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Stadtarchiv und Kläui-Bibliothek Uster feiern Wiedereröffnung

Lange war unsicher, was aus dem Stadtarchiv und der Kläuli-Bibliothek wird. Nach dem Umzug kann nun aber gefeiert werden.

Stadtarchiv und Kläui-Bibliothek Uster feiern Wiedereröffnung

Neuer Standort

Lange war unsicher, was aus dem Stadtarchiv und der Kläuli-Bibliothek wird. Nach dem Umzug kann nun aber gefeiert werden.

Am Samstag, 28. März, laden das Stadtarchiv und die Kläui-Bibliothek die Ustermer Bevölkerung zwischen 13 und 18 Uhr ein, ihre neuen Räumlichkeiten zu besichtigen. Gefeiert wird damit der Umzug an die Wermatswilerstrasse 8b. Die beiden Institutionen befinden sich nun in der ehemaligen Käserei Roth.

Diese wurde umfassend umgebaut und saniert. Dabei seien die Brandschutzanpassungen und Elektroinstallationen am aufwendigsten gewesen, teilt die Stadt Uster mit. Doch auch die Umgestaltung der Räumlichkeiten war mit grossem Aufwand verbunden. «Es war eine schöne Herausforderung, alte bauliche Eigenheiten gezielt mit neuen Elementen zu kombinieren», lässt sich Franziska Sidler, Leiterin des Stadtarchivs und der Kläui-Bibliothek, zitieren.

Interessierte können sich am Nachmittag der offenen Tür selbst ein Bild von der Bibliothek, dem Lesesaal und den Büros machen.

Unsicherheit wegen Nein zur Unteren Farb

Die Zukunft des Stadtarchivs sowie der Bibliothek war bis vor einiger Zeit noch ungewiss. Denn eigentlich hätten sie ins historische Gebäude bei der ehemalige Blaufärberei Untere Farb einziehen sollen. Doch der Projektierungskredit zum Umbau wurde vom Volk abgelehnt. Der Verein der Freunde der Paul-Kläui-Bibliothek war über dieses Ergebnis enttäuscht. Ein neuer Standort war nämlich dringend nötig, denn der Platz war knapp, zudem verstaubte das Stadtarchiv an verschiedenen Standorten in Uster.

So mussten Alternativen gefunden werden. In der politischen Debatte kristallisierte sich schliesslich ein neuer Favorit heraus: die ehemalige Käserei Roth. Die früheren Käselager böten stabile Klimabedingungen, im Erdgeschoss stünden Räume mit Tageslicht für Arbeitsplätze und die Bibliotheksbestände bereit, argumentierte der Stadtrat damals.

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