«Wir haben die Konkurrenz aus Uster gespürt»
Gin mit Wermutstropfen
ZOM-Chef Andreas Künzli zieht ein positives Fazit der fünftägigen Messe in Wetzikon. Aber es gibt einen Wermutstropfen.
In den letzten Jahren ist eine Publikumsmesse nach der anderen verschwunden: 2019 fand die Mustermesse Basel (Muba) ihr Ende, schon 2018 waren der Comptoir Suisse in Lausanne und die Zürcher Spezialitätenausstellung (Züspa) von der Bildfläche verschwunden.
Verändertes Konsumentenverhalten, die Digitalisierung und schliesslich die Covid-Pandemie besiegelten das Ende für diese einstigen Kassenschlager. Unbeeindruckt davon trotzt die Züri Oberland Mäss (ZOM) dem Zeitgeist als grösste Verbrauchermesse im Kanton.
Organisator Andreas Künzli spricht von einer «gelungenen» ZOM. «Die Stimmung unter den Besucherinnen und Besuchern war sehr gut, und auch von den Ausstellern haben wir positives Feedback erhalten.» Rund 30’000 Besucherinnen und Besucher passierten die Drehkreuze an den fünf Tagen in Wetzikon. Genauere Zahlen gibt es wegen eines Systemunterbruchs im Ticketing während der ZOM noch nicht.

