhr bis 6 Uhr – zwischen Montag, 24. und Freitag, 28. Februar sowie in der Nacht zum 7. März erforderlich. (mgp)

24. Februar: Denkmalgeschützte Schule Balmwiesen in Russikon soll saniert werden

Die Schulanlage Balmwiesen in Madetswil muss umfassend saniert werden, wie die Gemeinde Russikon mitteilt. Das denkmalgeschützte Gebäude sei von überkommunaler Bedeutung und müsse den Schulbetrieb langfristig gewährleisten können. Die etwa 1967 erbaute Anlage habe bereits bei einer Teilsanierung im Jahr 1999 Mängel aufgewiesen, die nun eine erneute Sanierung erfordern, wie die Gemeinde schreibt.

Unter anderem gebe es Feuchtigkeitsschäden, Radonbelastung und nicht mehr funktionstüchtige Sickerleitungen. Hinzu komme, dass die Anlage die aktuellen Brandschutzvorschriften sowie die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes und der Energievorschriften nicht erfülle.

Der Gemeinderat hat für die ersten Planungsschritte einen Betrag von 117’000 Franken bewilligt. Die Sanierungsarbeiten sollen in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege erfolgen, so die Gemeinde. Geplant ist, den Projektierungskredit im Juni 2026 der Gemeindeversammlung vorzulegen. (mgp)

24. Februar: Forchbahn-Strecke zwischen Waldburg und Rehalp wird saniert

Im März 2025 beginnen die umfassenden Sanierungsarbeiten an der Forchbahn. Diese werden die nächsten zwei Jahre die Strecke von Waldburg im Zollikerberg bis Rehalp betreffen.

Für die Bauarbeiten wird die Strecke vom Donnerstag, 6. März, bis Sonntag, 23. März, vollständig gesperrt. In dieser Zeit fällt die S18 zwischen Stadelhofen und Zollikerberg aus. Bahnersatzbusse werden eingesetzt. Auch die Personenunterführung an der Haltestelle Waldburg wird erneuert und bleibt bis Ende 2026 gesperrt.

Um alle geplanten Bauarbeiten während der Vollsperrung durchführen zu können, sind verlängerte Arbeitszeiten von 6 Uhr bis 21 Uhr vorgesehen, wie die Forchbahn AG mitteilt. Zudem könnte es notwendig werden, die Forchstrasse zeitweise – in der Nacht zwischen 20 Uhr bis 5 Uhr – halbseitig zu sperren.

Die betroffenen Nächte, in denen voraussichtlich von 21 Uhr bis 6 Uhr gearbeitet wird, sind: 24. bis 28. Februar, 4. bis 9. März (inklusive Samstag und Sonntag, Tag und Nacht), 13. und 14. März, 17. bis 23. März 2025 (inklusive am Wochenende, Tag und Nacht). Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. (mgp)

24. Februar: Bauarbeiten auf der Zürichstrasse in Hinwil starten im März

Schon bald beginnen erneut Bauarbeiten in Hinwil. Ab dem Montag, 3. März 2025 wird an der Zürichstrasse zwischen der Kreuzung Winterthurerstrasse und dem Kreisel Kemptnerstrasse gebaut. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September 2025, wie der Kanton mitteilt.

Während dieser Zeit gilt auf der Zürichstrasse Einbahnverkehr in Richtung Hinwil. Der Verkehr in Richtung Wetzikon wird über die Kemptnerstrasse nach Oberwetzikon umgeleitet. Die VZO-Busse der Linien 869 und N89 fahren mit Lichtsignalen gesteuert in beide Richtungen.

Temporäre Behinderungen seien laut Kanton möglich, die Erreichbarkeit der Liegenschaften bleibe jedoch grösstenteils gewährleistet.

Der Grund für die Baustelle sind diverse Arbeiten des kantonalen Tiefbauamts: Es markiert beidseitig Velowege, erstellt eine Linksabbiegespur ins Gewerbegebiet Grundstuden und erneuert die Strassenbeleuchtung sowie Teile des Strassenbelags. Zudem wird die neue Bushaltestelle Unterdorf samt Fussgängerübergang gebaut, während die Haltestelle Kreuzplatz aufgehoben wird. (mgp)

22. Februar: Baustelle auf der Walderstrasse in Hinwil dauert bis Ende Jahr

Die Walderstrasse im Abschnitt Zihlstrasse bis Plattenstrasse ist in einem schlechten Zustand und muss saniert werden. Im selben Zug werden die Bushaltestellen beim Sportplatz hindernisfrei ausgebaut, die Strassenraumbeleuchtung optimiert, Werkleitungen erneuert sowie Massnahmen zur Sicherheit des Velo- und Fussverkehrs getroffen. Gleichzeitig wird zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Rütibach entlang der Walderstrasse das Gerinne ausgebaut sowie der Durchlass Betzikerbächli erneuert.

Das Bauvorhaben ist bekannt, nun steht auch der Terminplan: Die Bauarbeiten starten am 3. März und dauern voraussichtlich bis Dezember.

Folgende Etappierung ist geplant (jeweils strassenhalbseitig):

1. Sportplatz bis Plattenstrasse: März bis Mai

2. Zihlstrasse bis Betzikerstrasse: Juni bis September

3. Betzikerstrasse bis Sportplatz: September bis Dezember

Damit die Bauarbeiten zügig ausgeführt werden können, wird der Verkehr im Gegenverkehr mittels Lichtsignalanlage durch den Baustellenbereich geführt. Der öffentliche Verkehr wird fahrplanmässig aufrechterhalten. Aus Sicherheitsgründen werden der Langsam- sowie der Veloverkehr bei Bedarf umgeleitet. (lcm)

Karte der geplanten Baustelle in Hinwil
Innerhalb der Baustelle ist die Erreichbarkeit der Liegenschaften mit wenigen, zeitlich befristeten Ausnahmen möglich. 

21. Februar: Hittnau sperrt Strasse wegen Amphibienwanderungen

Schon bald erwachen Frösche, Kröten und Molche aus ihrer Winterstarre. Sie verlassen ihre Winterquartiere in den Wäldern und wandern zu ihren Laichplätzen an offenen Gewässern.

Der Weg führt dabei auch über Strassen. Um die Tiere bei den alljährlichen Amphibienwanderungen vor dem Tod zu bewahren, beschloss der Hittnauer Gemeinderat Schutzmassnahmen. Im Gebiet Loweidstrasse, zwischen Buen und Dürstelen, wird deshalb die Strasse gesperrt. Autos und Motorräder können dann den Abschnitt nicht mehr passieren.

Die Sperrungen erfolgen in der Regel im März und April jeweils zwischen 19 und 7 Uhr und werden ausgeschildert. An welchen Tagen die Sperrungen erfolgen, ist noch nicht bekannt. Die Entscheidung wird vom Wetter abhängig getroffen. (jgu)

21. Februar: Onlineumfrage zur Zukunft des Stedtli in Grüningen gestartet

Noch ist offen, wann die Baumaschinen auffahren werden. Fest steht aber, dass die geplante Calatrava-Brücke das Grüninger Stedtli dereinst vom Verkehr entlasten soll. Statt sich im Einbahnregime durch die enge Strasse zu zwängen, werden die Autos den historischen Dorfkern umfahren. Im Moment laufen die Arbeiten am Vorprojekt.

Damit stellt sich auch die Frage, wie das Stedtli in Zukunft genutzt werden soll. Die Gemeinde Grüningen hat darum eine Onlineumfrage lanciert, bei der sich die Bevölkerung mit Ideen einbringen kann. Die zentralen Fragen lauten: Wie wird der Verkehr künftig organisiert? Wie sieht die Freiraumgestaltung im Stedtli aus? Und welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es? Ab sofort können Interessen und Bedürfnisse über das Onlineformular auf der Gemeindewebsite eingebracht werden. (lel)

19. Februar: Weitere Tempo-30-Zonen in Sulzbach

Auf der Kantonsstrasse durch die Ustermer Aussenwacht Sulzbach gilt bereits Tempo 30. Jetzt hat die Kantonspolizei Zürich auf Antrag des Stadtrats auf weiteren Strassen im Dorf eine Geschwindigkeitsreduktion verfügt, wie die Stadt Uster mitteilt.

Neu soll auch in Zonen auf der Walkestrasse, der Chilenholzstrasse, dem Chilenholzweg und dem Flarzweg eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gelten.

Bereits bekannt ist, dass auch auf der Seestrasse in Niederuster künftig Tempo 30 vorgesehen ist. Eine entsprechende Anordnung hat die Kantonspolizei jetzt ebenfalls verfügt.

Und auch im Gschwader-Quartier sollen die Autofahrer künftig vom Gaspedal. Hier gelten auf der Meierackerstrasse, dem Ifangweg und der Haselrainstrasse neu Tempo-30-Zonen.

Gegen die Verfügungen kann noch schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die Rekursfrist dauert bis zum 21. März. (lel)

18. Februar: Ustermer SVP-Kantonsrätin reicht Anfrage zur Rad-WM ein

Die Nachwirkungen der Paracycling- und Rad-WM ziehen weitere Kreise. Während die Gemeinden kämpfen, für ihre Mehrkosten entschädigt zu werden, ist beim Kantonsrat bereits die zweite Anfrage zum Thema eingereicht worden.

In einem Postulat fordert die Ustermer SVP-Kantonsrätin Anita Borer gemeinsam mit Dieter Kläy (FDP) und Marzena Kopp (Die Mitte) vom Regierungsrat, in einem Bericht darzulegen, wie künftige Grossanlässe im Kanton besser organisiert werden können.

Dabei seien die Lehren aus der Paracycling- und Rad-WM 2024 einzubeziehen. «Insbesondere hinsichtlich der fehlenden Wertschöpfung beziehungsweise der Umsatzeinbussen und der Verkehrseinschränkungen für das Gewerbe, die Bürgerinnen und Bürger sowie kritische Einrichtungen und Infrastrukturen wie Spitäler oder Blaulichtorganisationen.»

Die WM habe die negativen Auswirkungen aufgezeigt, die ein Grossanlass auf das Gewerbe haben könne. Auch für Spitäler sei der Anlass aufgrund der Staus eine «Zitterpartie» gewesen. «Ganz allgemein wurden die Bürgerinnen und Bürger stark und in nicht nachvollziehbarem Ausmass in ihrer Bewegungsfreiheit beschnitten.» (lcm)

18. Februar: Vollsperrung der Heusbergstrasse zwischen Sulzbach und Heusberg

Die Durchfahrt der Heusbergstrasse zwischen Sulzbach und Heusberg wird im Abschnitt Chällerhaldenweg bis zur Gemeindegrenze aufgrund von Forstarbeiten gesperrt. Die Vollsperrung beginnt am Montag, 3. März, um 8 Uhr und dauert bis Donnerstag, 6. März, um 16 Uhr. Eine Umleitung via Bertschikon wird signalisiert. (lcm)

Karte der Sperrung der Heusbergstrasse
Die Umleitung führt durch den Gossauer Ortsteil Bertschikon.

17. Februar: Uster legt Termine für Erneuerungswahlen 2026 fest

Noch dauert es mehr als ein Jahr, bis auf Gemeindeebene im Kanton Zürich sämtliche Gremien neu gewählt werden. Der Stadtrat in Uster hat jetzt beschlossen, an welchen Daten die verschiedenen Behörden der grössten Stadt im Oberland erneuert werden sollen:

8. März 2026

1. Wahlgang:

  • Sekundarschulpflege
  • Reformierte Kirchenpflege
  • RPK der Reformierten Kirchenpflege

12. April 2026

1. Wahlgang:

  • Gemeinderat und Stadtrat
  • Primarschulpflege
  • Sozialbehörde
  • Notarin/Notar (sofern keine stille Wahl)

2. Wahlgang (allfällig):

  • Sekundarschulpflege
  • Reformierte Kirchenpflege
  • RPK der Reformierten Kirchenpflege

14. Juni 2026

2. Wahlgang (allfällig):

  • Stadtrat
  • Primarschulpflege
  • Sozialbehörde
  • Notarin/Notar

Während der 8. März und der 14. Juni auch eidgenössische Abstimmungssonntage sind, ist der 12. April ein alternativer Wahltermin, den das Statistische Amt des Kantons Zürich zur Verfügung stellt. Dieser Termin soll genutzt werden können, falls eine Gemeinde aufgrund des organisatorischen Aufwands der Meinung ist, dass sich ein separater Wahlsonntag rechtfertigt. Gemäss Paragraf 44 Absatz 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) findet bei kommunalen Organen der erste Wahlgang zwischen Januar und Juni statt.

Was bedeuten diese Wahltermine für die zwei vielleicht wichtigsten Gremien in Uster, den Gemeinde- und den Stadtrat? Sollten im ersten Wahlgang das Stadtpräsidium und alle Mitglieder des Stadtrats feststehen, so wird die konstituierende Sitzung des Stadtrats am 5. Mai stattfinden. Ist ein zweiter Wahlgang notwendig, wird es der 30. Juni sein.

Der Gemeinderat konstituiert sich, sobald die Mehrheit der Mitglieder rechtskräftig gewählt ist. Den Zeitpunkt kann die Behörde grundsätzlich selbst festlegen. (erh)

15. Februar: Weisslingen stimmt über letzten Kindergarten-Verkauf ab

Die Gemeinde hat auch für den Kindergarten Hintergasse einen Käufer gefunden. Für einen Betrag über 1,5 Millionen Franken soll das Grundstück an der Hintergasse 11 den Besitzer wechseln, wie die Gemeinde mitteilt. Genauere Angaben zum Verkaufspreis macht sie noch nicht.

Der Kindergarten Hintergasse ist eine von vier Liegenschaften, die die Gemeinde verkaufen wollte, um aus dem resultierenden Gewinn den Bau des zentralen Dorfkindergartens Schmittenacher zu finanzieren.

Dem Verkauf der Liegenschaften Burg und Theilingen für insgesamt 4,2 Millionen Franken haben die Stimmberechtigten bereits im November 2024 an der Urne zugestimmt. Zuvor hatte die Gemeindeversammlung schon den Verkauf des Schulhauses Neschwil für 1,27 Millionen Franken gutgeheissen.

Der Verkauf des Kindergartens Hintergasse gelangt nun am 16. Juni zuerst an die vorberatende Gemeindeversammlung. Die Urnenabstimmung ist für den 28. September angesetzt. (lel)

14. Februar: Glasfaserausbau in Bäretswil startet

Die Swisscom plant ab Februar 2025 den Ausbau des Glasfasernetzes in Bäretswil. Die ersten Haushalte in den Gebieten Neuegg und Bäretswil Dorf sollen ab Herbst 2025 von ultraschnellem Internet mit bis zu 10 Gbit/s profitieren können. Weitere Ausbauetappen sind in den kommenden Jahren vorgesehen.

Für den Anschluss an das Glasfasernetz müssen Gebäudeeigentümer einen Erschliessungsvertrag unterzeichnen. Die Nutzung bleibt freiwillig, und die Bevölkerung kann aus verschiedenen Anbietern wählen.

Die Swisscom setzt mit dem Ausbau auf Glasfaser statt Kupfer und plant, das bestehende Netz nach 2030 stillzulegen. (mgp)

14. Februar: Zwei Mönchaltorfer Gemeinderätinnen wollen nicht mehr

Am Sonntag, 8. März 2026, findet der erste Wahlgang der kommunalen Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2026 bis 2030 für die an der Urne zu wählenden Gremien statt. Damit bleibt noch viel Zeit, um zu entscheiden, wer sein Amt verteidigen will oder wer ein neues anstrebt. In der Gemeinde Mönchaltorf haben die Behörden bereits einen ersten Zwischenstand gezogen.

Gemäss heutigem Wissensstand stellen sich beim Gemeinderat voraussichtlich alle aktuellen Mitglieder, ausser Andrea Larry (SP, Bildungsvorständin) und Marlis Schlumpf (SP, Gesellschaftsvorständin), nochmals für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. In der Schulbehörde haben sich Künsang Schneider (parteilos) wie auch Ivan Rüegg (SVP) bereits entschieden, bei den Erneuerungswahlen nicht mehr anzutreten. Die beiden anderen Mitglieder der Schulbehörde, Suani Reichmuth (parteilos) und Beat Rusterholz (parteilos), stellen sich nochmals für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung.

Bei der Sozialbehörde ist gemäss aktuellem Stand der Rücktritt von Dania Kobler (parteilos) und Rolf Buchegger (SVP) bekannt. Bei der Rechnungsprüfungskommission werden sich Präsident Patrick Scheidegger (FDP) sowie die beiden Mitglieder Rolf Bätscher (parteilos) und Daniel Sidler (parteilos) nicht für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellen.

Alle übrigen Mitglieder der Behörden, welche an der Urne gewählt werden, haben sich bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht offiziell dazu geäussert, ob sie bei den kommunalen Erneuerungswahlen 2026 nochmals antreten. (lcm)

14. Februar: Mehrere Bäume bei Seewiese in Pfäffikon werden gefällt

Bei der Seewiese in Pfäffikon steht die Fällung diverser Bäume an, wie die Gemeinde mitteilt. Bei der Grillstelle Seewiese wird eine Birke entfernt, die am Stammfuss stark beschädigt ist und durch Fäulnis an Stabilität verliert. Die Ursache des Schadens sind vermutlich Verbrennungen.

Weiter ist eine Esche in der Nähe vom Eschentriebsterben befallen – einer aus Asien stammenden Pilzerkrankung. Der Befall führt zu verstärktem Kronentotholz und birgt ein erhöhtes Risiko für Wurzelfäulnis, was die Standfestigkeit beeinträchtigt.

Auch müssen drei Fichten gefällt werden. Eine, weil sie eine deutliche Schräglage aufweist. Die anderen zwei, weil sie wahrscheinlich von Fäulnis betroffen sind. Schon in diesem Winter ist bereits ein Baum der Fichten-Dreiergruppe vom Wind umgeworfen worden, wobei man am Wurzelstock des umgestürzten Baums Fäulnis erkannte.

Da alle betroffenen Bäume nicht unter Schutz stehen und eine Gefahr für Passanten darstellen, werden sie bis Mitte März 2025 entfernt, wie die Gemeinde weiter mitteilt. Eine Ersatzpflanzung mit einer einheimischen Baumart auf Gemeindeeigentum in der Region ist vorgesehen. Jedoch sei eine Neupflanzung an den gleichen Standorten aufgrund des Konkurrenzdrucks der verbleibenden Bäume nicht sinnvoll. (mgp)

13. Februar: Monica Plüss ist neue Geschäftsbereichsleiterin in Stadtverwaltung Wetzikon

Im Zusammenhang mit der Reorganisation des Geschäftsbereichs Präsidiales, Personal und Informatik hat der Wetziker Stadtrat eine personelle Anpassung innerhalb der Geschäftsleitung beschlossen. Ziel dieser Massnahme sei es, die Verwaltungsabläufe zu optimieren und die Führungsspanne gezielt anzupassen.

Die bisherige Abteilungsleiterin Personal, Monica Plüss, ist per 1. Februar 2025 zur neuen Ge-schäftsbereichsleiterin ernannt worden. Sie verfüge über langjährige Erfahrung im Personalwesen, zuletzt an der Universität Zürich, und bringe fundierte Fach- und Führungskompetenz sowie strategisches Denken mit. (lda)

12. Februar: 160’000 Franken für neues Feuerwehrfahrzeug in Bäretswil

Das derzeitige Pionierfahrzeug der Feuerwehr Bäretswil ist über 30 Jahre alt und muss ersetzt werden. Nach Abschluss einer Ausschreibung hat sich der Gemeinderat auf Antrag der Feuerwehr für ein neues Pionierfahrzeug der Marke Toyota mit Brückenaufbau der Carrosserie Rusterholz AG entschieden.

Sowohl beim Brückenaufbau als auch bei der Materialauswahl wurde auf die Bedürfnisse der Feuerwehr Rücksicht genommen. Der Anschaffungspreis des voll ausgerüsteten Pionierfahrzeuges beläuft sich auf 160'000 Franken und wurde vom Gemeinderat als gebundene Ausgabe bewilligt. (lda)

12. Februar: IT-Zimmer wird zu Klassenzimmer

Im Schulhaus Letten in Bäretswil wird das IT-Zimmer zu einem Standard Klassenzimmer umgebaut. Die Umrüstung erfolgt wegen der steigenden Zahl von Schülerinnen und Schüler auf der Sekundarstufe. Es ist geplant, zu Beginn des neuen Schuljahrs 2025/26 eine weitere Sekundarklasse zu eröffnen. Dafür hat der Gemeinderat einen Baukredit über 58’000 Franken bewilligt. (lda)

12. Februar: Schulstrasse in Bäretswil am 14. Juni gesperrt

Wegen dem Dortmärt sperrt die Gemeinde Bäretswil die Schulstrasse am 14. Juni für einen Tag. Die Sperrung gilt von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends für jeglichen Verkehr. (lda)

10. Februar: Hinwil investiert in die Walderstrasse

In die Walderstrasse in Hinwil wird einiges investiert. Denn der Gemeinderat hat mehrere Bauprojekte im Bereich der Strasse zwischen Hadlikon und Hinwil genehmigt, wie dieser mitteilt.

Für die erste Etappe der Sanierung der Walderstrasse – Abschnitt zwischen Zihlstrasse und Plattenstrasse – bewilligte der Gemeinderat ein Kredit von 2,17 Millionen Franken als gebundene Ausgabe. Das Beleuchtungsprojekt erhält zusätzlich 1780’000 Franken. Die Bauarbeiten sollen bereits im Frühjahr 2025 beginnen und werden voraussichtlich rund acht Monate dauern.

Ebenfalls beschlossen wurde der Ersatz der Leitungen in diesem Abschnitt der Walderstrasse. Hierfür genehmigte der Gemeinderat eine gebundene Ausgabe von 280'000 Franken.

Ausserdem wird im Rahmen der Hochwasserschutzmassnahmen der Durchlass des Betzikerbächlis erneuert. Gleichzeitig sollen die Durchlässe des Schönenbergbächlis und des Betzikerbächlis zu einer gemeinsamen Lösung zusammengeführt werden. Dafür bewilligte der Gemeinderat einen Kredit von 270'000 Franken. (mgp)

10. Februar: Verbesserungen für Velo und ÖV an der Zürichstrasse in Hinwil

Der Gemeinderat in Hinwil hat das Bauprojekt an der Zürichstrasse genehmigt: Schwachstellen beim Veloweg und den Bushaltestellen sollen damit beseitigt werden. Dafür hat der Gemeinderat einen Kredit von 105'000 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt, teilt dieser mit.

Das Tiefbauamt des Kantons Zürich wird zwischen März und September 2025 die Velowege im Abschnitt zwischen der Bührerkreuzung und dem Spiralkreisel ausbauen.

Im Zuge der Bauarbeiten werden zudem die bestehenden Bushaltestellen angepasst, die Strassenbeleuchtung erneuert und die Strassenentwässerung instandgesetzt.

Ausserdem nutzt die Gemeinde die Gelegenheit, um gleichzeitig die Einlenker Unterdorfstrasse und Industriegebiet zu optimieren, sowie eine Wasserleitung aus dem Jahr 1978 zu ersetzen. An einer neuen Bushaltekante sind zudem Vorarbeiten für ein Bushäuschen geplant. (mgp)

7. Februar: Pläne der geplanten 30er-Zonen in Mönchaltorf liegen öffentlich auf

Im letzten März stimmte die Mönchaltorfer Bevölkerung an der Gemeindeversammlung über die Einführung von mehreren Tempo-30-Zonen sowie über den Ausbau der Rällikerstrasse zu einer Tempo-30-Strecke ab.

Der Gemeinderat hat Mitte Januar entschieden, die Massnahmenpläne für die Umsetzung der revidierten Massnahmenpläne zur Einführung der 30er-Zonen «Widenbüel», «Bruggächer», «Mülibach-/Südstrasse» und «Schwerzi» sowie der 30er-Strecke «Rällikerstrasse» noch bis zum 09. März öffentlich aufzulegen. Dies schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. (alk)

7. Februar: Gemeinde Maur setzt Erholungszonen am Greifensee instand

Ab dem Freitag, 7. Februar, werden die naturnahen Badeplätze «Seewisen» zwischen der Schifflände und Badi Maur instandgesetzt, wie die Gemeinde Maur in einer Mitteilung schreibt. Dabei werden Sträucher zurückgeschnitten und Bäume entfernt, um die Sicht auf den See zu verbessern.

Diese Massnahmen seien ausserdem dringend nötig, um das uferstabilisierende Schilf zu erhalten und zu fördern. Die Arbeiten werden im Auftrag der Gemeinde Maur unter Mithilfe der Fachstelle Naturschutz und in Abstimmung mit der Greifensee-Stiftung ausgeführt. (alk)

7. Februar: In Fehraltorf starten Bauarbeiten auf der Zürcherstrasse

Auf der Zürcherstrasse auf dem Abschnitt zwischen der Obermüli- und der Luppmenstrasse kommt es ab Montag, 10. Februar bis Mitte März zu Verkehrsbehinderungen. Grund dafür sind Arbeiten für den Wärmeverbund EWZ. Der Rad- und Gehweg werden während dieser Zeit komplett gesperrt sein. Fussgänger werden über die Kempttal- und die Urdemülistrasse umgeleitet. (alk)

Man sieht eine Karte mit dem gesperrten Gehweg in Fehraltorf
Rot eingezeichnet sieht man den Bereich, der für Fussgänger und Radfahrer bis Mitte März gesperrt sein wird.

6. Februar: Neue Führung im Pflegezentrum Wildbach in Wetzikon gesucht

In der Führung des Pflegezentrums Wildbach kommt es zu einer personellen Veränderung. Die Stadt Wetzikon und Zentrumsleiter Retus Giger seien übereingekommen, die Zusammenarbeit zu beenden, schreibt die Stadt Wetzikon in einer Medienmitteilung.

Grund dafür seien unterschiedliche Vorstellungen über die strategische Ausrichtung des Pflegezentrums Wildbach.

Retus Giger war seit Oktober 2021 als Leiter des Pflegezentrums Wildbach bei der Stadt Wetzikon tätig. In seiner Zeit als Leiter habe er sich für die Weiterentwicklung der Institution und das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner eingesetzt.

Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, übernimmt Othmar Füglister die Leitung des Pflegezentrums ad interim. Dies ab dem 17. Februar.

Die Versorgung und das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner blieben auch weiterhin die oberste Priorität aller Mitarbeitenden des Pflegezentrums. (eru)

6. Februar: Mönchaltorf bewilligt Kredit von rund 500’000 für Trinkwasserleitung

Der Gemeinderat Mönchaltorf hat an seiner Sitzung vom 4. Februar 2025 einen Investitionskredit von 495’000 Franken bewilligt, wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe für den Ersatz der Trinkwasserleitung an der Usterstrasse.

Gegen diesen Beschluss kann von der Veröffentlichung an gerechnet innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs eingereicht werden. Die Akten liegen während der Rekursfrist bei der Bau- und Liegenschaftenverwaltung im Gemeindehaus Mönchaltorf. zur Einsicht auf. (eru)

6. Februar: Bevölkerung von Rüti soll Online beim Alterszentrum mitreden

Der Gemeinderat in Rüti plant, das Alterszentrum Breitenhof und deren Betreuungsangebote aus der Verwaltung herauszulösen. Man wolle es in eine eigenständige Organisation zu überführen, wie die Gemeinde Rüti in einer Medienmitteilung bekannt gibt.

Das Umfeld der Alters- und Pflegeheime habe sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Zahl der älteren Menschen steigt. Damit wachse der Bedarf an Pflegeplätzen.

Gleichzeitig hätten sich die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner gewandelt. Auch die Krankheitsbilder im Alter veränderten sich. Diese Entwicklungen erfordern neue Betreuungskonzepte. «Alters- und Pflegeeinrichtungen müssen sich den veränderten Lebensstilen anpassen und ihre Angebote weiterentwickeln»., schreibt die Gemeinde Rüti.

Deshalb will der Gemeinderat zu dem Thema die öffentliche Meinung hören und ruft die Bevölkerung auf, in die Tasten zu hauen und mitzumachen.

Gemeinde soll Eigentümerin bleiben

Mit einer Verselbständigung könne das Zentrum besser auf Veränderungen reagieren und einfacher mit anderen Institutionen in der Alterspflege zusammenarbeiten. Die neue Gesellschaft bleibe im Besitz der Gemeinde und soll weiterhin einen gemeinnützigen, öffentlichen Zweck verfolgen. Oberstes Ziel sei eine qualitativ hochstehende und bezahlbare Betreuung für alle Rütnerinnen und Rütner. (eru)

Die Bevölkerung ist gefragt

Bei diesen Fragen sollen die Rütnerinnen und Rütner mitwirken: Ab dem 6. Februar 2025 können sich Interessierte auf der elektronischen Plattform der Gemeinde zum Vorhaben äussern. Interessierte können sich auf der Plattform informieren und ihre Rückmeldung erfassen. Die Mitwirkung dauert bis am 21. März 2025. (eru)

5. Februar: Weisslingen plant Sanierung der Sammelstelle

Im Dezember hat der Gemeinderat von Weisslingen den technischen Bericht für die Sanierung und Optimierung der Wertstoffsammelstelle Unterdorf genehmigt und das Vorprojekt gestartet.

Ziel dieser Phase ist laut dem Gemeinderat, ein möglichst detailliertes Projekt mit einer Kostengenauigkeit von plus-minus 15 Prozent auszuarbeiten. Hierzu sind diverse fachplanerische Abklärungen notwendig. Der Gemeinderat hat dafür einen Planungskredit von 67'000 Franken genehmigt. (bes)

4. Februar: Grüningen schafft sich zwei Defibrillatoren an

Beim Schloss Grüningen und bei der Mehrzweckhalle Aussergass soll neu je ein Defibrillator montiert werden, welcher öffentlich zugänglich ist. Dies gibt die Gemeinde Grüningen in einer Medienmitteilung bekannt. Dafür wurde ein Kredit von 8000 Schweizer Franken bewilligt. Die evangelisch reformierte Kirchenpflege beteiligt sich mit 2000 Franken an den Kosten für das Gerät in der Schloss- und Kirchenanlage. (eru)

4. Februar: Holenreinstrasse in Russikon wird vorübergehend gesperrt

Die Holenrainstrasse in Russikon wird ab dem 10. Februar 2025 für den Verkehr gesperrt. Der Grund seien notwendige Holzereiarbeiten entlang der Hochspannungsleitung, schreibt die Gemeinde Russikon in einer Medienmitteilung.

Während der Arbeiten wird die Strasse aus Sicherheitsgründen für sämtlichen Verkehr gesperrt sein. Die Anwohner und Verkehrsteilnehmer sind aufgerufen, die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten.

Karte der gesperrten Holenrainstrasse.
Die Holenrainstrasse wird während einer Woche nicht befahrbar sein.

Die Holzarbeiten dienten der Sicherheit der Stromversorgung und dem Schutz der Hochspannungsleitung. Bäume in deren Nähe würden entlang der Leitung fachgerecht gefällt. Zudem werde der Waldbestand durchforstet, um dessen Stabilität zu erhöhen.

Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern. Die genaue Dauer sei jedoch wetterabhängig. Über das Ende der Sperrung werde die Gemeinde informieren. (eru)

3. Februar: Zusätzliche Arbeiten am Feuerwehrhäuschen Gündisau nötig

Das Feuerwehrhäuschen in Gündisau ist in einem schlechteren Zustand als erwartet. Bereits für das letzte Jahr hatte die Gemeinde Russikon einen Kredit über 15’000 Franken für Malerarbeiten bewilligt. Während dieser Arbeiten stellte sich heraus, dass es sowohl am Turm wie auch am Dach erhebliche Mängel gibt, wie die Gemeinde nun schreibt.

Morsche und durchgefaulte Holzbalken sowie defekte Dachrinnen würden die Stabilität des Gebäudes gefährden. Deshalb seien dringende Sanierungsarbeiten nötig, ansonsten könnten noch grössere Schäden entstehen. Die Gemeinde bewilligte für die Arbeiten darum einen Kredit über 30’000 Franken. (lel)

31. Januar: Seewasserwärmeverbund ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde Maur

Der Gemeinderat Maur hat den Projektauftrag zur Weiterverfolgung des Seewasserwärmeverbunds in den Ortsteilen Ebmatingen und Binz genehmigt. Dabei wurde entschieden, dass sich die Gemeinde nicht finanziell am geplanten Wärmeverbund beteiligen wird. Stattdessen soll die Realisierung vollständig durch einen Drittanbieter erfolgen, voraussichtlich durch das ewz (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich).

Dieser Entscheid minimiert sowohl das finanzielle Risiko als auch den Kapital- und Ressourcenbedarf für die Gemeinde. Die Rahmenbedingungen werden von der Gemeinde im Rahmen einer Konzession festgelegt. Ziel des Projekts ist es, fossile Heizungen durch erneuerbare Energien zu ersetzen.

Der Gemeinderat strebt eine schnelle Inbetriebnahme des Fernwärmeverbunds an, um möglichst viele Haushalte frühzeitig an das System anzuschliessen, bevor diese auf dezentrale Einzellösungen setzen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Förderung nachhaltiger Energielösungen in der Region geleistet. (tas)

31. Januar: Rüti prüft Fernwärme-Projekt

Teile von Rüti und Tann könnten künftig mit Fernwärme aus der Abwärme der Kehrrichtverwertungsanlage Zürcher Oberland (KEZO) versorgt werden. Um die Machbarkeit zu klären, hat der Gemeinderat Rüti einen Kredit von bis zu 300'000 Franken für ein Vorprojekt bewilligt. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Energie Zürichsee Linth AG (EZL) ausgearbeitet und soll Ende 2025 Ergebnisse liefern, ob eine wirtschaftliche Erschliessung möglich ist.

Die EZL plant bereits intensiv an einer Transportleitung, die Abwärme von der KEZO bis nach Rapperswil-Jona bringen soll. Entlang dieser Leitung möchte Rüti die Wärme auch für die eigene Gemeinde nutzen. Laut dem Gemeinderat soll die EZL die Transportleitung finanzieren und umsetzen, während die Gemeindewerke Rüti (GWR) für ein lokales Verteilnetz und die Übergabestation zuständig wären.

Eine Machbarkeitsstudie zeigte, dass eine Erschliessung von Bubikon und Dürnten aufgrund der geringen Absatzdichte unwirtschaftlich wäre. Für Tann und Teile von Rüti hingegen besteht Potenzial. Daher konzentriert sich das Vorprojekt auf diese Gebiete. Die Kosten für das Vorprojekt werden zu zwei Dritteln von Rüti und zu einem Drittel von der EZL getragen.

Ein Entscheid zur Realisierung fällt erst nach Abschluss des Vorprojekts. Der Gemeinderat betont, dass mit dem Kredit noch keine Verpflichtungen für den Bau eingegangen werden. (tas)

31. Januar: Tempo 30 in Pfäffikon

Die Verkehrszone Ober Balm wird neu zur Zone mit Tempo 30. Davon betroffen sind die Balmerstrasse, die Schulhausstrasse, die Wetzikerstrasse, die Blumengasse und zwei Privatstrassen. Entsprechende Signalisationen werden angebracht. (tas)

31. Januar: Bäretswil sperrt Strasse wegen Amphibienwanderung

Jeden Frühling ziehen an vielen Orten in der Region die Amphibien zu ihren Laichplätzen. Zwar wird es vor allem in den kommenden Nächten nochmals frostig, doch die Gemeinden treffen bereits jetzt erste Vorbereitungen.

So kündigt die Gemeinde Bäretswil für die Dauer der Amphibienwanderung ab Anfang Februar die Sperrung der Strasse zwischen Hinterburg und Mühlechram/Neuthal an. Voraussichtlich Ende April wird die Strasse dann für den Verkehr wieder geöffnet. (lel)

30. Januar: Rüti beschliesst Förderreglement für Klimamassnahmen neu

Der Gemeinderat Rüti hat erneut über das Förderreglement für Energie- und Klimamassnahmen entschieden, wie die Gemeinde mitteilt. Grund dafür ist ein Entscheid des Bezirksrats Hinwil, der den ursprünglichen Beschluss für ungültig erklärte.

Bereits im August 2024 hatte der Gemeinderat das Förderprogramm angepasst, um es ab Oktober 2024 umzusetzen. Ein Rekurs stoppte jedoch die Neuerungen, sodass weiterhin das alte Reglement aus dem Januar 2023 galt. Der Bezirksrat Hinwil erklärte den Beschluss als ungültig, äusserte sich aber auch inhaltlich zu einigen geplanten Änderungen.

Nun hat der Gemeinderat die «unbestrittenen Änderungen» des Reglements erneut beschlossen, so die Gemeinde Rüti. Ab dem 1. März 2025 sollen damit unter anderem Winterstrom-Photovoltaikanlagen stärker gefördert werden. Die kritisierten Punkte will der Gemeinderat später gesondert behandeln. (mgp)

30. Januar: Wetzikon unterstützt Agglomerationsprogramm Zürcher Oberland

Der Stadtrat Wetzikon hat dem Agglomerationsprogramm Zürcher Oberland der 5. Generation (AP5) zugestimmt, teilt die Stadt mit. Somit hat sie eine verbindliche Absichtserklärung zur Umsetzung der angemeldeten Massnahmen abgegeben.

Zu den geplanten Projekten gehören unter anderem die Aufwertung des Zentrums Oberwetzikon, die Umsetzung des Grünraumkonzepts sowie der Ausbau des Bushofs. Die Stadt verpflichtet sich, diese Vorhaben bis zur Bau- und Finanzreife voranzutreiben, wobei die Umsetzung von politischen und rechtlichen Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen abhängig ist.

Das Agglomerationsprogramm ist ein Förderinstrument des Bundes, das Verkehrs-, Siedlungs- und Landschaftsentwicklung besser aufeinander abstimmen soll. Der Kanton Zürich koordiniert das AP5 und reicht es zur Mitfinanzierung beim Bund ein. (mgp)

30. Januar: Wetzikon lehnt Änderung bei finanzpolitischen Reserven ab

Der Wetziker Stadtrat hat sich gegen die vorgeschlagene Änderung im Gemeindegesetz ausgesprochen, wie die Stadt mitteilt. Diese sollte es ermöglichen, Einlagen in die finanzpolitische Reserve bereits mit der Genehmigung der Jahresrechnung vorzunehmen. Der Kanton Zürich prüft derzeit eine Gesetzesänderung, die nach dem Postulat des Kantonsrats vom 30. Oktober 2023 die Bildung von Reserven auf diese Weise ermöglichen würde.

Der Stadtrat von Wetzikon warnt jedoch vor den möglichen Folgen: Besonders in Städten und Gemeinden könnte dies zu vermehrten Diskussionen führen. Sollte der Antrag des Stadtrats geändert werden, müsste die gesamte Jahresrechnung neu aufgestellt werden, was mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden wäre. Zudem bestünde die Gefahr, dass die Einreichungsfrist beim Bezirksrat nicht eingehalten werden kann. (mgp)

30. Januar: Russikons «äxgüsi» hat ab jetzt Farbe – das hat seinen Preis

Die Gemeinde Russikon verpasst ihrem Mitteilungsblatt «äxgüsi» ein neues Erscheinungsbild. Ab sofort erscheint die Publikation nicht nur im neuen Layout, sondern auch komplett in Farbe, teilt die Gemeinde mit. Dies soll die Lesbarkeit verbessern, insbesondere bei Plänen und Bauinformationen.

Mit der Umstellung steigen jedoch auch die Kosten. Der Farbdruck verursacht rund 20 Prozent höhere Ausgaben. Diese sollen durch eine Erhöhung der Inseratepreise sowie Einsparungen bei Papier und Produktion ausgeglichen werden. Die Gemeinde hofft zugleich, dass das «attraktivere Design» auch neue Inserenten anzieht, so die Redaktion des Blattes.

Nachhaltigkeit wird laut Gemeinde ebenfalls berücksichtigt: Das gewählte Papier sei aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, die Druckproduktion klimaneutral. Das Redaktionsteam setzt darauf, dass sich die Investition langfristig auszahlt. (mgp)

29. Januar: Stadtbibliothek Uster reduziert Preise für Kinder

Die Stadt- und Regionalbibliothek Uster verzeichnete über die letzten Jahre Rekord-Eintritte. Dies führte zu höheren Einnahmen, die jetzt wiederum an die Besuchenden zurückfliessen sollen.

Die Kleinsten profitieren deshalb von einer Reduktion der Abopreise. Ab dem 1. Februar wird das Kinderabo um zwei Franken günstiger. Die Abovariante «mini» kostet noch fünf Franken und die Variante «normal» inklusive digitalem Angebot 20 Franken pro Jahr. Die Bibliothek reduziert zugleich die Anmelde- und Mahngebühren für Kinder. «Damit wollen wir Kindern den Zugang zur Bibliothek attraktiver machen», lässt sich Bibliotheksleiter Roman Weibel in der Medienmitteilung zitieren.

Zudem investiert die Bibliothek in ihre Einrichtung, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Dafür wird das Farbkonzept weiter umgesetzt. Neue Teppiche, Bilder und eine Wasserstation werden ihren Platz in der Bibliothek finden. Und ein leicht verändertes Lichtkonzept sorgt künftig für eine wohnlichere Atmosphäre. (jgu)

28. Januar: Steuerklärungsformulare in Fehraltorf mit falschem Zivilstandstatus

Wegen eines Fehlers in der entsprechenden Druck-Vorlage, wurde beim diesjährigen Druck der Steuererklärungsformulare für die Gemeinde Fehraltorf der Zivilstand nicht korrekt aus dem System übernommen.

Anstatt den korrekten Zivilstand der jeweiligen Person(en) zu drucken, wurde jeweils der Zivilstand der ersten Person jedes Druck-Laufes auf sämtliche Fälle innerhalb dieses Laufes übertragen.

Dieser Umstand führte beispielsweise dazu, dass bei sämtlichen Personen, die im vergangenen Jahr ihre Steuererklärung mit dem Programm PrivateTax ausgefüllt haben, auf der diesjährigen Steuererklärung den Zivilstand «ledig» aufgedruckt wurde.

Es handelt sich dabei lediglich um einen Druckfehler. Die in der Software hinterlegten Zivilstände bzw. Personendaten sind korrekt und von diesem Fehler nicht betroffen. Die Steuererklärungsformulare können trotz dem falschen Zivilstand verwendet werden, wie die Gemeinde schreibt.

Es sei nicht notwendig, dass der Zivilstand auf dem Formular korrigiert werde, da es sich um einen Druckfehler handelt und das Steueramt von diesen Angaben keinerlei Tarife oder Steuersätze ableitet. Wer will, kann den Zivilstand aber von Hand auf dem Formular korrigieren. (lda)

25. Januar: Ghöchstrasse in Bäretswil wegen Bauarbeiten gesperrt

Ab Montag, 17. März, ist die Ghöchstrasse auf dem Teilstück von der Sädelstrasse bis Gubel wegen Bauarbeiten gesperrt, wie die Gemeinde Bäretswil in einer Mitteilung schreibt.

Zufahrten bis zur Baustelle seien gestattet. Die Verkehrsumleitung erfolgt grossräumig über Fischenthal, Steg im Tösstal, Bauma und Bäretswil.

Man sieht die Umleitung während den Bauarbeiten an der Ghöchstrasse.
Die Umleitung während den Bauarbeiten erfolgt grossräumig über Fischenthal, Steg im Tösstal, Bauma und Bäretswil.

Öffentliche Verkehrsmittel sind nicht betroffen. Der Fuss- und Veloverkehr wird sicher durch den Baustellenbereich geführt. Die Strassensperrung dauert voraussichtlich bis Ende Oktober 2025. (alk)

24. Januar: Für das Schulhaus Walenbach in Wetzikon müssen Bäume weichen

In Wetzikon starten in den nächsten Tagen die Arbeiten für den Neubau des Schulhauses Walenbach. Zuvor müssen allerdings einige Bäume an der Walenbachstrasse gefällt werden, wie die Stadt mitteilt. Die Baumfällungen beginnen am 27. Januar.

Die Gesamtsanierung der Schulanlage Walenbach wurde von der Wetziker Stimmbevölkerung im Juni 2024 angenommen. Das Areal der Primarschule zeichnet sich durch einen reichen Baumbestand aus. Entlang des Walenbachs bleibt dieser Baumbestand von den Bauarbeiten für den Neubau sowie der Sanierung der Bestandsbauten unberührt und es werden keine Bäume gefällt.

Bei der Walenbachstrasse befindet sich jedoch eine Baumreihe, die vom Neubau und der geplanten Treppenanlage betroffen ist. Die Bäume, die ab dem 27. Januar 2025 gefällt werden, stehen entweder innerhalb des Bauperimeters oder direkt am Rand der Baugrube. Trotz einer sorgfältigen Bauplanung und umfassender Baumschutzmassnahmen sei es nicht möglich, diese Bäume zu erhalten, schreibt die Stadtverwaltung. Das genehmigte Baumschutzkonzept sehe jedoch entsprechende Neupflanzungen auf dem Schulhausareal vor. (zo)

24. Januar: Gemeindepräsident in Russikon fällt vorübergehend aus

Der Russiker Gemeindepräsident Philip Hirsiger (parteilos) wird seine Aufgaben vorübergehend nicht wahrnehmen können. Aus gesundheitlichen Gründen, wie die Gemeinde mitteilt.

Während seiner Abwesenheit wird Vizepräsidentin Barbara Schmid (parteilos) die Geschäfte des Ressorts Präsidiales übernehmen. Sie soll durch die weiteren Mitglieder des Gemeinderates so wie der Gemeindeverwaltung unterstützt werden, schreibt die Gemeinde. (mgp)

22. Januar: Initiative für Grüngutabfuhr in Bäretswil eingereicht

Wird in Bäretswil eine Grüngutabfuhr eingeführt? Im Oktober 2024 ist eine Initiative zur Einführung einer Grüngutabfuhr in der Gemeinde eingegangen. Diese schlägt eine monatliche Abfuhr vor, in den Sommermonaten sogar zwei pro Monat.

Die Bevölkerung kann bislang das Grüngut im eigenen Garten entsorgen oder diese zwischen April und November in die Entsorgungsstelle Werkhof bringen. Schon 2021 wollte die Gemeinde eine zweiwöchentliche Grüngutabfuhr prüfen und startete deshalb eine Umfrage.

Das letzte Wort haben die Bäretswilerinnen und Bäretswiler. An der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2025 soll über die Initiative abgestimmt werden.

Sollte diese angenommen werden, wird der Gemeinderat eine konkrete Umsetzungsvorlage erarbeiten und diese dann erneut zur Abstimmung vorlegen, sodass die kommunale Abfallverordnung angepasst werden kann. (mgp)

21. Januar: 1374 Franken für armutsbetroffene Senioren in Uster

In der Adventszeit 2024 führte die Stadt- und Regionalbibliothek Uster zusammen mit der städtischen Fachstelle Alter die Spendenaktion «Uster hilft Uster» durch. Es wurden Beiträge für Senioren, die von Altersarmut betroffen sind, gesammelt.

Insgesamt kamen 1374 Franken zusammen, die Mitte Januar an den Verein Seniorennetz übergeben wurden. Dies schreibt die Stadt Uster in einer Mitteilung. Die gesammelten Spenden werden in Gutscheine für das Seniorennetzwerk Uster umgewandelt. Diese Gutscheine finanzieren Kurse, die lebenslanges Lernen fördern. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, Kontakte gegen die Einsamkeit im Alter zu knüpfen. (alk)

Man sieht Maximiliane Kroiss von der Stadtbibliothek zusammen mit Silvia Kölliker von der Fachstelle Alter, die den Betrag an Mägi Müller vom Verein Seniorennetz übergeben.
Maximiliane Kroiss von der Stadtbibliothek Uster (links) übergibt zusammen mit Silvia Kölliker von der Fachstelle Alter (rechts) den Betrag an Mägi Müller vom Verein Seniorennetz (Mitte).

21. Januar: Pläne für Tempo-30-Zonen in Mönchaltorf nochmals überarbeitet

Nach der öffentlichen Auflage der Massnahmenpläne für die Umsetzung von Tempo-30-Zonen in Mönchaltorf, beschloss der Gemeinderat im letzten Sommer, die Pläne zur Überarbeitung zurückzuweisen. Dies wegen verschiedenen Rückmeldungen aus der Bevölkerung, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt.

Es handelt sich um die Quartiere Bruggächer, Mülibach-/Südstrasse, Schwerzi und Widenbüel und die Rällikerstrasse. Bei der Überarbeitung ging es einerseits um die Anpassungen an die ursprünglich geplanten Anhöhungen der Fussgängerstreifen. Neu wird auf Anhöhungen weitgehendst, aber nicht komplett verzichtet. Des Weiteren wurde festgestellt, dass in der ersten öffentlichen Auflage fälschlicherweise eine Veränderung von bestehenden Parkfeldern markiert wurde. In den überarbeiteten Plänen werden keine bestehenden Parkfelder verändert.

Im November letzten Jahres fand eine Begehung vor Ort statt, bei der das Planer-Team, der Geometer, die Kantonspolizei sowie Vertreter der Verwaltung anwesend waren. Die Markierungen wurden direkt vor Ort angepasst und alle relevanten Stellen begutachtet.

Der Gemeinderat Mönchaltorf hat nun die überarbeiteten Massnahmenpläne zur Einführung der Tempo-30-Zonen zuhanden der öffentlichen Auflage und Anhörung verabschiedet. Gleichzeitig wurden sie der Kantonspolizei Zürich zur Genehmigung eingereicht. (alk)

20. Januar: Lastwagen dürfen nicht durch Mönchaltorfer Weiler fahren

Der Gemeinderat von Mönchaltorf hat auf der Wüeristrasse (ab Dorfeinfang, von Uster her kommend) und auf der Lindhofstrasse (ab Höhe Widenbüelstrasse) seit Montag, 13. Januar 2025 ein Fahrverbot für Lastwagen für die Dauer von 60 Tagen verfügt. Der Zubringerdienst sei weiterhin gestattet. Dies schreibt die Gemeinde Mönchaltorf in einer Mitteilung.

Der Grund für die temporäre Anordnung sind die Bauarbeiten in der Gemeinde Gossau und die damit verbundenen Umleitungen. Der Durchgangsverkehr von Lastwagen soll auf die grösseren Strassen umgelenkt werden und die Bewohner des Weilers Lindhof vor einem starken Durchgangsverkehr schützen.

Die temporäre Verkehrsanordnung gilt ab Montag, 13. Januar 2025 für 60 Tage. (alk)

20. Januar: Mönchaltorf erneuert Löschwasserversorgung

Im Gebiet Wüeristrasse-Rainstrasse in Mönchaltorf müssen die Wasserleitungen ersetzt werden. Die Leitungen stammen noch aus den 1940er-Jahren und bestehen aus Gussrohren, die gemäss dem aktuellen Generellen Wasserversorgungsprojekt (GWP) einen ungenügenden Leitungsquerschnitt für die Vorgaben der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) aufweisen. Die geforderte Löschwassermenge kann dadurch nicht bereitgestellt werden, wie die Gemeinde Mönchaltorf in einer Mitteilung schreibt.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung muss der Abschnitt in der Wüeri hydraulisch verstärkt werden. Zudem muss der Leitungsabschnitt aufgrund des Alters von ca. 80 Jahren erneuert werden.

Gleichzeitig wird zusammen mit dem Leitungsbau auch die Strasseninfrastruktur im gleichen Abschnitt erneuert. Ebenfalls wird der schlechte Strassenoberbau der Rainstrasse im Kreuzungsbereich Wüeristrasse instand gestellt. Die Arbeiten beginnen Ende Januar 2025 und der Projektabschluss ist im Sommer 2025 vorgesehen. (alk)

17. Januar: Überarbeitete BZO von Gossau liegt bald öffentlich auf

Die Bau- und Zonenordnung (BZO) der Gemeinde Gossau wird laut einer Mitteilung der Gemeinde einer Teilrevision unterzogen. Dabei werden folgende Themen behandelt: Harmonisierung der Baubegriffe, nachhaltige Siedlungsentwicklung, Parkierungsbestimmungen und Einzelgeschäfte zum Zonenplan.

Ab Freitag, 24. Januar, liegt der Entwurf während 60 Tagen für die Bevölkerung zur Mitwirkung auf. Die Vorlage wird voraussichtlich Ende Jahr der Gemeindeversammlung vorgelegt.

Am Donnerstag, 23. Januar, um 19.00 Uhr, findet zum Thema eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Altrüti Gossau statt. An dieser kann sich die Bevölkerung über die Vorlage und deren öffentliche Auflage informieren. Zudem gibt es auf der Gemeindewebsite eine eigene Projektseite mit weiteren Details. (bes)

17. Januar: Ringwilerstrasse in Hinwil wird für fast vier Tage gesperrt

Die Gemeinde Hinwil sperrt einen Abschnitt auf der Ringwilerstrasse von Dienstag, 21. Januar, 7 Uhr bis Freitag, 24. Januar, 17.30 Uhr.

Grund dafür ist das Durchführen eines sogenannten Sicherheitsholzschlags. Deswegen ist der gut 500 Meter lange Strassenabschnitt, der am Ringwiler Weiher vorbeiführt, zwischen dem Langenrainweg und der Bachstrasse für gut vier Tage nicht passierbar.

In der besagten Zeit führt die Umleitung von der Ringwilerstrasse über die Dürntnerstrasse, die Bachtelstrasse, die Höhenstrasse, die Girenbadstrasse und dann wieder zurück auf die Ringwilerstrasse. (jgu)

17. Januar: Russikon gibt 2,2 Millionen für Bauarbeiten aus

Der Gemeinderat von Russikon hat am 15. Januar beschlossen, knapp 2,2 Millionen Franken für die Sanierung der Reitistrasse im Ortsteil Madetswil sowie die Erneuerung der Abwasseranlagen zu bewilligen. Die Ausgaben gelten als gebunden und liegen somit in der Kompetenz des Gemeinderats. (jgu)

16. Januar: Gemeindewerke Rüti stellen Elektroinstallationsgeschäft ein

Der Gemeinderat Rüti hat beschlossen, das Elektroinstallationsgeschäft der Gemeindewerke auf Ende Januar 2025 einzustellen. Gründe für diesen Entscheid sind veränderte Marktbedürfnisse, seit Jahren rückläufige Erträge und die auslaufende Installationsbewilligung, wie die Gemeinde mitteilt.

Die Dienstleistungen der Elektroinstallationsabteilung reichen von der Reparatur einer defekten Steckdose über einen Neuanschluss einer Heizung bis hin zum Versetzen eines TV-Anschlusses.

Der generierte Umsatz der Abteilung war in den letzten Jahren rückläufig und die Betriebsergebnisse knapp genügend. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden, die Dienstleistung Elektroinstallationen der Gemeindewerke auf Ende Januar 2025 einzustellen. In den letzten Wochen wurden keine neuen Aufträge mehr entgegengenommen.

Die Abteilung konzentriert sich darauf, die laufenden Aufträge abzuarbeiten. Für die betroffenen Mitarbeiter der Abteilung konnten laut der Mitteilung gute Anschlusslösungen gefunden werden. (bes)

15. Januar: Weg zum Staldenweiher in Fehraltorf wegen Baumfällung gesperrt

Erkrankte Eschen entlang des Fusswegs am Wildbach in Richtung Staldenweiher stellen aufgrund ihrer Instabilität ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Um mögliche Unfälle durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume zu vermeiden, müssen die betroffenen Bäume entfernen werden. Dies schreibt die Gemeinde Fehraltorf auf ihren sozialen Medien.

Die Fällarbeiten werden im Zeitraum zwischen Januar und Februar durchgeführt. Während dieser Zeit wird der Fussweg aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt sein. Eine Umleitung ist signalisiert.

Man sieht eine eingezeichnete Umleitung auf einer Karte.
Der Fussweg in Richtung Staldenweiher ist wegen einer Baumfällung gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.

Nach Abschluss der Arbeiten und Reinigung werde der Weg wieder freigeben. Ob eine Wiederbepflanzung im Sinne der ökologischen Aufwertung des Bachlaufs erfolgt, werde im Anschluss eruiert. (alk)

14. Januar: Neue Kandidatin für Nachfolge von Bezirksrichter Andreas Lüthi

Per Ende Oktober 2025 wird Bezirksrichter Andreas Lüthi (SVP) sein Amt altershalber niederlegen. Deshalb kommt es am 18. Mai, sofern es keine stille Wahl gibt, zum ersten Wahlgang.

Mit dem Ziel, die anstehende Vakanz neu zu besetzen, nominierten die Delegierten der SVP des Bezirks Pfäffikon Frau lic. jur. Martina Suter (SVP) als Kandidatin für das freiwerdende Teilamt am Bezirksgericht Pfäffikon.

Die 41-jährige Juristin ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Durch ihren Dozentenauftrag in Staats- und Wirtschaftsrecht sowie ihre Tätigkeit als Ersatzrichterin am Bezirksgericht Pfäffikon war sie bereits Teil einer juristischen Umgebung. Ihre Führungserfahrung habe sich Martina Suter als Leitende Gerichtsschreiberin am Bezirksgericht Meilen angeeignet. (lda)

12. Januar: Neues Mitglied im Stiftungsrat des Sophie Guyer Alterszentrum

Anfang Januar hat Mathias Rechsteiner sein neues Amt als Mitglied im Stiftungsrat des Sophie Guyer Alterszentrum begonnen. Er war im Oktober vom Gemeinderat Pfäffikon gewählt worden.

Sibylle Locher und Gregori Werder, das Co-Stiftungsratspräsidium, zeigt sich erfreut über das neue Mitglied: «Mit Mathias Rechsteiner konnten wir einen ausgewiesenen Fachmann und eine starke Persönlichkeit für den Stiftungsrat gewinnen. Von seiner Expertise wird der Stiftungsrat in Zukunft stark profitieren».

Rechsteiner (42) ist seit 2021 CFO der Spital Affoltern AG. Von 2012 bis 2021 war er im Kantonsspital Winterthur in verschiedenen Positionen tätig, zuletzt als Leiter Betriebswirtschaft. Er studierte Volkswirtschaft an der Universität Zürich und promovierte in Aberdeen. Wohnhaft ist er im Bezirk Uster. (erh)

10. Januar: Ersatzwahl für Maurmer Rechnungsprüfungskommission angeordnet

Da er aus Ebmatingen wegzieht ist der ehemalige Maurmer Gemeindepräsident Bruno Sauter (parteilos) aus der Rechnungsprüfungskommission zurückgetreten. Nun hat die Gemeinde eine Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2022 bis 2026 angeordnet. Bereits kann die Maurmer SVP mit Beat Kunz einen Kandidaten präsentieren, wie auf ihrer Website zu lesen ist.

Bis am 18. Februar können weitere Wahlvorschläge beim Gemeinderat eingereicht werden. Sollte es nicht zur einer stillen Wahl kommen, findet am 18. Mai ein erster Wahlgang statt. (lcm)

8. Januar: Weisslingen plant weitere Tempo-30-Zonen

Autos sollen auf den Gemeindestrassen in Weisslingen künftig langsamer fahren. Die Gemeinde arbeitet schon seit über einem Jahr an der Umsetzung von Tempo-30-Zonen auf verschiedenen Strassen in Wohnquartieren. In einigen Quartieren wurde eine entsprechende Temporeduktion bereits verfügt.

Nun packt die Gemeinde die nächste Tempo-30-Zone an. Sie will im Bereich Zone Steinacher, Letten, Grabenwiese, Grabenweg, Schützengasse die Geschwindigkeit reduzieren. Die Pläne liegen noch bis zum 9. Februar öffentlich auf. (lel)

8. Januar: Richtplan Uster erst für Parlamentssitzung im April traktandiert

Der Richtplan beschäftigt Uster schon eine Weile. Im ursprünglichen Timing hätte sich der Gemeinderat bereits im Sommer 2023 damit beschäftigen sollen. Als der Entwurf im November 2022 öffentlich aufgelegt worden war, gingen rund 200 Rückmeldungen mit mehr als 2700 Anträgen aus der Bevölkerung sowie von Parteien und Organisationen ein; der ursprüngliche Zeitplan konnte nicht eingehalten werden.

Im vergangenen Mai wurde der Richtplan schliesslich dem Parlament überwiesen, 640 Anträge wurden vollständig und 558 Anträge teilweise berücksichtigt. 1547 Anträge konnten nicht integriert werden. Damals war geplant, sich an der Sitzung vom 20. Januar damit auseinanderzusetzen.

Nun dauert es nochmals etwas länger: Das Thema ist für die Gemeinderatssitzung vom 7. April traktandiert. Der Termin wurde verschoben, da die vorberatenden Sitzungen der Kommission Planung und Bau mehr Zeit in Anspruch nehmen als ursprünglich angenommen, wie es seitens der Stadt Uster heisst. (tas)

7. Januar: Hochzeitsmesse in Bubikon vorverschoben

Die Veranstalter der Hochzeitsmesse Emotion führen die Messe im Ritterhaus Bubikon früher durch, als geplant. Dies, weil sich ursprünglich im Mai vorgesehene Wochenende mit dem Muttertag überschnitt. Die Messe rund um den wohl wichtigsten Tag im Leben vieler Menschen findet deshalb neu am 12. und 13. April statt. (jgu)

6. Januar: Neue Wahllokale in Weisslingen

Weisslingen gibt die Standorte von zwei neuen Wahllokalen bekannt. Zuvor hatte die Gemeinde die Liegenschaft des Kindergartens in Theilingen und das Schulhaus in Neschwil verkauft, welche über Jahre als Wahllokale genutzt worden waren.

Ein Wahllokal befindet sich neu im Restaurant Pöstli an der Theilingerstrasse 18 in der gleichnamigen Aussenwacht. Beim zweiten Standort handelt es sich um das Schlachtlokal an der Ludetswilerstrasse 18a in Neschwil.

Die Öffnungszeiten beschränken sich – wie bisher – auf eine Stunde von 8.30 bis 9.30 Uhr an den Abstimmungs- und Wahlsonntagen. Erstmals zum Einsatz kommen die neuen Lokale am 9. Februar. (jgu)


Meldungen aus dem Regionalticker bis und mit Dezember 2024 finden Sie hier.

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